Montag, 4. Juni 2012

Foto am montag (5)

Ein weißstorch in der Lausitz.

Sonntag, 3. Juni 2012

Die grinsekatze hat sich was einfallen lassen


Rund fünftausend h4bezieherinnen sollen eine fachschulausbildung erhalten. Als erzieherinnen.

Das klingt, als wäre es eine tolle sache, was es aber nicht ist: Von vorn bis hinten ist diese idee diskriminierend: Es wird von »bezieherinnen« und »betreuerinnen« geschrieben. Gerade so als müßten frauen generell völlig »aus dem häuschen« sein, wenn man ihnen großzügiger weise erlaubt, sich um die blagen anderer leute zu kümmern.

Mich kotzt es an, daß einfach davon ausgegangen wird, daß männer für derartige arbeit nicht genau so gut geeignet wären.

Es ist anzunehmen, daß wer eine für eine fachschulausbildung zur erzieherin (oder zum erzieher) geeignet ist, die eigenen kinder, sofern vorhanden, vernünftig behandelt - welchen sinn hat es, sie für eine ausbildung oder arbeitsstelle zu vernachlässigen?

Das problem hat die von der LeyIn nie gehabt.

Montag, 28. Mai 2012

Foto am montag (4)

Heute gibt es einen ganz anderen »vogel«: Einen rosenkäfer, der an holunderblüten knabbert.

Montag, 21. Mai 2012

Foto am montag (3)


Bei den derzeitigen temperaturen plantschen nicht nur menschen gern.
Mein badevergnügen teile ich gern mit den nebelkrähen:

Montag, 14. Mai 2012

Foto am montag (2)

Diesmal zeigt das »foto am montag« eine grauammer, die ich bei einem frühlingsspaziergang im Berliner nordosten fotografiert habe.

Montag, 7. Mai 2012

Foto am montag (1)

Wenn ich nicht blogge, arbeite oder mich in irgendeiner form politisch betätige, halte ich mich am liebsten draußen auf. Wenn ich eine kamera in der hand habe, mache ich, zu meinem eigenen vergnügen, bilder von den naturschönheiten, die mir unterwegs begegnet sind. Nach längerem überlegen habe ich beschlossen, daß es nicht zu privat ist, einen teil dieser bilder den lesern und freunden meines blogs zu zeigen:















Der schöne Eichelhäher. Gerade hatte ich ihn eingezoomt, als er schon davonflog:

Freitag, 4. Mai 2012

Bereit zum kentern: neoliberale soße mit teilweise braunen einsprengseln - staat und religion


Fortsetzung - wer die bisherigen artikel noch nicht gelesen hat, findet sie hier:  vorwort , kapitel 1: mehr demokratie wagen und kapitel 2 gesellschaftliche teilhabekapitel 3 bildung, kapitel 4 wissenschaft, kapitel 5 kunst und kulturkapitel 6 verwaltung

Einer der ansprechenderen wahlkampfsprüche in Berlin im spätsommer des vergangenen jahres war »religion privatisieren«.

Das klingt erstmal gut. Religiöse gemeinschaften sollten nicht befugt sein, steuergelder einzusammeln. Wenn ich mir aber überlege, daß »religion privatisieren« eben auch bedeutet, daß die unterschiedlichen glaubensvereine in private konkurrenz um zahlende mitglieder treten, wird mir die angelegenheit unangenehm.
Das recht auf religionsfreiheit sehe ich eindeutig als recht auf »freiheit von religion«. Leider habe ich nicht den eindruck, daß die Piraten diese art der religionsfreiheit achten würden, vielmehr scheinen sie lieber kruden weltanschauungen eine möglichkeit zur klientengewinnung zu geben.

Die fraktionsgeschäftsführerin Berlin, die (man merke auf!) zuvor referentin für gesundheitspolitik ausgerechnet bei der FDP gewesen war, macht ein geschäft mit mutmaßlich scharlatanerie. Sie versucht, unsinn wie feuerlauf, reiki oder pendeln an ein vornehmlich junges und naives publikum zu verkaufen. Und an ein solches publikum wendet sie sich auch in ihrem »schlauen« buch.

Die »Piraten« haben beschlossen, daß sie menschenverachtende aussagen, beispielsweise in bezug auf AIDS- oder krebskranke tolerieren wollen. Gegenüber derartigem scheißdreck bleibe ich intolerant.

Den vergleich zur NSDAP, den ein Pirat selbst zog, hätte ich nicht angestrengt, jedoch möchte ich zu bedenken geben, daß man den eso-quark nicht unterschätzen sollte - so geschichtsbewußt hat der herr Delius vermutlich nicht gedacht.
Religiöse neutralität oder laizismus ist nicht der kurs der »piraten«. 


