»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Mittwoch, 23. Dezember 2020
Last christmas 2020
Weil zum glück niemand an corona stirbt, kommen in Sachsen die bestatter mit der arbeit nicht hinterher. Ist alles ganz harmlos und es gibt für viele äußerst lustige weihnachten.
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Sonntag, 22. November 2020
Endlich sagt’s mal einer!
Endlich hat der wackere AfDmann Karsten Hilse aus dem wahlkreis Bautzen I mut zur wahrheit bewiesen:
Zitat Karsten Hilse, AfD: »Vierhundertdreizehn abgeordnete haben die Bundesweiten demonstrationen, die bitten auf ihr gewissen zu hören, nicht interessiert. Sie haben in vollem bewußtsein, aus opportunität oder feigheit für ein gesetz gestimmt, das die tür zur demokratie aufstößt. Schämen sie sich!«Das habe ich schon immer gewußt, daß die AfD ein problem damit hat, wenn irgendwer die tür zur demokratie aufstoßen will. Schön, daß es endlich mal gesagt wird.
Samstag, 22. Februar 2020
Schon wieder angriffe auf shishabars
Heute wurde in Stuttgart auf ein fenster einer shishabar geschossen und im Sächsischen Döbeln gab es mutmaßlich zwei brandanschläge auf einen dönerimbiß und eine shishabar.
Wann werden die konservativen und liberalen es merken, daß es hierzulande wenig probleme mit gewaltbereiten linken gibt, sondern mit rassisten, die alles terrorisieren, was ihnen nicht »Deutsch« genug ist?
Wann werden die konservativen und liberalen es merken, daß es hierzulande wenig probleme mit gewaltbereiten linken gibt, sondern mit rassisten, die alles terrorisieren, was ihnen nicht »Deutsch« genug ist?
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Sonntag, 5. Januar 2020
Connewitz. Brokdorfbeschluß.
Interessantes interview im Deutschlandfunk Kultur über die vorfälle in der Sylvesternacht in Leipzig-Connewitz.
Aber es ist ja klar, wenn gewalt eskaliert, sind grundsätzlich kleine punkmädchen mit einem eBass in der hand schuld. Sieht man auch an Katja Meier, der Sächsischen Justizministerin. Ich weiß das.
Zitat Heribert Pantl: »Aber ich kann doch nicht unwahrheiten verbreiten [...] und das ist das grundprinzip von polizeieinsätzen in heiklen situationen seit 30 jahren: deeskalation. Polizei darf nicht eskalieren, darf konflikte nicht weiter anheizen. Deeskalieren ist das verhindern von konflikten in sich aufschaukelnden prozessen. Und da gibt es eine wunderbare entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes aus dem jahr 1985 [...]: es gibt eine pflicht der polizei zur kooperation und zur kommunikation sowie zur einer professionellen öffentlichkeitsarbeit der polizei. Und wenn ich diesen satz nehme aus dem Brokdorfbeschluß des Verfassungsgerichtes, der 35 jahre alt ist, denk ich mir, im polizeiunterricht sollten mal wieder die alten urteile und die alten beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes gelehrt und dann diskutiert werden was daraus folgt.«Den Brokdorfbeschluß kannte ich bisher nicht. Unter diesem gesichtspunkt wären etliche gewalteskalationen mit polizeibeteiligung der letzten jahre neu zu betrachten.
Aber es ist ja klar, wenn gewalt eskaliert, sind grundsätzlich kleine punkmädchen mit einem eBass in der hand schuld. Sieht man auch an Katja Meier, der Sächsischen Justizministerin. Ich weiß das.
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Sonntag, 1. September 2019
AfD nun doch für homo-ehe?
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Sonntag, 23. Juni 2019
Bier trinken gegen nazis
Im Sächsischen Ostritz haben bürger aus protest gegen das rechtsextreme Schild-und-Schwert-Festival 100 kästen bier aufgekauft, damit die nazis nichts zu saufen kriegen.
