Mittwoch, 31. März 2021

Werden die mutanten alles ruinieren?

Martin Moder über antikörper, fluchtviren, t-zellen und impfungen. Mein verdacht, daß melanzani eher nicht zum essen gedacht sind, wurde einmal mehr bestätigt. Als schauspieler in der rolle des coronavirus aber gar nicht schlecht.
Zitat Martin Moder: »Eine rückkehr zur normalität kann nur dann gelingen, wenn wir sars-cov-2 unfähig machen, sehr viele menschen in sehr kurzer zeit sehr krank werden zu lassen. Dazu muß eine immunität quer durch die bevölkerung aufgebaut werden. Daran führt eigentlich kein weg vorbei. Das einzige, was wir uns aussuchen können, ist auf welche weise dieser immunschutz entstehen soll. Entweder, indem wir alle möglichst bald an covid-19 erkranken oder indem wir uns die impfung holen. Wenn’s sie’s dann halt gibt. Ich weiß, jeder hat so seine vorlieben, aber ich persönlich bevorzuge tendenziell lösungen, bei denen nicht ganz viele menschen sterben.«
Vor allem den letzten satz kann ich so unterschreiben.

Montag, 29. März 2021

Sonntag, 28. März 2021

Krudes aus der LINKSpartei

Leider war ich so leichtsinnig, mir Sahra Wagenknechts video »Risiken und Nebenwirkungen - Wie sicher sind die Corona-Impfungen?« vom 18. märz 2021 anzuschauen, denn ich war neugierig, was sie wohl zum thema zu sagen hat. Leider nicht viel sinnvolles und dann auch noch eine buchempfehlung.
Zitat Sahra Wagenknecht: »[ca. 6:31]In diesem zusammenhang möchte ich Euch ein sehr gutes buch empfehlen. Von Clemens Arvay - Coronaimpfstoffe. Rettung oder Risiko?«
Mußte das sein? In einem interview mit dwDeutsch beklagte herr Arvay sich, daß seine gegner ihn am liebsten als gärtner darstellen wollten und überdies sei er kein impfgegner, sondern ein impfkritiker. Es ist seltsam, daß für den »kritiker« kritik an ihm selbst zur diffamierungskampagne wird und er seine kritiker als gegner bezeichnet.

Tatsächlich ist Arvay kein gärtner, sondern diplomingenieur für angewandte pflanzenwissenschaften, also einem fachgebiet der botanik und hat eine masterarbeit über das leben von subsistenzlandwirten in Österreich geschrieben. Selbst bezeichnet er sich jedoch als »gesundheitsökologe«. Da wollte ich wissen, was das berufsbild eines gesundheitsökologen überhaupt ist und welche ausbildung man dafür benötigt. Zumindest in Deutschland ist das keine geschützte berufsbezeichnung. Das bedeutet, daß jeder kohlrabiapostel, der schon mal eine tasse kräutertee getrunken hat, sich so bezeichnen darf. Warum benutzt Diplomingeneur Arvay eine im grunde wertlose phantasiebezeichnung? Als antwort fallen mir nur unschöne gründe ein. Aber vielleicht weiß jemand besseres?
Zitat Sahra Wagenknecht: »Ein sehr sachliches buch. Ein buch in dem sehr genau und detailliert erläutert wird, wie diese impfstoffe wirken, wovor sie schützen, natürlich, was sie auch, möglicherweise, was man noch nicht weiß, was damit auch risiken beinhaltet. Es ist kein buch gegen die impfung.«
Zu herrn Arvays buch haben schon andere eine menge gesagt und geschrieben, die das sicherlich qualifizierter können als ich. Diese lektüre werde ich mir sparen, weil das wohl eher keine neutrale betrachtung ist, die zur aufklärung über moderne impfstoffe dient, sondern vielmehr die vorbehalte derer bedient, die es ohnehin »schon immer« wußten, daß big pharma uns alle vergiften will. Oder noch viel schlimmeres.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber es ist ein absolutes plädoyer, daß jeder selbst entscheiden können muß, impfe ich mich oder impfe ich mich nicht.«
Während die impfgegner, die lieber als impfkritiker bezeichet werden möchten, fortwährend vom »impfzwang« fabulieren, wartet die breite mehrheit immer noch darauf, man möge sie doch endlich mal zwingen.

Selbstverständlich sollte jeder selbst entscheiden, ob er geimpft werden will oder lieber nicht. Nur ist Arvays buch für so eine entscheidung nicht sachdienlich, wenn er scheinbar »wissenschaftlich« argumentiert, tatsächlich aber bloß vorurteile untermauert, weil er getechnik an sich für das konzentrierte böse hält.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und nochmal, es sind absolut neue impfstoffe. Auch die vektorimpfstoffe, das sind sogenannte DNAimpfstoffe, bisher nur bei ebola eingesetzt, ebola ist eine krankheit, da liegt die todesrate bei 50 bis 90%, also um das mal zu vergleichen mit covid, da ist natürlich auch die inkaufnahme möglicher risiken eine ganz andere. Wenn ich mich vor einer krankheit schützen kann, an der ich mit fast 90% versterbe. Ansonsten gibt es zu diesen impfstoffen bisher keine anwendungsbeispiele.«
Wie Sahra Wagenknecht es schafft mit 90% zu versterben, während die meisten das bereits mit 4‰ tun, gibt rätsel auf. Aber das ist nicht das einzige. Daß es womöglich auch etwas gutes sein könnte, wenn es etwas absolut neues gibt, kommt für frau Wagenknecht überhaupt nicht in die tüte.

