Kraniche (grus grus)
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
Montag, 21. Oktober 2019
Montag, 14. Oktober 2019
Freitag, 11. Oktober 2019
Britischer käse
Im grunde könnte man die Briten fast beneiden. Sie haben das ziel der PARTEI »inhalte überwinden« mit der abstimmung über den Brexit bereits hinbekommen. Nur leider wurde dort der inhalt mit tumbem nationalismus überwunden. Bloß kein geld mehr für die EU ausgeben, sondern lieber in die nationale sache investieren. Egal, was die nationale sache überhaupt sein soll und egal, woher die kohle ohne handelsabkommen mit der EU herkommen soll.
Allerdings möchten die Schotten eher in der EU bleiben und eventuell aus Großbritannien austreten. Darüber schrieb die jungewelt am 10 oktober 2019:
Zitat Jörg Kronauer:»Eine Abspaltung Schottlands würde die britische Regierung, die dann nur noch eine englische wäre, empfindlich schwächen; der deutschen Machtentfaltung in Europa stünde, so der machtpolitische Grundgedanke, ein starker Rivale weniger im Weg.«Hä? Ohne Schottland wäre die Britische regierung nur eine Englische? Meines wissens besteht Großbritannien derzeit aus England, Nordirland, Schottland und Wales. Natürlich sollte GB möglichst zusammenbleiben.
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Britischer käse aus Snowdonia. Den müssen die Briten nach dem no-deal-brexit dann wohl selbst essen. Schade eigentlich. |
Nationalistisch wurde für den austritt aus der EU gestimmt, das zeigt sehr schön, was hier los wäre, wenn sich der anti-EU-kurs der AfD durchsetzen würde. Warum sollen dann die Schotten nicht ebenfalls nationalistisch für die trennung von GB und den verbleib in der EU sein?
Die Briten sollten sich von diesem bekloppen Bus-Trump keinen harten brexit aufdiktieren lassen - und bevor das land auseinander fällt, sollten sie lieber noch einmal abstimmen ob sie wirklich aus der EU austreten wollen. Die EU ist, so wie sie ist, blöd. Aber besser als zollstreit und handelskriege.
Nein, eine weitere abstimmung wäre nicht »das volk abstimmen lassen, bis das ergebnis stimmt«. Es wäre eher eine abstimmung darüber, ob das sinnvoll ist.
Die Briten sollten sich von diesem bekloppen Bus-Trump keinen harten brexit aufdiktieren lassen - und bevor das land auseinander fällt, sollten sie lieber noch einmal abstimmen ob sie wirklich aus der EU austreten wollen. Die EU ist, so wie sie ist, blöd. Aber besser als zollstreit und handelskriege.
Nein, eine weitere abstimmung wäre nicht »das volk abstimmen lassen, bis das ergebnis stimmt«. Es wäre eher eine abstimmung darüber, ob das sinnvoll ist.
Montag, 7. Oktober 2019
Sonntag, 6. Oktober 2019
Dubravka Šuica
Schon interessant wer in Brüssel so alles karriere macht:
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brüssel,
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verarschismus
Donnerstag, 3. Oktober 2019
50 jahre...
...Berliner Fernsehturm, der nicht nur der höchste turm Berlins, sondern auch das höchstes bauwerk in Deutschland ist.
Und da wird bei manchen menschen immer wieder die frage laut, wofür die DDR eigentlich einen so hohen fernsehturm benötigte, obgleich es in der DDR gar keine richtigen fernseher und auch kein privateigentum gegeben habe, ja, bei den »scheißkommunisten da drüben« habe man nicht einmal eine eigene zahnbürste haben durften.
Wofür soll so ein fersehturm schon gut sein? Natürlich zum fern sehen - und dafür ist ein hoher turm selbstredend besser geeignet als ein weniger hoher, denn von weiter oben hat man bekanntermaßen eine bessere aussicht. Somit dient der fernsehturm bis heute dem gerätefreien fernsehen für das man kein privateigentum benötigt.