Das ist ein heldenhafter einsatz gegen rechts, der mich gleich an die »Licherkette« erinnerte:
Das ist ein heldenhafter einsatz gegen rechts, der mich gleich an die »Licherkette« erinnerte:
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Sonntag, 7. Oktober 2018
69 jahre DDR
In der letzten zeit wurde ziemlich viel schlechtes über den osten gesagt und geschrieben. Darüber wird gern vergessen, daß die beste band leider nicht aus Eschwege oder Wolfhagen stammt, sondern natürlich aus Dräsdn:
Die Freunde der Italienischen Oper.
Die nachbarn freuen sich über so viel wohlklang mit sicherheit gern auch schon morgens und nicht erst am abend.
Die Freunde der Italienischen Oper.
Die nachbarn freuen sich über so viel wohlklang mit sicherheit gern auch schon morgens und nicht erst am abend.
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Freitag, 28. September 2018
Deine unterschrift für den Hambacher Forst
Wer heute noch etwas gutes tun möchte, könnte gleich ein autogramm geben für den Hambacher Wald.
In der gegend bin ich noch nie gewesen. Aber den erhalt des waldes unterstütze ich auf jeden fall. Der DDR wird bis heute vorgeworfen, daß sie dort ohne rücksicht auf die natur braunkohle gefördert hätten. Was hätten sie denn auch tun sollen? Der Urwald Weißwasser war aber zu DDRzeiten ein schutzgebiet, das nicht angerührt werden durfte. Der wurde erst in den letzten jahren von Vattenfall abgebaggert.
So sinnlos es auch ist, probieren sollte man es doch.
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Dienstag, 4. September 2018
Woran man nazis erkennt
Unter dem titel »Wie man Nazis erkennt« schrieb Christian Stöcker in seiner kollumne »Der Rationalist« am vergangenen sonntag wie so häufig in den bürgerlichen medien leider kaum gescheites darüber, woran man nazis erkennt.
Weil man nazis heute nicht mehr an glatze, springerstiefeln und baseballschlägern erkennt, ging es zur abwechslung um Hitlergruß, dumpfe parolen, rechte symbole, zeichen und deren abkürzungen, Holocaustleugnung oder den versuch, den Holocaust in vergessenheit geraten zu lassen. Und um nudelsoßen. Und überhaupt: »Allzu groß ist das Repertoire nicht, viele Nazis sind eher schlichte Gemüter.« Und damit begeht herr Stöcker den schlimmsten fehler, den man machen kann. Er spricht einfach den leuten, deren ideen er für verwerflich hält, die fähigkeit zu denken ab, als ob falsches denken nicht ebenso einer gewissen logik folgen würde. Und so kann er sich, wie andere autoren auch, drumrumdrücken zu erklären, woran man nazis eigentlich erkennt: nämlich an ihrer gesinnung.
Was macht faschistisches denken aus?
Die überhöhung des nationalen interesses oder wie Pegidaredner Kubitschek es ausdrückte, daß wahrhaft loyal zum eigenen land sei, dem die größe seines landes wichtiger sei als das eigene leben. Wenn dergestalt überzogene ansprüche an die vaterlandsliebe gestellt wird, muß es einen nicht wundern, daß menschen, die auswärtige wurzeln haben, in den verdacht geraten, daß sie dazu eher nicht bereit sind. Wobei zum glück auch die breite mehrheit der eingeborenen Deutschen mit sicherheit nicht so selbstmörderisch denkt. Faschisten befürworten den krieg und das recht des stärkeren, weshalb sie sich herausnehmen, jene, die sie für schwach oder Undeutsch halten, gegebenenfalls totzuprügeln.