Die impfstoffe gegen SARS-COV-2 sind nicht über nacht vom himmel gefallen. An mRNA wird seit ca. dreißig jahren geforscht und soweit ich weiß, an impfstoffen gegen coronaviren ungefähr seit 2003. Wäre die coronakatastrophe zehn jahre eher passiert, wäre es womöglich nicht machbar gewesen, in absehbarer zeit einen wirksamen impfstoff herzustellen, weil das know-how dafür gefehlt hätte. Das meiste, das da an forschung drinsteckt, hat vor 2020 stattgefunden. Meines wissens läuft die studie für den mRNAimpfstoff gegen MERS immer noch. Allerdings nicht, weil nach jahren irgendwelche unerwarteten nebenwirkungen befürchtet würden und man deshalb sicherheitshalber noch ein paar jahrzehnte abwarten müßte, sondern weil die erkrankung inzwischen so selten vorkommt, daß der wirknachweis bisher nicht erbracht werden konnte und es sich aus humatitären gründen von selbst verbietet, menschen dafür absichtlich einem virus auszusetzen, an dem mehr als ein drittel der infizierten stirbt.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und das führt mich dann zu der nächsten frage: warum eigentlich mußten jetzt ausschließlich, oder, sind jetzt ausschließlich genetische impfstoffe im zulassungsverfahren? Es gibt noch einen einzigen, der möglicherweise noch zugelassen wird, der auf einem anderen verfahren beruht, ansonsten sind es ausschließlich diese genetischen impfstoffe. Das gilt übrigens auch für den Russischen und das gilt für den Chinesischen. Warum hat man nicht auf die klassische methode gesetzt?«
Vielleicht, weil das jetzt ein prima anwendungsbeispiel ist? Soweit ich es mitbekommen habe, setzt auch Kuba auf vektorimpfstoffe. Das wird sicherlich gründe haben. Z.b. die geschwindigkeit der produktion. Für viele herkömmliche impfstoffe müssen viren in speziellen embryonierten hühnereiern angezüchtet werden, was aufwendig ist und zeit kostet, weil für jede impfdosis erst mal ein ei produziert werden muß und vom ei bis zur fertigen impfdosis ungefähr zwei monate vergehen. Wir sind schließlich alle extrem scharf drauf, auch noch die nächsten fünf jahre im lockdown zu sitzen und abzuwarten, bis ausreichend hühner gezüchtet und eier gelegt sind. Weltweit gibt es aber trotzdem auch mehrere notfallzulassungen für impfstoffe nach »klassischer methode« - unter anderem für einen aus Kasachstan, einen aus Indien und einen aus China.
Zitat Sahra Wagenknecht: »[8:08]Es kann sein, das weiß ich nicht, ich bin sowieso nicht kompetent das zu bewerten, daß die überhaupt nicht funktionieren.«
Man kann von der Europäischen Arzeneimittel-Agentur halten was man will, aber daß die impfstoffe zulassen würde, bei denen gar nichts funktioniert, außer nebenwirkung, ist unwahrscheinlich. Impfstoffe müssen überdies auch von der ethikkommission bewertet werden. Der nutzen muß erheblich größer sein als das risiko. Ansonsten wäre es nicht hinnehmbar, daß irgendjemand sich das antut, wenn er davon höchstens schaden aber keinerlei nutzen hätte.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber was ich schon auffällig finde, ist, die projekte, die es gab für klassische impfstoffe ganz eindeutig nicht die förderung erhalten haben, die die genetischen impfstoffe erhalten haben. Und da fragt man sich schon, geht es hier letzlich nicht auch darum, daß bei den genetischen mit patenten mehr geld gemacht werden kann? Daß man jetzt einen durchbruch hat, mit dem man auch in zukunft großes geschäft machen kann? Also ich möchte nur auf zwei beispiele eingehen: es gibt in Deutschland einen mediziner, einen professor, prof. Stöcker, der hat schon im frühjahr letzten jahres einen klassischen impfstoff entwickelt, von dem er überzeugt ist, daß er wirkt. Ob er wirklich wirkt, kann niemand wissen, weil er nie die öffentlich förderung bekommen hat um eine wirklich seriöse, große studie durchzuführen.«
Über den herrn Professor Doktor hatte ich mich bereits ausführlich geäußert. Der ist nicht der geniale, jedoch arme erfinder. Professor Stöcker ist milliardär und wenn er von seinem impfstoff dermaßen überzeugt gewesen wäre, hätte er den mittleren zweistelligen millionenbetrag in sich selbst investieren können. Wenn das zeug tatsächlich so toll wirkt wie behauptet, hätte er bei abgabe zum selbstkostenpreis die investition spätestens zwei minuten nach zulassung des impfstoffs wieder drin gehabt. Nachfrage gibt es bekanntermaßen. Diese sichere investition war dem offensichtlich zu riskant. Sollte frau Wagenknecht vielleicht mal drüber nachdenken.

