Laut ministerpräsident Söder sollen pflegekräfte in Bayern 500€ bonus erhalten. Ob der eine einmalige leistung sein soll oder zukünftig monatlich gezahlt werden soll, blieb bisher unklar. Außerdem bekommen die beschäftigten in allen krankenhäusern, pflege- und seniorenheimen kostenlose verpflegung. Das muß man eher als strafe betrachten, sofern sie den gleichen fraß vorgesetzt bekommen wie die patienten. Zitat eines insassen dieser einrichtungen: »An manchen tagen denke ich, schlimmer als heute kann das essen nicht mehr werden. Aber gleich am nächsten tag muß der koch mir beweisen, daß es noch scheußlicher geht.« In Berlin hat es zur krankenhausverpflegung vor einiger zeit eine studie gegeben, bei der herauskam, daß der schmatzkatz nicht bloß unlecker sondern auch regelrecht ungesund ist.
Die Grünpartei fordert eine »gefahrenzulage« von 500€ monatlich für die mitarbeiter im ärztlichen und pflegerischen sektor - und sogar steuerfrei. Total nett von den Grünen! Wären sie bloß damals nicht an der Bundesregierung beteiligt gewesen, als die steuerfreiheit für schichtzuschläge abgeschafft wurde. Begründet wurde das damit, daß auch spitzenverdiener da begünstigt würden, gelitten haben darunter hauptsächlich nicht-ganz-so-toll-verdiener aus berufen, die wir seit einigen wochen modern als »systemrelevant« bezeichnen. Wenn ich zeit habe, gehe ich mal in den keller und lache über die Grünen.
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Sonntag, 5. April 2020
Donnerstag, 13. Februar 2020
Millionen stehen hinter mir
Und die haben heute auch gleich noch eine millionenerbschaft kassiert. Und da sollte doch dem letzten idioten klar sein, in wessen interesse die AfD handelt.
Donnerstag, 28. November 2019
Ein burggraben für’s volk
Im tiefsten sommerloch ist mir im vergangenen juli tatsächlich eine meldung entgangen, nämlich die vom tiefsten graben Berlins. In Berlin soll es demnächst nicht nur ein stadtschloß, sondern auch noch ein burgfräulein geben, das von einem 10 meter breiten und 2 meter 50 tiefen burggraben geschützt wird. Wo der verträumte burggraben hinsoll? Natürlich vor den reichstag, der mit neuen sicherheitsmaßnahmen geschützt werden soll. Ca. mitte 2023 soll das ding fertig sein, hoffentlich auch stilecht bestückt mit krokodilen und allem. Bis dahin wird ein neues burgfräulein gekürt. Wer weiß, vielleicht wird es Robert Habeck oder Markus Söder heißen.
Häufig wurde sich darüber aufgeregt, daß die regierung der DDR sich in Niederschönhausen und in Wandlitz (Waldsiedlung) verbarrikadiert hätten. Der Palast der Republik, in welchem die volkskammer tagte, war jedoch problemlos für alle zugänglich.
Was ist das für ein staat in dem die quasselbude sich derart abschirmen muß?
Häufig wurde sich darüber aufgeregt, daß die regierung der DDR sich in Niederschönhausen und in Wandlitz (Waldsiedlung) verbarrikadiert hätten. Der Palast der Republik, in welchem die volkskammer tagte, war jedoch problemlos für alle zugänglich.
Was ist das für ein staat in dem die quasselbude sich derart abschirmen muß?
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Sonntag, 18. August 2019
Verabschiedungskultur
Bernd Höcke mal wieder.
Verabschiedungskultur ist nicht grundsätzlich was schlechtes. Ich stell mir vor, Höcke in einer rechtkantigen kiste und es gibt reichlich »Rosen auf den Weg gestreut«.
Verabschiedungskultur ist nicht grundsätzlich was schlechtes. Ich stell mir vor, Höcke in einer rechtkantigen kiste und es gibt reichlich »Rosen auf den Weg gestreut«.
