Friede auf unserer Erde!
Friede auf unserem Feld,
daß es auch immer gehöre
dem, der es gut bestellt.
Friede in unserem Lande!
Friede in unserer Stadt,
daß sie den gut behause,
der sie gebauet hat.
Friede in unserem Hause!
Friede im Haus nebenan!
Friede dem friedlichen Nachbarn,
daß Jedes gedeihen kann.
Friede dem Roten Platze
und dem Lincoln-Monument!
Und dem Brandenburger Tore
und der Fahne, die drauf brennt!
Friede den Kindern Koreas
und den Kumpels an Neiße und Ruhr!
Friede den New-Yorker Schoffören,
und den Kulis von Singapore!
Friede den deutschen Bauern
und den Bauern im großen Banat!
Friede den guten Gelehrten
eurer Stadt Leningrad!
Friede der Frau und dem Manne!
Friede dem Greis und dem Kind!
Friede der See und dem Lande!
Daß sie uns günstig sind.
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
Freitag, 9. Mai 2014
Zum 69. jahrestag des sieges über den Hitlerfaschismus
Friedenslied
Donnerstag, 8. Mai 2014
Tempelhof für alle
An sich läuft er Europawahlkampf langweilig wie immer. Für Berliner ist es aber vielleicht dennoch interessant hinzugehen: Schließlich wird auch abgestimmt, was aus Tempelhof werden soll.
Wie man sieht, geht es um eine leere fläche, auf der man zweibeiner beim freizeitsport beobachten kann, was ich persönlich sehr langweilig finde:
Also werde ich am 25. mai für den erhalt des Tempelhofer Feldes stimmen. Ich würde sogar für den erhalt der kompletten fläche des Mauerparks stimmen, der eher meine gegend ist, den ich aber ebenfalls fast nie aufsuche, weil der langweilig ist.
Wenn die leute sich auf so öden flächen wohlfühlen, dann sollen sie ihre öden flächen haben. Allerdings sollten dann auch für die meisten menschen weniger einladende brachflächen erhalten bleiben.
Wie man sieht, geht es um eine leere fläche, auf der man zweibeiner beim freizeitsport beobachten kann, was ich persönlich sehr langweilig finde:
Aber wenn die leute, die da in der gegend wohnen und da öfter hingehen, das so haben wollen und sich da wohlfühlen, dann soll das so bleiben.
Also werde ich am 25. mai für den erhalt des Tempelhofer Feldes stimmen. Ich würde sogar für den erhalt der kompletten fläche des Mauerparks stimmen, der eher meine gegend ist, den ich aber ebenfalls fast nie aufsuche, weil der langweilig ist.
Wenn die leute sich auf so öden flächen wohlfühlen, dann sollen sie ihre öden flächen haben. Allerdings sollten dann auch für die meisten menschen weniger einladende brachflächen erhalten bleiben.
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Mittwoch, 7. Mai 2014
Wenn erst die Gewerkschaftshäuser brennen…!
Aufruf des Friedensratschlags zum 8. Mai
Der Friedensratschlag hat am 4. Mai alle antifaschistischen und Friedensgruppen im Land aufgerufen, am 8. Mai gegen die antirussische Hetzkampagne aufzustehen und der Rolle der Sowjetunion bei der Befreiung Europas von Krieg und Faschismus zu gedenken.
Der Aufruf hat den Wortlaut:
»Die rechtsradikalen Banden in der Ukraine machen vor nichts halt: Am Freitag wurde in Odessa ein Gewerkschaftshaus abgefackelt, in das sich Menschen vor marodierenden Milizen des „Rechten Sektors“ flüchteten. Mehr als 40 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.
Die ukrainische Polizei machte nicht einmal den Versuch, die Rechtsradikalen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern.
Der Bundesregierung sind die Toten keiner Erwähnung wert. Es waren ja nur „prorussische Demonstranten“, die ums Leben kamen. Es ist für uns unerträglich mitansehen zu müssen, wie in diesen Tagen antirussische Stimmung in unserem Land gemacht wird.
Der 8. Mai wird traditionell als Tag der Befreiung vom Faschismus begangen. Dieses Datum ist auch untrennbar verbunden mit einer Würdigung der Rolle, welche die Sowjetunion als Teil der Anti-Hitler-Koalition bei der Niederringung der deutschen Aggression spielte.
Kein anderes Land der Welt hatte mehr Kriegstote und Zerstörungen zu erleiden.
Vorausgegangen war diesem Krieg die Propagierung eines Feindbildes, das „den Russen“ dämonisiert hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Zeiten des Kalten Krieges die Sowjetunion wieder zum Feind vor allem in der Bundesrepublik Deutschland der Adenauer-Ära erklärt; dieses Feindbild war bis 1989 eine Art Staatsdoktrin.
Mit Erschrecken müssen wir heute feststellen, dass dieses alte Feindbild neu aufgelegt wird, auch mit Vergleichen zwischen Putin und Hitler.
Der Respekt gegenüber den Opfern des zweiten Weltkrieges und des danach geltenden Grundsatzes „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ erfordert die Zurückweisung einer Propaganda, die an alte „Vorbilder“ anknüpft.