Es ist zum schreien: die angebliche Marxistin Wagenknecht beklagt, daß ein milliardär kein fördergeld erhalten hat, um einen impfstoff zu testen, der nicht auf dem aktuellen stand der forschung ist. Wahrscheinlich kommt sie demnächst drauf, daß braunkohle ein prima energieträger sein könnte und man RWE staatsknete dafür geben müsse, das zu erforschen.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Das sind diese studien, wo man mindestens 40.000 menschen impft, nämlich das heißt die hälfte impft man mit dem impfstoff, die andere mit einem placebo, das ist so auch bei allen impfstoffen die jetzt zugelassen wurden auch so gemacht worden. Und dann vergleicht man die ergebnisse. Und einen ähnlichen fall gibt es interessanter weise in Finnland. Auch in Finnland hat ein hochkarätiges forscherteam, wissenschaftler, einen impfstoff entwickelt, der patentfrei, wo sie patentfrei gesagt haben, den stellen wir zur verfügung. Aber wir brauchen jetzt öffentliche mittel, um diese große studie durchzuführen.[...] [9:52]Stattdessen wurden diese öffentlichen gelder eben auf diese neue generation von impfstoffen, auf diese genetischen impfstoffe konzentriert, wo man jetzt eben genau hingucken muß, wie ist das risiko, wie sind die wechselwirkungen, wo sind mögliche langfristfolgen. Wo man eben sehr viel nicht weiß.«
Inzwischen schrillt immer der alarm, wenn von »hochkarätigen forscherteams« und dergleichen die rede ist, die natürlich aus den rennomiertesten menschen ihrer art bestehen aber seltsamer weise keine namen haben. Wenn ein neues arzeneimittel zugelassen wird, muß man immer genau hingucken, welche nebenwirkungen auftreten, das ist auch bei den »traditionellen« impfstoffen nicht anders. Normalerweise impft man bei diesen studien nämlich nicht mindestens 40.000 menschen, sondern erheblich weniger, weil man selten so viele freiwillige findet und sehr seltene nebenwirkungen manchmal auch weniger als einen von hunderttausend betreffen können.

So sympathisch die idee vom patentfreien impfstoff ist, wer übernimmt die kosten für eventuelle folgen? Vielleicht der herr Professor Doktor oder die namenlosen wohltäter? In der EU hat es keine notfallzulassungen von coronaimpfstoffen gegeben, damit nicht der staat haftbar gemacht wird.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Was nicht prinzipiell gegen die impfung spricht, bei risikogruppen ohnehin nicht, aber was ganz klar dafür spricht, es darf keinerlei druck ausgeübt werden. Und wir haben bereits druck.[...][10:27]... ganz unabhängig davon, ob weiter mit AstraZeneca geimpft wird, das gilt auch für alle anderen impfstoffe. Das gerade die aktuellen ereignisse zeigen, daß wirklich keinerlei druck ausgeübt werden darf auf menschen, ob sie sich impfen lassen oder nicht. Und besonders unverantwortlich wäre das bei jungen, gesunden menschen. Und das fand ja statt und findet statt. Bei pflegerinnen und pflegern.«
Daß keinerlei druck ausgeübt werden dürfe, kann im zusammenhang mit dem arbeitsmarkt auch nur von jemandem kommen, der auf selbigem nie unterwegs gewesen ist.