Ebenso wichtig ist die verherrlichung der geschichte des eigenen volkes. Und in bezug auf den Holocaust ist selbst den faschos klar, daß das eher etwas verherrlichungsunwürdiges ist, weshalb das entweder geleugnet wird oder wenigstens höchstens am rande erwähnt werden soll. Stattdessen soll man lieber an die geistesgrößen denken, die Deutschland hervorgebracht hat. Aber eben nicht wegen ihrer besonderen leistungen, die sie hervorbrachten, sondern weil sie Deutsch waren. Auch wird die volksgemeinschaft mythisiert, woraus zwangsläufig feindschaft gegenüber fremden resultiert. Beliebt ist das lamento »für uns Deutsche ist kein geld da, aber den flüchtlingen wird gegeben.« Als wäre bis 2015 alles in butter gewesen und dann plötzlich wegen der fremden der Deutsche sozialstaat zusammengebrochen und als müßten nun die h4empfänger und armutsrentner deretwegen zum monatsende an alten teebeuteln lutschen - mußten sie vorher schon. Dieser staat hat es nämlich so eingerichtet, daß es hier konkurrenz und somit auch konkurrenzverlierer gibt. Dagegen haben die rechten nichts, solange ausländer nicht dafür zugelassen sind. Und da fühlen sie sich dann vom staat verlassen, von dem sie sich einbilden, daß er zuerst für sie als Deutsche da sein müßte.
All das kann und sollte man selbstverständlich ablehnen - und schon gar nicht mit »unzufriedenheit«, »angst«, »einfache lösung«, »populismus« oder dergleichen entschuldigen. Ja, es macht spaß, über rechte zu lästern und witze über sie zu machen, nur wird das auf dauer dem problem nicht gerecht, wenn man immer nur liest, wie blöde die sind.
Weil man nazis heute nicht mehr an glatze, springerstiefeln und baseballschlägern erkennt, ging es zur abwechslung um Hitlergruß, dumpfe parolen, rechte symbole, zeichen und deren abkürzungen, Holocaustleugnung oder den versuch, den Holocaust in vergessenheit geraten zu lassen. Und um nudelsoßen. Und überhaupt: »Allzu groß ist das Repertoire nicht, viele Nazis sind eher schlichte Gemüter.« Und damit begeht herr Stöcker den schlimmsten fehler, den man machen kann. Er spricht einfach den leuten, deren ideen er für verwerflich hält, die fähigkeit zu denken ab, als ob falsches denken nicht ebenso einer gewissen logik folgen würde. Und so kann er sich, wie andere autoren auch, drumrumdrücken zu erklären, woran man nazis eigentlich erkennt: nämlich an ihrer gesinnung.
Was macht faschistisches denken aus?
Die überhöhung des nationalen interesses oder wie Pegidaredner Kubitschek es ausdrückte, daß wahrhaft loyal zum eigenen land sei, dem die größe seines landes wichtiger sei als das eigene leben. Wenn dergestalt überzogene ansprüche an die vaterlandsliebe gestellt wird, muß es einen nicht wundern, daß menschen, die auswärtige wurzeln haben, in den verdacht geraten, daß sie dazu eher nicht bereit sind. Wobei zum glück auch die breite mehrheit der eingeborenen Deutschen mit sicherheit nicht so selbstmörderisch denkt. Faschisten befürworten den krieg und das recht des stärkeren, weshalb sie sich herausnehmen, jene, die sie für schwach oder Undeutsch halten, gegebenenfalls totzuprügeln.
Ebenso wichtig ist die verherrlichung der geschichte des eigenen volkes. Und in bezug auf den Holocaust ist selbst den faschos klar, daß das eher etwas verherrlichungsunwürdiges ist, weshalb das entweder geleugnet wird oder wenigstens höchstens am rande erwähnt werden soll. Stattdessen soll man lieber an die geistesgrößen denken, die Deutschland hervorgebracht hat. Aber eben nicht wegen ihrer besonderen leistungen, die sie hervorbrachten, sondern weil sie Deutsch waren. Auch wird die volksgemeinschaft mythisiert, woraus zwangsläufig feindschaft gegenüber fremden resultiert. Beliebt ist das lamento »für uns Deutsche ist kein geld da, aber den flüchtlingen wird gegeben.« Als wäre bis 2015 alles in butter gewesen und dann plötzlich wegen der fremden der Deutsche sozialstaat zusammengebrochen und als müßten nun die h4empfänger und armutsrentner deretwegen zum monatsende an alten teebeuteln lutschen - mußten sie vorher schon. Dieser staat hat es nämlich so eingerichtet, daß es hier konkurrenz und somit auch konkurrenzverlierer gibt. Dagegen haben die rechten nichts, solange ausländer nicht dafür zugelassen sind. Und da fühlen sie sich dann vom staat verlassen, von dem sie sich einbilden, daß er zuerst für sie als Deutsche da sein müßte.