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Weiter geht es demnächst mit 8. Famiilienpolitik

Montag, 30. April 2012

Das Wunder vom ersten Mai


Dies lied bezieht sich auf den Weddinger Blutmai 1929. Der von mir nach wie vor sehr geschätzte und zu unrecht vergessene Horst Hannibal Schmidt äußerte dazu »nicht nur die seele baumeln lassen, sondern auch mal den innenminister!« Damit meinte er die politiker Grzesinki und Zörgiebel, die für den mord im mai verantwortlich waren.

Donnerstag, 19. April 2012

Geld - und sogar ein buch darüber. Kostenlos!

Eigentlich benötigt kein mensch ein buch über geld - jedes kind weiß, geld muß man in der tasche haben.

Dennoch an dieser stelle ein vortrag von Dr. Theo Wentzke über
 » Das Geld - die vielgepriesenen Leistungen des schnöden Mammons«



Wer schon immer wissen wollte, was geld in unserer gesellschaft eigentlich bewirkt, dem sei empfohlen, diesen vortrag anzuhören.
Ich gebe zu, es ist nicht einfach, dem text zweieinhalb stunden lang zu folgen, wenn man an derartiges nicht gewöhnt ist.

Aber wer nicht hören will, muß lesen - nein, natürlich nicht muß, sondern kann. Denn das buch von Wolfgang Möhl und Theo Wentzke, von dem anfangs im vortrag die rede ist, kann man hier kapitelweise als pdf runterladen.
Unterscheidet sich ein wenig von der gedruckten version, die ich gelesen hab, was aber wohl eher daran liegt, daß das buch überarbeitet wurde. Leider keine leichte feierabendlektüre, die ich empfehle.

Jedoch äußerst lesenswert.

Montag, 9. April 2012

Danke, hirnamputiert sind wir selber


Als wenn das leben nicht oft schon bescheuert genug wäre, passiert auch noch das: »Unsere« unsinnigkeitsministrin Kristina Schröder schreibt ein buch, das hatte gerade noch gefehlt.

Es ist verdächtig. Andere frauen zerreiben sich an der doppelbelastung zwischen halbstagsstelle und kinderbetreuung - und die frau ministerin schreibt nebenher noch ein buch darüber, wie wunderbar »emanzipiert« sie und der gesamte laden hier sei.

Alice Schwarzer äußerte einst, daß der geschlechtsverkehr zwischen mann und frau nichts anderes als als die unterwerfung der frau bedeute. Die wackere SchröderIn entgegnete dem keinesfalls, daß wenn sich zwei einig sind, sie es halt miteinander treiben - nein, nein. Sie bezeichnete sex als »biologische notwendigkeit« um blagen zusammenzuvögeln, natürlich stets in staatsbürgerInnenpflicht.

Das kann mit dem realen leben nicht viel zu tun haben, weshalb ich das unter »bücher, die die welt nicht braucht« oder auch unter »ulk« verbuche.





Montag, 26. März 2012

Vorwärts - die zeit

Die alljährliche zeitumstellung paßt mir gar nicht.

Dazu ein lied von vor 10 jahren. Das video dazu fand ich erst kürzlich …

 … paßt aber immer noch.

Donnerstag, 15. März 2012

Präsidentschaftswahlen


Vor den präsidentschaftswahlen in Russland anfang märz wurden in der russischen opposition stimmen laut, daß man eine demokratische wahl daran erkennen könne, daß nicht vier monate vorher feststünde, wer die wahl gewinnt.

Das ist richtig: Denn wirkliche demokratien erkennt man daran, daß erst drei wochen vor der wahl über den gewinner gejubelt wird. Schließlich konnte vor vier monaten niemand wissen, daß ein neuer präsident vonnöten wäre. Über ein mögliches wahlergebnis hatte ich damals befürchtungen, die sich leider bewahrheitet haben.

Selbstredend bin ich für die gegenkandidatin Beate Klasfeld. Politisch bin ich mit ihr nicht unbedingt einverstanden. Allerdings bewundere ich ihr engagement, alt-nazis zu enttarnen. Und natürlich, daß sie die courage hatte, den Kiesinger zu ohrfeigen - das hatte er verdient.

Der Gauck hat sich nicht getraut, den herrn Honecker zu ohrfeigen, vielleicht für mangelndes demokratieverständnis oder so - das hatte sich nur der kommunist Ernst Busch auf dem SED-parteitag 1961 getraut.