Was das impfrisiko betrifft: wenn man mit corona infiziert wird, hat man, je nach alter, gesundheitszustand und virusmutation ein sterberisiko zwischen 0,01%, wenn man unter zwanzig und gesund ist und sich mit der »alten« virusvariante infiziert hat und 25% wenn man über achzig mit vorerkrankungen ist und sich mit der Britischen virusmutante infiziert hat. Mit AstraZeneca wurden ca. 20 millionen menschen geimpft. 25 hatten nach der impfung eine sinusvenenthrombose. In welchem zusammenhang die mit der impfung stehen, ist bisher weiterhin unklar. Aber selbst, wenn die alle durch die impfung ausgelöst worden wären, wäre das risiko immer noch verschwindend gering im vergleich mit der »natürlichen« infektion. Selbstverständlich möchte niemand eine sinusvenenthrombose haben, an deren folgen man sterben kann. Aber es ist seltsam, wie viele menschen sich vor diesem winzigen risiko derart fürchten, daß sie lieber das vergleichsweise große risiko einer coronainfektion eingehen, an der man mit wesentlich höherer wahrscheinlichkeit stirbt. Aber gut, dann kann man sich wenigstens auf den grabstein schreiben lassen, eines natürlichen todes gestorben zu sein.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und je mehr impfstoffe vorliegen, desto eher ist damit zu rechnen, daß das auch in anderen berufsgruppen der fall sein wird. Und in dem kontext ist ein projekt der EU besonders bedenklich, das jetzt massiv vorangetrieben wird, wo auch herr Spahn schon seit dem letzten jahr immer wieder druck gemacht hat, daß es realisiert wird, das ist der digitale impfpass.«
Soweit mir bekannt ist, sollte der digitale impfpaß 2022 zusammen mit der elektronischen gesundheitskarte ohnehin eingeführt werden. Genaueres weiß ich darüber allerdings nicht, weil mich das nie besonders interessiert hat.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Spahn hat vor kurzem der IBM und einem Deutschen startup den auftrag erteilt, einen solchen digitalen impfpaß zu erstellen, die EU macht wahnsinnigen druck, daß das weiter voran geht. Und was soll damit bewirkt werden? Was bedeutet der dititale impfpaß der EU? Die EU sagt ›wir wollen den menschen ermöglichen, daß sie wieder reisen können‹ Und der ethikrat in Deutschland sagt ›ja, also der staat soll natürlich keine besonderen vorrechte mit impfungen verbinden.‹«
Hauptsächlich machen die »urlaubsländer« druck, weil sie geld mit touristen verdienen müssen aber keine coronahotspots werden wollen. So schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht. Und neu ist die idee, nur mit impfpaß reisen zu dürfen, nun wirklich nicht. Das hat es schon zu zeiten der pockenimpfung gegeben und in viele länder Asiens und Afrikas darf man nicht ohne gelbfieberimpfung einreisen. Und ohne FSMEimpfung würde ich in einige gegenden Deutschlands nicht mehr reisen, aber das wäre ein anderes thema.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber wenn die privaten sagen ›aber in unser konzert, in unser restaurant, da kommen eben nur die geimpften‹, dafür braucht man dann den digitalen impfpass. Ja, was ist denn das, was hat das noch mit freiwilligkeit zu tun? Wenn elementare grundrechte, die bis zur coronazeit für jeden selbstverständlich waren, zum beispiel die reisefreiheit in Europa oder das besuchen von konzerten, von restaurants, von theatern. Wenn das plötzlich eingeschränkt werden soll auf eine bestimmte gruppe? Und das sind ja alles auch dinge, die vor allem auch junge menschen gern machen. Natürlich ist das ja geradezu zwang. Das ist ja ein extremer druck, der damit ausgeübt wird. Und ehrlich gesagt mit welcher begründung?«
So schwer ist es nun wirklich nicht zu verstehen, mit welcher begründung private veranstalter und gastwirte gern für geimpfte öffnen würden: die müssen geld verdienen, wollen aber nicht pandemietreiber sein. Da ist es ein realtiv sicheres und einfaches konzept, für geimpfte zu öffnen. Das ist ein guter grund. Im freizeitbereich zwingt einen nun wirklich niemand zu irgendwas. Man muß weder ins konzert noch ins flugzeug, man muß sich bloß entscheiden was einem wichtig ist. Frau Wagenknecht tut so, als hätte jüngere menschen selbst nichts von der impfung. Aber auch für die ist das risiko an corona zu versterben oder langzeitfolgen zu haben wesentlich höher als das impfrisiko, ist nicht so, daß die sich nur für die alten säcke impfen lassen sollen, sondern auch für ihren persönlichen gesundheitlichen nutzen. Man kann nicht erwarten, daß andere einem das impfrisiko abnehmen und es dafür aber selbst in kauf nehmen, womöglich infiziert zu werden - die impfung funktioniert ja nicht bei jedem perfekt. Etwas anderes ist es bei leuten, die nicht geimpft werden können. Aber es gibt auch noch andere konzepte für kulturveranstaltungen. In verschiedenen städten hat es in den vergangenen wochen modellprojekte gegeben, bei denen menschen, egal ob bereits geimpft oder nicht, mit negativem coronaschnelltest an kulturveranstaltungen teilnehmen konnten. Vielleicht für’s erste eine alternative für die (noch) nicht geimpften.

Es ist ärgerlich, daß frau Wagenknecht so tut, als wäre das hauptproblem nicht die pandemie, sondern daß man jetzt aus heiterem himmel und purer bosheit den leuten ihr freizeitvergnügen wegnehmen würde und es völlig unbegründet wäre, den leuten, die schon geimpft werden konnten, ein paar freiheiten zurückzugeben. Eine LINKSpartei aus der so undurchdachter bockmist kommt, braucht man eher nicht.

Montag, 22. März 2021

Foto am montag (462)

Da durften die Deutschen zum ersten mal den vogel des jahres selbst wählen - und was haben sie gewählt?
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Ein bier.
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Freitag, 19. März 2021

Ist Gunnar Kaiser ein verschwörungstheoretiker? Teil 4

Die medien unterdrücken die wahrheit. Auf die frage kann man kaum noch mit »nein« antworten. Ich bin ebenfalls froh, nicht in der »normalen welt« des herrn Kaiser zu leben.

Donnerstag, 18. März 2021

18. märz 1871 - 150 jahre Pariser Kommune

Dazu ein auszug aus der »Proletenpassion« der Österreichischen band »Die Schmetterlinge«, das ist eine TVproduktion des ORF von 1978: Kurze geschichte der Pariser Kommune von Karambolage bei arte tv:

Dienstag, 16. März 2021

Heute ab 20 uhr im #ferngespräch: immunsystem

Im 52. #ferngespräch mit Tommy Krappweis und den Hoaxillas geht es um das immunsystem. Zum ersten mal mit dabei ist Carsten Watzl von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, ansonsten natürlich Martin Moder und Holm Gero Hümmler.

