Da liest man aus querdenkerkreisen seit nahezu zwei jahren immer wieder, daß der prof. dr. Wieler bloß veterinär ist und tut nichts, wenn der sagt »bitte lassen Sie sich impfen«, weil man ein ignoranter mensch ist und deshalb nicht auf tierärztlichen rat hören müsse.
Vor diesem hintergrund entbehrt es nicht gänzlich der komik, daß die querpfeiffen sich lieber eine wurmkur für gäule reinziehen. Zwar nützt die gegen corona nichts, aber wenigstens ist es richtig schön giftig und quergedacht.
»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Freitag, 19. November 2021
Sonntag, 9. Mai 2021
Heute 17:00 uhr: sonderausgabe #ferngespräch
HEUTE. 17:00. 🇪🇺 https://t.co/B7yqOusaC2
— Tommy Krappweis (@TommyKrappweis) May 9, 2021
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Donnerstag, 15. April 2021
TVtip
Nachdem es gestern einen eher traurigen fernsehtip gab, gibts heute was schöneres: im ORF kann man derzeit die Science Busters sehen. Derzeit sogar in meiner lieblingsbesetzung mit Florian Freistetter und Martin Moder - im vergangenen jahr sollten die ende april in Berlin auftreten. Ich hatte eine eintrittskarte dafür und hoffe immer noch, daß sie eines schönen tages nach Berlin kommen und ich dabei sein kann.
Aber bis dahin erstmal im TV. Wer den Martin Moder mal singen und schlagzeug spielen sehen/hören möchte, sollte sich das unbedingt anschauen. Zur ORF-TVthek geht es hier lang.
Leider nur sieben tage lang sichtbar.
Aber bis dahin erstmal im TV. Wer den Martin Moder mal singen und schlagzeug spielen sehen/hören möchte, sollte sich das unbedingt anschauen. Zur ORF-TVthek geht es hier lang.
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Donnerstag, 18. März 2021
18. märz 1871 - 150 jahre Pariser Kommune
Dazu ein auszug aus der »Proletenpassion« der Österreichischen band »Die Schmetterlinge«, das ist eine TVproduktion des ORF von 1978:
Kurze geschichte der Pariser Kommune von Karambolage bei arte tv:
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Donnerstag, 11. März 2021
Aus der impfstoffprobierstube
Einen wundersamen wandel gab es in der vergangenen woche an der impfstoffgegnerfront. Bisher hatten sie »gewußt«, daß niemand an, sondern alle mit corona sterben und jetzt alle an und niemand mit der impfung stirbt, weil die pharmaindustrie menschenversuche macht und »uns« aus purer bosheit nach dem leben trachtet. Aber neuerdings ist das plötzlich anders. Unter anderem das rechtspopulistische FPÖblatt »Wochenblick« berichtete am 5. märz über den Lübecker professor und unternehmer Winfried Stöcker, der einen »homemade« impfstoff gegen covid-19 entwickelt hat und verklagt wurde.
Für die, die es nicht oder nur am rande mitbekommen haben, sei die geschichte kurz zusammengefaßt: der Lübecker prof. dr. W. Stöcker hat in seinem labor einen impfstoff entwickelt, diesen an sich selbst, seinen mitarbeitern und weiteren personen ausprobiert. Nachdem dieser nach zweifacher injektion bei den meisten eine immunrektion hervorrief, hat er die zulassung des impfstoffs beim Paul-Ehrlich-Institut beantragt. Daraufhin hat das PEI umgehend anzeige gegen den herrn Professor erstattet.
Die »studienergebnisse« und das »rezept« für den impfstoff findet man übrigens in Stöckers blog zwischen rezepten für seezungen (hierbei sei zu beachten, daß diese direkt vom fischer oder Hamburger Fischmarkt sein müssen. Exemplaren vom Münchner Fischmarkt oder blumengroßhändler soll man vermutlich eher mit mißtrauen begegnen) und rhabarbersaft. Lecker. Kein scherz - wer glaubt, meine phantasie sei mir an dieser stelle durchgegangen, möge bitte selbst nachschauen. Das habe ich mir nicht ausgedacht.
Für die, die es nicht oder nur am rande mitbekommen haben, sei die geschichte kurz zusammengefaßt: der Lübecker prof. dr. W. Stöcker hat in seinem labor einen impfstoff entwickelt, diesen an sich selbst, seinen mitarbeitern und weiteren personen ausprobiert. Nachdem dieser nach zweifacher injektion bei den meisten eine immunrektion hervorrief, hat er die zulassung des impfstoffs beim Paul-Ehrlich-Institut beantragt. Daraufhin hat das PEI umgehend anzeige gegen den herrn Professor erstattet.
