Es gibt einen schönen, neuen film von der Universität Tübingen. An sich richtet sich dieser film an medizinstudenten, ärzte und medizinisches fachpersonal. Dank internet kann jeder sich das anschauen. Es wird in einem simulierten fall dargestellt, wie ein beatmungspflichtiger patient auf der intensivstation behandelt wird. Aktuell sind übrigens 3.770 covid-19 patienten auf der intensivstaion, davon werden 2.176 künstlich beatmet.
Warnung: wem beim hausarzt schon schlecht wird, wenn blut abgenommen werden muß, weil er kein blut sehen kann, sollte bei einigen szenen besser nicht so genau hinschauen. Es geht blutig zu, besser als in jedem horrorfilm. Auf einer intensivstation ist das aber nichts außergewöhnliches, sondern gehört zum normalen alltag.
Allerdings bin ich dafür, daß dieser film zum pflichtfilm für alle coronalatscher und -leugner und die, die sich ungern als covidioten bezeichnen lassen wollen, werden sollte. Wer angst vor spritzen hat, weil da nadeln dran sind, sollte eigentlich alles tun, um einen aufenthalt auf der intensivstation zu vermeiden.
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Dienstag, 24. November 2020
Samstag, 4. April 2020
Tauben vergiften am bahnhof
Als ich die meldung am mittwoch zum ersten mal las, hielt ich es für einen aprilscherz, wenngleich auch keinen übermäßig guten. Als es donnerstag früh auch in der Süddeutschen stand, beschlich mich das gefühl, daß das kein witz sein soll. Die tierrechtsorganisation PETA sorgt sich, daß während der ausgangssperre die armen straßentauben vom aussterben bedroht sein könnten, weil sie nicht mehr genügend futter finden, wenn keine menschen unterwegs sind, die essensreste wegwerfen. Die städte und kommunen wurden deshalb aufgefordert, das taubenfütterungsverbot aufzuheben.
In städten wie Berlin sind stadttauben mancherorts ein problem, weil sie in massen auftreten und alles vollkoten. Dabei ist taubendreck eigentlich ein guter dünger. Die dummen viehcher haben bloß noch nicht begriffen, daß den auf dem bahnhofsvorplatz leider kein mensch braucht. PETA vertritt die auffassung, daß es eine rechtliche pflicht gäbe, die tauben nicht verhungern zu lassen, weil es ein tierschutzgesetz gibt. Allerdings gibt es keine pflicht, wildtiere vor dem hungertod zu retten.
Nur hat man bei PETA eben etwas andere ansichten darüber, was eigentlich wildtiere sind. Die straßentauben sind laut PETA nämlich keineswegs wildtiere sondern in wirklichkeit haustiere, vom menschen gezüchtet und dann brutalstmöglich auf die straße gesetzt. Die herkunft der bei vielen leuten nicht übermäßig beliebten vögel ist tatsächlich umstritten. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß es sich um kreuzungen aus haus- und brieftauben und deren urform, der felsentaube handelt, also eher um eine sogenannte pariaform, also keineswegs um haustiere, wie von PETA behauptet, sondern um dedomestizierte tiere.