Montag, 15. März 2021

Donnerstag, 11. März 2021

Aus der impfstoffprobierstube

Einen wundersamen wandel gab es in der vergangenen woche an der impfstoffgegnerfront. Bisher hatten sie »gewußt«, daß niemand an, sondern alle mit corona sterben und jetzt alle an und niemand mit der impfung stirbt, weil die pharmaindustrie menschenversuche macht und »uns« aus purer bosheit nach dem leben trachtet. Aber neuerdings ist das plötzlich anders. Unter anderem das rechtspopulistische FPÖblatt »Wochenblick« berichtete am 5. märz über den Lübecker professor und unternehmer Winfried Stöcker, der einen »homemade« impfstoff gegen covid-19 entwickelt hat und verklagt wurde.

Für die, die es nicht oder nur am rande mitbekommen haben, sei die geschichte kurz zusammengefaßt: der Lübecker prof. dr. W. Stöcker hat in seinem labor einen impfstoff entwickelt, diesen an sich selbst, seinen mitarbeitern und weiteren personen ausprobiert. Nachdem dieser nach zweifacher injektion bei den meisten eine immunrektion hervorrief, hat er die zulassung des impfstoffs beim Paul-Ehrlich-Institut beantragt. Daraufhin hat das PEI umgehend anzeige gegen den herrn Professor erstattet.

Die »studienergebnisse« und das »rezept« für den impfstoff findet man übrigens in Stöckers blog zwischen rezepten für seezungen (hierbei sei zu beachten, daß diese direkt vom fischer oder Hamburger Fischmarkt sein müssen. Exemplaren vom Münchner Fischmarkt oder blumengroßhändler soll man vermutlich eher mit mißtrauen begegnen) und rhabarbersaft. Lecker. Kein scherz - wer glaubt, meine phantasie sei mir an dieser stelle durchgegangen, möge bitte selbst nachschauen. Das habe ich mir nicht ausgedacht.

Bildschirmfoto aus dem rechtspopulistischen »Wochenblick«
Beim »Wochenblick« wissen die natürlich genau, weshalb der geniale herr Professor Doktor angezeigt wurde: er hat ein wirksames antigen entwickelt und weil es der »impflobby« ohnehin bloß um den gewinn geht, wird er dafür verklagt. Aber nicht nur, denn schließlich wird der arme alte mann, wie sollte es anders sein, auch politisch verfolgt.
Zitat Wochenblick, 5. märz 2021: »Aus welchen Gründen diese offene Feindschaft besteht ist unklar. Was dafür sehr wohl bekannt ist: Dass Stöcker bereits in der Vergangenheit gegen öffentliche Erzählungen aufbegehrte. So führte eine Aussage des früheren Medizin-Professors, dass er Migranten aus dem nahen Osten lieber in die Heimat zurückschicken wolle als ihnen zu erlauben, sich in Deutschland ›festzusetzen‹, zu einer Distanzierungswelle des politisch-korrekten Empöriums.

Insbesondere für die Vollverschleierung von Frauen hatte er zudem kein Verständnis. Kritisch sah er auch die #MeToo-Bewegung und den postmodernen Feminismus. Mehrfach äußerte er sich zudem kritisch gegenüber Kanzlerin Merkel (CDU). Ob seine Ausbootung auch mit seiner Unbotmäßigkeit zu tun hat, ist nicht bekannt. Aber offenbar haben es Systemkritiker in Deutschland schwierig, selbst dann, wenn sie sich in die Dienste dessen stellen wollen, was die Regierung zum Staatsziel erklärt.«
Und weil es um die interessen finsterer mächte geht, hat der »Wochenblick« am dienstag noch einmal nachgelegt:
Zitat Wochenblick, 9. märz 2021: »Es sollte eigentlich DIE Sensation sein: Der erfolgreiche deutsche Immunologe Professor Dr. Stöcker entwickelte in Eigenregie einen wirksamen Tot-Impfstoff gegen das Corona-Virus. Er soll so wirksam sein, dass er sogar vor einer Erst-Infektion schützt. Doch die Impfstoff-Sensation soll im Interesse der Pharma-Industrie offenbar im Verborgenen bleiben werden. Sie klagte den erfolgreichen Erfinder, wie Wochenblick berichtete.«
Dazu ist es natürlich interessant zu wissen, daß der herr Professor Doktor selbst ein teil der pharmaindustrie ist. Er war gründer und eigentümer der firma Euroimmun, welche ein bedeutender hersteller von reagenzien für labormedizin ist und die er 2017 für $1,3 milliarden verkauft hat. Derzeit besitzt er ein labor mit fünfzig mitarbeitern in Lübeck.

Seit monaten plärren blätter wie der »Wochenblick« aus allen rohren, daß die pharmaindustrie menschenversuche mache, die impfstoffe nicht ausreichend erprobt wären, die wirksamkeit fragwürdig, man die nebenwirkungen noch gar nicht kennen könne und das alles zwangsläufig zum tode führe. In diesem fall jedoch wissen sie hingegen ganz genau, daß hier nur eine riesensauerei vorliegen kann, wenn dieser rechtschaffende mensch so eine tolle erfindung macht und dann verklagt wird.