Sonntag, 26. Mai 2019
Die PARTEI hat die wahl gewonnen
Kann irgendwer sonst von sich behaupten, das ergebnis vom letzten mal vervierfacht zu haben? Da muß man doch mal ein glas sekt aufmachen, wie Edmund Stoiber nach der verkackten wahl 2002 sagte.
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Samstag, 1. Dezember 2018
Des Merzen menschliche seite
Das junge, frische gesicht der CDU, stolze 16 monate jünger als das alte abgewrackte Merkel, hat für empörung gesorgt, weil es sich als millionenverdiener in der mittelschicht verortet.
Dabei ist das alles doch so klar: laut der letzten erhebung gibt es genau 18.999 einkommensmillionäre - die sind abjezählt - und rund 82 millionen - die sind nicht so jenau abjezählt - einwohner in diesem land. Friedrich Merz ist davon überzeugt, daß er zur mittelschicht gehöre, weil man schließlich mit (zitat) »Fleiß, Disziplin, Anstand, Respekt« zu einem millionengehalt kommen könne. Es gibt keinen grund sich da drüber aufzuregen. Er sagt einfach, was er über die leute hierzulande denkt »Eure armut kotzt mich an«. Wer bloß einkommensreich ist und nur ein nettoäquivalenzeinkommen von über 43.840€ ist ja bloß ein fauler sack, der sich nicht genug angestrengt hat! Sonst wäre er schließlich da, wo Merz die »mittelschicht« aus gutverdienenden, anständigen menschen sieht.
Er hat zur genüge klargemacht, was er von armen leuten hält. Bildung sei nichts selbstverständliches. H4empfänger wissen das doch schon längst. Für bildung ist im h4regelsatz nämlich ein € und ein cent vorgesehen. Lange habe ich gerätselt, was man davon wohl kaufen soll. Inzwischen bin ich schlauer, weil ich nämlich weiß, was man damit anfangen soll. Neulich war ich auf einem büchertrödel, wo ich für nur fünfzig cent eine recht hübsche ausgabe des Manifests der Kommunistischen Partei erworben habe. Man muß also keineswegs dumm bleiben, sondern bekommt vom regelsatz also zumindest theoretisch zwei kommunistische manifeste und einen cent, den man behalten darf. Nach nur fünfzig monaten arbeitslosigkeit und des eisernen sparens bekommt man sogar noch ein drittes manifest dazu. Das ist doch was.
Über das elterngeld sagte er 2010 folgendes: »Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.« Mit diesen zahlen kann man überhaupt nichts anfangen, wenn man nicht weiß, wie viele der antragsberechtigten berufstätig waren, hausfrauen oder h4empfängerinnen. Und außerdem müssen h4empfängerinnen alles beantragen, was geht, weil das jobcenter so nämlich kosten abwälzt. Da ist halt nichts mit »einkünften über denen der geringverdiener«, weil die nämlich alles fein säuberlich vom alg abgezogen kriegen. Der Merz ist dermaßen vor die muffe gepufft, daß man ihn schon fast nicht mehr ernst nehmen könnte, wenn er dann nicht einfluß hätte. Das problem der arbeitslosen ist schließlich das viele geld, das ihnen im laufe ihres gesamten lebens hinterhergeworfen wird.
»Wenn ich ‚Oberklasse‘ oder ‚Oberschicht‘ höre, denke ich an Menschen, die viel Geld oder eine Firma geerbt haben und damit ihr Leben genießen.« Als wäre es nicht völlig wumpe, wo die patte herkommt. Aber wenn er nicht wenigstens sein leben genießen kann, dann ist er nicht bloß ein geldsack, sondern obendrein ein vollkoffer. Er kann ja nicht einmal auf seinen eigenen kram aufpassen, ohne irgendwas zu verlieren. Die geschichte mit den obdachlosen, die sein laptop gefunden haben und zum dank ein probeexemplar seines buches »Nur wer sich ändert, wird bestehen« bekamen, spricht auch für sich. Obdachlosen gibt man kein geld, denn wenn sie damit umgehen könnten, hätten sie schließlich welches. Stattdessen verfressen und versaufen sie es.
