Donnerstag, 27. April 2017

Größenwahn auf Nordhessisch

Kürzlich lief im ZDF in der reihe »Das kleine Fernsehspiel« einer meiner lieblingsdokumentarfilme Henners Traum.

An sich sieht alles fast »normal« aus. Aber im jahr 2005 machte sich im rathaus Hofgeismar größenwahn breit.
Der bürgermeister dieses nie besungenen nests hatte die grandiose idee, mitten in die Hessischsibirische landschaft das größte ferienressort Europas zu bauen.

Die Sababurg in der nähe des ortsteils Beberbeck, da ist mächtig was los. Außerdem steht dort jede menge landschaft rum. Da steppt der waschbär und ab und zu liegt eine tote maus im wald
Filmtrailer:


Den gesamten film kann man noch bis einschließlich 1. mai in der zdf-mediathek anschauen. Inzwischen ist Henners traum allerdings ausgeträumt. Das projekt wurde mangels investoren eingestellt. Die besitzgesellschaft der Domäne Beberbeck mußte insolvenz anmelden, der schaden für die stadt Hofgeismar soll sich auf bis zu fünf millionen euro belaufen haben.

Mittwoch, 19. April 2017

Bernd Fritz gestorben

Der ehemalige chefredadteur und mitherausgeber des satiremagazins Titanic verstarb am 16. april. Einem millionenpublikum bekannt wurde er 1988 als buntstiftlecker bei »Wetten dass..?



Das in der sendung beworbene heft kann man hier lesen.

Dienstag, 18. April 2017

Dr. Gysi und die nackerten

Seit über 20 jahren zeigte die Gesellschaft für Fotografie im rathaus Köpenick die »Foto Klub Forum Berlin«. In diesem jahr findet die ausstellung dort nicht mehr statt, weil die bezirksstadträtin von der CDU sich offenbar an einigen fotos störte und die ausstellung zensieren wollte. Angeblich hätten sich muslime über aktfotos beschwert.

Die ausstellung ist jetzt in Gregor Gysis Bürgerbüro in Schöneweide zu sehen:


Sonntag, 16. April 2017

Frohe feiertage

Ich wünsche allen ein fröhliches hasenfest.


Wobei sich das mit den hasen inzwischen auch relativiert. Der kapitalismus bringt alles ducheinander. Letzten sonntag stellte ich fest, daß sich der eigentlich harmlos aussehende osterhase in Frankreich als besatzer betätigt. Aber im gegenzug gibt es jetzt in Deutschland auch osterhennen:

Dienstag, 11. April 2017

Leben in der rollenden sardinendose

Der Ex-Vermieter hat mich gestern auf eine interessante doku aufmerksam gemacht.

Es geht um die ausgelagerten arbeiter bei der post:



Er schrieb dazu: »Am Anfang und Ende wurde "scheinbar" falsch benutzt, nämlich seien den Absahnern die Ausgebeuteten nur scheinbar egal. Dabei wissen wir doch, dass ihnen die nicht nur offensichtlich, sondern tatsächlich scheißegal sind.«

Selbstverständlich wird das wort »scheinbar« dort falsch benutzt. Die post wurde umstrukturiert, damit sie gewinne einfährt und die soziale verantwortung für die arbeiter aus den bilanzen verschwindet.

Für die investoren ist das prima. Für die menschen, die die gewinne erarbeiten müssen, nicht.

Sonntag, 9. April 2017

Frankreich von hasen erobert

Als schüler war ich in einem austauschprogramm mit Frankreich. Wir wunderten uns damals, daß unsere Französischen freunde keine osterhasen kannten, sondern zu ostern neben eiern stattdessen glocken und hennen bekamen. Inzwischen ist der Deutsche osterhase offenbar in Frankreich immer häufiger anzutreffen:



Hoffentlich richtet der osterhase in Frankreich als neozoon keinen größeren schaden an.


Diese hasen sind nämlich wahre schluckspechte und saufen gern literweise festbier. Und das während der arbeit.