All das kann und sollte man selbstverständlich ablehnen - und schon gar nicht mit »unzufriedenheit«, »angst«, »einfache lösung«, »populismus« oder dergleichen entschuldigen. Ja, es macht spaß, über rechte zu lästern und witze über sie zu machen, nur wird das auf dauer dem problem nicht gerecht, wenn man immer nur liest, wie blöde die sind.
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Sonntag, 2. September 2018
Wo gibts die billigsten studentenzimmer?
Wer hätte es ahnen mögen?
Der gewinner ist natürlich das Sächsistische Chemnitz, wo keiner hin will. Sagt zumindest die FAZ.
Was soll ich nach den vorfällen der letzten tage sagen? Eigentlich möchte ich dazu gar nichts sagen.
Immerhin gibt es aus Chemitz eine halbwegs gescheite band:
Die spielen dort unter anderem morgen. Hätte ich geld und zeit, würde ich sogar hinfahren.
Sachsen ist bei weitem nicht so beschissen, wie jetzt viele denken. Sollte ich jemals wieder urlaub haben, fahre ich aus prinzip genau da hin.
Der gewinner ist natürlich das Sächsistische Chemnitz, wo keiner hin will. Sagt zumindest die FAZ.
Was soll ich nach den vorfällen der letzten tage sagen? Eigentlich möchte ich dazu gar nichts sagen.
Immerhin gibt es aus Chemitz eine halbwegs gescheite band:
Die spielen dort unter anderem morgen. Hätte ich geld und zeit, würde ich sogar hinfahren.
Sachsen ist bei weitem nicht so beschissen, wie jetzt viele denken. Sollte ich jemals wieder urlaub haben, fahre ich aus prinzip genau da hin.
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Donnerstag, 14. September 2017
Projekt 18 fast erreicht
Wie die Ard im DeutschlandTrend heute abend mitteilte, hat kandidat Chulz das »projekt 18« für die SPD fast erreicht.
Allerdings sei die hälfte der wähler noch unentschlossen. Damit die SPD ihr »projekt 18« tatsächlich erfüllen kann, empfiehlt das 1-€-blog allen unentschlossenen die partei DIE PARTEI. Diesmal wahlwerbung aus Kiel:
Allerdings sei die hälfte der wähler noch unentschlossen. Damit die SPD ihr »projekt 18« tatsächlich erfüllen kann, empfiehlt das 1-€-blog allen unentschlossenen die partei DIE PARTEI. Diesmal wahlwerbung aus Kiel:
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Mittwoch, 13. September 2017
Eine PARTEI, die gewählt werden kann
Ein wenig wahlwerbung für eine sehr gute PARTEI:
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Samstag, 31. Oktober 2015
Ekelobst
Damit man nicht auf die idee kommt, zu viel gesundes zeugs zu essen, bekommt obst jetzt einen aufkleber.
Pfui deibel.
Da kommt dann doch lieber lecker Thüringer bratwurst auf den tisch. Auch wenn die angeblich krebserregend sein soll. Aber das glaube ich ohnehin nicht. Ansonsten wären die Thüringer vermutlich längst ausgestorben.
![]() |
| »SACHSEN. Hier komme ich her.« |
Vermutlich heißt der Apfel mit vornamen Holger und leidet an braunfäule.
Pfui deibel.
Da kommt dann doch lieber lecker Thüringer bratwurst auf den tisch. Auch wenn die angeblich krebserregend sein soll. Aber das glaube ich ohnehin nicht. Ansonsten wären die Thüringer vermutlich längst ausgestorben.
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Freitag, 2. Oktober 2015
Fünf fragen zu den FNL
Heute fand ich eine als »repräsentative umfrage« getarnte nationalismuswerbung der MDM Münzhandelsgesellschaft in Braunschweig im briefkasten.