Auf die idee, daß das womöglich daran liegen könnte, daß der saubere herr erfinder sich in keiner weise an geltende gesetze gehalten hat, kommt keiner von denen: bevor man arzeneimittel an irgendwelchen menschen testet, muß man nachweisen, daß diese für den menschen ungefährlich sind und sich studien dazu von den zuständigen behörden genehmigen lassen. Im falle von impfstoffen sind das die ethikkommission und das Paul-Ehrlich-Institut. Der herr Professor Doktor ist so überzeugt von sich, daß er meint, das nicht nötig zu haben. Überdies ist es verboten, die eigenen mitarbeiter für derartige versuche heranzuziehen, denn womöglich ist es mit der freiwilligkeit von abhängig beschäftigten nicht so weit her. Insgesamt kann man sagen, daß man es hier nicht mit einem selbstlosen weltretter zu tun hat, sondern eher mit einem schwerreichen unternehmer, dem gesetze und wissenschaftliche standards am arsch vorbeigehen. Dazu hat er sich auf seiner internetseite auch geäußert.
Zitat prof. dr. Winfried Stöcker: »Man braucht in der aktuellen katastrophalen Situation keine langwierigen Doppelblindversuche, um Unterschiede in der Wirksamkeit genau herauszuarbeiten. Man impft die ersten tausend Probanden (am besten mit dem Lübecker Verfahren), und macht sie gleich immun. Wenn das gut geht, kommen zehntausend Leute dran, und dann der Rest. Aber manche Kliniker haben stets ihr Drittmittelkonto im Auge und wollen in für sie bewährter Weise die Sache wissenschaftlich angehen und erst einmal sorgsam herausfinden, ob sich bei einem Impfstoff-Kandidaten ein paar Prozent mehr oder weniger Anti-Covid-Antikörper entwickeln. Denn nicht jeder Impfstoff wird wie der aus Lübeck in der Lage sein, bei 95% der Patienten Antikörper in sehr hoher Konzentration zu induzieren, die den Coronavirus ausschalten (neutralisieren).«
Während sich die böse pharmamafia an die gesetze gehalten hat und ihre impfstoffe erst auf unbedenklichkeit überprüft hat und danach in aufwändigen kontrollierten doppelblindstudien an zigtausenden probanden die wirksamkeit und nebenwirkungen überprüft hat, um die zulassung zu erhalten, findet der herr Professor Doktor so etwas unnütz und zeitverschwendung. Ist schließlich unsinn, denn seltene nebenwirkungen, die nur bei einem von zehn- oder hunderdtausend vorgekommen wären, hat es bekanntermaßen noch nie gegeben. Aber immerhin kann man an diesem fall lernen, daß es auffällt, wenn jemand sich nicht an die gesetze hält. Und daß ausgerechnet die, die das tiefste mißtrauen gegen die pharmaindustrie hegen, am lautesten protestieren, wenn einer unerlaubte menschenversuche macht und dafür angezeigt wird.

Was ich meinen lesern nicht vorenthalten möchte: Stöckers rezept für rhabarbersaft finde ich so lala, einen selbstversuch ist das eher nicht wert. Von so einem laborexperten hätte ich erhofft, daß er wenigstens erklärt, wie man bananadrink auf rhabarberbasis macht.

Montag, 8. März 2021

Foto am montag (460)

Zum weltfrauentag, der in Berlin ein arbeitsfreier feiertag ist, gibt’s heute eine rote nelke. Und was zum lesen. Nämlich den artikel »Jenseits von Geschlecht« von Kurt Starke, die antwort darauf von Elsa Koester »Selber Suffix!« und »Der Phallusträger denkt nach«.
Zitat Kurt Starke: »Die ›geschlechtergerechte‹ Wortkonstruktion trennt. Mit ihr wird die alte Geschlechtertrennung zementiert und die Unversöhnlichkeit der beiden Geschlechter zum Konzept gemacht. Ich erinnere mich, dass es in der alten Richard-Wagner-Schule Leipzig, der RiWa, in Stein gemeißelt getrennte Eingänge für ›Knaben‹ und ›Mädchen‹ gegeben hat. Solche Separierungen gab es von klein auf und zuhauf. Sie waren fast immer offen oder latent mit Diskriminierungen verbunden, jedenfalls nichts, was Gemeinsamkeit, Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung förderte.

Wird sich die ›geschlechtergerechte‹ Sprache allgemein durchsetzen? Wird sie Eigentümlichkeit einer Elite, einer Subkultur bleiben oder mehr und mehr Sprachdiktat im Sinne einer Political Correctness werden, so wie schon heute Hochschulen sie bei Qualifizierungsarbeiten erzwingen, Zeitschriften sie von den Autoren verlangen, Verwaltungen dazu genötigt werden? Eine Weile wird sie wohl noch vorhanden sein. Aber letztlich wird sich die ›geschlechtergerechte‹ Sprache nicht durchsetzen, schon weil es in vielen Sprachen, insbesondere im dominanten Englischen, keine Entsprechung gibt.«
Mit dem Englischen hat herr Starke leider nicht recht, denn dieser unsinn ist zu groß, als daß er auf das Deutsche beschränkt wäre. Man spricht im modernen Englisch beispielsweise nicht mehr von »salesman« oder »sportsman«, der ist eine »salesperson« oder »sportsperson« und wenn man allgemein redet verwendet man anstatt dem männlichen pronomen »he« »they«. Ich weiß nicht, wie weit das im Englischen sprachraum verbreitet ist, aber das gibt’s.