Die »studienergebnisse« und das »rezept« für den impfstoff findet man übrigens in Stöckers blog zwischen rezepten für seezungen (hierbei sei zu beachten, daß diese direkt vom fischer oder Hamburger Fischmarkt sein müssen. Exemplaren vom Münchner Fischmarkt oder blumengroßhändler soll man vermutlich eher mit mißtrauen begegnen) und rhabarbersaft. Lecker. Kein scherz - wer glaubt, meine phantasie sei mir an dieser stelle durchgegangen, möge bitte selbst nachschauen. Das habe ich mir nicht ausgedacht.
Beim »Wochenblick« wissen die natürlich genau, weshalb der geniale herr Professor Doktor angezeigt wurde: er hat ein wirksames antigen entwickelt und weil es der »impflobby« ohnehin bloß um den gewinn geht, wird er dafür verklagt. Aber nicht nur, denn schließlich wird der arme alte mann, wie sollte es anders sein, auch politisch verfolgt.
Seit monaten plärren blätter wie der »Wochenblick« aus allen rohren, daß die pharmaindustrie menschenversuche mache, die impfstoffe nicht ausreichend erprobt wären, die wirksamkeit fragwürdig, man die nebenwirkungen noch gar nicht kennen könne und das alles zwangsläufig zum tode führe. In diesem fall jedoch wissen sie hingegen ganz genau, daß hier nur eine riesensauerei vorliegen kann, wenn dieser rechtschaffende mensch so eine tolle erfindung macht und dann verklagt wird.
Auf die idee, daß das womöglich daran liegen könnte, daß der saubere herr erfinder sich in keiner weise an geltende gesetze gehalten hat, kommt keiner von denen: bevor man arzeneimittel an irgendwelchen menschen testet, muß man nachweisen, daß diese für den menschen ungefährlich sind und sich studien dazu von den zuständigen behörden genehmigen lassen. Im falle von impfstoffen sind das die ethikkommission und das Paul-Ehrlich-Institut. Der herr Professor Doktor ist so überzeugt von sich, daß er meint, das nicht nötig zu haben. Überdies ist es verboten, die eigenen mitarbeiter für derartige versuche heranzuziehen, denn womöglich ist es mit der freiwilligkeit von abhängig beschäftigten nicht so weit her. Insgesamt kann man sagen, daß man es hier nicht mit einem selbstlosen weltretter zu tun hat, sondern eher mit einem schwerreichen unternehmer, dem gesetze und wissenschaftliche standards am arsch vorbeigehen. Dazu hat er sich auf seiner internetseite auch geäußert.
Was ich meinen lesern nicht vorenthalten möchte: Stöckers rezept für rhabarbersaft finde ich so lala, einen selbstversuch ist das eher nicht wert. Von so einem laborexperten hätte ich erhofft, daß er wenigstens erklärt, wie man bananadrink auf rhabarberbasis macht.
Zitat Wochenblick, 5. märz 2021: »Aus welchen Gründen diese offene Feindschaft besteht ist unklar. Was dafür sehr wohl bekannt ist: Dass Stöcker bereits in der Vergangenheit gegen öffentliche Erzählungen aufbegehrte. So führte eine Aussage des früheren Medizin-Professors, dass er Migranten aus dem nahen Osten lieber in die Heimat zurückschicken wolle als ihnen zu erlauben, sich in Deutschland ›festzusetzen‹, zu einer Distanzierungswelle des politisch-korrekten Empöriums.Und weil es um die interessen finsterer mächte geht, hat der »Wochenblick« am dienstag noch einmal nachgelegt:
Insbesondere für die Vollverschleierung von Frauen hatte er zudem kein Verständnis. Kritisch sah er auch die #MeToo-Bewegung und den postmodernen Feminismus. Mehrfach äußerte er sich zudem kritisch gegenüber Kanzlerin Merkel (CDU). Ob seine Ausbootung auch mit seiner Unbotmäßigkeit zu tun hat, ist nicht bekannt. Aber offenbar haben es Systemkritiker in Deutschland schwierig, selbst dann, wenn sie sich in die Dienste dessen stellen wollen, was die Regierung zum Staatsziel erklärt.«
Zitat Wochenblick, 9. märz 2021: »Es sollte eigentlich DIE Sensation sein: Der erfolgreiche deutsche Immunologe Professor Dr. Stöcker entwickelte in Eigenregie einen wirksamen Tot-Impfstoff gegen das Corona-Virus. Er soll so wirksam sein, dass er sogar vor einer Erst-Infektion schützt. Doch die Impfstoff-Sensation soll im Interesse der Pharma-Industrie offenbar im Verborgenen bleiben werden. Sie klagte den erfolgreichen Erfinder, wie Wochenblick berichtete.«Dazu ist es natürlich interessant zu wissen, daß der herr Professor Doktor selbst ein teil der pharmaindustrie ist. Er war gründer und eigentümer der firma Euroimmun, welche ein bedeutender hersteller von reagenzien für labormedizin ist und die er 2017 für $1,3 milliarden verkauft hat. Derzeit besitzt er ein labor mit fünfzig mitarbeitern in Lübeck.