Trotz mancher Kritik an der russischen Politik im Ukraine-Konflikt dürfen wir nicht vergessen, dass die Urheber des Konflikts woanders zu suchen sind.
Es waren die EU und die NATO, die mit ihrer Osterweiterung und Einkreisungspolitik Russlands Sicherheitsinteressen angegriffen haben. Und es war der Sturz der Regierung in Kiew, in dessen Gefolge eine von Rechtsradikalen und neofaschistischen Kräften beeinflusste, extrem antirussische „Übergangsregierung“ die Macht ergriff.
Der 8. Mai 1945 ermahnt uns, nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus zuzulassen. Es ist wieder an der Zeit, an das Prinzip der „gemeinsamen Sicherheit“ im gemeinsamen „Haus Europa“ zu erinnern.
Neben dem historischen Gedenken dem Prinzip „Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation“ verpflichtet sehen. Dieses erfordert: Von der Bundesregierung fordern wir eine Politik zur Deeskalation in der Ukraine und zum Abbau der Spannungen mit Russland, z.B. durch den Stopp aller wirtschaftlichen „Strafmaßnahmen“.
Von den Medien in unserem Land verlangen wir eine sachgerechte Berichterstattung und rhetorische Abrüstung. Keine Toleranz gegenüber und keine Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften in der Ukraine! Die Einberufung einer europäischen Sicherheitskonferenz unter Einbeziehung der Konfliktparteien könnte eine Vertrauen bildende Maßnahme sein. Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation!«
Bundesausschuss Friedensratschlag, 4. Mai 2014
Der Friedensratschlag hat am 4. Mai alle antifaschistischen und Friedensgruppen im Land aufgerufen, am 8. Mai gegen die antirussische Hetzkampagne aufzustehen und der Rolle der Sowjetunion bei der Befreiung Europas von Krieg und Faschismus zu gedenken.
Der Aufruf hat den Wortlaut:
»Die rechtsradikalen Banden in der Ukraine machen vor nichts halt: Am Freitag wurde in Odessa ein Gewerkschaftshaus abgefackelt, in das sich Menschen vor marodierenden Milizen des „Rechten Sektors“ flüchteten. Mehr als 40 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.
Die ukrainische Polizei machte nicht einmal den Versuch, die Rechtsradikalen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern.
Der Bundesregierung sind die Toten keiner Erwähnung wert. Es waren ja nur „prorussische Demonstranten“, die ums Leben kamen. Es ist für uns unerträglich mitansehen zu müssen, wie in diesen Tagen antirussische Stimmung in unserem Land gemacht wird.
Der 8. Mai wird traditionell als Tag der Befreiung vom Faschismus begangen. Dieses Datum ist auch untrennbar verbunden mit einer Würdigung der Rolle, welche die Sowjetunion als Teil der Anti-Hitler-Koalition bei der Niederringung der deutschen Aggression spielte.
Kein anderes Land der Welt hatte mehr Kriegstote und Zerstörungen zu erleiden.
Vorausgegangen war diesem Krieg die Propagierung eines Feindbildes, das „den Russen“ dämonisiert hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Zeiten des Kalten Krieges die Sowjetunion wieder zum Feind vor allem in der Bundesrepublik Deutschland der Adenauer-Ära erklärt; dieses Feindbild war bis 1989 eine Art Staatsdoktrin.
Mit Erschrecken müssen wir heute feststellen, dass dieses alte Feindbild neu aufgelegt wird, auch mit Vergleichen zwischen Putin und Hitler.
Der Respekt gegenüber den Opfern des zweiten Weltkrieges und des danach geltenden Grundsatzes „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ erfordert die Zurückweisung einer Propaganda, die an alte „Vorbilder“ anknüpft.
Trotz mancher Kritik an der russischen Politik im Ukraine-Konflikt dürfen wir nicht vergessen, dass die Urheber des Konflikts woanders zu suchen sind.
Es waren die EU und die NATO, die mit ihrer Osterweiterung und Einkreisungspolitik Russlands Sicherheitsinteressen angegriffen haben. Und es war der Sturz der Regierung in Kiew, in dessen Gefolge eine von Rechtsradikalen und neofaschistischen Kräften beeinflusste, extrem antirussische „Übergangsregierung“ die Macht ergriff.
Der 8. Mai 1945 ermahnt uns, nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus zuzulassen. Es ist wieder an der Zeit, an das Prinzip der „gemeinsamen Sicherheit“ im gemeinsamen „Haus Europa“ zu erinnern.
Neben dem historischen Gedenken dem Prinzip „Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation“ verpflichtet sehen. Dieses erfordert: Von der Bundesregierung fordern wir eine Politik zur Deeskalation in der Ukraine und zum Abbau der Spannungen mit Russland, z.B. durch den Stopp aller wirtschaftlichen „Strafmaßnahmen“.