»Man nehme sein Geschmier. Zum Arschwisch knülle man das Papier zum Dienst der Hinterseiten« wußte dereinst schon Georg Heym. Gern wäre ich mal buchhalter bei der klopapierfabrik WEPA, bei der herr Merz im aufsichtsrat sitzt. Wenn herr Merz mit dem geld, das er bekommt, ohnehin nichts anzufangen weiß, weil er das leben nicht genießt, dann würde ich ihm einfach mal 19.591.800 blatt vorbeischicken, die er dann den rest seines lebens mit seinem mist vollschmieren darf.
Die gesellschaft möchte recht gern darauf verzichten, daß er »der Gesellschaft etwas zurückgibt,« weil er »es sich leisten kann.« Er sollte einfach die klappe halten und in rente gehen.
Dabei ist das alles doch so klar: laut der letzten erhebung gibt es genau 18.999 einkommensmillionäre - die sind abjezählt - und rund 82 millionen - die sind nicht so jenau abjezählt - einwohner in diesem land. Friedrich Merz ist davon überzeugt, daß er zur mittelschicht gehöre, weil man schließlich mit (zitat) »Fleiß, Disziplin, Anstand, Respekt« zu einem millionengehalt kommen könne. Es gibt keinen grund sich da drüber aufzuregen. Er sagt einfach, was er über die leute hierzulande denkt »Eure armut kotzt mich an«. Wer bloß einkommensreich ist und nur ein nettoäquivalenzeinkommen von über 43.840€ ist ja bloß ein fauler sack, der sich nicht genug angestrengt hat! Sonst wäre er schließlich da, wo Merz die »mittelschicht« aus gutverdienenden, anständigen menschen sieht.
Er hat zur genüge klargemacht, was er von armen leuten hält. Bildung sei nichts selbstverständliches. H4empfänger wissen das doch schon längst. Für bildung ist im h4regelsatz nämlich ein € und ein cent vorgesehen. Lange habe ich gerätselt, was man davon wohl kaufen soll. Inzwischen bin ich schlauer, weil ich nämlich weiß, was man damit anfangen soll. Neulich war ich auf einem büchertrödel, wo ich für nur fünfzig cent eine recht hübsche ausgabe des Manifests der Kommunistischen Partei erworben habe. Man muß also keineswegs dumm bleiben, sondern bekommt vom regelsatz also zumindest theoretisch zwei kommunistische manifeste und einen cent, den man behalten darf. Nach nur fünfzig monaten arbeitslosigkeit und des eisernen sparens bekommt man sogar noch ein drittes manifest dazu. Das ist doch was.
Über das elterngeld sagte er 2010 folgendes: »Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.« Mit diesen zahlen kann man überhaupt nichts anfangen, wenn man nicht weiß, wie viele der antragsberechtigten berufstätig waren, hausfrauen oder h4empfängerinnen. Und außerdem müssen h4empfängerinnen alles beantragen, was geht, weil das jobcenter so nämlich kosten abwälzt. Da ist halt nichts mit »einkünften über denen der geringverdiener«, weil die nämlich alles fein säuberlich vom alg abgezogen kriegen. Der Merz ist dermaßen vor die muffe gepufft, daß man ihn schon fast nicht mehr ernst nehmen könnte, wenn er dann nicht einfluß hätte. Das problem der arbeitslosen ist schließlich das viele geld, das ihnen im laufe ihres gesamten lebens hinterhergeworfen wird.
»Wenn ich ‚Oberklasse‘ oder ‚Oberschicht‘ höre, denke ich an Menschen, die viel Geld oder eine Firma geerbt haben und damit ihr Leben genießen.« Als wäre es nicht völlig wumpe, wo die patte herkommt. Aber wenn er nicht wenigstens sein leben genießen kann, dann ist er nicht bloß ein geldsack, sondern obendrein ein vollkoffer. Er kann ja nicht einmal auf seinen eigenen kram aufpassen, ohne irgendwas zu verlieren. Die geschichte mit den obdachlosen, die sein laptop gefunden haben und zum dank ein probeexemplar seines buches »Nur wer sich ändert, wird bestehen« bekamen, spricht auch für sich. Obdachlosen gibt man kein geld, denn wenn sie damit umgehen könnten, hätten sie schließlich welches. Stattdessen verfressen und versaufen sie es.