Seit monaten plärren blätter wie der »Wochenblick« aus allen rohren, daß die pharmaindustrie menschenversuche mache, die impfstoffe nicht ausreichend erprobt wären, die wirksamkeit fragwürdig, man die nebenwirkungen noch gar nicht kennen könne und das alles zwangsläufig zum tode führe. In diesem fall jedoch wissen sie hingegen ganz genau, daß hier nur eine riesensauerei vorliegen kann, wenn dieser rechtschaffende mensch so eine tolle erfindung macht und dann verklagt wird.
Auf die idee, daß das womöglich daran liegen könnte, daß der saubere herr erfinder sich in keiner weise an geltende gesetze gehalten hat, kommt keiner von denen: bevor man arzeneimittel an irgendwelchen menschen testet, muß man nachweisen, daß diese für den menschen ungefährlich sind und sich studien dazu von den zuständigen behörden genehmigen lassen. Im falle von impfstoffen sind das die ethikkommission und das Paul-Ehrlich-Institut. Der herr Professor Doktor ist so überzeugt von sich, daß er meint, das nicht nötig zu haben. Überdies ist es verboten, die eigenen mitarbeiter für derartige versuche heranzuziehen, denn womöglich ist es mit der freiwilligkeit von abhängig beschäftigten nicht so weit her. Insgesamt kann man sagen, daß man es hier nicht mit einem selbstlosen weltretter zu tun hat, sondern eher mit einem schwerreichen unternehmer, dem gesetze und wissenschaftliche standards am arsch vorbeigehen. Dazu hat er sich auf seiner internetseite auch geäußert.
Zitat prof. dr. Winfried Stöcker: »Man braucht in der aktuellen katastrophalen Situation keine langwierigen Doppelblindversuche, um Unterschiede in der Wirksamkeit genau herauszuarbeiten. Man impft die ersten tausend Probanden (am besten mit dem Lübecker Verfahren), und macht sie gleich immun. Wenn das gut geht, kommen zehntausend Leute dran, und dann der Rest. Aber manche Kliniker haben stets ihr Drittmittelkonto im Auge und wollen in für sie bewährter Weise die Sache wissenschaftlich angehen und erst einmal sorgsam herausfinden, ob sich bei einem Impfstoff-Kandidaten ein paar Prozent mehr oder weniger Anti-Covid-Antikörper entwickeln. Denn nicht jeder Impfstoff wird wie der aus Lübeck in der Lage sein, bei 95% der Patienten Antikörper in sehr hoher Konzentration zu induzieren, die den Coronavirus ausschalten (neutralisieren).«Während sich die böse pharmamafia an die gesetze gehalten hat und ihre impfstoffe erst auf unbedenklichkeit überprüft hat und danach in aufwändigen kontrollierten doppelblindstudien an zigtausenden probanden die wirksamkeit und nebenwirkungen überprüft hat, um die zulassung zu erhalten, findet der herr Professor Doktor so etwas unnütz und zeitverschwendung. Ist schließlich unsinn, denn seltene nebenwirkungen, die nur bei einem von zehn- oder hunderdtausend vorgekommen wären, hat es bekanntermaßen noch nie gegeben. Aber immerhin kann man an diesem fall lernen, daß es auffällt, wenn jemand sich nicht an die gesetze hält. Und daß ausgerechnet die, die das tiefste mißtrauen gegen die pharmaindustrie hegen, am lautesten protestieren, wenn einer unerlaubte menschenversuche macht und dafür angezeigt wird.
Was ich meinen lesern nicht vorenthalten möchte: Stöckers rezept für rhabarbersaft finde ich so lala, einen selbstversuch ist das eher nicht wert. Von so einem laborexperten hätte ich erhofft, daß er wenigstens erklärt, wie man bananadrink auf rhabarberbasis macht.