Von den Medien in unserem Land verlangen wir eine sachgerechte Berichterstattung und rhetorische Abrüstung. Keine Toleranz gegenüber und keine Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften in der Ukraine! Die Einberufung einer europäischen Sicherheitskonferenz unter Einbeziehung der Konfliktparteien könnte eine Vertrauen bildende Maßnahme sein. Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation!«
Bundesausschuss Friedensratschlag, 4. Mai 2014
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Montag, 5. Mai 2014
Foto am montag (105)
Ein grasfrosch (rana temporaria)
Stechmücken scheinen einen gewissen sinn für »galgenhumor« zu haben: sie setzen sich einfach auf den kopf des frosches, wo er sie nicht sehen und schon gar nicht fangen kann.
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Donnerstag, 1. Mai 2014
Mittwoch, 30. April 2014
Enteignung wegen armut
Wer sich der arbeitslosigkeit »strafbar« macht, hat kaum anspruch, seine habseligkeiten zu behalten. Wer in einer wohnung lebt, die »zu groß« sei, muß in eine kleine umziehen und den »überschüssigen« hausstand entsorgen - was nichts anderes als enteignung persönlicher gegenstände ist.
Und wer ein haus hat, das eine besenkammer zu viel hat, muß das haus zu gunsten der staatskasse verkaufen. Die Ostseezeitung berichtete am montag über ein paar, das sein haus, das sechs quadratmeter zu groß sei verkaufen soll. Das ist enteignung.
Das ist ein eingriff in die lebensverhältnisse von menschen, die nichts weiter als ein häuschen besitzen. Damit haben sie zwar schon mehr, als die vielen leute, die nicht einmal das haben und mieten müssen. Es ist aber doch weit entfernt von luxus, ein haus auf einem kaff zu haben und drin zu leben.
Dieser staat schützt das eigentum.
Aber eben nur das eigentum, das im kapitalistischen sinne für seine zwecke benutzbar gemacht wird.
Das, was die staatsinsassen bloß für ihre eigenen zwecke benötigen, nicht.
Und wer ein haus hat, das eine besenkammer zu viel hat, muß das haus zu gunsten der staatskasse verkaufen. Die Ostseezeitung berichtete am montag über ein paar, das sein haus, das sechs quadratmeter zu groß sei verkaufen soll. Das ist enteignung.
Das ist ein eingriff in die lebensverhältnisse von menschen, die nichts weiter als ein häuschen besitzen. Damit haben sie zwar schon mehr, als die vielen leute, die nicht einmal das haben und mieten müssen. Es ist aber doch weit entfernt von luxus, ein haus auf einem kaff zu haben und drin zu leben.
Dieser staat schützt das eigentum.
Aber eben nur das eigentum, das im kapitalistischen sinne für seine zwecke benutzbar gemacht wird.
Das, was die staatsinsassen bloß für ihre eigenen zwecke benötigen, nicht.
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Montag, 28. April 2014
Freitag, 25. April 2014
Mecklenburgisch Kuwait oder fracking auf Usedom
Auf der ostseeinsel Usedom wurde vor über 50 jahren das größte erdölvorkommen der DDR entdeckt. Verirrt man sich heutzutage ins hinterland der insel, findet man dort kuhweid. Wiesen, auf denen nicht nur rinder, sondern auch ölpumpen stehen.

Zumindest, wenn ich davon ausgehe, daß auf der wiese nicht statistenrinder seit DDRzeiten grasen, um die leute zu beruhigen.
Allerdings könnte es sein, daß das nicht so bleibt. Es gibt bereits probebohrungen nach weiteren ölvorkommen, die auf herkömmliche weise nicht gefördert werden können, sondern die per fracking gefördert werden sollen.
Hier wird probegebohrt:
CSU-politiker wie Aigner oder Seehofer haben sich gegen fracking ausgesprochen. In Bayern, wohlgemerkt. Womöglich ist das dort kein attraktives geschäftsmodell und in Meck Pomm hat es so oder so auch den vorteil, daß meckerige ossies, die zwar ganze menschen aber manchmal immer noch halbe kommunisten sind, vergiftet werden. Um die ist es nicht schad.
Die doku »gasrausch« zeigt risiken und nebenwirkungen des fracking in den USA. Das ist gesundheitsschädlich, aber in den USA nimmt man die opfer an der heimatfront offenbar hin, wenn man damit dem Russen, der sein erdgas verkaufen möchte, ordentlich in den borschtsch spucken kann.
Dafür wird in kauf genommen, die eigenen brunnen zu vergiften.
Weitere informationen gibt es bei der Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern

Auf dem ölfeld wächst weizen:
Die umwelt dort machte auf mich trotz ölförderung, von der man immer vermutet, besonders umweltschädlich zu sein, den eindruck einer normalen agrarlandschaft.
Zumindest, wenn ich davon ausgehe, daß auf der wiese nicht statistenrinder seit DDRzeiten grasen, um die leute zu beruhigen.
Allerdings könnte es sein, daß das nicht so bleibt. Es gibt bereits probebohrungen nach weiteren ölvorkommen, die auf herkömmliche weise nicht gefördert werden können, sondern die per fracking gefördert werden sollen.
Hier wird probegebohrt:
Der brauerbund, der bauernverband, der verband Deutscher mineralbrunnen, der milchviehverband sind dagegen. Man könnte sagen, daß die bloß ihr eigenes interesse vertreten, weil die auf sauberes wasser angewiesen sind. Ich aber zufällig auch. Die landesärtztekammer in Stuttgart ist auch dagegen, obgleich man meinen sollte, daß sie durch das dafürsein mehr kundschaft kriegen würde.