Freitag, 7. April 2017

Wohlstand im kapitalismus

Wenn man durchblicken läßt, daß man vom »besten wirtschaftssystem der welt«, dem kapitalismus, nicht übermäßig viel hält, kommt häufig die antwort, daß der kapitalismus aber einen nie dagewesenen wohlstand geschaffen habe. Als beispiel dafür wird dann gern erwähnt, daß heute selbst kinder aus armen familien »teure« smartphones haben, als sei es ein wunder, daß die sich wünschen, was die anderen auch haben.

Ist das wohlstand, wenn arme sich ein bißchen technischen schnickschnack leisten können? Ein teurer luxus sind smartphones schon lange nicht mehr: gibt es ab 50€ - und gebraucht manchmal sogar geschenkt. Und überhaupt, was ist daran wohlstand, wenn es arme menschen gibt? Sollte armut in einer wohlstandsgesellschaft nicht abgeschafft sein?

Aber auch bei den »Normaldeutschen« ist es mit dem wohlstand nicht unbedingt weit her. Nur 43% aller Deutschen haushalte besitzt wohneigentum, in Berlin sind es sogar nur 15%. Man kann kaum von wohlstand sprechen, wenn die mehrheit nicht einmal ein eigenes dach über dem kopf hat und die wohnung ziemlich schnell los ist, wenn man nicht imstande ist, die miete zu zahlen. Und das kann ziemlich schnell passieren, wenn man zum beispiel krank wird oder die arbeit verliert. Es geht eben nicht um die bedürfnisse der menschen, sondern darum, die bedürfnisse der menschen zu geld zu machen. So kommt es, daß es von jedem mist früher oder später billigversionen für arme gibt. Nicht, weil die unbedingt ein bedürfnis nach schrott hätten, sondern sich auch damit noch geld verdienen läßt.

Das ist eine komische vorstellung von wohlstand, wenn in diesem »wohlstand« nicht einmal ein grundbedürfnis wie z.b. eine wohnung gesichert ist.

Dienstag, 4. April 2017

Wohnen in der wellnessoase

Während man sich bei der FAZ vor einigen wochen sorgen machte, daß das Deutsche durchschnittsbad mit einer größe von knapp 8 quadratmetern kaum für einen offenen und großzügigen wellnesstempel tauge, erschien im gedruckten Spiegel nr. 14 vom 1. april 2017 ein erstaunlich kritischer artikel zu den sogenannten »mini-apartements«.

Wahrscheinlich hätte ich es für einen aprilscherz gehalten, daß da ein Berliner architekt menschen auf 6,4 m² unterbringen will, wenn ich vorher noch nie etwas über die Tinyhousebewegung gehört hätte. Auf dieser wahrlich überdimensionierten fläche bringt der Berliner architekt Van Bo Le-Mentzel einen wohnbereich, eine kochgelegenheit, eine schlafkoje, dort ist auch gleich der »schreibtisch« fürs homeoffice und eine naßzelle unter, die der architikt laut spiegel als »wellnessbereich« bezeichnet.

Im spiegelartikel kommen hauptsächlich wohnpsychologen zu wort, die kaum etwas anmerken, was man nicht ohnehin schon wüßte: daß persönliche entfaltung auf so wenig raum unmöglich ist und daß menschen, die sehr beengt wohnen, unter umständen auch zu aggressionen neigen.

Leben in streichholzschachteln als antwort auf die wohnungsnot

Mit der Unterstützung eines investors will Le-Mentzel ein mietshaus mit bis zu 200 solcher »wohneinheiten« bauen.
Zitat Van Bo Le-Mentzel: »Die 100€ miete, die für ein einzelappartement inklusive heizkosten und internetnutzung fällig würden, kann man auch locker mit flaschensammeln verdienen«
Auch wenn es sich bei den 100€ um die warmmiete handelt, ist das alles andere als ein sozialpreis, sondern enspricht einem quadratmeterpreis von stolzen 15,63€. »Normale« wohnungen gibt es in Berlin-Mitte ab etwas über 11€ pro quadratmeter.