Bereits im vergangenen sommer verbreitete PETA einen ziemlichen unsinn über stadttauben (verlinke ich nicht), wobei ich in einem punkt sogar zustimmen kann, nämlich daß spikes zur taubenvergrämung häufig zu verletzungen der tiere führt und zu verstümmelungen führen können. Alles andere ist der reinste schwachsinn. Behauptet wird, daß es den straßentauben in der stadt an platz mangele, sie unter hunger litten und der böse mensch ihnen gar einen »brutzwang« angezüchtet hätte. Diese figuren halten die tauben für wesentlich dümmer als sie sind. Es wird vergessen, daß tauben natürliche fähigkeiten haben, beispielsweise, daß sie problemlos sehr weite strecken fliegen können, um futter zu suchen und zielsicher zurück finden und vor allem, daß tauben offensichtlich völlig andere vorstellungen davon haben, was geeignetes futter sei als die etepeteteveganer der organisation PETA. Das mit dem »brutzwang« ist selbstredend auch völliger schwachsinn. Behauptet wird, daß wildtauben nur zweimal im jahr brüten würden. Richtig ist, daß auch wildtauben unter günstigen bedingungen öfter brüten, nämlich bis zu vier mal im jahr. Die in menschennähe lebenden stadttauben finden das ganze jahr über energiereiche nahrung und können deswegen unter günstigen bedingungen auch im herbst und winter brüten. Insgesamt bis zu acht mal im jahr. Das hängt hauptsächlich vom futterangebot ab und hat nichts mit künstlich angezüchtetem verhalten zu tun. Das gleiche verhalten kann man auch bei stadtspatzen beobachten, welche noch nie domestiziert waren und sich das leben in menschennähe selbst ausgesucht haben.
Nein, man muß die tauben nicht vergiften. Wenn die jetzt durch die ausgangsbeschränkungen mehr aufwand mit der futtersuche haben, werden sie weniger brüten und es wird kein schaden sein, wenn der bestand auf diese art dezimiert wird. Nur dumm, daß tierschützer häufig dazu neigen, die natur zu romantisieren und es nicht akzeptieren, daß frei lebende tiere ohne zutun des menschen häufig kein lustiges leben haben.
In städten wie Berlin sind stadttauben mancherorts ein problem, weil sie in massen auftreten und alles vollkoten. Dabei ist taubendreck eigentlich ein guter dünger. Die dummen viehcher haben bloß noch nicht begriffen, daß den auf dem bahnhofsvorplatz leider kein mensch braucht. PETA vertritt die auffassung, daß es eine rechtliche pflicht gäbe, die tauben nicht verhungern zu lassen, weil es ein tierschutzgesetz gibt. Allerdings gibt es keine pflicht, wildtiere vor dem hungertod zu retten.
Nur hat man bei PETA eben etwas andere ansichten darüber, was eigentlich wildtiere sind. Die straßentauben sind laut PETA nämlich keineswegs wildtiere sondern in wirklichkeit haustiere, vom menschen gezüchtet und dann brutalstmöglich auf die straße gesetzt. Die herkunft der bei vielen leuten nicht übermäßig beliebten vögel ist tatsächlich umstritten. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß es sich um kreuzungen aus haus- und brieftauben und deren urform, der felsentaube handelt, also eher um eine sogenannte pariaform, also keineswegs um haustiere, wie von PETA behauptet, sondern um dedomestizierte tiere.
Bereits im vergangenen sommer verbreitete PETA einen ziemlichen unsinn über stadttauben (verlinke ich nicht), wobei ich in einem punkt sogar zustimmen kann, nämlich daß spikes zur taubenvergrämung häufig zu verletzungen der tiere führt und zu verstümmelungen führen können. Alles andere ist der reinste schwachsinn. Behauptet wird, daß es den straßentauben in der stadt an platz mangele, sie unter hunger litten und der böse mensch ihnen gar einen »brutzwang« angezüchtet hätte. Diese figuren halten die tauben für wesentlich dümmer als sie sind. Es wird vergessen, daß tauben natürliche fähigkeiten haben, beispielsweise, daß sie problemlos sehr weite strecken fliegen können, um futter zu suchen und zielsicher zurück finden und vor allem, daß tauben offensichtlich völlig andere vorstellungen davon haben, was geeignetes futter sei als die etepeteteveganer der organisation PETA. Das mit dem »brutzwang« ist selbstredend auch völliger schwachsinn. Behauptet wird, daß wildtauben nur zweimal im jahr brüten würden. Richtig ist, daß auch wildtauben unter günstigen bedingungen öfter brüten, nämlich bis zu vier mal im jahr. Die in menschennähe lebenden stadttauben finden das ganze jahr über energiereiche nahrung und können deswegen unter günstigen bedingungen auch im herbst und winter brüten. Insgesamt bis zu acht mal im jahr. Das hängt hauptsächlich vom futterangebot ab und hat nichts mit künstlich angezüchtetem verhalten zu tun. Das gleiche verhalten kann man auch bei stadtspatzen beobachten, welche noch nie domestiziert waren und sich das leben in menschennähe selbst ausgesucht haben.