Samstag, 30. Januar 2021
Coronademo ohne coronademonstraten
Kein witz. Das hat tatsächlich heute stattgefunden. Oder vielmehr eben eher nicht stattgefunden. So etwas schönes kann natürlich leider nur in Wien passieren.
»Uns stört es nicht, wenn niemand kommt. Wir nehmen es angenehm zur Kenntnis«, konstatierte Polizeisprecher Christopher Verhnjak.
Daß Wien ohne Wiener am schönsten sei, wußte einst schon der Wiener Georg Kreisler: Und eine coronademo ist eben ohne coronademonstranten am schönsten.
»Uns stört es nicht, wenn niemand kommt. Wir nehmen es angenehm zur Kenntnis«, konstatierte Polizeisprecher Christopher Verhnjak.
Daß Wien ohne Wiener am schönsten sei, wußte einst schon der Wiener Georg Kreisler: Und eine coronademo ist eben ohne coronademonstranten am schönsten.
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Dienstag, 15. Dezember 2020
Das Goldene Brett 2020
Auch in diesem jahr wurde wieder das goldene brett verliehen. Wie immer gab es drei nominierte und eine preisverleihung für das lebenswerk.
Leider kann ich das video der presverleihung nicht hier einbinden, man kann es aber auf der webseite des Goldenen Bretts anschauen. Nominiert waren Attila Hildman (die laudatio für ihn hielten die Hoaxillas) Michael Ballweg und Sucharit Bhakdi. Gewonnen hat letzterer. Den preis für das lebenswerk erhielt Ken Jebsen.
Weil der preisträger gesagt hat, man solle Mozart singen, will ich das jetzt mal tun: musik!
Leider kann ich das video der presverleihung nicht hier einbinden, man kann es aber auf der webseite des Goldenen Bretts anschauen. Nominiert waren Attila Hildman (die laudatio für ihn hielten die Hoaxillas) Michael Ballweg und Sucharit Bhakdi. Gewonnen hat letzterer. Den preis für das lebenswerk erhielt Ken Jebsen.
Weil der preisträger gesagt hat, man solle Mozart singen, will ich das jetzt mal tun: musik!
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Dienstag, 6. Oktober 2020
Moritat vom Kriegsminister Theodor Graf Baillet de Latour
Mal wieder ein schönes musikvideo:
Wer mich kennt, weiß natürlich, daß ich vor allem die ratte gut finde, die in dem video vorkommt.
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Donnerstag, 6. August 2020
Make Europa Gscheit Again!
Es gibt einen neuen youtubekanal des SciensBusters und molekularbiologen Martin Moder. Im aktuellen video beschäftigt er sich mit der frage, ob die leute denn nun an oder mit corona sterben.
Im ersten video, das bei MEGA erschien, ging es um die frage, ob man durch grippeimpfung anfälliger für covid-19 würde.
Auf jeden fall spannender als die videos von diesen ganzen schwurbelfränzen, die immer »lang gelabert« mit »gut geredet« verwechseln.
Im ersten video, das bei MEGA erschien, ging es um die frage, ob man durch grippeimpfung anfälliger für covid-19 würde.
Auf jeden fall spannender als die videos von diesen ganzen schwurbelfränzen, die immer »lang gelabert« mit »gut geredet« verwechseln.
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Donnerstag, 25. Juni 2020
Wozu studien und welchen kann man trauen?
In der vergangenen woche kam in einer diskussion auf, daß die frau dr. Nguyen-Kim als chemikerin überhaupt keine medizinischen studien bewerten könne, weil sie nicht vom fach sei. Das sehe ich anders. Auch laien können bis zu einem gewissen grad studien und ihre qualität bewerten. Wie komme ich dazu, sowas zu behaupten? Diese frage zu beantworten hat mir inzwischen Jörg Wipplinger von medizin-transparent, das ist eine internetseite von Cochrane Österreich, auf der gesundheitsbehauptungen aller art wissenschaftlich überprüft werden, in einem vortrag abgenommen.