Will man allein für die miete »locker« 100 € einsammeln, muß man 1250 bierflaschen einsammeln - meinen beobachtungen nach werden in Berlin meist bierflaschen weggeworfen, die sind halt relativ schwer. Pro stück wiegen die ca. 380g, was bedeutet, daß man für die 100€ miete »locker« eine knappe halbe tonne hohlglas finden und bewegen muß, ohne selbst ein bier trinken zu können.

Clever investieren: ideal für kapitalanleger - prekär für mieter

Aber auch hier, wo im Spiegel mal nicht die verhältnisse bejubelt werden, kommt nicht der leiseste anflug von zweifel am system auf.

Ist doch klar, daß es investoren braucht, die geld an den bedürfnissen anderer verdienen, sonst würde es schließlich gar nichts geben.

Samstag, 1. April 2017

Ich habe es mir überlegt.

Nach längerem hin- und herüberlegen habe ich beschlossen, mein blog dichtzumachen. Bewegen kann man mit der bloggerei nichts. Geld verdienen auch nicht. Diese bettelei um geld in blogs ist ohnehin nur peinlich.

Wenn man, wie ich, für zucht und ordnung sorgen will, muß man schon einer partei beitreten. Und zwar einer, wo man noch eine chance auf ein lukratives pöstchen hat. Und da kommt für mich allein die AfD in frage: bei nur 15% frauenanteil in der partei kann ich bei denen nur nach oben fallen. Und die Frauke Petry muß ich nicht einmal wegbeissen, weil sie von selbst gehen wird. Also ist der weg für mich frei, die nächste bundeskanzlerin zu werden.

Wenn ich das dann geschafft habe, brauche ich nicht mehr kostenlos zu bloggen, sondern kann für viel geld zeilen schinden, die zwar keiner lesen aber jeder bezahlen möchte. Das wäre sozusagen gelebte weltverbesserung mit der AfD.

Mittwoch, 29. März 2017

Der Deutsche traum: vom tellerwäscher zur AfD

An sich ist es kein geheimnis: nicht alle menschen, die zu einer an sich diskriminierten minderheit gehören, sind deshalb automatisch links. Es gibt konservative oder sogar rechtsextreme frauen, schwule und ausländer.

Und es gibt den herrn Demagbo von der AfD, der aus Benin in Westafrika stammt, der sprachwissenschaftler ist, zum studium nach Kiel kam, dort eine zweite heimat fand und »multikulti« als gescheitert bezeichnet, was auch immer man als »multikulti« bezeichnet. Beispiele hierfür seien Duisburg-Marxloh und Berlin-Marzahn.

Ich kenne Duisburg-Marxloh nur dem namen nach. Ist berüchtigt wegen der über 50% ausländeranteil. Aber Marzahn? Multikulti? Ich hatte dort in den letzten tagen mehrfach zu tun. War alles wie immer: im russischen supermarkt ein paar leute, die mit akzent Deutsch sprachen und der frühlingsrollenverkäufer in der bude an der ecke, der vielleicht in den 80er jahren als vertragsarbeiter aus Vietnam kam. Ansonsten alles Deutsch. Wahrscheinlich gibt es in Deutschland in einer großstadt keinen Deutscheren ort als Marzahn. Mit mehr als 95% inländeranteil ist multikulti tatsächlich kaum möglich. Das sind ganz neue töne aus der AfD, daß multikultur offenbar am zu hohen inländeranteil scheitert.