CSU-politiker wie Aigner oder Seehofer haben sich gegen fracking ausgesprochen. In Bayern, wohlgemerkt. Womöglich ist das dort kein attraktives geschäftsmodell und in Meck Pomm hat es so oder so auch den vorteil, daß meckerige ossies, die zwar ganze menschen aber manchmal immer noch halbe kommunisten sind, vergiftet werden. Um die ist es nicht schad.
Die doku »gasrausch« zeigt risiken und nebenwirkungen des fracking in den USA. Das ist gesundheitsschädlich, aber in den USA nimmt man die opfer an der heimatfront offenbar hin, wenn man damit dem Russen, der sein erdgas verkaufen möchte, ordentlich in den borschtsch spucken kann.
Dafür wird in kauf genommen, die eigenen brunnen zu vergiften.
Weitere informationen gibt es bei der Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern
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Montag, 21. April 2014
Zur zinskritik
Wer demonstriert montags am Brandenburger Tor? Zinskritiker
Daß die zinskritik keine schlaue idee ist, weil es egal ist, ob die besitzlose klasse nun den zins, auch profit genannt, für einen eigentümer, der sein geld als kapital verwendet oder eine fabrik als kapital besitzt, habe ich vor einigen monaten schon mal geschrieben.
Der ursprung der zinskritik ist die schlechte idee, kritik an denen zu üben, die »bloß« geld zum gelingen der wirtschaft gegeben hätten. Die sind zum sündenbock für das nichtgelingen zu machen und - bei faschisten besonders wichtig - ihnen vorzuwerfen, planmäßig den staat zu schwächen, um sich egoistisch selbst zu stärken.
Über den faschistischen zinskritiker Gottfried Feder schreibt Andreas Popp auf seiner seite »Wissensnmanufaktur«folgendes:
War der Feder nun weniger faschist, weil er nach der machtübernahme nicht den posten erhielt, den er sich erhofft hatte?
Feder war faschist der ersten stunde, bereits 1919 mitglied der DAP aus der später die NSDAP hervorging. Hitler selbst würdigte die ideen Feders in »Mein Kampf«, dieser habe ihm die »augen geöffnet«.
Feders grundfaschistische überzeugung soll nun etwas weniger grundfaschistisch oder antisemitisch sein, weil der Hitler offenbar begriffen hatte, daß er mit diesen ideen keinen erfolgreichen staat machen konnte?
Die behauptung mit der verfolgung ist lächerlich: von den kapitalisten wurde er seiner kruden wirtschaftstheorien wegen bestensfalls müde belächelt. Die nazis haben ihn nicht fallen lassen, der bekam pöstchen, auf denen er für die damalige zeit extrem gut versorgt war, allerdings nicht übermäßig viel zu melden hatte.
Zu erfahren, wo die kommunisten damals herrn Feder verfolgt hätten, wäre interessant. Die waren 1933 selbst verfolgt und somit kaum in der lage einen faschistischen sesselfurzer, der seinerseits auf das abstellgleis geschoben worden war, zu verfolgen. Die anhänger Feders verfolgten und ermordeten kommunisten. Nicht umgekehrt. Popps behauptungen sind dreiste lügen.
Offenbar setzt Popp darauf, daß Gottfried Feder den menschen kein begriff ist und er diesbezüglich behaupten kann, was ihm beliebt. Zum ersten mal fiel mir herr Popp auf, als mir vor jahren ein freund eine mail einer bekannten, die in die esoterikszene abgerutscht war, weiterleitete, weil er den inhalt absurd fand. Es ging im weiteren sinne um das BGE (bedingungsloses grundeinkommen) und ein seminar, das man für teuer geld buchen sollte.
Wer war Gottfried Feder?
Gottfried Feder war ein Deutscher ingenieur, geboren 1883, der sich ab 1917 im selbststudium mit volkswirtschaft befaßte. Was er zwischen 1914 und 1918 getrieben hat, ist nicht überliefert. Das liefert grund zur annahme, daß er sich als wackerer Deutscher patriot um den kriegsdienst herumgedrückt hat.
Für Feder besteht das wirtschaftssystem nicht aus kausalen zusammenhängen, sondern aus »geheimnissen«, vielleicht, weil er nichts davon verstand. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß er das alles sehr wohl begriffen hatte, die anderen aber dumm halten wollte, um ihnen die eigenen ideen besser unterschieben zu können.
Feder schreibt von moralischen verwerfungen, gift und krankheiten. Für ihn ist der »mammonismus«, was auch immer das sein soll, eine krankheit. Daß der mensch, der nicht völlig bescheuert ist, nach geld streben muß, wenn er im kapitalismus überleben will, läßt der völlig außen vor.
Bei ihm sind es irgendwelche übersinnlichen kräfte, die angeblich irgendwelche unsittlichen gendanken aufkommen ließen und der kapitalismus an sich ohne zins und mit viel moral wunderbar fortführen.