Trotzdem hoffe ich, daß er recht behalten wird, denn es ist doch zu blödsinnig, die sprache »gerecht« machen zu wollen, während die verhältnissse genauso ungerecht bleiben dürfen, wie sie sind. Den bürgerlichen emanzen habe ich vor ungefähr dreißig jahren schon gesagt, daß sie sich ihr binnen-I sonstwohin schieben können, weil das nämlich genau gar nichts gerechter macht.
Zitat Elsa Koester: »Lieber Kurt Starke, ich bin Journalistin. Einer Journalistin schreiben Leser (sic!) auf feministische Artikel Briefe, in denen sie ihr Vergewaltigung (vorzugsweise durch Geflüchtete) und Gebärmutterhalskrebs wünschen. Eine Journalistin sieht sich zig Chefredakteuren (sic!) gegenüber. Eine Journalistin verdient weniger Geld als ihre Kollegen (sic!). Eine Journalistin geht nicht mit Politikern (sic!) ein Bierchen trinken und erfährt nicht in Kneipen den coolen Insider-Scheiß. Ich bin kein Journalist.«
Schon mal drüber nachgedacht, daß das vielleicht genau daran liegen könnte, ständig darauf zu beharren als frau am arbeitsmarkt sichtbar sein zu wollen und nicht als gutausgebildete fachkraft, die etwas von ihrem handwerk versteht? Die probleme, die frau Koester beschreibt, kenne ich in ähnlicher form auch. Allerdings bezweifele ich, daß sich daran etwas durch irgendwelche sternchenInnen und dergleichen etwas ändern läßt.
Zitat Kurt Starke: » Ein wenig enttäuscht bin ich darüber, dass mein beiläufiger Hinweis auf das Tierreich bisher von niemandem aufgegriffen wurde. Dabei belegt die Benennung von Tieren doch eindeutig, das Genus und Sexus nicht zusammenfallen. Keiner imaginiert bei Giraffen wegen des generischen Femininums (die Giraffe) nur weibliche Tiere, niemand bei Mardern nur männliche (der Marder), und Kängurus sind bekanntlich keineswegs geschlechtslos (das Känguru). Wahrscheinlich halten die einen das Gendern der Tiernamen für so abstrus, dass sie keinen Gedanken daran verschwenden, während die anderen, die Gendern-Aktivisten, das Tierreich sprachlich nicht interessant finden. Ihnen geht es um die sprachliche Macht über Menschen.«
Eben gerade, weil es abstrus ist, gehören tiere eigentlich zu den wenigen ausnahmen, in denen ich gern gendere: die eichhörnchin, die finkin. Komischerweise ist da, wo es tatsächlich extrem seltsam wird, weil ein weibliches wort, nämlich die ratte, relativ häufig als die rättin gegendert wird, einer mausin hingegen bin ich noch nie begegnet.

Die verhältnisse ändern sich nicht, indem man aus dem kaufmann und dem müllmann eine kauffrau und eine müllfrau macht und es für alles in der welt weibliche formen gibt. Wenn sämtliche energie, die für diesen scheiß verschwendet wird, dafür verwendet werden würde, daß arbeit von frauen genau so anerkannt wird wie arbeit von männern, wäre vermutlich schon einiges gewonnen.

Impfung vs. Südafrika Mutante

Martin Moder über natürliche immunität im vergleich zu impfschutz in bezug auf die Südafrikanische mutante des coronavirus.

Sonntag, 7. März 2021

Wie die »Querdenker-Media« uns manipulieren will

In seinem neuesten video befaßt sich dr. Janos Hegedüs mit quallektüre: dem Compact-Magazin. Darüber wollte ich auch schon mal schreiben. Allerdings wollte ich das nicht auch noch mit geld unterstützen - und was sollen die leute denken, wenn ich mir so etwas in der bahnhofsbuchhandlung kaufe? Für gewöhnlich ist mir das relativ egal, aber wenn jemand sehen würde, wie ich mir Compact kaufe und dann womöglich glaubt, daß ich das aus überzeugung tue, wäre mir das peinlich. Hoffentlich macht dr. Hegedüs weitere videos zu diesem drecksblatt, wenn er denen schon so viel kohle hinterhergeworfen hat. Dann kann ich mir wenigstens dies leidige thema sparen und brauche bloß auf seine videos hinweisen.

50 Jahre Maus

An sich werden mäuse gar nicht so alt und wie man weiß können auch filmmäuse von der katze geholt werden. Kluge mäuse werden zum glück nicht erwischt.
Bildschirmfoto aus der Mausapp
Sicherlich nicht das dümmste, das man sich in den vergangenen fünfzig jahren anschauen konnte. Die maus weiß sogar, wo die kraniche dauernd hinwollen.
Wszystkiego najlepszego, droga myszko!
Das war Polnisch.

