Dienstag, 1. April 2014

Die guten nachrichten…

… des heutigen tages waren leider bloß aprilscherze. Um halb elf früh gab es eine eilmeldung bei den NachDenkSeiten, daß Putin und Obama sich auf eine Europäische friedensordnung verständigen würden und sie hätten auch frau Merkel hinzugezogen, daß sie sich gegen die spaltung Europas und für ein friedliches zusammenleben einsetzen möge.

Doch leider agieren politiker nie derart vernünftig.

Zuvor hatte die »junge Welt« schon in die gleiche kerbe geschlagen. Merkel habe 180gradwendung in ihrer Rußlandpolitik angekündigt, weil altkanzler Schmidt Putins politik verteidigt habe.

Scharfe kritik sei von den Grünen gekommen und Vera Lengsfeld habe ihren parteiaustritt aus der CDU und die absicht wieder zu den Grünen zu gehen, erklärt. Woraufhin die mit einem unbefristeten aufnahmestop reagiert hätten.

Das war wohl etwas dick aufgetragen - aber im grunde stimmt es, wenn die MerkelIn auf die idee käme, friedenspolitik zu machen (was leider nicht passieren wird), wären die Grünen und andere ehemalige »friedensbewegte« die ersten, die krieg gerechtfertigt fänden, wenn es gegen arschlöcher wie Putin ginge.

Kommentare:

  1. Hi, im Moment, weiss ich nicht, wer die größeren Arschlöcher sind. Der eine(Putin) ist im Moment noch sehr ruhig trotz aller Drohungen, Sanktionen und geplanten Aufmärschen. Aber wie lange kann der noch die eigenen Scharfmacher in Schach halten. An dem Haps werden sich aber die anderen ordentlich verschlucken, falls es doch zur Eskalation kommt. Aber diese anderen sind ja fein raus, müssen nicht den eigenen Brechwurz fressen. Und komme mir nicht irgendeiner mit, das ist aber das gerechtere oder freiere System, die Zeiten sind lange vorbei, auch wenns manch einer nicht kapert hat oder kapieren will. Kotzen könnt ich. Gruß Hades

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    1. In so einem konflikt ist es ratsam, sich nicht auf der einen oder anderen seite zu positionieren (die machthaber sind ohnehin arschlöcher), sondern sich anzuschauen, wer welche interessen verfolgt.

      Nachdem die vom westen unterstützte putschregierung in Kiew die Russische sprache verboten hat, wollte die Russischsprachige mehrheit der leute auf der Krim lieber zu Rußland gehören als zur Ukraine. Das ist ein verständliches interesse der leute, die nicht ihrer sprache wegen diskriminiert werden möchten.

      Um »gerechteres oder freieres system« ging es noch nie, sondern um die nutzbarmachung der welt im dienste des (west)kapitals. Dafür können die eines überhaupt nicht brauchen: konkurrenz. Im westen war der besuffski Jelzin beliebt, weil er gegen die ausplünderung des landes nichts getan hat. Zum leidwesen der bevölkerung haben sich in jener zeit einige, wenige extrem bereichert, indem sie volkseigentum verschleudert haben. Dem hat Putin einen riegel vorgeschoben. Er wird dafür gehaßt.

      Er vertritt nationale interessen, weshalb man ihn genau so mögen oder nicht mögen kann, wie andere nationalinteressenvertreter auch.

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