»Man nehme sein Geschmier. Zum Arschwisch knülle man das Papier zum Dienst der Hinterseiten« wußte dereinst schon Georg Heym. Gern wäre ich mal buchhalter bei der klopapierfabrik WEPA, bei der herr Merz im aufsichtsrat sitzt. Wenn herr Merz mit dem geld, das er bekommt, ohnehin nichts anzufangen weiß, weil er das leben nicht genießt, dann würde ich ihm einfach mal 19.591.800 blatt vorbeischicken, die er dann den rest seines lebens mit seinem mist vollschmieren darf.
Die gesellschaft möchte recht gern darauf verzichten, daß er »der Gesellschaft etwas zurückgibt,« weil er »es sich leisten kann.« Er sollte einfach die klappe halten und in rente gehen.
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Mittwoch, 7. Februar 2018
In Berlin...
... ist soeben ein sack reis umgekippt:
Und sehr viele sozialdemokraten. Letzteres ist aber keine meldung wert. Man kennt es bereits seit 1913.
Sonntag, 3. September 2017
Machtübernahme
Wie am heutigen nachmittag bekannt wurde, hat die partei DIE PARTEI 31 AfD-facebookgruppen übernommen.
Shahak Shapira von der PARTEI sagte dazu im interview mit der Berliner Morgenpost, daß er mit einem fakeprofil den gruppen hinzugefügt worden und über freundschaftsandragen von mutmaßlichen bot-accounts in einen strudel von hetze und fakenews hineingezogen worden sei, und daß dort digital wahlkampf geführt werde, der die menschen manipuliere.
Shahak Shapira von der PARTEI sagte dazu im interview mit der Berliner Morgenpost, daß er mit einem fakeprofil den gruppen hinzugefügt worden und über freundschaftsandragen von mutmaßlichen bot-accounts in einen strudel von hetze und fakenews hineingezogen worden sei, und daß dort digital wahlkampf geführt werde, der die menschen manipuliere.
Zitat: »Uns ging es eigentlich um die Leute, die in diesen Gruppen sind und sich verarschen lassen. Vielleicht gelingt es uns, bei ein paar von ihnen einen Stein ins Rollen zu bringen. Meinungen und Einstellungen ändern sich nicht, aber vielleicht liefert es Anstöße bei manchen Leuten, sich Gedanken zu machen.«
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Donnerstag, 13. Juli 2017
Frag selbst
»Frag selbst« ist ein relativ neues format in der ard, an dem ich vorhin hängenblieb, weil Sahra Wagenknecht befragt wurde.
Was mich ein bißchen erstaunt hat, war die frage, ob frau Wagenknecht schon einmal mit flaschen auf polizisten geworfen habe. Welchen grund sollte sie dafür denn gehabt haben? Aber klar, sowas liegt uns linksextremisten halt im blute, da benötigen wir keinen grund.
Schaut selbst, was gefragt und gesagt wurde.
Was mich ein bißchen erstaunt hat, war die frage, ob frau Wagenknecht schon einmal mit flaschen auf polizisten geworfen habe. Welchen grund sollte sie dafür denn gehabt haben? Aber klar, sowas liegt uns linksextremisten halt im blute, da benötigen wir keinen grund.
Schaut selbst, was gefragt und gesagt wurde.
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Samstag, 1. Juli 2017
Zeychen und wunder
Es ist tatsächlich ein wunder geschehen.
Das Berlin-Ticket-S, das arbeitslosen und schlecht verdienenden Berlinern mobilität ermöglichen soll, ist seit heute billiger als bisher. Anstatt 36€ kostet es jetzt 27€50. Achtfuffzig sind schon geld. Das ist ein sehr nettes geschenk vor der bundestagswahl.