Man soll eine Deutsche gedenkmünze erwerben. Natürlich zum »dankeschön sonderpreis«, weil man brav die Deutsche einheit bejubelt. Ich möchte weder eine münze noch jubeln, aber die fragen trotzdem vollständig beantworten:
»1. Wo haben Sie die Feiern zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 erlebt?«Tierpark Friedrichsfelde. Die Sibirischen tiger konnten trotz Deutschnationaler euphorie die absperrungen nicht überwinden und wurden gehindert, in Westberlin zu feiern.
o Zuhause
o Ich kann mich nicht erinnern
o Auf einer öffentlichen Veranstaltung
o ________
Ich allerdings habe keinen grund zum feiern gesehen und habe den tag verschlafen.
»2. Welches Ereignis im Verlauf der Wiedervereinigung hat Sie am meisten berührt?Was mich damals ehrlich berührt hat, war die ruinierung einer gesamten volkswirtschaft in so kurzer zeit und die rasant ansteigende zahl der arbeitslosen und kurzarbeiter von 0 auf mehr als 2,3 millionen innerhalb weniger monate.
o Der Fall der Mauer am 9. November 1989
o Die Einführung der D-Mark am 1. Juli 1990
o Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990
o ________«
»3. Was ist Ihrer Meinung nach in den Neuen Bundesländern heute besser als in der DDR?Die schönen JobCenter, die überall entstanden sind, die der rückständige DDRstaat nicht hatte. Und natürlich, daß wer nicht berechtigt ist, auch gar nicht über so einen schnickschnack wie reisefreiheit nachdenken muß.
(Mehrfachnennungen möglich)
o Mehr Demokratie
o Wirtschaftliche Situation
o Meinungsfreiheit
o Ich sehe keine Verbesserung
o ________«
Außerdem wurden die leute mit BILD und Superillu beglückt.
»4. War der Zeitpunkt für die Wiedervereinigung richtig gewählt?Warum überhaupt »wiedervereinigung«? Ein Deutschland ist gut aber besser sind zwei!
o Ja
o Nein, die Wiedervereinigung kam zu früh
o Ich bin mir nicht sicher
o ________«
»5. Sind wir Ihrer Meinung nach heute wirklich ›ein Volk‹?
o Ja
o Nein, es gibt noch unterschiede zwischen Ost und West
o Ich bin mir nicht sicher
o ________«
»Die Deutschen« sind noch nie ein volk gewesen: Bayern und Friesen, zum beispiel, haben weder eine gemeinsame kultur noch eine gemeinsame sprache. Wenn dann auch noch ein Sachse hinzukommt, herrscht Babylonische sprachverwirrung. Allerdings wird »volk« über die herrschaft definiert, der es unterstellt ist. Und da sind regional- oder klassenunterschiede egal.
***
Auch in diesem jahr ist der untergang des sozialismus nicht unbedingt ein grund zum feiern.
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Freitag, 12. Juni 2015
Dresden hat etwas besonderes
Nein, nicht Tatjana Festerling, Dresdner Stollen, Semperoper und das Blaue Wunder, sondern, man schaue und staune, seit 25 jahren »rot«. Ganz ohne gelb und grün:
Donnerstag, 16. April 2015
Verteidigung des christlichen abendlandes und morddrohungen in der kirche
Am vergangenen montag trat die Niederländische einmannpartei Geert Wilders in Dresden auf. Ungefähr 25 minuten soll er vor ca. 10.000 menschen (erwartet waren 30.000) geredet haben. Mehr als nebulöse gedankenwolken hatte diese rede nicht in sich. Bloß viel gelaber, daß es in Deutschland, ach, so schwer sei, ein stolzer patriot zu sein und daß daran ja nichts falsch sein könne, patriot zu sein. Was daran allerding richtig oder »gut« ist, hat sich zur abwechslung mal wieder nicht erschlossen.