Bleibt das problem mit den privaten zahnbürsten, die es in der DDR bekanntermaßen nicht gab, weil alles kollektiviert werden mußte. Damals gab es in jedem kaff die Zentrale Zwangszahnbürste (kurz ZZZ), die an einem markanten punkt, beispielsweise vor der dorfkirche oder auf dem marktplatz vor dem rathaus aufgestellt war und die ein jeder zu benutzen hatte, deshalb bildeten sich in der DDR an bestimmten orten zu jeder tageszeit lange schlangen. »So war es«, bestätigten mir diverse ossis. Berlin ist recht groß und die ZZZ mußte auch von weitem gut sichtbar sein. Damit dürfte klar sein, wofür man dies besonders hohe gebäude benötigte.
Wofür soll so ein fersehturm schon gut sein? Natürlich zum fern sehen - und dafür ist ein hoher turm selbstredend besser geeignet als ein weniger hoher, denn von weiter oben hat man bekanntermaßen eine bessere aussicht. Somit dient der fernsehturm bis heute dem gerätefreien fernsehen für das man kein privateigentum benötigt.
Bleibt das problem mit den privaten zahnbürsten, die es in der DDR bekanntermaßen nicht gab, weil alles kollektiviert werden mußte. Damals gab es in jedem kaff die Zentrale Zwangszahnbürste (kurz ZZZ), die an einem markanten punkt, beispielsweise vor der dorfkirche oder auf dem marktplatz vor dem rathaus aufgestellt war und die ein jeder zu benutzen hatte, deshalb bildeten sich in der DDR an bestimmten orten zu jeder tageszeit lange schlangen. »So war es«, bestätigten mir diverse ossis. Berlin ist recht groß und die ZZZ mußte auch von weitem gut sichtbar sein. Damit dürfte klar sein, wofür man dies besonders hohe gebäude benötigte.
Dienstag, 1. Oktober 2019
Jetzt auch mit katzenbildchen
Von wegen niedlich, sondern äußerst gefährlich.
Das wußte auch schon die »Neue Spezial« vom oktober 1993.
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lockende irrtümer,
ulk,
unsinn
Montag, 30. September 2019
Foto am montag (385)
Gegen die geckodiskriminierung: gut getarnter gecko. Ich bin nicht sicher, was für einer das ist, wahrscheinlich ist’s ein Madagaskar-großkopfgecko (paroedura picta)
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foto am montag
Samstag, 28. September 2019
Freitag, 27. September 2019
40 Jahre Titanic
Gefühlt gibt es die Titanic »schon immer«, tatsächlich aber erst seit vierzig jahren:
Die redaktion des 1-Euro-Blogs gratuliert. Außerdem gibt es noch ein interview mit dem derzeitigen chefredakteur Moritz Hürtgen vom SWR:
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lesenswertes,
ulk,
unsinn
Donnerstag, 26. September 2019
Ein einfacher trick
In der bahnfahrerkolumne »Lokvogel« schrieb letztens Frederik Jötten, daß man viele hürden überwinden muß, wenn man bei zugverspätung einen taxi- oder hotelgutschein haben möchte. Man wolle sich nachts um halb zwei schließlich nicht in eine lange schlage an der DB-info stellen und wenn der zielbahnhof ein u-bahnhof sei, zahle die DB ohnehin nicht, weil es nur taxigutscheine gibt, wenn man zu einem DB-bahnhof möchte, aber es gebe einen trick:
»Will man als Kunde zu einer End-Haltestelle, die kein Eisenbahn-Bahnhof ist, sondern beispielsweise nur ein U-Bahnhof, bekommt man nämlich gar keinen Taxi-Gutschein. Das gilt sogar, wenn auf der Fahrtkarte ein U-Bahnhof oder eine Bushaltestelle als Ziel angegeben ist. Da hilft auch kein mitgebuchtes City-Ticket. Als Belohnung dürfen die Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs bei Verspätung also auch noch einen satten Taxi-Aufpreis auf ihr Bahn-Ticket bezahlen.Ob dieser trick funktioniert, weiß ich leider auch nicht. Aber ich weiß, daß die bahn auch einfache tricks kennt. Beispielsweise, daß man nachts so gegen halb zwei, anstatt um die zeit nach hause zu kommen in einem kaff festsitzt, wo um die zeit weder die information noch ein klo geöffnet hat. Weitertransportiert wird man so, daß man gegen fünf uhr morgens in Berlin ankommt. Und um die zeit braucht kein mensch die information und taxi mehr, weil die s-bahn dann längst wieder fährt und man völlig problemlos nach hause kommt, nur eben geringfügig später als geplant. Manche menschen geben viel geld für abenteuerreisen aus, bei der Deutschen Bahn bekommt man das auch bei supersparpreis oft kostenlos hinzu.