Unvergessen bleibt, daß der rot-rote senat die vergünstigte fahrkarte für sozialhilfeempfänger und arbeitslose, die 20€40 kostete, 2004 ersatzlos strich, um sie im jahr 2005 nach protesten für 33€50 wieder einzuführen.
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Mittwoch, 28. Juni 2017
Der wahlkampf hat begonnen
Rainer Brüderle auf dem bundesparteitag der FDP
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Donnerstag, 1. Juni 2017
Merkels spukschloß
Letztens »Unter den Linden« an der baustelle des hohzenklotzes.
Dem schließe ich mich glatt an.
Er: »Kuck Dir dit an, da baunse nen Hohenzollernschloss auf, dit wir nich wollten.«
Sie: »Dit is halt so mitte herrschaft: Dit olle schloß, hattense ooch nich jewollt.«
Er: »Damals, da sin'se nich jefracht wordn, was se wolln, de leute.«
Sie, nahezu kreischend: »Dit is halt so mitte herrschaft. Dit olle schloß, das hattense ooch so nich jewollt. Und heute inne demokratie werdn wa ooch nicht jefracht.«
Er: »Da kannste nüscht machen...«
Sie, plötzlich sehr ruhig: »Aussa warten, dassa wiedeer uffjebaut wird, der Palast der Republik.«
Dem schließe ich mich glatt an.
Dienstag, 14. März 2017
Koalition aus AfD und Grünen
Die Volksrepublik China möchte der Karl-Marx-Stadt Trier zum 200. geburtstag des bekanntesten Trierers eine große statue schenken. Sowohl in der CDU als auch in der SPD wurde diese idee positiv aufgenommen und als ehre für die stadt betrachtet.
Nur AfD und die GRÜNpartei waren dagegen. Die GRÜNpartei mit dem tollen argument, daß es zu viel ehre für China sei, das geschenk anzunehmen, schließlich könne mit der ablehnung ein zeichen gegen die menschenrechtsverletzungen in China gesetzt werden. Wie immer ist die GRÜNpartei genau dann an menschenrechten interessiert, wenn sie woanders mutmaßlich nicht stattfinden.
Aber noch besser kommts von der AfD: Marx habe ein schwieriges verhältnis zum judentum gehabt und außerdem habe er die parlamentarische demokratie abgelehnt. Das sind natürlich dinge, die den großen idolen der AfD stehts fremd waren.
Anscheinend wachsen die kleingeistigen manchmal schneller zusammen, als man denkt.
Nur AfD und die GRÜNpartei waren dagegen. Die GRÜNpartei mit dem tollen argument, daß es zu viel ehre für China sei, das geschenk anzunehmen, schließlich könne mit der ablehnung ein zeichen gegen die menschenrechtsverletzungen in China gesetzt werden. Wie immer ist die GRÜNpartei genau dann an menschenrechten interessiert, wenn sie woanders mutmaßlich nicht stattfinden.
Aber noch besser kommts von der AfD: Marx habe ein schwieriges verhältnis zum judentum gehabt und außerdem habe er die parlamentarische demokratie abgelehnt. Das sind natürlich dinge, die den großen idolen der AfD stehts fremd waren.
Anscheinend wachsen die kleingeistigen manchmal schneller zusammen, als man denkt.
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Donnerstag, 23. Februar 2017
Wo ist Höcke?
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Mittwoch, 14. Dezember 2016
Zur abwechslung: alles STASI
In Berlin ist mal wieder was passiert. So furchtbar, daß ein herr Meyer von der FAZ, stützstrumpf der gesellschaft, es für unvorstellbar hält. 1989 nämlich »soll man sich recht einig gewesen sein, dass man so ein System auf deutschen Boden nie wieder haben will«. Schön formuliert, auch wenn niemand sagen kann, wer dieser »man« überhaupt gewesen ist, der »sich recht einig gewesen sein« soll. Wahrscheinlich war es der »man« des Westdeutschen kapitals, der sich ohnehin schon immer so einig war, daß keine notwendigkeit mehr bestand, die millionen menschen in der DDR auch noch zu fragen, ob sie »so ein System auf deutschen Boden nie wieder haben« wollen. Es folgen neun weitere absätze bürgerlichen empörungsgewäschs, die man sich getrost sparen kann. Wie sämtliche ergüsse des herrn M.
