»In einigen Jahren werden wir genauso fassungslos darüber sein, in Russland sorglos Fußball gespielt zu haben, wie wir heute fassungslos auf die Entscheidung blicken, dass die Welt zu Hitlers heiteren Spielen anreiste.«Hitlervergleiche bringen es natürlich immer, wenn sportidioten staatsoberhäuptern die hände schütteln. Mich tät es natürlich interessieren, ob es irgendein zeitgenössisches staatsoberhaupt gibt, an dessen händen kein blut klebt. Mir ist keins eingefallen.
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Sonntag, 8. Juli 2018
Langsam reichelts
Unter dem titel daß »Matthäus sollte keine blutigen Hände schütteln« kommentierte heute Julian Reichelt im vierbuchstabenblatt:
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Sonntag, 18. März 2018
Über den Rubikon
Als ich im vergangenen jahr hörte, daß es ein neues blog geben sollte, das sich »kritischen journalismus« auf die fahnen schreiben wollte, war ich sehr gespannt, was das denn werden würde. Ein knappes jahr später hält sich meine begeisteung darüber, vorsichtig ausgedrückt, doch sehr in grenzen.
Wenn ich mir deren beirat anschaue, stelle ich als erstes fest, daß das offenbar hauptschächlich ein hobby verschrobener, alter, weißer männer ist. Und bei den beiden frauen, die da mitmachen, frage ich mich, warum sie sich den quatsch eigentlich antun. Es ist interessant, was Gaby Weber, die den »verein« verließ, bevor es richtig losging, über den Rubikon schreibt:
Ist es aber leider nicht geworden. Für kritischen journalismus reicht es eben nicht, etwas gegen das Rußlandbild zu haben, das in den Deutschen medien tonangebend ist und den spieß dann einfach umzudrehen und statt Rußland eben Amiland für »böse« zu erklären. Da sollte man erwarten, daß möglichst neutral über die sachlage berichtet wird. Stattdessen wird haufenweise zeug von leuten verwurstet, die man schon anderswo nicht lesen mag. Ein bißchen politik, ein bißchen esoterik und haufenweise blösinn. Mir macht es spaß, ab und zu blödsinn zu schreiben, aber zumindest sollte man selbst wissen, wann man das tut. Bei Rubikon wissen sie es offensichtlich nicht.
Bevor ich mich bei Rubikon informiere, lege ich, glaube ich, lieber eine kassette mit einer rede Helmut Kohls ein. Der hatte, im gegensatz zu den machern des Rubikon, immerhin wenigstens noch einen restfunken verstand.
Wenn ich mir deren beirat anschaue, stelle ich als erstes fest, daß das offenbar hauptschächlich ein hobby verschrobener, alter, weißer männer ist. Und bei den beiden frauen, die da mitmachen, frage ich mich, warum sie sich den quatsch eigentlich antun. Es ist interessant, was Gaby Weber, die den »verein« verließ, bevor es richtig losging, über den Rubikon schreibt:
»Dass mein Name als Redaktionsmitglied im Impressum stand, sollte wohl Seriosität vermitteln.«Das glaube ich allerdings auch, denn frau Weber ist mir als gute journalistin bekannt, und daß sie da mitmacht, hat durchaus auch mir hoffnung gemacht, daß das mit dem Rubikon eine vernünftige sache werden kann.
Ist es aber leider nicht geworden. Für kritischen journalismus reicht es eben nicht, etwas gegen das Rußlandbild zu haben, das in den Deutschen medien tonangebend ist und den spieß dann einfach umzudrehen und statt Rußland eben Amiland für »böse« zu erklären. Da sollte man erwarten, daß möglichst neutral über die sachlage berichtet wird. Stattdessen wird haufenweise zeug von leuten verwurstet, die man schon anderswo nicht lesen mag. Ein bißchen politik, ein bißchen esoterik und haufenweise blösinn. Mir macht es spaß, ab und zu blödsinn zu schreiben, aber zumindest sollte man selbst wissen, wann man das tut. Bei Rubikon wissen sie es offensichtlich nicht.
Bevor ich mich bei Rubikon informiere, lege ich, glaube ich, lieber eine kassette mit einer rede Helmut Kohls ein. Der hatte, im gegensatz zu den machern des Rubikon, immerhin wenigstens noch einen restfunken verstand.
Donnerstag, 1. Februar 2018
Dreckslochländer
In bezug auf Zeit-online, wo letztens gefragt wurde, warum manche länder drecklöcher sind, schreibt Tobias Blanken bei den Salonkolumnisten, daß der begriff »drecksregime« für solche länder angemessen wäre, weil ja nicht die länder an sich »dreckslöcher« wären, sondern das herrschende regime entscheidend sei.