Über Gauck sind in vergangenen wochen derart viel worte verloren worden, daß ich nichts mehr dazu schreiben muß - letzte nacht träumte ich schon davon: Mir träumte, die wahl am 18. märz könne nicht stattfinden, weil der kandidat überraschend verstorben sei - herzinfarkt des trubels wegen. Träumen messe ich keine bedeutung bei, die sind dafür da, daß man sich beim schlafen nicht zu sehr langweilt, für den inhalt kann man nichts - und ob es ein furchtbarer albtraum war oder nicht, lasse ich offen.


Im folgenden eine kleine linksammlung zum thema - es gibt dazu keine kommentare von mir, die kursiv gesetzten zeilen sind zitate aus den jeweiligen quellen. Diesen artikeln kann ich zu weiten teilen zustimmen, ein glück, daß andere zu dem, was ich in den letzten wochen gedacht habe, viel geschrieben haben. Erspart mir arbeit, sofern irgendwas davon noch unbekannt sein sollte, bitte links klicken.

Der Anti-Gauck
…bei Joachim Gauck kann man eine Art Schauspiel betrachten, das der kindlichen Eitelkeit. Es ist fast niedlich, wie eitel der Kerl ist…

Pastor der Unfreiheit
In einem IM-Bericht vom 2. November 1987 heißt es: „Zum Kirchentag 1988 in Rostock sagte Gauck eindeutig, dass ,wir‘ keinen sogenannten Kirchentag von unten haben wollen und es in Rostock nicht zu solchen Ausschreitungen wie in Berlin kommen wird. Der gesamte Kirchentag ist ein Kirchentag von unten, aber Missbrauchshandlungen läßt er nicht zu … Rostock ist nicht Berlin – Gäste haben sich zu fügen und einzuordnen.“



Mit allen Wassern ungewaschen
Im Oktober 1989 also hatte Kirchenfürst Gauck gerade noch rechtzeitig zum schließlich 200.000 Mitglieder zählenden "Neuen Forum" gefunden, bevor im November die Mauer fiel. Der Kabarettist hat die friedliche Revolution weder initiiert, noch getragen - sondern im Gegenteil sogar beendet. Bevor Pfarrer Gauck wieder in der Bedeutungslosigkeit eines regionalen Kabarettisten verschwand, setzte er sich im rechten Zeitpunkt auf den Saum des Mantels der Geschichte und schleifte über einen Listenplatz des Neuen Forums in die Volkskammer.


Bürger Gauck und der Betrug mit der Freiheit
An irgendeiner Stelle sagt Gauck, er habe das alles nicht aus klugen Büchern oder aus großen Gedichten, sondern aus seiner Lebenserfahrung. Das hatte man schon vorher befürchtet. Ein paar Bücher mit originellen Gedanken, ein paar Gedichte oder Romane, die die sprachliche Seite des Autorendaseins schulen, beides hätte dem Bürger Gauck in seinem Essayistenleben sicherlich gut getan. 


Gut, dass er aus dem Buchgeschäft in die Präsidentenbranche wechselt. 


Die „Ermächtigung“ des Herrn Gauck oder die späte Rache der ehemaligen DDR an der alten Bundesrepublik

Unverbesserlicher „kalter Krieger“


Und noch etwas sollten gerade Sozialdemokraten wissen, wenn Sie Joachim Gauck zum Bundespräsidenten wählen: Sein Denken ist tief im Antikommunismus und kalten Krieg der fünfziger und frühen sechziger Jahre verhaftet. In einer Schärfe, wie dies keine relevante politische Kraft der Gegenwart noch formulieren würde, prangert er die Entspannungspolitik Willy Brandts an.



Donnerstag, 8. März 2012

Zum internationalen Frauentag


Ein bild aus dem DDR-Museum.
Im sogenannt »freien« westen spielte dieser feiertag nie eine rolle.

Dienstag, 28. Februar 2012

An alle, die mir »geschäftlich« schreiben


Bitte spart Eure zeit für sinnvollere tätigkeiten. Ich werde nicht antworten!

Leider finde ich meist nicht einmal zeit, persönliche mails zu beantworten. Und das, obwohl mir das wichtig wäre.

Dies ist ein politisches privatblog. Zu nicht kommerziellen zwecken darf man sämtliche texte, die einem gefallen, im vollzitat mit nach hause nehmen, quellenangabe ist eine gute idee. Auch verlinkung von texten ist erlaubt und erwünscht.