Es gibt allerdings einen kleinen Trick, um sich dem zu entziehen: einfach das Ticket bis zum nächsten S-Bahnhof buchen (vorausgesetzt, es gibt einen). S-Bahnhöfe sind DB-Bahnhöfe. Falls der Fernzug so sehr verspätet ist, dass ein gebuchter S-Bahnhof nicht erreicht werden kann, sollte nach meinen Recherchen ein Taxi-Gutschein drin sein. Schreiben Sie mir gerne, ob es funktioniert. Ich habe es noch nicht ausprobiert.«
Mittwoch, 25. September 2019
Cannabis legalisieren?
Ein relativ aktuelles interview mit Andreas Müller. Er ist jugend- und strafrichter in Bernau bei Berlin. Bernau war in den 90er jahren eine der übelsten neonazihochburgen in Brandenburg. Inzwischen kann man sich dort wieder auf die straße trauen, weil dort juristisch mit harten mitteln gegen die rechte szene vorgegangen wurde. Man kann also gegen rechte gewalt vorgehen, wenn man das will.
Interessanter weise ist richter Müller trotz des harten durchgreifens gegen nazis gegen eine nulltoleranzpolitik und gegen die herabsetzung der strafmündigkeit auf 12 jahre sondern setzt sich für die legalisierung von cannabis und für die entkriminalisierung des schwarzfahrens ein. Zitat: »12 % in den Deutschen knästen sitzen wegen schwarzfahren dort.«
Viele journalisten kriegen das nicht zusammen, wie einer als härtester jugendrichter gelten kann und gleichzeitig für eine liberale drogenpolitik sein kann. Dabei ist das doch so schwer nicht zu verstehen: polizei und justiz beschäftigen sich hauptsächlich mit harmlosen menschen, die keinen oder nur geringen schaden anrichten, während für die richtig harten fälle von gewalttätern keine zeit bleibt.
Zwei verfahren mit bezug auf cannabis sollen jetzt vor das verfassungsgericht. Ob tatsächlich hoffnung besteht, daß das cannabisverbot tatsächlich gekippt wird, kann ich nicht beurteilen. Vernünftig wäre es auf jeden fall.
Interessanter weise ist richter Müller trotz des harten durchgreifens gegen nazis gegen eine nulltoleranzpolitik und gegen die herabsetzung der strafmündigkeit auf 12 jahre sondern setzt sich für die legalisierung von cannabis und für die entkriminalisierung des schwarzfahrens ein. Zitat: »12 % in den Deutschen knästen sitzen wegen schwarzfahren dort.«
Viele journalisten kriegen das nicht zusammen, wie einer als härtester jugendrichter gelten kann und gleichzeitig für eine liberale drogenpolitik sein kann. Dabei ist das doch so schwer nicht zu verstehen: polizei und justiz beschäftigen sich hauptsächlich mit harmlosen menschen, die keinen oder nur geringen schaden anrichten, während für die richtig harten fälle von gewalttätern keine zeit bleibt.
Zwei verfahren mit bezug auf cannabis sollen jetzt vor das verfassungsgericht. Ob tatsächlich hoffnung besteht, daß das cannabisverbot tatsächlich gekippt wird, kann ich nicht beurteilen. Vernünftig wäre es auf jeden fall.
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Montag, 23. September 2019
Donnerstag, 19. September 2019
Auferstanden aus platinen
Am 21. september um 19uhr20 läuft auf 3sat eine doku über die heimcomputerszene in der DDR.
Das ist ein film von Volker Strübing, der dem einen oder anderen womöglich vom »Schnipselfriedhof« bekannt ist.
Das ist ein film von Volker Strübing, der dem einen oder anderen womöglich vom »Schnipselfriedhof« bekannt ist.
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Montag, 16. September 2019
Verbieten erlaubt?