Da ist die gute, alte DDR natürlich nicht weit. Schließlich sprach Donald Trump von »shithole countries«, weil er ein problem mit flüchtlingen aus dem ostblock hat - gegen die menschenmassen aus der DDR will er bekanntermaßen sogar eine mauer errichten lassen. Aber zurück zu Blankens text. Über die DDR schreibt er
Immerhin erkennt herr Blanken, daß für die produktivität andere dinge notwendig sind als bloß fleiß. Ein problem der DDR war, daß sie moderne maschinen, beispielsweise mangels devisen, nicht einfach so auf dem weltmarkt kaufen konnte, weshalb die notwendige modernisierung langsamer als im westen verlief.
Auf jeden fall sollte man darüber nachdenken, was das mit der produktivität übrhaupt bedeutet. Die wurde in Westdeutschland nicht aus langeweile oder wohltätigen zwecken gesteigert, sondern damit mehr gewinn für die unternehmer rausspringt. Produktivitätssteigerung bedeutet nicht unbedingt mehr wohlstand für die leute, die die leistung erbringen, sondern daß härter gearbeitet werden muß. Hierzu schreibt herr Blanken:
Was hat denn die produktivitätssteigerung in der BRD gebracht?
Die leute, die arbeitsplätze hatten, mußten härter arbeiten. Und der rest, den man nicht mehr brauchte, war arbeitslos. In den 80er jahren gab es in der BRD arbeitslosenquoten von 7 – 9 %. 1989 gab es in der BRD mehr als zwei millionen arbeitslose.
In einer volkswirtschaft, in der die anfallende arbeit auf die gesamte arbeitsfähige bevölkerung verteilt wird, geht es nicht drum, aus jedem einzelnen das meiste rauszuprügeln, sondern die notwendige arbeit so zu verteilen, daß sie für die menschen möglichst leichter wird. Das ist ein völlig anderes konzept und läßt sich so nicht besonders gut vergleichen
1950 waren beide Deutschen staaten gegründet, sie fingen an zu wirtschaften - also für beide BIP-index (BIP = Bruttoinlandsprodukt) 100. 1989, also zum ende der DDR war der BIP-index immerhin auf 558 gewachsen. Der der BRD auf 534. Die DDR hatte also ein höheres wirtschaftswachtum als die BRD.
Dabei weiß man doch, daß die damals in der DDR gar nichts hinbekamen. Aber mal ehrlich: in der DDR haben sie aus eigener kraft aus erbärlichen verhältnissen einen immerhin bescheidenen wohlstand geschaffen.
Um ein klares bild von der planwirtschaft zu bekommen, müßte man das experiment mit tatsächlich gleichen bedingungen auf beiden seiten wiederholen.
Er lebt leider in einem dreckslochland, in dem man vor politischer indoktrination nicht sicher ist - und so muß man ihm seine voreingenommenheit vielleicht nachsehen.
Da ist die gute, alte DDR natürlich nicht weit. Schließlich sprach Donald Trump von »shithole countries«, weil er ein problem mit flüchtlingen aus dem ostblock hat - gegen die menschenmassen aus der DDR will er bekanntermaßen sogar eine mauer errichten lassen. Aber zurück zu Blankens text. Über die DDR schreibt er
zitat Tobias Blanken: »Beide Staaten fingen nach dem Krieg mit ähnlichem Menschenmaterial an, trotzdem nahm die Produktivität einen anderen Lauf.«Natürlich fing die DDR mit ähnlichen menschen wie die BRD an, jedoch mit anderem, vor allem weniger material. Zwar waren die kriegsschäden auf dem gebiet der SBZ geringer als in den westzonen, doch leistete die SBZ 97 % der reparationsleistungen.
Zitat Tobias Blanken:»Entscheidend für die Produktivität ist nicht die Faulheit oder der Fleiß der Menschen am Arbeitsplatz, sondern wie effizient die Arbeitsprozesse organisiert sind – und welche Technologien zum Einsatz gebracht werden. Und da hat sich die dezentral organisierte Marktwirtschaft gegenüber der hierarchisch organisierten Planwirtschaft als überlegen erwiesen; die privatwirtschaftlichen Unternehmen der BRD konnten nahezu in jedem Jahr aufs Neue höhere Produktivitätszuwächse als die Staatswirtschaft der DDR erzielen. Produktivitätszuwächse, die sich dann über die Jahrzehnte so akkumulierten, dass die DDR trotz ähnlicher Ausgangsvoraussetzungen regulär abgehängt wurde. Und das mit drastischen Folgen, mit einem Drittel der Produktivität der BRD hätte die DDR 1989 die Arbeitszeiten verdreifachen müssen, um das Wohlstandsniveau der BRD zu erreichen. Was aber auch nur in der Theorie möglich ist, da Menschen schlichtweg nicht in der Lage sind, jede Woche aufs Neue eine 120-Stunden-Woche abzureißen.«Wie ich oben bereits dargelegt hatte: auf dem gebiet der SBZ waren vor der staatsgründung der DDR ganze fabriken abgebaut, eisenbahngleise herausgerissen, loks und waggons mitgenommen worden. Nach der demontage von industrie- und eisenbahnanlagen lag die wirtschaftliche leistungfähigkeit bei etwas mehr als der hälfte des vorkriegsniveaus. All das mußte erst wieder aufgebaut werden. Damit waren die ausgangsvorraussetzungen eben alles andere als ähnlich wie im westen, sondern tatsächlich wesentlich schlechter.