In einer gesellschaft, in der man alles kaufen kann - und eben auch kaufen muß - ist es freilich unsinn, etwas »einfach so« zu tun. Ohne, daß irgendwas ver- oder gekauft wird.

Ich bin kein idealist, der denkt, man solle auf die materiellen wohltaten verzichten und asketisch leben. Meine texte sind nicht zum geldverdienen gedacht.

In meinem blog kann man weder gegen geld noch gute worte werbebanner platzieren. Sieht man hier etwas werbebannerähnliches, dann, weil ich das für angemessen halte. Kostenlos.

Auch wenn die meisten mails nur persönliche beschimpfungen enthalten: Damit kann ich leben. 

Hotel Amerika


In ihrem 1930 erschienenen sozialkritischen roman »Hotel Amerika« beschreibt Maria Leitner, was in der realität vom »Amerikanischen Traum« übrig bleibt. Am beispiel eines New Yorker luxushotels zeigt sie die verwerfungen der US-amerikanischen gesellschaft auf. Von jenen, die es sich leisten können, in diesem hotel quartier zu nehmen, über die, die im hintergrund für diesen luxus arbeiten müssen, bis hin zu denen, die keine arbeit bekommen und in elendsunterkünften ihr dasein fristen müssen.

Maria Leitner war mitte der 20er jahre als jounalistin durch die USA und lateinamerika gereist. Sie hat in dieser zeit dort aber nicht nur arbeiter und arbeiterinnen nach ihren arbeits- und lebensbedingungen befragt, sondern selbst dort als arbeiterin oder dienstmädchen gearbeitet.

Hier kann man den gesamten roman kostenlos lesen oder für einen e-book-reader herunterladen. Die rahmenhandlung ist an sich relativ uninteressant - spannend daran ist, etwas darüber zu erfahren, wie die einfachen leute in den USA damals gelebt haben.

Spannend ist auch der vergleich mit den lebensbedingungen heute. Man stellt fest, daß 80 jahre fortschritt für die »normalen« leute nichts gebracht haben - und für die wirklich armen erst recht nichts.

Wer zeit hat und ein bißchen englisch versteht, sollte sich zum selben thema diese BBC reportage ansehen, sie dauert knapp eine halbe stunde (herzlichen dank an meine allerfleißigste kommentatorin Nadja, die mich auf diesen film aufmerksam machte).



An einer stelle sagt ein herr in einem anzug, die armen in den USA wären gar nicht arm, weil die angeblich häufig sogar über breitformatflachbildschirmfernseher verfügten, was in der sogenannt dritten welt keiner hat. Das zeigt doch allerhöchstens, wie bescheuert die verhältnisse in diesem besten und reichsten aller staaten sind: Die leute verlieren wegen der gesetze ihr dach über dem kopf und müssen im zelt leben, obwohl das haus, das sie bewohnten, hinterher leersteht und verfällt.

Sie haben ohne wohltätigkeitsspenden nichts zu beißen, sind aber angeblich keinesfalls »arm«, weil sie sich irgendetwas aus ihrer bürgerlichen existenz gerettet haben.

Man ist doch nicht reich, weil man einen computer, eine glotze oder ein auto hat, die man in anderen ländern oder anderen zeiten nie bekommen hätte. Arm ist man, wenn man seine alltäglichen bedürfnisse nicht befriedigen kann.

Weltweit leben mehr als 300 millionen kinder in slums.


Sonntag, 26. Februar 2012

Hungerkralle


Damit es nicht in vergessenheit gerate, wie das mit dem hunger ist, stellte man vor gut einem halben jahrhundert in Berlin ein denkmal auf.

Es stellt eine gabel dar, eine leere, wohlgemerkt. Eine dreizinkige kuchengabel - sonst könnte man in ermangelung von brot die option des kuchenessens glatt vergessen.

Um darzustellen, was dem volk an konsumgütern und essen in dieser wohlstandgesellschaft tatsächlich zusteht, hat der künstler neben dem eigentlichen monument zwei in einander verkeilte einkaufswagen aufgestellt (sichtbar hier am rechten bildrand). So wie sie da stehen, kann man nichts in sie hineinlegen.

Also genau das, was der mehrheit vergönnt ist.

Montag, 20. Februar 2012

Präsident der arschgeigen

Noch nie habe ich das bedürfnis nach einem staatsoberhaupt empfunden. Ich benötige niemanden als präsidenten - und erst recht nicht diesen ekelhaften pfaffen Gauck.

So etwas widerwärtiges soll hier im staate etwas zu sagen bekommen. Dies sarrazynistische stück mist  ist auf ganzer linie abzulehnen!