In einem interview mit dem ZDF im März 2016 sagte herr Demagbo über seine integration in Deutschland:
Zitat Achille Demagbo: »Damals war die stimmung sehr gut, mir wurde enorm geholfen. Ich bin sehr dankbar dafür. Die Deutschen sind nicht ausländerfeindlich, ganz im gegenteil, die Deutschen schätzen jeden, der hier lebt und die demokratischen werte Deutschlands schätzt.«
Positiver rassismus ist immer schon nicht schlauer gewesen als negativer. Die aussage, daß »die Deutschen« nicht ausländerfeindlich sind ist genau so falsch wie die behauptung, daß »die Deutschen« alle rassisten wären. Wahrscheinlich wäre es sogar falsch zu behaupten, daß alle in der AfD ausländerfeindlich wären.
Zitat Achille Demagbo: »Man kann mir getrost abnehmen, daß ich niemals einer rassistischen partei beitrete. Und eine solche partei würde mich auch nicht in den landesvorstand wählen.«
Allein, weil Achille Demagbo es in den vorstand der AfD geschafft hat, soll man also glauben, die AfD hätte nichts mit rassismus zu tun.

Das ist keine gute idee. Er denkt allein von seiner eigenen betroffenheit aus. In Kiel sind die von der AfD offenbar eher wirtschaftorientiert, die gegen die »guten ausländer« wenig haben. Und zu den »guten« zählt herr Demagbo sich auch selbst. Schließlich ist er kein armutsflüchtling, er stammt aus guten verhältnissen, hat sich sein studium in Deutschland redlich mit tellerwaschen verdient und ist in der Deutschen bürgergesellschaft angekommen. Er betrachtet es sogar als positiv, wenn Björn Höcke vom lebensfreudigen Afrikanischen ausbreitungstyp spricht. Schließlich sei er lebensbejahend. Noch mal zur erinnerung in kürze, was herr Höcke gesagt hat:
Zitat Björn Höcke:»In Afrika herrscht nämlich die sogenannte r-strategie vor, die auf eine möglichst hohe wachstumsrate abziehlt, dort dominiert der sogannte ›ausbreitungs-typ‹ und in Europa verfolgt man großteils die K-strategie, die die kapazität des lebensraumes optimal ausnutzen möchte, hier lebt der ›platzhalter-typ‹

[…] im 21. jahrhundert trifft der lebensfreudige Afrikanische ›ausbreitungs-typ‹ auf den selbstverneinenden Europäischen ›platzhalter-typ‹ […] An dieser stelle ist es angeraten, meiner meinung nach, mal die populationsökologische brille aufzuziehen, um den blick noch etwas zu weiten.[…] Die länder Afrikas, sie brauchen die Deutsche grenze, die länder Afrikas, sie brauchen die Europäische grenze, um zu einer ökologisch-nachhaltigen bevölkerungspolitik zu finden.«
Das hört sich nicht danach an, als wären dem Herrn Höcke Afrikaner in Deutschland besonders willkommen. Für mich klingt das eher völkisch. Es klingt ein bißchen wie die aussage eines anderen, der früher in Deutschland unter dem namen »der Führer« bekannt war:
Zitat Hitler: »Juden waren und sind es, die den Neger an den Rhein bringen, immer mit dem gleichen Hintergedanken und klaren Ziele, durch die dadurch zwangsläufig eintretende Bastardierung die ihnen verhaßte weiße Rasse zu zerstören, von ihrer kulturellen und politischen Höhe zu stürzen und selber zu ihren Herren aufzusteigen.

Denn ein rassereines Volk, das sich seines Blutes bewußt ist, wird vom Juden niemals unterjocht werden können. Er wird auf dieser Welt ewig nur der Herr von Bastarden sein.

