Sonntag, 20. November 2016

Ist denn schon wieder wahl?

Zum glück nicht. Jedenfalls nicht für mich. Gewählt werden soll mal wieder ein Grüßaugust, immerhin soll uns der Bundesprediger endlich erspart werden.

WunschkanandidatIn der MerkelIn soll Marianne Birthler gewesen sein. Von der letzten wahl her scheint der kanzlrIn im ohr geblieben zu sein, ein geeigneter kandidat habe idealer weise beruflich mal irgendwas mit STASI gemacht. Und die GrünIn BirthlerIn war schließlich bei der lobbyistengruppe Berlinpolis engagiert, die eine totalüberwachung im internet einführen wollte.

Schließlich hat man sich großkoalitionär auf den kandidaten Steinmeier geeinigt. Ein mensch, der trotz langjähriger politischer tätigkeit an sich kaum aufgefallen ist. Im hintergrund war er architekt der Agenda 2010 und ist somit mitverantwortlich für die schlechteren lebensbedingungen eines großteils der leute hierzulande.

Die LINKE möchte einen gegenkandidaten aufstellen. Soweit mir bekannt ist, wurde noch nichts beschlossen, es wird jedoch gemunkelt, daß es Christoph Butterwegge sein soll.

Wenn es schon einen präsidenten geben muß, dann wäre der armutsforscher Butterwegge einer, der tatsächlich die mehrheit der bevölkerung vertreten würde. Er war von anfang an gegner der Agenda 2010 und wäre damit ein optimaler gegenkandidat zu Steinmeier. Nur leider von anfang an ohne die geringste chance auf gewinn der wahl.

Donnerstag, 17. November 2016

Verwaltungsgericht München lehnt asyl für US-deserteur ab

Heute wurde der asylantrag des 2007 aus der US-armee desertierten André Shepherd abgelehnt.

Er habe dem gericht nicht glaubhaft machen können, bei einem weiteren einsatz im Irak auch nur indirekt in kriegsverbrechen verwickelt werden zu können. Daß Irakkrieg und die folgende besetzung des landes völkerrechtswidrig gewesen sein könnte, wollte das gericht nicht überprüfen.

Und schon gar nicht an einem tag an dem der friedensnobelpreisträger aus den USA in der hauptstadt weilt.

Dienstag, 8. November 2016

Lebensmittelskandal

Heute deckt das 1-€-blog mal einen richtigen lebensmittelskandal auf:

»Katzen Ohren« enthalten überhaupt keine katzenohren, sondern sind vegetarisch und käme als überzugsmittel nicht bienenwachs zum einsatz, wären sie sogar vegan.

In meiner kindheit ging das gerücht um, lakritze würden in der DDR hergestellt und hauptsächlich aus rinderblut. Als geradezu verwegen galt, wer trotzdem lakritze futterte. Obgleich die nette süßwarenverkäuferin versicherte, daß die weder aus der DDR kämen noch irgendwelches blut enthielten. »Muß die sagen, sonst wird sie das zeug ja nicht los«, schlaubergerte irgendein viertklässler.

Heute scheinen sich in der veganer-szene ähnliche gerüchte zu halten. Sonst müßten wohl kaum offensichtlich pflanzliche produkte wie tomatensaft als »vegan« zertifiziert werden.

Aber früher, wo der tomatensaft noch nicht vegan war, sondern vermutlich rot vom blut der grünen meerkatze, schmeckte er einfach besser.

Sonntag, 6. November 2016

Ein heiliges wunder

Neulich im Bayernfernsehen gesehen:


Mich hat das gleich an Braunschlag erinnert. Am heiligen wunder darf nicht gerüttelt werden - wäre schlecht für den tourismus und schlecht fürs geschäft.

Samstag, 5. November 2016

Der goldene Aluhut 2016

Das richtige für einen verregneten novembersamstagnachmittag: die verleihung des »goldenen Aluhutes«, die am 1. november in Berlin stattgefunden hat. Es wird über sehr ernsten blödsinn geredet und dabei gibt es jede menge zu lachen.

Die preisträger sind:

Kategorie »Verschwörungstheorien allgemein«
Ernst Köwing (Der Honigmann)

Kategorie »Politik«
Dennis Schulz (TheTrueAssociation)

Kategorie »Medien & Blogs«
Compact Magazin

Kategorie »Medizin & Wissenschaften«
Bewusst Vegan Froh

Kategorie »Esoterik«
Astro TV


Ich wünsche gute unterhaltung.

Dienstag, 1. November 2016

Mörderberg. Wie die FDP mal fast eine bushaltestelle umbenannt hätte

Ungefähr ein halbes jahrzwölft ist es her, da wollte die FDP Pankow die bushaltestelle »Mörderberg« in »Golf Ressort« umbenennen.


Hierbei ging es der FDP selbstverständlich nicht um kostenlose werbung für einen exklusiven club sondern um das kindeswohl. Schließlich führen auch kinder mit dem bus und lehrer und erzieher würden klagen, daß kinder sich am Mörderberg gruselten und nach einer busfahrt an diesem schrecklichen ort völlig traumatisiert in der kita oder schule ankämen.

Ich habe mich dort einmal umgesehen. Und nicht an irgeneinem tag, sondern an halloween, kurz vor sonnenuntergang:

Man sieht sofort, daß man sich in der Bundeshauptstadt befindet. Ansonsten weit und breit nichts gruseliges. Kein mörder, keine kürbisköpfe, keine horrorclowns. Nicht mal an halloween. Und vor allem auch kein berg vor dem man sich gruseln könnte.

Die Bushaltestelle heißt immer noch so. Mein vorschlag wäre, vielleicht den nahegelegenen golfplatz in »Golf Ressort Mörderberg« umzubenennen. Dort finden sich doch ganz bestimmt ein paar gruselige gestalten.