Immerhin erkennt herr Blanken, daß für die produktivität andere dinge notwendig sind als bloß fleiß. Ein problem der DDR war, daß sie moderne maschinen, beispielsweise mangels devisen, nicht einfach so auf dem weltmarkt kaufen konnte, weshalb die notwendige modernisierung langsamer als im westen verlief.
Auf jeden fall sollte man darüber nachdenken, was das mit der produktivität übrhaupt bedeutet. Die wurde in Westdeutschland nicht aus langeweile oder wohltätigen zwecken gesteigert, sondern damit mehr gewinn für die unternehmer rausspringt. Produktivitätssteigerung bedeutet nicht unbedingt mehr wohlstand für die leute, die die leistung erbringen, sondern daß härter gearbeitet werden muß. Hierzu schreibt herr Blanken:
Zitat Tobias Blanken:»Heruntergebrochen, wenn ein Bürger der BRD eine Stunde arbeiten musste, um etwas herzustellen, musste ein Insasse der DDR drei Stunden arbeiten.«Erstmal ist es natürlich ein ding, daß die menschen in der DDR für herrn Blanken natürlich keineswegs »bürger« sind, sondern knackigleich »insassen.«
Was hat denn die produktivitätssteigerung in der BRD gebracht?
Die leute, die arbeitsplätze hatten, mußten härter arbeiten. Und der rest, den man nicht mehr brauchte, war arbeitslos. In den 80er jahren gab es in der BRD arbeitslosenquoten von 7 – 9 %. 1989 gab es in der BRD mehr als zwei millionen arbeitslose.
In einer volkswirtschaft, in der die anfallende arbeit auf die gesamte arbeitsfähige bevölkerung verteilt wird, geht es nicht drum, aus jedem einzelnen das meiste rauszuprügeln, sondern die notwendige arbeit so zu verteilen, daß sie für die menschen möglichst leichter wird. Das ist ein völlig anderes konzept und läßt sich so nicht besonders gut vergleichen
Zitat Tobias Blanken:»Aber „Menschen aus Drecksregimen“ läuft womöglich Trumps Intention zuwider, denn „Regime“ klebt nicht an den Menschen, es taugt nicht als Stigmata.«Meines wissens ist »stigmata« plural. Dieser satz ist also einigermaßen verkorkst. Aber jeder macht fehler, nicht nur die plankommission der DDR.
Zitat Tobias Blanken:»Dass die Produktivitätskluft zwischen der BRD und der DDR trotz ähnlichem Menschenmaterial breit wie der Grand Canyon war, geht vermutlich schon gar nicht mehr in seinen Kopf, dass schwarze Einwanderer in den USA sogar überdurchschnittlich performen, noch viel weniger, schließlich müsste der alte Mann mit dem blondierten Haar dann sein krudes Weltbild hinterfragen.«So breit ist der Grand Canyon nun auch wieder nicht. Vielleicht müßte der mann mit den kruden gedanken unter der frisur sein weltbild mal hinterfragen, wenn er weniger vorurteilsbeladen auf die wirtschaft der DDR gucken würde. Die sache dürfte den einen oder anderen erstaunen.
1950 waren beide Deutschen staaten gegründet, sie fingen an zu wirtschaften - also für beide BIP-index (BIP = Bruttoinlandsprodukt) 100. 1989, also zum ende der DDR war der BIP-index immerhin auf 558 gewachsen. Der der BRD auf 534. Die DDR hatte also ein höheres wirtschaftswachtum als die BRD.
Dabei weiß man doch, daß die damals in der DDR gar nichts hinbekamen. Aber mal ehrlich: in der DDR haben sie aus eigener kraft aus erbärlichen verhältnissen einen immerhin bescheidenen wohlstand geschaffen.
Um ein klares bild von der planwirtschaft zu bekommen, müßte man das experiment mit tatsächlich gleichen bedingungen auf beiden seiten wiederholen.
Zitat Tobias Blanken:»Und das Hinterfragen ist eine Disziplin, bei der narzisstische, vorurteilsbeladene Menschen ganz mies performen, in diesem Fall sogar vollkommen unabhängig vom System.«Daß der narzißtische, vorurteilsbeladene mensch nicht unbedingt bestens »performt« hat uns herr Blanken exzellent vorgeturnt. Ob er wohl bereit wäre, seine vorurteile abzubauen, kann man nicht wissen.
Er lebt leider in einem dreckslochland, in dem man vor politischer indoktrination nicht sicher ist - und so muß man ihm seine voreingenommenheit vielleicht nachsehen.