So versucht er planmäßig, das Rassenniveau durch eine dauernde Vergiftung der einzelnen zu senken.«
So würde das heute niemand mehr sagen. Schon allein, weil es den meisten menschen bekannt ist, daß das mit den Juden eine verschwörungstheorie ist und man sich damit lächerlich macht. Aber, daß man den Hitler als »böse« darstellt, damit hat Höcke ein problem:
Zitat Björn Höcke: »Wissen Sie, das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt[...]Wir wissen aber natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiß gibt. Und dass es viele Grautöne gibt. [...]Sogar der schlimmste Schwerverbrecher hat vielleicht irgendetwas Gutes, irgendetwas Liebenswertes, aber er ist trotzdem ein Schwerverbrecher [...] es ist ausgeschlossen – rein von der Logik her, also rein philosophisch gesehen ist es ausgeschlossen – dass ein Mensch nur dunkel ist.«
Weniger probleme dürften Höcke und seine freunde damit haben, was Hitler über die integration von ausländern, damals »Germanisation« genannt, geschrieben hat:
Zitat Hitler: »Es ist aber ein kaum faßlicher Denkfehler, zu glauben, daß, sagen wir, aus einem Neger oder einem Chinesen ein Germane wird, weil er Deutsch lernt und bereit ist, künftighin die deutsche Sprache zu sprechen und etwa einer deutschen politischen Partei seine Stimme zu geben. Daß jede solche Germanisation in Wirklichkeit eine Entgermanisation ist, wurde unserer bürgerlichen nationalen Welt niemals klar. Denn wenn heute durch das Oktroyieren einer allgemeinen Sprache bisher sichtbar in die Augen springende Unterschiede zwischen verschiedenen Völkern überbrückt und endlich verwischt werden, so bedeutet dies den Beginn einer Bastardierung und damit in unserem Fall nicht eine Germanisierung, sondern eine Vernichtung germanischen Elementes. Es kommt in der Geschichte nur zu häufig vor, daß es den äußeren Machtmitteln eines Eroberervolkes zwar gelingt, den Unterdrückten ihre Sprache aufzuzwingen, daß aber nach tausend Jahren ihre Sprache von einem anderen Volk geredet wird und die Sieger dadurch zu den eigentlich Besiegten werden.

Da das Volkstum, besser die Rasse, eben nicht in der Sprache liegt, sondern im Blute, würde man von einer Germanisation erst dann sprechen dürfen, wenn es gelänge, durch einen solchen Prozeß das Blut der Unterlegenen umzuwandeln. Das aber ist unmöglich. Es sei denn, es erfolge durch eine Blutvermischung eine Änderung, welche aber die Niedersenkung des Niveaus der höheren Rasse bedeutet.«
Daß man Deutsch nicht werden, sondern nur sein kann, entspricht bis heute dem denken der rechtsextremen. Und das kommt auch in der AfD vor, weshalb jeder, der sich in der partei engagiert oder sie wählt, sich mit faschisten gemein macht.

Mich erinnert die geschichte des herrn Demagbo ein wenig an jene Juden, die Deutschnational waren und kaum begreifen konnten, daß sie im »Dritten Reich« unerwünscht waren. Bezugnehmend auf Brecht sagte damals Horst Hannibal »HoHaSchmi« Schmidt: »Und die noch dümmeren kälber verrichten sogar die arbeit ihrer schlächter selber.«

Sonntag, 19. März 2017

Partei der pessimisten

Die forscher des Instituts der deutschen Wirschaft haben herausgefunden, daß die AfD keine prekariatspartei ist, sondern eine partei der gutverdiener. Wer hätte das gedacht? Es wird zwar immer gern behauptet, daß arbeitslosigkeit zu rechtsradikalität und rassismus führe, gestimmt hat das aber noch nie. Die AfD-anhänger sind kleinbürgliche pessimisten, die angst vor der zukunft und vor ausländern haben.

Daraus schließt die FAZ, daß diese figuren zur mitte der gesellschaft gehörten, weil es eben keine prekären existenzen sind, die den verein wählen. Das ist natürlich falsch: rechtsradikal ist halt nicht mitte, sondern rechtsradikal, egal wie überdurchschnittlich man verdient.

Dazu fällt mir noch ein, daß ich letztens in der gewerkschaftszeitung der IGMetall las, daß die AfD im April 2016 nur ca. 15% weibliche mitglieder hatte. Es ist also die partei der pessimistischen männer.