Etwas erstaunt hat mich Robertos aktueller text im ND. Auf den eigentlichen inhalt komme ich gleich noch zurück, aber was mich so sehr verwunderte war folgendes:
Und dann folgt der sermon, daß die GRÜNpartei ja gar nicht so ist und eigentlich einige sachen verboten gehörten. Bei den GRÜNEN geht es doch immer nur um die bürgerliche empörung, völlig ohne den willen, irgendwas zu ändern. Die sorgen halt gern für heiße luft. Erinnert sich noch jemand an die 90er jahre, als die Grünpartei forderte, daß der liter benzin 5 mark kosten müsse oder an die damalige diskussion ums 3-liter-auto? Nichts davon ist passiert. Trotz GRÜNer regierungsbeteiligung oder vielleicht auch gerade wegen GRÜNer regierungsbeteiligung, denn was ist schon ein bißchen umwelt gegen ein pöstchen im aufsichtsrat?
Muß man das fliegen verbieten? Nein. Es wäre doch interessant, wie viele leute noch fliegen wollten, wenn man nichtfliegern 60 arbeitstage gesetzlichen urlaub zugestehen würde. Klar, es gibt leute, die sind unabkömmlich. Und wer so wichtig ist, darf weiterhin das flugzeug benutzen. Alle anderen können sich überlegen, ob sie anstatt flugreisenirrsinn lieber mehr freizeit genießen möchten.
»Veggie-day« in kantinen? Ja. Und zwar jeden tag. Nicht anstatt des menüs mit fleisch, sondern als alternative dazu. Leider schmeckt das vegetarische essen in kantinen meist wie schmatzkatz am stiel, weil den meisten kantinenköchen nichts besseres einfällt als milchreis mit zimt und zucker oder griesbrei mit backpflaumenkompott und lauter so'n zeug. So etwas ißt doch niemand, der halbwegs bei trost ist. Wahrscheinlich gibt's inzwischen auch so feinschmeckerhighlights wie fleischimitatbouletten und kunstschnitzel, als ob es nicht möglich wäre, ohne kunstprodukte fleischlos zu kochen. Die erste genießbare rataouille meines lebens habe ich natürlich in Frankreich gegessen. Und zwar dort, wo man es am wenigsten erwarten würde, nämlich in einer schulkantine. Wenn es dort möglich ist, gemüseplempe lecker zuzubereiten, dann sollte das auch in Deutschland möglich sein. Nur verderben Deutsche kantinenköche meist das gemüse, so daß geübte kantinenesser oft gemüse verschmähen, obwohl die meisten nicht jeden tag fleisch essen möchten.
Zitat Roberto:»Die Haltung, die man speziell in der deutschen Industriepolitik spürt, wenn sich Bundesgesundheitsministerin Julia Klöckner (CDU) [...]«Wo ist Jens Spahn geblieben? Nicht, daß ich ihn sonderlich vermissen würde, aber wenn Julia Klöckner plötzlich nicht mehr landwirtschafts-, sondern gesundheitsministerin ist, muß Spahn doch irgendwo abgeblieben sein. Ich geb’ zu, daß ich in den vergangenen tagen nachrichtenmäßig nicht übermäßig viel mitbekommen habe, weil ich momentan ziemlich mit arbeit zugeschüttet bin. Daß Manuela Schwesig aus gesundheitlichen gründen ihr amt als ministerpräsidentin niedergelegt hat, habe ich mitbekommen. Aber Spahn einfach so weg und gegen Klöckner ausgewechselt? Glaube ich nicht - weiß jemand genaueres?
Und dann folgt der sermon, daß die GRÜNpartei ja gar nicht so ist und eigentlich einige sachen verboten gehörten. Bei den GRÜNEN geht es doch immer nur um die bürgerliche empörung, völlig ohne den willen, irgendwas zu ändern. Die sorgen halt gern für heiße luft. Erinnert sich noch jemand an die 90er jahre, als die Grünpartei forderte, daß der liter benzin 5 mark kosten müsse oder an die damalige diskussion ums 3-liter-auto? Nichts davon ist passiert. Trotz GRÜNer regierungsbeteiligung oder vielleicht auch gerade wegen GRÜNer regierungsbeteiligung, denn was ist schon ein bißchen umwelt gegen ein pöstchen im aufsichtsrat?