Donnerstag, 20. Juli 2017
Sozialismus ist schuld an fremdenfeindlichkeit
Siebenundzwanzig jahre nach dem ende des realsozialismus in Osteuropa ist für die schriftstellerin Herta Müller fremdenfeindlichkeit ein erbe des sozialismus. In diesen ländern gebe es aggressive politische agitation gegen flüchtlinge, weil die fremdenfeindlichkeit aus dem sozialismus mitgeschleppt sei.
Deshalb hat man im mutterland des sozialismus, Großbritanien, sogar für den austritt aus der EU gestimmt, damit sie keine innerhalb der EU verteilten flüchtlinge aufnehmen müssen.
Für diesen klaren blick auf die welt hätte frau Müller aber wirklich endlich einen Nobelpreis verdient!
Deshalb hat man im mutterland des sozialismus, Großbritanien, sogar für den austritt aus der EU gestimmt, damit sie keine innerhalb der EU verteilten flüchtlinge aufnehmen müssen.
Für diesen klaren blick auf die welt hätte frau Müller aber wirklich endlich einen Nobelpreis verdient!
Mittwoch, 12. Oktober 2016
Ideologiefreie kulturpolitik
Auf die schnapsidee, eine ideologiefreie kulturpolitik zu fordern, kam kürzlich ein Knabe im Tagesspiegel. Die erkenntnis, daß kultur nur schwer ohne ideologie im sinne von weltanschauung zu haben sein dürfte, scheint am chefideologen von Hohenschönhausen spurlos vorüber gegangen zu sein.
Er definiert einfach als ideologiefrei, was seiner eigenen weltanschauung entspricht.
Er definiert einfach als ideologiefrei, was seiner eigenen weltanschauung entspricht.
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Freitag, 7. Oktober 2016
Straße der DSF
Die FAZ hat mal wieder einen ganz schlimmen skandal aufgedeckt: nämlich daß es im osten noch straßennamen aus DDR-zeiten gibt. Beispielsweise in Güstrow, der achtunsiebzigstkleinsten stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Dort waren sie glatt so frech zu beschließen, daß die Ernst-Thälmann-Straße künftig Ernst-Thälmann-Straße heißen soll. Tatsächlich sind die Thälmann-Straßen fast nirgendwo umbenannt worden. In Berlin gibt es immerhin noch einen Thälmannpark mit denkmal, außerdem wird an ihn direkt vor dem Reichstag erinnert. Er war einer der 96 abgeordneten, die in der zeit der nazidiktatur ermordert wurden.
Sogar eine »Straße der DSF« gibt es noch in Güstrow. Und alle der befragten wußten, was DSF bedeutet, nämlich Deutsch-Sowjetische-Freundschaft. Das ist natürlich skandalös, wenn die menschen sich daran erinnern, daß die Russen zumindest im osten nicht immer nur als feinde betrachtet wurden. Das ist ein grund zur straßenumbenennung, allerdings hatten die anwohner der Güstrower südstadt unterschriften gesammelt, daß sie keine umbenennungen wollen.
Daran, wer August Bebel oder Clara Zetkin waren, konnten sich die befragten Güstrower angeblich nicht erinnern. Auch das ist selbstverständlich ein grund zur umbenennung. In Berlin hat man die Clara-Zetkin-Straße in Dorotheenstraße umbenannt. Daß sich der »neue« name auf Dorothea von Brandenburg bezieht, die ein geiziges und geldgieriges weib gewesen sein soll und überdies eine giftmörderin, interessiert niemanden. Das gräßliche weib ist zum glück bereits vor 327 jahren in die gruft gefahren.
Nach August Bebel hingegen wurden auch im westen straßen und plätze benannt. Ich kann mich erinnern, daß in Kassel die stadthalle in der nähe des Bebelplatzes liegt. Aber Kassel war zonenrandgebiet und zählt somit nicht so richtig, war schließlich der westliche osten.
Den Kasselänern jedoch muß man mal ordentlich ins gewissen reden, daß sie nicht einfach so einen platz nach irgendwelchen dahergelaufenen mitbegründern der Deutschen sozialdemokratie benennen dürfen.
Wo käme man denn hin, wenn alle das täten?
Sogar eine »Straße der DSF« gibt es noch in Güstrow. Und alle der befragten wußten, was DSF bedeutet, nämlich Deutsch-Sowjetische-Freundschaft. Das ist natürlich skandalös, wenn die menschen sich daran erinnern, daß die Russen zumindest im osten nicht immer nur als feinde betrachtet wurden. Das ist ein grund zur straßenumbenennung, allerdings hatten die anwohner der Güstrower südstadt unterschriften gesammelt, daß sie keine umbenennungen wollen.
Daran, wer August Bebel oder Clara Zetkin waren, konnten sich die befragten Güstrower angeblich nicht erinnern. Auch das ist selbstverständlich ein grund zur umbenennung. In Berlin hat man die Clara-Zetkin-Straße in Dorotheenstraße umbenannt. Daß sich der »neue« name auf Dorothea von Brandenburg bezieht, die ein geiziges und geldgieriges weib gewesen sein soll und überdies eine giftmörderin, interessiert niemanden. Das gräßliche weib ist zum glück bereits vor 327 jahren in die gruft gefahren.