Schuld daran, daß das nicht geht, sind, wer auch sonst, die juden mit ihrer raffgier, die den rest der welt in zinsknechtschaft zwingen würden.
Das realexistierende prinzip des kapitalismus, wird nur zur hälfte gesehen und die andere hälfte wird geleugnet. Man soll die eine hälfte als »gut« betrachten. Die andere als »böse«.
Ist man ein lohnarbeiter, ist man von beiden seiten abhängig, die einen gleichermaßen aussaugen, das macht keinen unterschied.
Nieder mit der lohnarbeit!
Daß die zinskritik keine schlaue idee ist, weil es egal ist, ob die besitzlose klasse nun den zins, auch profit genannt, für einen eigentümer, der sein geld als kapital verwendet oder eine fabrik als kapital besitzt, habe ich vor einigen monaten schon mal geschrieben.
Der ursprung der zinskritik ist die schlechte idee, kritik an denen zu üben, die »bloß« geld zum gelingen der wirtschaft gegeben hätten. Die sind zum sündenbock für das nichtgelingen zu machen und - bei faschisten besonders wichtig - ihnen vorzuwerfen, planmäßig den staat zu schwächen, um sich egoistisch selbst zu stärken.
Über den faschistischen zinskritiker Gottfried Feder schreibt Andreas Popp auf seiner seite »Wissensnmanufaktur«folgendes:
An dieser Stelle soll auch der Erfinder dieser Methode der Staatsentschuldung gewürdigt werden. Es ist Gottfried Feder (1883 - 1941), der diese Idee schon 1919 in seinem „Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft“ veröffentlichte. Heute wird dieser große Wirtschaftstheoretiker leider noch immer mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht, obwohl er ab 1933 keine Rolle mehr spielte und seine Zinskritik von da an von Kapitalisten, Kommunisten und Nationalsozialisten gleichzeitig bekämpft wurde.
War der Feder nun weniger faschist, weil er nach der machtübernahme nicht den posten erhielt, den er sich erhofft hatte?
Feder war faschist der ersten stunde, bereits 1919 mitglied der DAP aus der später die NSDAP hervorging. Hitler selbst würdigte die ideen Feders in »Mein Kampf«, dieser habe ihm die »augen geöffnet«.
Feders grundfaschistische überzeugung soll nun etwas weniger grundfaschistisch oder antisemitisch sein, weil der Hitler offenbar begriffen hatte, daß er mit diesen ideen keinen erfolgreichen staat machen konnte?
Die behauptung mit der verfolgung ist lächerlich: von den kapitalisten wurde er seiner kruden wirtschaftstheorien wegen bestensfalls müde belächelt. Die nazis haben ihn nicht fallen lassen, der bekam pöstchen, auf denen er für die damalige zeit extrem gut versorgt war, allerdings nicht übermäßig viel zu melden hatte.
Zu erfahren, wo die kommunisten damals herrn Feder verfolgt hätten, wäre interessant. Die waren 1933 selbst verfolgt und somit kaum in der lage einen faschistischen sesselfurzer, der seinerseits auf das abstellgleis geschoben worden war, zu verfolgen. Die anhänger Feders verfolgten und ermordeten kommunisten. Nicht umgekehrt. Popps behauptungen sind dreiste lügen.
Offenbar setzt Popp darauf, daß Gottfried Feder den menschen kein begriff ist und er diesbezüglich behaupten kann, was ihm beliebt. Zum ersten mal fiel mir herr Popp auf, als mir vor jahren ein freund eine mail einer bekannten, die in die esoterikszene abgerutscht war, weiterleitete, weil er den inhalt absurd fand. Es ging im weiteren sinne um das BGE (bedingungsloses grundeinkommen) und ein seminar, das man für teuer geld buchen sollte.
Wer war Gottfried Feder?
Gottfried Feder war ein Deutscher ingenieur, geboren 1883, der sich ab 1917 im selbststudium mit volkswirtschaft befaßte. Was er zwischen 1914 und 1918 getrieben hat, ist nicht überliefert. Das liefert grund zur annahme, daß er sich als wackerer Deutscher patriot um den kriegsdienst herumgedrückt hat.
Für Feder besteht das wirtschaftssystem nicht aus kausalen zusammenhängen, sondern aus »geheimnissen«, vielleicht, weil er nichts davon verstand. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß er das alles sehr wohl begriffen hatte, die anderen aber dumm halten wollte, um ihnen die eigenen ideen besser unterschieben zu können.
Feder schreibt von moralischen verwerfungen, gift und krankheiten. Für ihn ist der »mammonismus«, was auch immer das sein soll, eine krankheit. Daß der mensch, der nicht völlig bescheuert ist, nach geld streben muß, wenn er im kapitalismus überleben will, läßt der völlig außen vor.
Bei ihm sind es irgendwelche übersinnlichen kräfte, die angeblich irgendwelche unsittlichen gendanken aufkommen ließen und der kapitalismus an sich ohne zins und mit viel moral wunderbar fortführen.
Schuld daran, daß das nicht geht, sind, wer auch sonst, die juden mit ihrer raffgier, die den rest der welt in zinsknechtschaft zwingen würden.
