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Samstag, 24. September 2016

Bereit zum kentern

Die ratten verlassen das sinkende schiff. Die Piraten verlassen ihre partei. Nicht erst seit vorgestern. Schon im januar sind zahlreiche ex-Piraten zur LINKSpartei übergetreten und der Berliner ex-landesvorsitzende ist in der vergangenen woche in die SPD eingetreten. Zitat von Spiegel-online: »Die Sozialdemokratie stehe dafür, "zügellosem Kapitalismus Schranken aufzuzeigen. Das wird heute mehr gebraucht denn je."« Wie man dem »zügellosen kapitalismus« die schranken aufzeigt, hat ex-bundeskanzler Gerhardt Schröder sehr schön vorgemacht und bei der SPD fehlen sicher noch ein paar clowns für die pause, die sich eher »ne kugel durch den kopf jagen als mitglied der SPD zu sein.«

Nach dem doppel(selbst)mord des Gerwald Claus-Brunner betretenes schweigen. Der Berliner parteivorsitzende, Bruno Kramm, hat sich erstmal nach Finnland abgesetzt. Schließlich sei das für einen musiker wie ihn zu viel. Der kasper ist seit über 25 jahren, unter anderem mit seiner band »Das Ich« im namen der Neuen Deutschen Todeskunst  unterwegs. Inzwischen hat auch er das sinkende piratenschiff verlassen und ist wieder bei der GRÜNpartei, wo er vorher schon einmal war.

Nach der verlorenen wahl schrumpft sich die partei der politisch promisken pöstchenfreunde gesund. Auch wenn uns die nervigeren exemplare leider in der politik bis auf weiteres erhalten bleiben werden, hat sich das mit der Piratenpartei wohl erledigt. Wie ich schon vor jahren über diesen politisch wirren haufen vermutete:

Bereit zum kentern!

Donnerstag, 22. September 2016

»Merkel kommt abwahl mit rücktritt zuvor«.

Potzblitz, dachte ich, da ist mal was passiert!

Leider war es nur der wunsch, der mich »Merkel« lesen ließ. Gemeint war jedoch der Markus Meckel von der Kriegsgräberfürsorge.

Samstag, 16. Januar 2016

Muß sie denn, muß sie denn ins zwangsjäckle hinein?

Da hat endlich mal einer was gesagt. Und zwar etwas, was viele ohnehin schon immer »gewußt« haben: die MerkelIn gehört in einer zwangsjacke aus dem bundeskanzleramt abgeführt.

Es ist auch nicht schlimm, wenn man sich ärgert und sowas denkt oder am stammtisch sagt.

In der öffentlichkeit ist sowas eher peinlich. Die MerkelIn hat keinesfalls den verstand verloren, sie führt den staat sehr souverän. Im gegensatz zu herrn Höcke hat sie genau begriffen, worum es hier geht: nämlich nicht, etwas für die bisherigen insassen dieses staates zu tun, sondern etwas zu machen, was hauptsächlich dem hiesigen kapital nützt.

Da sind quasi alle bedient. Das wollen die idiotischen nationalisten auch, nur ein bißchen anders. Toll.

Dienstag, 5. Februar 2013

Bildungsferne bundesbildungsministerin

Die Universität Düsseldorf hat bundesbildungsministerin Annette Schavan laut tagesschau den doktortitel entzogen.

Sofern die tagesschau in diesem fall nicht falsch abgeschrieben hat, verfügt sie nun über keinen bildungsabschluß, da sie direkt promoviert hatte, so hat sie sich das schummeln bei der diplomarbeit erspart.

Hier ein interview mit der NZZ mit der bundesbildungsministerin - ob nun mit doktor oder ohne ist eigentlich egal - ihre geistigen »höhenflüge« zum thema bildung sind schwer zu ertragen.
 

Mittwoch, 16. Januar 2013

Schrottpresse geschlossen

Meines erachtens geht das so nun gar nicht.

Ich habe keine ahnung was der wirkliche grund zur schließung der schrottpresse war. Doch nicht etwa wegen der »neger-diskussion«, das wäre doch zu blöd.

Ich hatte zu dem thema einen text getippt, den ich dort nicht mehr loswurde:

Aus meiner sicht ist es literaturfälschung, wenn begriffe, die heute nicht mehr als »politisch korrekt« gelten, zensiert werden.

Schön, wenn sich Menschen dafür einsetzen, selbst denken zu dürfen… - das sehe ich im grunde sehr ähnlich, bloß bin ich der auffassung, daß man das selbst denken keinesfalls durch zensur erreicht, sondern im gegenteil, indem man den text so läßt. Da wäre vielleicht der verlag gefragt, ein kurzes, kindgerechtes vorwort über den wandel im sprachgebrauch zu schreiben, ist aber offensichtlich einfacher, textstellen zu streichen oder zu fälschen.

Kinder, die imstande sind, eigenständig bücher zu lesen, sind absolut fähig, einen gewissen historischen kontext herzustellen - ich kann das beurteilen, schließlich war ich selbst mal ein kind. Und die abenteuerromane, die ich las, waren ein anderes kaliber als Preußler oder Lindgren. Selbst bei Else Uris relativ harmlos daherkommenden »Nesthäkchen« heißt es irgendwo, daß das negerpüppchen die »unsauberkeit offenbar aus seiner heimat« mitgebracht habe. Heute würde man das vermutlich ersatzlos streichen. Damals dachte ich, daß solche ansichten ganz schön von gestern sind. Weil mich das interessierte, fand ich dann heraus, daß man so gedacht hatte, als meine oma kind war und ich war froh, nicht in so finsteren zeiten leben zu müssen.

Was die finsteren zeiten betrifft, bin ich mir längst nicht mehr sicher, was die geistesleistung sehr junger leser anbelangt, hingegen schon, daß die begriffe wie »neger« vernünftig einordnen können, sofern man sie läßt.

Viel spaß dann beim weinchen trinken und so, bitte weitermachen!
Liebe grüße von Mechthild


Und da stehe ich zu.

Punkt.

Montag, 20. Februar 2012

Präsident der arschgeigen

Noch nie habe ich das bedürfnis nach einem staatsoberhaupt empfunden. Ich benötige niemanden als präsidenten - und erst recht nicht diesen ekelhaften pfaffen Gauck.

So etwas widerwärtiges soll hier im staate etwas zu sagen bekommen. Dies sarrazynistische stück mist  ist auf ganzer linie abzulehnen!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Die tagesschau meldet: Weihnachtsansprache erstmals mit credits

Wie die tagesschau soeben meldete, wird die weihnachtsansprache des bundespräsidenten erstmals mit credits ausgestrahlt. Das ist eine gute sache, weil wir so erfahren, wer uns diesen präsidenten bescheret hat. Weitere informationen gibts in Deutschlands einzig seriösem nachrichtenmagazin.
Das bild stammt ausnahmsweise nicht von mir.

Montag, 31. Mai 2010

Seit heute 14:00 Uhr wird zurückgetreten

Im grunde kann man es nur begrüßen, daß der »sparkassendirektor« nun endlich abgedankt hat. Bedauerlich ist, daß es keinesfalls aus einsicht, sondern aus mangel an kritikfähigkeit geschehen ist.

Da nun der zweite konservative binnen weniger tage hingeschmissen hat, war mein erster gedanke »die r… - ich meine natürlich die staatslenker - verlassen das sinkende schiff«.

Die wissen, es ist besser, sich beizeiten aus der verantwortung zu stehlen.