Nach August Bebel hingegen wurden auch im westen straßen und plätze benannt. Ich kann mich erinnern, daß in Kassel die stadthalle in der nähe des Bebelplatzes liegt. Aber Kassel war zonenrandgebiet und zählt somit nicht so richtig, war schließlich der westliche osten.
Den Kasselänern jedoch muß man mal ordentlich ins gewissen reden, daß sie nicht einfach so einen platz nach irgendwelchen dahergelaufenen mitbegründern der Deutschen sozialdemokratie benennen dürfen.
Wo käme man denn hin, wenn alle das täten?
Dienstag, 4. Oktober 2016
Gewalt über gewalt
Gewalttaten gegen politiker gibt es schon lange. Im jahr 1990 wurden beispielsweise Oskar Lafontaine und Wolfgang Schäuble opfer von lebensbedrohlichen attentaten. Und in beiden fällen konnte der täter keiner politischen strömung zugeordnet werden.
In diesem jahr hat es bis ende september 813 gewalttätige übergriffe gegen politiker gegeben. Die hälfte davon läßt sich rechten strömungen wie den »reichsbürgern« oder den »identitären« zuordnen. 97 fälle, also knapp 12 % konnten dem linken spektrum zugeordnet werden. Bei den übrigen fällen ist die politische motivation unbekannt. Vergleichszahlen zu früheren jahren gibt es nicht, weil diese art von delikten bisher nicht extra erfaßt wurde.
Im »eigentümlich ferblödet« magazin quäkte bereits mitte september ein offensichtlich verwirrter Klonovsky vom verschwiegenen terror gegen AfD-politiker, der angeblich täglich stattfände.
In seinem blog schreibt er: »Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist.« Das ist nicht völlig von der hand zu weisen. Allerdings gibt es auch texte, die weder literarische qualität aufweisen noch dazu taugen, einem wirklich zuwider zu sein, weil die »inhaltliche tendenz« einfach nur blöde ist. So berichtete die SVZ mitte juli, daß dem landessprecher der AfD ein wohnhausfenster mit steinen eingeschmissen wurde. Weil das noch nicht übel genug ist, muß bei Klonovsky ein ziegelstein draus werden. Wer einen solchen schon einmal in der hand gehabt hat, wird vermutlich auf den gedanken kommen, daß das kein geeignetes wurfgeschoss sein dürfte, sofern man kein gedopter spitzensportler ist. Viel zu schwer.
Schuld daran seien natürlich hetzmedien wie die redaktion der satire sendung »extra drei«, die sich einfach nicht dafür schämen wolle, daß unbekannte (für Klonovsky sind es »sogenannte« unbekannte, weil der schließlich genau weiß, wer schuld ist) Frauke Petrys auto anzündeten. Einen tag, nachdem frau Petry bei »extra drei« als »brandstifter biederfrau« bezeichnet worden war. Bei dem feuer waren, welch symbolgehalt, auch kindersitze verbrannt.
Entweder hat man etwas gegen gewalt an sich. Oder man ist ein wehleidiges arschloch, das sich freut, wenn es bloß mal »die richtigen« trifft.
In diesem jahr hat es bis ende september 813 gewalttätige übergriffe gegen politiker gegeben. Die hälfte davon läßt sich rechten strömungen wie den »reichsbürgern« oder den »identitären« zuordnen. 97 fälle, also knapp 12 % konnten dem linken spektrum zugeordnet werden. Bei den übrigen fällen ist die politische motivation unbekannt. Vergleichszahlen zu früheren jahren gibt es nicht, weil diese art von delikten bisher nicht extra erfaßt wurde.
Im »eigentümlich ferblödet« magazin quäkte bereits mitte september ein offensichtlich verwirrter Klonovsky vom verschwiegenen terror gegen AfD-politiker, der angeblich täglich stattfände.
In seinem blog schreibt er: »Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist.« Das ist nicht völlig von der hand zu weisen. Allerdings gibt es auch texte, die weder literarische qualität aufweisen noch dazu taugen, einem wirklich zuwider zu sein, weil die »inhaltliche tendenz« einfach nur blöde ist. So berichtete die SVZ mitte juli, daß dem landessprecher der AfD ein wohnhausfenster mit steinen eingeschmissen wurde. Weil das noch nicht übel genug ist, muß bei Klonovsky ein ziegelstein draus werden. Wer einen solchen schon einmal in der hand gehabt hat, wird vermutlich auf den gedanken kommen, daß das kein geeignetes wurfgeschoss sein dürfte, sofern man kein gedopter spitzensportler ist. Viel zu schwer.
Schuld daran seien natürlich hetzmedien wie die redaktion der satire sendung »extra drei«, die sich einfach nicht dafür schämen wolle, daß unbekannte (für Klonovsky sind es »sogenannte« unbekannte, weil der schließlich genau weiß, wer schuld ist) Frauke Petrys auto anzündeten. Einen tag, nachdem frau Petry bei »extra drei« als »brandstifter biederfrau« bezeichnet worden war. Bei dem feuer waren, welch symbolgehalt, auch kindersitze verbrannt.