Samstag, 6. März 2021

Rechenkunststück

Neues von der querdenkerfront: inzwischen sind wir bei einer angeblichen falschpositivrate der PCR von 7,6%, was uns das RKI seit monaten boshaft verschwieg. Leider liegt mir das paper, auf das sich der redner bezieht, nicht vor. Braucht es aber auch gar nicht, um diese aussage zu bewerten:
zitat querdenker mit hütchen: »[3:46] 7,6% der ergebnisse auf den PCR tests sind systematisch falsch, fast 8% der PCR testergebnisse [...] und diese ergebnisse liegen dem Robert-Koch-Institut seit dem 11. september des letzten jahres vor. Fünf monate hat das Robert-Koch-Institut sich geweigert der öffentlichkeit diese zahlen zur verfügung zu stellen und hat weiter wahrheitswidrig behauptet, daß der PCRtest sehr zuverlässig sei. DAS IST ER NICHT!!1!!! [...] Aktuell liegt die positivquote von PCRtestergebnissen bei etwas über 5%. Das bedeutet nichts anderes, als daß wahrscheinlich ALLE PCRtestergebnisse falsch sind.[...]«
Alles klar: 5% > 7,6%. Noch fragen?

Ja, ich: kann dem hütchenmann mal jemand ein bißchen diskalkulietherapie spendieren, so für fünf fennje oder ’n jroschen?

Freitag, 5. März 2021

Alter witz, falsch erzählt

Es gibt nur zwei witze, die nicht alt werden:
impfgegner und impfungen gegen kinder.

Kein witz, aber trotzdem komisch: der herr Doktor B. »Münchhausen« von der Schwindelambulanz erzählt neuerdings, daß vögeln als verhütungsmittel tauge:

Donnerstag, 4. März 2021

Mainstreammediengläubigkeit

Schlafschaf Mechthild ist mainstreammediengläubig. Die ist glatt so blöde zu glauben, daß es eine pandemie gäbe, bloß weil die lügenpresse seit mehr als einem jahr täglich davon berichtet, daß sich leute mit dem coronavirus infizieren, zum teil schwer daran erkranken und versterben.

Dabei hat doch erst gestern der renommierteste forscher Deutschlands, der welt und des gesamten universums mitsamt sämtlicher marsmännchen, der herr Professor Doktor von der Bitch-Ute-Universität, gesagt, daß die pandemie im oktober schon beendet war und gar nicht erst stattgefunden hat und der Christian Drosten, der erfinder des coronavirus nur gesagt hat, daß das tödlich enden könne, damit der Hendrik Streeck monatelang nicht mehr zum frisör darf und dann genauso doof verzottelt rumlaufen muß, wie er selbst. Wenn das mal kein triftiger grund ist, allen eine ausgangssperre zu verordnen.

Aber mal im ernst: wie komme ich eigentlich auf die idee, diesen »mist« von der pandemie zu »glauben«?

Das bemerkenswerte an einer pandemie ist, daß sie nicht bloß ein land oder eine bestimmte region betrifft, sondern global abläuft. Somit ist die wahrscheinlichkeit hoch, daß man, sofern das tatsächlich von bedeutung ist, darüber etwas in der internationalen presse findet. Und in bezug auf Sars-Cov-2 findet man tatsächlich eine menge und interessanter weise ist es in aller welt ähnlich: es gibt lockdowns, einschränkungen des öffentlichen und privaten lebens und die hoffnung auf impfstoffe.

Sind weltweit plötzlich alle einfach durchgeknallt? Und zwar gleichzeitig? Lügen die alle und allein der herr Professor Doktor hat noch den durchblick?

Völlig ausgeschlossen ist das nicht. Jedoch irgendwie ein bißchen unwahrscheinlich. Es fällt auf, daß auch die medien aus staaten, die nicht im verdacht stehen, beste freunde der USA oder der EU zu sein, über ähnliche dinge berichten. Interessant wird es, wenn Radio Bejing stolz verkündet, chinesische forscher hätten am Deutschen impfstoff mitgeforscht, RTDeutsch hingegen berichtet, Peking habe selbigen zur »giftspritze« erklärt. In Havanna ist im februar die buchmesse ausgefallen, die ist dort für gewöhnlich immer ein großes ereignis. Haben die Kubaner einfach geschmack an der neuen mode gefunden, großveranstaltungen abzusagen und covid-19 bloß als ausrede vorgeschoben? Kuba und der Iran arbeiten an einem gemeinsamen impfstoff gegen covid. Offensichtlich haben die zuviel geld und gelangweilte forscher, die eine beschäftigungstherapie benötigen. Sonst würden sie keinen impfstoff entwickeln, den niemand braucht, weil die erkrankung völlig ungefährlich ist und als »saisonale grippe« ohnehin schon so gut wie verschwunden ist.

Alle bekloppt auf der ganzen welt, außer den paar genialen durchblickern von der Bitch-Ute-Universität? Das glaube ich nicht.

Mittwoch, 3. März 2021

Wenn medizinische studien verschwinden

Im aktuellen MEGAvideo spricht Christina Alma Emilian über medizinische studien, die verschwiegen werden, weil die ergebnisse nicht den erwartungen entsprechen. Erstaunt hat mich, welche studien häufiger publiziert werden. Make Europa Gscheit Again.

Montag, 1. März 2021