Das realexistierende prinzip des kapitalismus, wird nur zur hälfte gesehen und die andere hälfte wird geleugnet. Man soll die eine hälfte als »gut« betrachten. Die andere als »böse«.
Ist man ein lohnarbeiter, ist man von beiden seiten abhängig, die einen gleichermaßen aussaugen, das macht keinen unterschied.
Nieder mit der lohnarbeit!
Sonntag, 20. April 2014
Montag kein ostermarsch für den frieden in Berlin
Beim ostermarsch in Berlin haben samstag mittag rund 1000 menschen für den frieden und gegen die drohende eskalation des konfliktes in der Ukraine, auslandseinsätze der bundeswehr und den drohnenkrieg.
Wer die demo in Berlin verpaßt hat oder nicht in Berlin wohnt, kann sich bei der ag friedensforschung oder bei der friedenskooperative über weitere termine informieren.
Montag wird nicht demonstriert. Jedenfalls nicht in Berlin.
Wer die demo in Berlin verpaßt hat oder nicht in Berlin wohnt, kann sich bei der ag friedensforschung oder bei der friedenskooperative über weitere termine informieren.
Montag wird nicht demonstriert. Jedenfalls nicht in Berlin.
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Freitag, 18. April 2014
Dienstag, 15. April 2014
Skandal! Sowjetische panzer bereits vor Brandenburger Tor!
Und das seit 69 jahren.
Und schon hat die B.Z. begriffen, daß die panzer, die dort den gesamten Kalten Krieg überdauerteten, eine provokation Putins und eine »bedrohung« wären und unbedingt wegmüßten.
Fällt denen früh ein.
Wie wäre es denn damit, die NATO geschütze an der grenze zu Rußland einzuschmelzen?
Rußland wird nicht über den westen herfallen.
Und schon hat die B.Z. begriffen, daß die panzer, die dort den gesamten Kalten Krieg überdauerteten, eine provokation Putins und eine »bedrohung« wären und unbedingt wegmüßten.
Der hier, der seit novemver 1945 da steht, soll ein problem sein und soll weg. Plötzlich nach all den kaltkriegsjahren soll der eine »bedrohung« darstellen. Die BZ hat eine petition gestartet, daß der wegsoll.
Fällt denen früh ein.
Vor den alten Sowjetpanzern muß niemand mehr angst haben, nicht einmal ein angsthäschen wie ich. Deswegen können diese »oldtimer« gern stehen bleiben. Und etwas anderes als stehenbleiben tun sie nicht.
Wie wäre es denn damit, die NATO geschütze an der grenze zu Rußland einzuschmelzen?
Rußland wird nicht über den westen herfallen.
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Montag, 14. April 2014
Samstag, 12. April 2014
Pirinçci von sinnen
Als »wirrer der woche« darf wohl der Turkdeutsche Akif Pirinçci durchgehen.
Er kritisiert seine hier lebenden landsleute und ist sowohl sprachlich als auch von der gedankenwelt her mit den muselmanischen migrantensöhnen von der muckibude exakt auf einem niveau: Mehr patriachat! Mehr reaktionismus! Die weiber werden zu frech!
Herr Pirinçci will das Deutschland zurück, in das er einst einwanderte. Das, in dem frauen ohne einwilligung des mannes weder arbeit noch bankkonto haben durften.
Zum glück gab es zu jener zeit, als Pirinçci nach Deutschland einwanderte, mehrere davon.
Offensichtlich war dies land doppelt so gut, als es zwei davon gab.
Er kritisiert seine hier lebenden landsleute und ist sowohl sprachlich als auch von der gedankenwelt her mit den muselmanischen migrantensöhnen von der muckibude exakt auf einem niveau: Mehr patriachat! Mehr reaktionismus! Die weiber werden zu frech!
Herr Pirinçci will das Deutschland zurück, in das er einst einwanderte. Das, in dem frauen ohne einwilligung des mannes weder arbeit noch bankkonto haben durften.
Zum glück gab es zu jener zeit, als Pirinçci nach Deutschland einwanderte, mehrere davon.
Offensichtlich war dies land doppelt so gut, als es zwei davon gab.
Mittwoch, 9. April 2014
Der Moloch
Zum tode des kirchenkritikers Karlheinz Deschner möchte ich daran erinnern, daß er sich auch zu politischen themen äußerte, beispielsweise zum »fall Weizsäcker«:
Im märz des vergangenen jahres vollendete Karlheinz Deschner sein lebenswerk »Die Kriminalgeschichte des Christentums«.
Interessant ist auch seine kritische geschichte der USA, in die ich vor längerer zeit mal hineingelesen hatte, aber nicht geschafft, sie ganz zu lesen. Das werde ich bald nachholen, denn ich habe die überarbeitete auflage von »Der Moloch« aus dem jahr 2002 zum kostenlosen runterladen (pdf) gefunden.
Im märz des vergangenen jahres vollendete Karlheinz Deschner sein lebenswerk »Die Kriminalgeschichte des Christentums«.
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Montag, 7. April 2014
Freitag, 4. April 2014
Wer kennt eigentlich Barbara Hendricks?