Entweder hat man etwas gegen gewalt an sich. Oder man ist ein wehleidiges arschloch, das sich freut, wenn es bloß mal »die richtigen« trifft.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Ausbeutung
Gestern wurde ich in hier in der diskussion auf einen jungen menschen aufmerksam gemacht, der freiheit für das höchste ideal hält. Nachdem ich mir einige seiner videos angeschaut hatte, mußte ich aufhören, weil ich sonst einen zwerchfellriß riskiert hätte. Der stellt sich mit jugendlichem enthusiasmus vor eine kamera und erzählt ohne konzept und besonderes wissen über das, was ihm zu bestimmten themen durch den kopf geht und wirkt dabei wie die karrikatur eines libertären.
Aber auch solche texte kann man sachlich auf die richtigkeit des inhalts prüfen. Wer sich das video anschauen will, kann das gern tun, weil der sabbel schwer zu ertragen ist, hat das 1-Euro blog keine kosten und mühen gescheut, alles mitzuschreiben. Natürlich nicht unkommentiert.
Bei erwachsenen menschen ist es aus mit der freiwilligkeit. Die müssen für ihre wohnung, ihre kleidung, ihr essen selbst aufkommen. Das bringt monatliche kosten mit sich. Und weil die meisten leute leider kein vermögen haben, müssen sie das geld für die regelmäßigen kosten monat für monat erarbeiten. Das tun sie nicht freiwillig, sondern weil sie wissen, daß sie anders nicht überleben können. Die mehrheit der lohnarbeitenden bevölkerung kann nicht einfach die arbeitsstelle aufgeben. Das bedeutet verlust der existenzgrundlage.
Arbeitszwang über geld.
Meines wissens wird die Elbphilharmonie nicht auf staatskosten erbaut, sondern ist ein projekt, das in öffentlich privater partnerschaft gebaut wird. Als solche dinge noch staatlich geregelt wurden, verlief das anders. Die Berliner Philharmonie wurde in ca. drei jahren erbaut. Obwohl die technik vor gut einem halben jahrhundert noch längst nicht so gut war, wie sie heute ist.
Sozialisten und vor allem kommunisten sehen in der sozialversicherung ein eingeständnis des staates: daß nämlich der normale lohnarbeiter überhaupt nicht genug verdient, um für die notlagen, in die er zwangsläufig hineingeraten wird, selbst vorzusorgen. Deshalb wird das geld eingezogen bevor man es überhaupt in der hand hat.
All das hatte Ayn Rand offensichtlich nicht bedacht. Sie hetzte gegen die sozialversicherung. Krank und mittelos bezog sie unter falschnamen geld aus dem damaligen medicareprogramm. Das ist nicht moralisch verwerflich, sondern ein schönes beispiel, wie ein mensch sich gewaltig irren kann.
Das ist übrigens überhaupt kein gegensatz zu der behaupteten staatlichen ausbeutung. Der staat setzt die gewaltverhälnisse für all das überhaupt doch erst in die welt.
Aber auch solche texte kann man sachlich auf die richtigkeit des inhalts prüfen. Wer sich das video anschauen will, kann das gern tun, weil der sabbel schwer zu ertragen ist, hat das 1-Euro blog keine kosten und mühen gescheut, alles mitzuschreiben. Natürlich nicht unkommentiert.
Zitat Krüger:»Hey, mein name ist Charles Krüger und ich kann es langsam nicht mehr hören, daß unternehmen angeblich die ganzen arbeiter ausbeuten. Das heißt unternehmen, bei denen man freiwillig angefangen hat zu arbeiten, man hat feiwillig den arbeitsvertrag unterschrieben, man kann jederzeit gehen und das ist angeblich die größte ausbeutung in unserer… in unserer zeit in unserer gesellschaft.«Freiwilligkeit mag ja vorliegen, wenn ein schüler lohnarbeiten geht, um sich das taschengeld aufzubessern. Da sorgen mami und papi für den lebensunterhalt und wenn man mehr möchte, als die einem geben, sucht man sich einen ferienjob. Man kann es aber auch lassen, denn für die existenziellen bedürfnisse ist gesorgt.
Bei erwachsenen menschen ist es aus mit der freiwilligkeit. Die müssen für ihre wohnung, ihre kleidung, ihr essen selbst aufkommen. Das bringt monatliche kosten mit sich. Und weil die meisten leute leider kein vermögen haben, müssen sie das geld für die regelmäßigen kosten monat für monat erarbeiten. Das tun sie nicht freiwillig, sondern weil sie wissen, daß sie anders nicht überleben können. Die mehrheit der lohnarbeitenden bevölkerung kann nicht einfach die arbeitsstelle aufgeben. Das bedeutet verlust der existenzgrundlage.