Es geht um Andrej Holm, der jetzt staatssekretär bei der LINKEN geworden ist. Der sei für den posten absolut ungeeignet. Schließlich hatte er sich im reifen alter von 14 jahren für eine laufbahn beim MfS entschieden, die ausbildung trat nach dem abitur mit 18 im september 1989 an. Die »STASI-karriere« endete nach rund fünf monaten mit der auflösung des MfS. Danach engagierte er sich in oppositionellen gruppen, studierte soziologie und forschte an der Humboldt Universität.
Weil das mit dem MfS vielleicht nicht greift, scheint es einigen ein dorn im auge zu sein, daß der staatssekretär im ressort für stadtentwicklung kein berufspolitiker ist, sondern »bloß« auf dem gebiet der stadtsoziologie geforscht hat. Der mann kann ja kein experte sein!
Am lautesten hat natürlich wieder der Knabe aus Hoheschönhausen gebrüllt. Er behauptete, Holm habe »unmittelbar an der Unterdrückung der DDR-Opposition« mitgewirkt. Nachweisen konnte man ihm, meines wissens, in den vergangenen 26 jahren nichts, jedoch hat er sich kollektiv schuldig gemacht. Im Deutschen recht, ob einem das gefällt oder nicht, gibt es jedoch keine kollektivschuld. Da müßte eben schon maßgebliche beteiligung an einer straftat nachgewiesen werden. Wenn man aber den Knaben aus Hohenschönhausen einfach so mal beim wort nehmen würde, dann müßte man herrn Holm vorwerfen, kollektiv mitschuld zu sein, daß es im herbst 89 keine todesopfer zu beklagen gab.
Das vermasselt dem Knaben glatt das geschäft.
Es geht um Andrej Holm, der jetzt staatssekretär bei der LINKEN geworden ist. Der sei für den posten absolut ungeeignet. Schließlich hatte er sich im reifen alter von 14 jahren für eine laufbahn beim MfS entschieden, die ausbildung trat nach dem abitur mit 18 im september 1989 an. Die »STASI-karriere« endete nach rund fünf monaten mit der auflösung des MfS. Danach engagierte er sich in oppositionellen gruppen, studierte soziologie und forschte an der Humboldt Universität.
Weil das mit dem MfS vielleicht nicht greift, scheint es einigen ein dorn im auge zu sein, daß der staatssekretär im ressort für stadtentwicklung kein berufspolitiker ist, sondern »bloß« auf dem gebiet der stadtsoziologie geforscht hat. Der mann kann ja kein experte sein!
Am lautesten hat natürlich wieder der Knabe aus Hoheschönhausen gebrüllt. Er behauptete, Holm habe »unmittelbar an der Unterdrückung der DDR-Opposition« mitgewirkt. Nachweisen konnte man ihm, meines wissens, in den vergangenen 26 jahren nichts, jedoch hat er sich kollektiv schuldig gemacht. Im Deutschen recht, ob einem das gefällt oder nicht, gibt es jedoch keine kollektivschuld. Da müßte eben schon maßgebliche beteiligung an einer straftat nachgewiesen werden. Wenn man aber den Knaben aus Hohenschönhausen einfach so mal beim wort nehmen würde, dann müßte man herrn Holm vorwerfen, kollektiv mitschuld zu sein, daß es im herbst 89 keine todesopfer zu beklagen gab.
Das vermasselt dem Knaben glatt das geschäft.
Samstag, 12. November 2016
Mal wieder ein bericht aus Brüssel
Den aktuellen bericht aus Brüssel kann man hier nachlesen.
Außerdem habe ich ein portrait über Martin Sonneborn bei Karambolage auf arte gefunden:
Manchmal verpaßt man eben doch was, wenn man nicht fernsieht.