Samstag, 11. Februar 2012

Wer oder was mag eigentlich die FDP?

Aufschluß darüber gibt dies kleine video:


Wirtschaftsminister Phillip Rösler soll bekennender fan von Udo Jürgens sein. Die kanzlerin unserer herzen, die zwar nicht in der FDP ist, auch - und ich beginne zu ahnen warum:



Der schlagerstar beflügelt offenbar mit uraltkamellen das wunschdenken unserer politiker. Wobei herr Jürgens tatsächlich noch eine spur realitätsbezug hatte. Bei unserer geliebten kanzlerin und ihrem wirtschaftsminister bin ich mir nicht sicher. Oder eben zu sicher.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Bereit zum kentern: neoliberale soße mit teilweise braunen einsprengseln - 6. transparenz in verwaltung und politik


Fortsetzung - wer die bisherigen artikel noch nicht gelesen hat, findet sie hier:  vorwort , kapitel 1: mehr demokratie wagen und kapitel 2 gesellschaftliche teilhabekapitel 3 bildung, kapitel 4 wissenschaft, kapitel 5 kunst und kultur



Da gibt sich eine partei vor, sie wolle etwas anderes sein, als das bisher dagewesene - und was tun diese schaukelstuhlpiraten?

Sie schreien nach verwaltung. 

»E-government« - denen fällt nicht ein mal ein deutsches wort dafür ein - soll die allgemeine registrierung schöner machen. Man darf dem amt auf digitalem wege arbeit abnehmen, frei nach dem prinzip »unterstütze Deine polizei, verprügel Dich selbst«. Etwas anderes bedeutet es nicht, wenn man bequem von zu hause aus die eigenen daten auf dem amtsserver einpflegt.

Das ist kein service, sondern die abwesenheit desselbigen!

Transparenz und der schutz personenbezogener daten passen nicht zusammen.

Transparenz bedeutet so etwas wie hier in SPON  beschrieben: In einem netzwerk sollen mitarbeiterdaten, die dann auch bewertet werden können, für andere unternehmer sichtbar sein. Das bedeutet, daß ein mitarbeiter, der eine aufgabe mal nicht zur vollsten zufriedenheit gelöst hat, oder vielleicht nur mal etwas gesagt hat, das anderen nicht in den kram paßt, schlecht bewertet wird.
Er bekommt dann keine aufträge mehr und wird entlassen - seine daten sind im internet bekannt, somit ist er den möglichen anderen »arbeitgebern« bekannt - und bekommt nie wieder eine bezahlte arbeitsstelle.

Eine weitere schönheit der transparenz ist hier beschrieben.

Die piraten haben ein etwas merkwürdiges bild davon, was mit den (persönlichen) daten passiert, wenn sie erstmal irgendwo erfaßt sind.

Die piraten glauben , daß man eine »gute« demokratie daran erkennen könne, daß die sogenannten »bürger«, wer auch immer das sein soll, sich »frei« informieren könnten. Ich glaube das nicht. Vielleicht könnte man so etwas wie eine »demokratie« daran erkennen, daß sie herrschaftsfrei wäre.

Am system ändert es nichts, wenn die piraten ein paar gesponsorte philharmoniebesuche ausschlagen. 

Das ist doch lächerlich!

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demnächst geht es weiter mit dem schönen thema »religion«

Freitag, 3. Februar 2012

Rechts = Links



Es langweilt, wenn geschichtsrevisionistische, verknöcherte alte weiber versuchen, gleichungen aufzustellen.

So ist es keine gute idee, sich gedanken über die auflösung einer gleichung zu machen, die nach den booleschen gesetzen nur falsch sein kann.

Es ist verständlich, daß linke sich über so etwas aufregen. Schließlich waren es linke, die zur hitlerzeit verfolgt, eingesperrt und ermordet wurden, weil sie der totalen ausbeutung der arbeiterklasse (und daran war nichts sozialistisch!) im wege standen. In der adenauerzeit waren es schnell wieder die linken, die eingesperrt wurden, in der brandtzeit hagelte es berufsverbote und heute werden sie als staatsfeinde überwacht, während die alten und neuen mörder unter der obhut des staates tun konnten und können, was hier als recht gilt.

Laut tagesschau.de soll der LINKSparteichef Klaus Ernst auf facebook geäußert haben, daß frau Steinbach nicht »in die reihe der demokraten« gehöre.

Lieber Klaus, das kann doch wohl nicht Ihr ernst sein! Wo gehört die tante denn sonst hin? In einer reihe, die aus »lupenreinen demokraten« wie Globke oder F.J. Strauß besteht?