Er spricht über unterschiedliche arten von studien - ab ca. minute 37 auch darüber, wie vertrauenswürdig welche form von studie ist: expertenmeinungen und fallberichte sind zwar insgesamt bei den leuten sehr beliebt, allerdings nichts worauf man unbedingt vertrauen sollte und am besten metastudien, die zusammenfassend analysieren, was auf dem jeweiligen gebiet bereits geforscht wurde. Was natürlich nicht im umkehrschluß heißt, daß metaanalysen immer gut sind und expertenmeinungen grundsätzlich falsch. Jedoch sollte man sich nicht zu sehr von menschen beeindrucken lassen, die zufällig Professor Doktor heißen und gerade irgendeinen mist behaupten. Auch sollte man darauf achten ob es sich bei der studie um versuche im labor bzw. an tieren handelte oder um eine klinische studie. Im labor läßt es sich beispielsweise nachweisen, daß Sagrotan recht sicher gegen coronaviren wirkt - auf den menschen läßt sich das leider nicht übertragen.
Am schluß des vortrags gibt es auch noch ein paar nützliche links.
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Sonntag, 7. Juni 2020
Schau das doch bei google nach
Endlich weiß ich bescheid.
»Es gibt keine viren. Alles nur erfunden.« Ja was denn sonst?
»Es gibt keine viren. Alles nur erfunden.« Ja was denn sonst?
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Sonntag, 31. Mai 2020
Faschofashion lustig wie Österreich
Das derzeit süßeste paar Österreichs:
Quelle: Titanic
Weil es derzeit in mode zu sein scheint, auf ein braunfleckiges reimtalent aus dem land der erfinder der faschismusbulette hinzuweisen, will ich das natürlich auch.
Im video ca. ab der sechsten minute zu sehen.
Im video ca. ab der sechsten minute zu sehen.
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Dienstag, 5. Mai 2020
202 jahre Karl Marx
Lied vom leben des Karl Marx:
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Mittwoch, 29. April 2020
Corona in Europa
Hier wird noch einmal schön chronologisch dargelegt, wie sich das coronavirus weitgehend ungehindert von Tirol aus in Europa ausbreiten konnte.
Aber in Deutschland war es nicht wesentlich besser. Sicherlich wäre es schlau gewesen, angesichts der situation den karneval und die damit verbundenen volksfeste in diesem jahr einfach mal ausfallen zu lassen - oder wenigstens auf den sommer zu verschieben. Das wäre nach dem anschlag in Hanau sicherlich eine freundliche geste gegenüber den angehörigen der ermordeten gewesen und hätte uns vielleicht den derzeitigen lockdown erspart. Aber das ging ja nicht, weil mit dem fasching viel geld verdient wird. Obgleich bekannt war, daß ende januar eine Deutsche touristin nach ihrem aufenthalt in Ischgl positiv auf corona getestet worden war (im video ca. bei 1min12), wurde weder in Österreich noch in Deutschland großartig handlungsbedarf gesehen und offenbar darauf gehofft, das problem irgendwie aussitzen zu können. Erst wesentlich später mußte dann »plötzlich« was passieren.
Geschlagene sechs wochen nach dem bekanntwerden des falls aus Tirol vom 30. januar jubelte die BLÖD über Sebastian Kurz, weil der es in diesem galaktischen tempo geschaft hat, zwei gebiete unter quarantäne zu stellen:
Aber in Deutschland war es nicht wesentlich besser. Sicherlich wäre es schlau gewesen, angesichts der situation den karneval und die damit verbundenen volksfeste in diesem jahr einfach mal ausfallen zu lassen - oder wenigstens auf den sommer zu verschieben. Das wäre nach dem anschlag in Hanau sicherlich eine freundliche geste gegenüber den angehörigen der ermordeten gewesen und hätte uns vielleicht den derzeitigen lockdown erspart. Aber das ging ja nicht, weil mit dem fasching viel geld verdient wird. Obgleich bekannt war, daß ende januar eine Deutsche touristin nach ihrem aufenthalt in Ischgl positiv auf corona getestet worden war (im video ca. bei 1min12), wurde weder in Österreich noch in Deutschland großartig handlungsbedarf gesehen und offenbar darauf gehofft, das problem irgendwie aussitzen zu können. Erst wesentlich später mußte dann »plötzlich« was passieren.
Geschlagene sechs wochen nach dem bekanntwerden des falls aus Tirol vom 30. januar jubelte die BLÖD über Sebastian Kurz, weil der es in diesem galaktischen tempo geschaft hat, zwei gebiete unter quarantäne zu stellen:
![]() |
| Bildschirmfoto aus der BLÖD vom 13. märz 2020 |
»So einen brauchen wir auch!« - fragt sich halt bloß, wofür?