Und dann selbstverständlich »unsere« jüdisch-christliche zivilisation in der moslems selbstverständlich nichts verloren haben. Ich weiß nicht, wie es in Holland um diese »zivilisation« bestellt ist, in Deutschland hat sie die meiste zeit so ausgesehen, daß im zweifelsfall die juden schuld waren, weshalb sie verfolgt wurden, was im vergangenen jahrhundert in dem versuch mündete, zumindest die europäischen juden auszurotten. Das ist keine tradition, die es wert wäre, aufrecht erhalten zu werden.
Und dann selbstverständlich »unsere« jüdisch-christliche zivilisation in der moslems selbstverständlich nichts verloren haben. Ich weiß nicht, wie es in Holland um diese »zivilisation« bestellt ist, in Deutschland hat sie die meiste zeit so ausgesehen, daß im zweifelsfall die juden schuld waren, weshalb sie verfolgt wurden, was im vergangenen jahrhundert in dem versuch mündete, zumindest die europäischen juden auszurotten. Das ist keine tradition, die es wert wäre, aufrecht erhalten zu werden.
Interessanter als die rede dieser einmannpartei war jedoch, was sich eine woche zuvor, also am ostermontag, während der pegidakundgebung in der Dresdener Kreuzkirche zugetragen hat. Einige mutmaßliche pegidaanhänger (sie hatten fahnen und transparente dabei) fühlten sich durch das glockengeläut gestört und drohten ehrenamtlichen kirchenhelfern deshalb mit dem tode.
Wenn man das christliche abendland verteidigt, kann man schon mal ins schleudern geraten, wenn ausgerechnet an ostern die christen sich erdreisten, glocken zu läuten. Und dann auch noch wegen eines friedensgebetes.
Wenn man das christliche abendland verteidigt, kann man schon mal ins schleudern geraten, wenn ausgerechnet an ostern die christen sich erdreisten, glocken zu läuten. Und dann auch noch wegen eines friedensgebetes.
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Freitag, 10. April 2015
Pegida erhält hilfe aus dem ausland
Nachdem es für einige zeit erfreulich ruhig um die pegidisten war und die hoffnung bestand, daß die sich totgelaufen haben, bekommen sie nun unterstützung vom Niederländischen islamhasser Geert Wilders.
Wahrscheinlich wird dies gebäude am montag abgerissen:
Wahrscheinlich wird dies gebäude am montag abgerissen:
Sieht einfach zu orientalisch aus und gehört nicht nach Dresden. Ist aber gar keine moschee, sondern eine ehemalige zigarettenfabrik. In den angestaubten zeiten anfang des vergangenen jahrhunderts fand man ein gebäude, das wie ein morgenländisches gotteshaus aussieht, für das stadtbild erträglicher als eine abendländisch aussehende fabrik.
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Samstag, 24. Januar 2015
Mit Gott und dem Führer
Weil in der letzten zeit viel über die »kultur des abendlandes« gesprochen wurde, empfehle ich, sich mit den, ach, so menschenfreundlichen christilichen wurzeln »unserer« kultur zu befassen. Man könnte einmal in Karlheinz Deschners »Kriminalgeschichte des Christentums« schmökern.
Oder in »Mit Gott und dem Füherer« vom selben autor, welches sogar kostenlos heruntergelanden werden kann.
Offensichtlich sind greueltaten der abendländischen kultur alles andere als fremd. Und da soll man sich noch fürchten vor einwanderern aus dem morgenland, weil deren religion barbarisch sei?
Vielleicht wissen sie im »tal der ahnungslosen« schlicht zu wenig über die tolle abendländische religion, die sie verteidigen wollen, die einen in puncto grausamkeit durchaus das gruseln lehrt.
Oder in »Mit Gott und dem Füherer« vom selben autor, welches sogar kostenlos heruntergelanden werden kann.
Offensichtlich sind greueltaten der abendländischen kultur alles andere als fremd. Und da soll man sich noch fürchten vor einwanderern aus dem morgenland, weil deren religion barbarisch sei?
Vielleicht wissen sie im »tal der ahnungslosen« schlicht zu wenig über die tolle abendländische religion, die sie verteidigen wollen, die einen in puncto grausamkeit durchaus das gruseln lehrt.
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