Die ist nicht die schwester von Jimi Hendrix, sondern merkwürdiger weise seit kurz vor weihnachten bundesumweltministerIn und niemand hat von ihr gehört oder gesehen.
Bis kurz vor ostern. Denn da kam sie mit einem energiesparförderprogramm für arme haushalte. Arme leute sollen einen zuschuß von 150 € erhalten, wenn sie einen kühlschrank mit der energieeffizienz a3plus kaufen. Das hört sich erstmal gut an.
Ist es aber nicht. Denn nur leute, die h4, wohngeld oder sozialhilfe bekommen, sollen unterstützt werden. Was ist mit armen rentnern oder geringverdienern, die keine sozialleistungen beantragt haben? Und »normalverdienern«, die oft auch alles andere als gut bei kasse sind? Denen würde ein zuschuß sicher auch helfen.
Außerdem soll nur leuten geholfen werden, die bereits einen kühlschrank haben. Und zwar einen, der mindestens zehn jahre alt ist. Hat die HendricksIn eine ahnung, wie lange kühlschränke aus dem untersten preissegment halten?
Als ich mal dringend einen kühlschrank brauchte, weil ich keinen hatte, aber das geld nicht für einen guten reichte, kaufte ich den billigsten der energieeffizienzklasse a. Der verkäufer fragte mich, ob ich eine zusatzgarantie für fünf jahre hinzukaufen möchte. Ich bin froh, daß ich es nicht getan habe, denn genau 19 tage, nachdem die zusatzgarantie abgelaufen wäre, ging der kühlschrank kaputt. Nach den abwrackregeln der umweltministerin würde einem armen in beiden fällen nicht geholfen werden, denn wer keinen kühlschrank hat, bekommt keinen zuschuß zu einem neuen und wer einen kaputten, aber nicht übermäßig alten billigkühlschrank hat, geht ebenfalls leer aus.
Wenn das mal nicht typisch für die Deutsche politik ist: es wird nicht denen geholfen, die dringend etwas benötigen, sondern denen, die bürokratische regeln erfüllen.
Auf Telepolis wird zum energiesparen der äußerst »schlaue« tip gegeben, daß man auch mit einem altgerät ca. 125 € sparen könne, wenn man seine milch anstatt auf 5°C nur auf 10°C kühle. Und es wird mal wieder über konsumanreize gemeckert, die leichter zu vermitteln seien als verhaltensänderungen.
Mein a3plus kühlschrank, den ich nach der katastrophe mit dem billigkühli gekauft habe (auf den mußte ich übrigens wochenlang kühlschranklos warten, weil im kapitalismus schließlich jedes ding jederzeit verfügbar ist) kühlt allerdings nicht nur auf 5°C, sondern, weil ich das so eingestellt habe, auf 3°C. Heute nachmittag habe ich einen rest milch aus einer packung, die am 27. märz (also donnerstag letzte woche) abgelaufen war, getrunken. Die hat noch völlig frisch geschmeckt. Das verfallsdatum gilt schließlich für eine kühlung bei 8°C. Ich verbrauche mit dem a3plus kühlschrank erheblich weniger strom und er erfüllt den zweck, den ein kühlschrank hat, besser: er hält die lebensmittel länger frisch, es passiert viel seltener, daß eßwaren schlecht werden.
Wenn es tatsächlich darum ginge, energie zu sparen, dann müßten stromfresser vom markt genommen werden. Und allen, die ein neugerät benötigen damit versorgt werden.
Aber darum geht es leider nicht.
Bis kurz vor ostern. Denn da kam sie mit einem energiesparförderprogramm für arme haushalte. Arme leute sollen einen zuschuß von 150 € erhalten, wenn sie einen kühlschrank mit der energieeffizienz a3plus kaufen. Das hört sich erstmal gut an.
Ist es aber nicht. Denn nur leute, die h4, wohngeld oder sozialhilfe bekommen, sollen unterstützt werden. Was ist mit armen rentnern oder geringverdienern, die keine sozialleistungen beantragt haben? Und »normalverdienern«, die oft auch alles andere als gut bei kasse sind? Denen würde ein zuschuß sicher auch helfen.
Außerdem soll nur leuten geholfen werden, die bereits einen kühlschrank haben. Und zwar einen, der mindestens zehn jahre alt ist. Hat die HendricksIn eine ahnung, wie lange kühlschränke aus dem untersten preissegment halten?
Als ich mal dringend einen kühlschrank brauchte, weil ich keinen hatte, aber das geld nicht für einen guten reichte, kaufte ich den billigsten der energieeffizienzklasse a. Der verkäufer fragte mich, ob ich eine zusatzgarantie für fünf jahre hinzukaufen möchte. Ich bin froh, daß ich es nicht getan habe, denn genau 19 tage, nachdem die zusatzgarantie abgelaufen wäre, ging der kühlschrank kaputt. Nach den abwrackregeln der umweltministerin würde einem armen in beiden fällen nicht geholfen werden, denn wer keinen kühlschrank hat, bekommt keinen zuschuß zu einem neuen und wer einen kaputten, aber nicht übermäßig alten billigkühlschrank hat, geht ebenfalls leer aus.