Arbeitszwang über geld.
Zitat Krüger:»Während in wahrheit der staat 30%, 50%, 70% von dem einkommen nimmt was man… was die menschen verdienen und davon allen möglichen schwachsinn finanziert. Der irgendwelche kriege finanziert und irgendwelche auslandseinsätze oder ähm überwachung finanziert.«Kriege führt der staat nicht aus bosheit oder selbstzweck, sondern um wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Horst Köhler mußte zwar zurücktreten, nachdem er es gesagt hatte. Aber er hatte recht, kriege werden für außenhandelsinteressen und arbeitsplätze geführt.
Zitat Krüger:»Oder vollkommener unsinn. Irgendwelche riesigen gebäude wie die Elbphilharmonie, ähm, wo dann irgendwelche privaten unternehmen reingehen können. Ich mein, vollkommener irrsinn und daß das das, daß das nicht die ausbeutung ist, sondern wo dann die sozialisten immer sagen ›ja, die unternehmen sind die bösen menschen‹.Auch aus sozialistischer sicht sind unternehmen überhaupt keine menschen, sondern unternehmen.
«
Meines wissens wird die Elbphilharmonie nicht auf staatskosten erbaut, sondern ist ein projekt, das in öffentlich privater partnerschaft gebaut wird. Als solche dinge noch staatlich geregelt wurden, verlief das anders. Die Berliner Philharmonie wurde in ca. drei jahren erbaut. Obwohl die technik vor gut einem halben jahrhundert noch längst nicht so gut war, wie sie heute ist.
Zitat Krüger:»Wenn da kann man freiwillig gehn und da hat man freiwillig angefangen. Aber der staat, wo man nich einfach gehn kann, ich mein, man kann den staat verlassen aber dann ist man nur um auf eine andere steuerfarm zu ziehen. Aber der staat ist nicht die große ausbeutung, obwohl der den größten teil des einkommens nimmt, also einfach abzweigt, so das man das überhaupt nicht bekommt. Ich mein wir könnten den lohn sofort von allen menschen von allen menschen, um 30, 40, 50% steigen, um allein die lohnkosten, die lohnnebenkosten weg, ähm, lassen würden. Das heißt damit könnten wir den lohn extrem heben. Und nich, weil irgendwelche unternehmen die äh abzocken oder die ausbeuten, sondern weil der staat uns alle abzockt und ausbeutet.«Das stimmt, den staat verlassen bringt wenig, weil es heutzutage keine wirkliche alternative mehr gibt.
Sozialisten und vor allem kommunisten sehen in der sozialversicherung ein eingeständnis des staates: daß nämlich der normale lohnarbeiter überhaupt nicht genug verdient, um für die notlagen, in die er zwangsläufig hineingeraten wird, selbst vorzusorgen. Deshalb wird das geld eingezogen bevor man es überhaupt in der hand hat.
All das hatte Ayn Rand offensichtlich nicht bedacht. Sie hetzte gegen die sozialversicherung. Krank und mittelos bezog sie unter falschnamen geld aus dem damaligen medicareprogramm. Das ist nicht moralisch verwerflich, sondern ein schönes beispiel, wie ein mensch sich gewaltig irren kann.
Zitat Krüger:»Ich mein, ich erzähl mal ne geschichte, ich hab mal ne zeitlang in so nem ähm, ganz normalen supermarkt gearbeitet, einfach nebenbei, um nen bißchen geld zu verdienen neben der schule. Und ich hab da manchmal an der kasse gesessen, so und hab mir so überlegt, kumma, ich verkaufe manchmal in der stunde sachen für 700€ schätzungsweise. Und ich verdiene 8€ pro stunde. Es stimmt doch nicht. Das haut doch irgendwie nicht hin. Und da guck ich so um mich. Guck mal, die ganzen mitarbeiter da hinten, die nicht so direkt am verkauf beteiligt sind, die müssen ja auch bezahlt werden, weil die machen den verkauf auch mit möglich und dann denk ich kumma, der ganze strom muß bezahlt werden, die miete muß bezahlt werden, irgendjemand muß die werbung schalten, daß hier überhaupt so viele leute einkaufen kommen in diesen laden. Dann müssen alle sachen, die gekauft werden auch neu gekauft werden, weil die haben ja auch nicht nur 100% gewinn, ähm, äh, gewinnzone bei jedem produkt, sondern die müssen die neuen produkte auch wieder einkaufen. Irgendjemand muß den lasterfahrer bezahlen, der die neuen produkte herbringt. Irgendjemand muß den hausmeister bezahlen, irgendjemand muß die putzfrau bezahlen, irgendjemand muß bezahlt werden, wenn was kaputtgeht oder wenn irgenwas runterfällt, dann muß das ja auch der laden übernehmen. Irgendjemand muß alles das bezahlen und es wär vollkommen irrsinn und nur ein vollidiot würde denken, ja, ich verkaufe jetzt sachen für 700€ also muß ich auch 700€ verdien und alles andere wär ausbeutung. Natürlich nich, das ist vollkommener schwachsinn, sowas zu denken. Weil ich nicht der einzige bin, wenn ich das die sachen verkaufe nicht die einzige person bin, die das ganze system möglich macht, die überhaupt den ganzen laden möglich macht. Da sind doch so viele leute dahinter, die des alles möglich machen, das ich die sache verkaufe und dann wer nicht verkauft, und die müssen auch mit bezahlt werden. Aber die sind nicht direkt beteiligt an dem verkauf, versteht ihr das?«Klar verstehen wir das. Höchstens ein rindvieh würde glauben, daß ihm die einnahmen an der kasse zustünden. Ausbeutung besteht aber keineswegs darin, daß man die einnahmen, die man als kassierer tätigt, nicht für sich selbst behalten kann, sondern mit den kollegen teilen müßte. Sondern darin, daß der eigene arbeitsplatz allein deshalb existiert, wenn er einem unternehmer gewinn bringt.