Muß man das fliegen verbieten? Nein. Es wäre doch interessant, wie viele leute noch fliegen wollten, wenn man nichtfliegern 60 arbeitstage gesetzlichen urlaub zugestehen würde. Klar, es gibt leute, die sind unabkömmlich. Und wer so wichtig ist, darf weiterhin das flugzeug benutzen. Alle anderen können sich überlegen, ob sie anstatt flugreisenirrsinn lieber mehr freizeit genießen möchten.
»Veggie-day« in kantinen? Ja. Und zwar jeden tag. Nicht anstatt des menüs mit fleisch, sondern als alternative dazu. Leider schmeckt das vegetarische essen in kantinen meist wie schmatzkatz am stiel, weil den meisten kantinenköchen nichts besseres einfällt als milchreis mit zimt und zucker oder griesbrei mit backpflaumenkompott und lauter so'n zeug. So etwas ißt doch niemand, der halbwegs bei trost ist. Wahrscheinlich gibt's inzwischen auch so feinschmeckerhighlights wie fleischimitatbouletten und kunstschnitzel, als ob es nicht möglich wäre, ohne kunstprodukte fleischlos zu kochen. Die erste genießbare rataouille meines lebens habe ich natürlich in Frankreich gegessen. Und zwar dort, wo man es am wenigsten erwarten würde, nämlich in einer schulkantine. Wenn es dort möglich ist, gemüseplempe lecker zuzubereiten, dann sollte das auch in Deutschland möglich sein. Nur verderben Deutsche kantinenköche meist das gemüse, so daß geübte kantinenesser oft gemüse verschmähen, obwohl die meisten nicht jeden tag fleisch essen möchten.
Zitat Roberto:»Nur Verbote von fahrlässigen, ausbeuterischen und zerstörerischen Praktiken haben das Potenzial, etwas zu verändern.«Wenn jemand so argumentiert, zeugt es nicht unbedingt von einem positiven menschenbild. Man kann die leute auch anders dazu bringen, bestimmte dinge zu tun oder eben zu lassen, wenn man ihnen andere wege und möglichkeiten aufzeigt. Dazu wäre es natürlich von vorteil, die verhältnisse umzustürzen und die wirtschaft von »profit« auf »versorgung der menschen« umstellen. Aber das will ja wieder keiner.
Foto am montag (383)
Zur feier des tages etwas besonders niedliches:
Meine hausspinne. Anständige haustiere haben mehr als vier beine.
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foto am montag
Montag, 9. September 2019
Foto am montag (382)
Haubentaucher (podiceps cristatus). Irgendwie streikt der bilderserver. Deshalb ausnahmsweise eine wiederholung.
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foto am montag
Montag, 2. September 2019
Foto am montag (381)
Heute mal etwas aus der kategorie »janz schräje vöjel«. Ich habe ein lustiges dingelchen gefunden und habe keine ahnung, was das ist.
Das is’n ding. Hat irgendwer eine ahnung, wofür das gut ist?
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foto am montag
Sonntag, 1. September 2019
AfD nun doch für homo-ehe?
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verarschismus
Zum Weltfriedenstag
80 jahre nach beginn des Zweiten Weltkriegs.
Erich Weinert 41/42
Die Wacht im Osten
Das Haar wächst uns zur Mähne,
Die Seife wird uns fremd.
Wir putzen keine Zähne
Und wechseln knapp das Hemd.
Verdreckt sind alle Kleider,
Oft bleibt der Magen leer.
Von Bier und Wein gibt’s leider
Auch keinen Tropfen mehr.
Doch dieser Herorismus
Hat auch besondren Reiz
Es schlägt der Rheumatismus
Fürs Vaterland aufs Kreiz.
Kein Dach und kein Gehäuse,
So geht’s im Schritt und Tritt.
Nur unsre braven Läuse
Marschieren wacker mit.
Doch wer im Schützengraben
Fürs Vaterland erfror,
den finden dann die Raben
Als frisches Eisbein vor.
So geht es ohne Pause
Rückwärts im Siegeslauf.
Und gehn wir nicht nach Hause,
so gehn wir alle drauf.
Erich Weinert 41/42
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