Samstag, 21. März 2015

Greenpeace nicht mehr ernst zu nehmen

Daß teure marken nicht unbedingt besser als billigprodukte sein müssen, was die schadstoffbelastung betrifft, ist wohl nichts neues.

Daß Greenpeace müllbergeproduzenten lobt, hingegen wohl schon. Greenpeace hat unter anderem den einwegskleidungsproduzenten Primark gelobt, weil sie sich verpflichtet haben, die schlimmsten chemikalien nicht mehr zu verwenden.

Als ob etwas weniger giftig produzierte müllberge eine wohltat für die umwelt wären. Müllberge sind und bleiben müllberge.

Insgesamt einmal habe ich einen laden von Primark aufgesucht, weil ich wissen wollte, was es da gibt und wie es da zugeht. Das ist ca. 4 wochen her.

Es war grauenhaft. Als ich das geschäft betrat, schlug mir ein widerwärtiger geruch von billigen textilien entgegen, also ein dunst aus irgendwelchen chemikalien und staub, der mir fast den atem verschlug. Im laden hauptsächlich teenies, die unwarscheinlich geschäftig unterwegs waren und sich die stücke teilweise kreischend aus den händen rissen.

Bergeweise billige textilien ab 1€, die gekauft werden, weil sie so sagenhaft billig sind und wegen ihrer lumpigkeit dann lieber doch nicht getragen werden oder allerhöchstens ein mal. Den besuch dieser verkaufsräume fand ich so furchtbar, daß ich es mir lieber nicht vorstellen möchte, wie es erst dort zugehen mag, wo dieser ramsch produziert wird.

Und das soll umweltschonend sein? Bloß weil etwas weniger gift für die produktion verwendet wird? Das glaube, wer mag. Ich nicht.

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