Außerdem habe ich ein portrait über Martin Sonneborn bei Karambolage auf arte gefunden:
Manchmal verpaßt man eben doch was, wenn man nicht fernsieht.
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Sonntag, 9. Oktober 2016
§ 175
22 jahre nach der abschaffung des »schwulenparagraphen« sollen die nach 1945 wegen ihrer homosexualität verurteilten männer rehabilitiert und entschädigt werden. Das kommt zwar viel zu spät und es wirft fragen auf, weshalb die urteile, die unter den nazis gegen homosexuelle verhängt worden waren, als »schlimmer« gelten sollten als die des »rechtsstaats« BRD. Aber besser jetzt als nie. Und was schreibt die ard drüber?
Volker Beck von der GRÜNpartei meinte hierzu:
Zitat ard:»In der DDR waren homosexuelle Handlungen bis 1968 strafbar, im Westen bis 1969 - und komplett abgeschafft wurde der "Schwulen-Paragraf" sogar erst 1994.«Ein satz. Viele fehler. Ich weiß leider nicht, wie viele homosexuelle in der DDR verurteilt wurden. Allerdings gab es seit 1957 eine anweisung, den »schwulenparagraphen« nicht mehr anzuwenden. Im westen hingegen wurden bis 1994 in jedem jahr männer nach diesem paragraphen verurteilt. Anfangs jahr für jahr im vierstelligen, am schluß im kleineren zweistelligen bereich.
Volker Beck von der GRÜNpartei meinte hierzu:
»Die strafrechtliche Verfolgung hat die Existenz Tausender schwuler Männer vernichtet [...] Demokratien und Rechtsstaaten sind nicht fehlerfrei, aber sie unterscheiden sich von Unrechtsstaaten dadurch, dass sie ihre Fehler erkennen, eingestehen und korrigieren.«Hoffentlich sieht er das genau so, wenn es um die politischen gefangenen in der BRD geht, deren leben genau so zerstört wurden.
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Dienstag, 20. September 2016
Zitat der Woche
»Die AfD hat gezeigt, daß wir nicht nur Fläche können, wie in Mecklenburg Vorpommern und Rheinland Pfalz. Wir können auch Großstadt.«
Dr. Hans-Joachim Berg, bewahrer des Deutschen, am abend des wahlsonntags im rbb-fernsehen.
Dr. Hans-Joachim Berg, bewahrer des Deutschen, am abend des wahlsonntags im rbb-fernsehen.
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Dienstag, 5. Juli 2016
Donnerstag, 5. Mai 2016
AfD: unsäglich, vorgestrig, peinlich
In diesem fall nicht meine worte, sondern sogar selbstkritik.
Erinnert sich noch jemand an Jörn Kruse?
Zur erinnerung:
Der unterzeichner des Hamburger Appells schämt sich für das der programm partei, deren fraktionschef er in Hamburg ist, aber jedoch nicht zu sehr.
Das ist doch endlich mal ein politiker, der den arsch in der Hose hat!
Könnte er mit dieser geisteshaltung nicht genau so gut mitglied der SPD sein?
(fade out. leiser gesang: »wasch mir den pelz, bloß mach mich nicht naß...«)
Erinnert sich noch jemand an Jörn Kruse?
Zur erinnerung:
Zitat: »… befürchtung immer gehabt, daß etwas furchtbares irgendwo bei uns hier - und Paris ist für mich genauso wie Hamburg, gehört zur gleichen wertegemeinschaft - passieren wird.
Und leider ist es viel früher passiert, als ich gehofft habe.«
Der unterzeichner des Hamburger Appells schämt sich für das der programm partei, deren fraktionschef er in Hamburg ist, aber jedoch nicht zu sehr.
Das ist doch endlich mal ein politiker, der den arsch in der Hose hat!
Könnte er mit dieser geisteshaltung nicht genau so gut mitglied der SPD sein?
(fade out. leiser gesang: »wasch mir den pelz, bloß mach mich nicht naß...«)
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