Nein, man muß die tauben nicht vergiften. Wenn die jetzt durch die ausgangsbeschränkungen mehr aufwand mit der futtersuche haben, werden sie weniger brüten und es wird kein schaden sein, wenn der bestand auf diese art dezimiert wird. Nur dumm, daß tierschützer häufig dazu neigen, die natur zu romantisieren und es nicht akzeptieren, daß frei lebende tiere ohne zutun des menschen häufig kein lustiges leben haben.
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Samstag, 22. Februar 2020
Schon wieder angriffe auf shishabars
Heute wurde in Stuttgart auf ein fenster einer shishabar geschossen und im Sächsischen Döbeln gab es mutmaßlich zwei brandanschläge auf einen dönerimbiß und eine shishabar.
Wann werden die konservativen und liberalen es merken, daß es hierzulande wenig probleme mit gewaltbereiten linken gibt, sondern mit rassisten, die alles terrorisieren, was ihnen nicht »Deutsch« genug ist?
Wann werden die konservativen und liberalen es merken, daß es hierzulande wenig probleme mit gewaltbereiten linken gibt, sondern mit rassisten, die alles terrorisieren, was ihnen nicht »Deutsch« genug ist?
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Mittwoch, 27. Juni 2018
Mit Greenpeace wird strom gelb
Sicherlich gibt es größere freveltaten als den Großen Stern in Berlin, also den verkehrskreisel, in dessen mitte die Siegessäule rumsteht, gelb anzumalen. Beispielsweise in Peru in den Nazca-Linien rumzutrampeln und dort schaden zu machen.
Aber hat sich Greenpeace mit dieser aktion einen gefallen getan?
Vielleicht geht es anderen nicht so, aber bei den begriffen »strom« und »gelb« fällt mir keineswegs als erstes solarenergie ein, sondern ein stromanbieter, der zu EnBW gehört und somit viel kohle- und atomstrom im angebot hat.
Schlechter protest gegen kohleverstromung.
Aber hat sich Greenpeace mit dieser aktion einen gefallen getan?
Zitat Greenpeace-Aktivistin: »Strom kann aus der sonne kommen. Oder aus was anderem. Aus wind zum beispiel, aber aus der sonne. Und damit ist das ein symbol für uns, daß Deutschland erneuerbar ist.«Das wäre zweifellos schön, wenn Deutschland erneuerbar wäre. Wer hätte nicht gern ein neueres, weniger reaktionäres, das nicht so abgenutzt ist?
Vielleicht geht es anderen nicht so, aber bei den begriffen »strom« und »gelb« fällt mir keineswegs als erstes solarenergie ein, sondern ein stromanbieter, der zu EnBW gehört und somit viel kohle- und atomstrom im angebot hat.
Schlechter protest gegen kohleverstromung.
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Freitag, 24. Juni 2016
Jebsi James
Letztens ist mir mal wieder ein video von KenFM über den weg gelaufen und wieder mußte ich an den »Hessi James« aus dem alten Badesalz-Sketch denken. Zum glück muß ich den sketch nicht erklären, weil es ihn bei youtube gibt. Bisher kannte ich den nur in der variante zum hören. Es gibt inzwischen aber auch eine sehr hübsche animation von der Filmakademie Baden-Württemberg zu den originalstimmen. Viel spaß damit:
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Donnerstag, 10. März 2016
Untergangsstimmung aus Rottenburg
Ein kurzer bericht über die »irren aus Rottenburg«. Haarsträubend, daß es menschen gibt, die diesen schwachsinn auch noch glauben.
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