Zitat Krüger:»Ich mein das ist vollkommener schwachsinn zu denken, weil ich verdien jetzt nicht so viel, wie meine arbeitskraft angeblich einbringt, weil das nicht nur meine arbeitskraft im endeffekt ist, sondern die arbeitskraft aller beteiligten leute und das wäre schwachsinnig zu denken, ich müßte das alles verdienen und alles andere wäre ausbeutung. Und der staat kann noch einen großteil meines einkommens nehmen und das wär keine ausbeutung. Durch irgend nen mysteriösen oder magischen grund, das ist schwachsinnig. Das ist unsinn. «Niemand kann sagen, was die einzelne arbeitskraft einbringt. Aber wenn die REWEgroup, um beim beispiel supermarkt zu bleiben, als handelskonzern 135 millionen gewinn gemacht hat, ist das die summe, die den arbeitenden menschen dort vorenthalten wurde. Das hat weder etwas magisches noch etwas mysteriöses an sich, sondern das ist einfach so.
Das ist übrigens überhaupt kein gegensatz zu der behaupteten staatlichen ausbeutung. Der staat setzt die gewaltverhälnisse für all das überhaupt doch erst in die welt.
labels:
autor der freiheit,
BRD,
kapitalismus,
schland,
unsinn,
verarschismus
Donnerstag, 9. Juli 2015
Enthüllungen
Diesen schönen satz konnte man gestern auf der internetseite der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine lesen:
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(bildschirmfoto HNA) |
Ist es nicht aber irgendwie verständlich, daß einer, der dreißig jahre auf einer anklagebank sitzen muß, merkwürdige neigungen bekommt?
Offenbar war gestern »exibitionistentag«. Die nachdenkseiten berichteten, daß Claus Kleber sich selbst enthülle. Obwohl dieser vermutlich noch nie auf einer anklagebank gesessen hat. Aber wer möchte das schon so genau wissen? Oder sehen?
Offenbar war gestern »exibitionistentag«. Die nachdenkseiten berichteten, daß Claus Kleber sich selbst enthülle. Obwohl dieser vermutlich noch nie auf einer anklagebank gesessen hat. Aber wer möchte das schon so genau wissen? Oder sehen?
Samstag, 6. September 2014
Freiheit durch parlamentsabstinenz
Erinnert sich noch jemand an die quietschgelbe spaßpartei, die bis vor wenigen monaten in der bundesregierung saß und die inzwischen in keinem bundesland mehr mitregieren darf und bei landtagswahlen immer erfreulichere ergebnisse erzielt?
Die haben jetzt mehr freizeit und küren weiterhin allmonatlich ihren »autor der freiheit«. Das werden dann figuren wie Dorothea Siems oder Jaques Schuster. Was soll auch besseres rauskommen, wenn in der auswahl beispielweise Metzger, Klier oder Martenstein sind?
Auf jeden fall haben die liberalen jetzt mehr zeit zum lesen, weil nicht mehr so viele von ihnen in den quasselbuden landauf landab rumsitzen und ihre zeit vergeuden müssen. Mir gibt das hoffnung, daß die schwachsinnsqualität der texte, die sie zur demokratischen wahl stellen, steigen wird.
Der kurs, den diese partei eingeschlagen hat, gefällt mir. Weiter so FDP!
Die haben jetzt mehr freizeit und küren weiterhin allmonatlich ihren »autor der freiheit«. Das werden dann figuren wie Dorothea Siems oder Jaques Schuster. Was soll auch besseres rauskommen, wenn in der auswahl beispielweise Metzger, Klier oder Martenstein sind?
Auf jeden fall haben die liberalen jetzt mehr zeit zum lesen, weil nicht mehr so viele von ihnen in den quasselbuden landauf landab rumsitzen und ihre zeit vergeuden müssen. Mir gibt das hoffnung, daß die schwachsinnsqualität der texte, die sie zur demokratischen wahl stellen, steigen wird.
Der kurs, den diese partei eingeschlagen hat, gefällt mir. Weiter so FDP!
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