Wenn das mal nicht typisch für die Deutsche politik ist: es wird nicht denen geholfen, die dringend etwas benötigen, sondern denen, die bürokratische regeln erfüllen.
Auf Telepolis wird zum energiesparen der äußerst »schlaue« tip gegeben, daß man auch mit einem altgerät ca. 125 € sparen könne, wenn man seine milch anstatt auf 5°C nur auf 10°C kühle. Und es wird mal wieder über konsumanreize gemeckert, die leichter zu vermitteln seien als verhaltensänderungen.
Mein a3plus kühlschrank, den ich nach der katastrophe mit dem billigkühli gekauft habe (auf den mußte ich übrigens wochenlang kühlschranklos warten, weil im kapitalismus schließlich jedes ding jederzeit verfügbar ist) kühlt allerdings nicht nur auf 5°C, sondern, weil ich das so eingestellt habe, auf 3°C. Heute nachmittag habe ich einen rest milch aus einer packung, die am 27. märz (also donnerstag letzte woche) abgelaufen war, getrunken. Die hat noch völlig frisch geschmeckt. Das verfallsdatum gilt schließlich für eine kühlung bei 8°C. Ich verbrauche mit dem a3plus kühlschrank erheblich weniger strom und er erfüllt den zweck, den ein kühlschrank hat, besser: er hält die lebensmittel länger frisch, es passiert viel seltener, daß eßwaren schlecht werden.
Wenn es tatsächlich darum ginge, energie zu sparen, dann müßten stromfresser vom markt genommen werden. Und allen, die ein neugerät benötigen damit versorgt werden.
Aber darum geht es leider nicht.
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Mittwoch, 2. April 2014
Apostel feudalen dolus’
In der jw von heute war ein interessanter artikel von Andreas Wehr über die absichten der AfD.
Darin schreibt er:
»Links« paßt mit den kapitalismusgläubigen ideen der AfD nicht zusammen. Das sind ideen, die einander ausschließen.
Darin schreibt er:
Antikapitalistische Kräfte, die gegen die Europäische Union kämpfen, wissen aber, daß die von der EU ausgehende Gefahr für die Demokratie von dem Druck des monopolisierten Kapitals herrührt, das die Errichtung eines unbeschränkten Binnenmarktes und eine militärisch gesicherte Weltmachtrolle der EU auf Biegen und Brechen durchsetzen will. Wer diese Kräfte nicht als die eigentlichen Gegner ins Visier nimmt, führt Wähler, die Bürokratisierung, Zentralisierung und Demokratieabbau durch die Europäische Union ablehnen, hinters Licht. Genau das aber versucht die »Alternative für Deutschland«.In der letzten zeit wurde gern behauptet, daß »linke« mit dem programm der Afd »auf einer linie« wären. Daß das unsinn ist, wird im obenstehenden zitat recht gut zusammengefaßt.
»Links« paßt mit den kapitalismusgläubigen ideen der AfD nicht zusammen. Das sind ideen, die einander ausschließen.
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Dienstag, 1. April 2014
Die guten nachrichten…
… des heutigen tages waren leider bloß aprilscherze. Um halb elf früh gab es eine eilmeldung bei den NachDenkSeiten, daß Putin und Obama sich auf eine Europäische friedensordnung verständigen würden und sie hätten auch frau Merkel hinzugezogen, daß sie sich gegen die spaltung Europas und für ein friedliches zusammenleben einsetzen möge.
Doch leider agieren politiker nie derart vernünftig.
Zuvor hatte die »junge Welt« schon in die gleiche kerbe geschlagen. Merkel habe 180gradwendung in ihrer Rußlandpolitik angekündigt, weil altkanzler Schmidt Putins politik verteidigt habe.
Scharfe kritik sei von den Grünen gekommen und Vera Lengsfeld habe ihren parteiaustritt aus der CDU und die absicht wieder zu den Grünen zu gehen, erklärt. Woraufhin die mit einem unbefristeten aufnahmestop reagiert hätten.
Das war wohl etwas dick aufgetragen - aber im grunde stimmt es, wenn die MerkelIn auf die idee käme, friedenspolitik zu machen (was leider nicht passieren wird), wären die Grünen und andere ehemalige »friedensbewegte« die ersten, die krieg gerechtfertigt fänden, wenn es gegen arschlöcher wie Putin ginge.
Doch leider agieren politiker nie derart vernünftig.
Zuvor hatte die »junge Welt« schon in die gleiche kerbe geschlagen. Merkel habe 180gradwendung in ihrer Rußlandpolitik angekündigt, weil altkanzler Schmidt Putins politik verteidigt habe.
Scharfe kritik sei von den Grünen gekommen und Vera Lengsfeld habe ihren parteiaustritt aus der CDU und die absicht wieder zu den Grünen zu gehen, erklärt. Woraufhin die mit einem unbefristeten aufnahmestop reagiert hätten.
Das war wohl etwas dick aufgetragen - aber im grunde stimmt es, wenn die MerkelIn auf die idee käme, friedenspolitik zu machen (was leider nicht passieren wird), wären die Grünen und andere ehemalige »friedensbewegte« die ersten, die krieg gerechtfertigt fänden, wenn es gegen arschlöcher wie Putin ginge.
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