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Dienstag, 28. April 2020
Die abgesagteste kabaretttour des universums
Derzeit schreibt der astronom Florian Freistetter in seinem blog über die abgesagte tour der Science Busters und wissenschaftsgeschichten über all die orte, an denen sie nicht aufgetreten sind. Sie waren beispielsweise nicht in Salzburg, nicht in Ingolstadt, nicht in München, nicht in Wildon, nicht in Wien, nicht in Dresden, nicht in Leipzig und am vergangenen samstang leider auch nicht in Berlin und bei diesem termin war auch ich nicht anwesend. Und so erfährt man etwas über den Halleyschen Kometen und warum Neptun ein Berliner ist.
Aber man kann sie montagsmittags im ORF FM4 hören, hier kann man es als podcast nachhören. Und heute abend nach 23 uhr im ORF sehen, wo sie sich mit der frage »Warum landen Asteroiden immer in Kratern?« befassen. In der ORFtvthek kann man sendungen meist sieben tage sehen.
Aber man kann sie montagsmittags im ORF FM4 hören, hier kann man es als podcast nachhören. Und heute abend nach 23 uhr im ORF sehen, wo sie sich mit der frage »Warum landen Asteroiden immer in Kratern?« befassen. In der ORFtvthek kann man sendungen meist sieben tage sehen.
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Sonntag, 1. März 2020
Impfpflicht
Was in Deutschland die »Heute Show« ist, heißt in unserem kotelettförmigen, südöstlichen nachbarland »Gute nacht Österreich«. Eine der besten sendungen im Deutschsprachigen fernsehen.
Weil ab heute in Deutschland die impfpflicht gegen masern gilt, ein video dazu.
Endlich erfahren wir, warum nach dem impfen der arm weh tut. Peter Klien zum impfen:
Weil ab heute in Deutschland die impfpflicht gegen masern gilt, ein video dazu.
Endlich erfahren wir, warum nach dem impfen der arm weh tut. Peter Klien zum impfen:
Zitat Peter Klien:»... eine impfpflicht bedeutet, daß die einen sich gegen masern, mups oder tetanus impfen lassen und die anderen gegen ihren willen.«Die sendung »Gute Nacht Österreich« gibt’s übrigens erst seit vergangenem september, aber man kann das durchaus als Beösterreichrung der medienlandschaft bezeichnen. Die witze über Österreichische politiker versteht man als außenstehender natürlich nicht immer, aber man kann die lacherquote extrem schnell steigern. Wenn man ab und an ein paar Ösizeitungen liest, kennt man die figuren, um die es geht, relativ schnell. Aber auch ohne das alles ist die sendung sehenswert.
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Dienstag, 4. Februar 2020
Bienensterben
Ein vortrag zum thema bienensterben von Robert Brodschneider von der uni Graz. Für interessierte menschen bietet der vielleicht nicht viel neues, aber weil viele leute glauben, daß man sich sorgen machen müßte, weil die honigbiene auf dem aussterbebett liege, möchte ich darauf aufmerksam machen.
Das bienensterben gibt es. Allerdings betrifft es wildbienen, die mit veränderten klima- und umweltbedingungen nicht klarkommen - andere hingegen scheinen davon zu profitieren. Ich erinnere an mein mittsommerrätsel vom letzten jahr, dessen auflösung die blaue holzbiene war. Hatte ich vorher nie gesehen.
Das bienensterben gibt es. Allerdings betrifft es wildbienen, die mit veränderten klima- und umweltbedingungen nicht klarkommen - andere hingegen scheinen davon zu profitieren. Ich erinnere an mein mittsommerrätsel vom letzten jahr, dessen auflösung die blaue holzbiene war. Hatte ich vorher nie gesehen.
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Freitag, 13. Dezember 2019
And the winner is...
Keine große überraschung: das Goldene Brett geht an die firma Hevert.
…und darum geht das Goldene Brett an: HEVERT
— Das Goldene Brett (@goldenesbrett) 13. Dezember 2019
Danke @NatalieGrams!#goldenesbrett pic.twitter.com/CJMXYVuZjD
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Goldenes Brett 2019
Heute abend wird wieder das Goldene Brett verliehen und schon wieder habe ich es verschlafen, meinen kandidaten rechtzeitig zu nominieren.
Mein kandidat wäre die Deutsche Bundesregierung gewesen. Zwar hat die wenigstens mal drüber nachgedacht, den beruf des heilpraktikers abzuschaffen, wie Panorama ende oktober berichtete.
Lustige tatsache ist jedoch, daß man bis heute im kurs.net der Bundesirrenagentur heilpraktikerkurse auf bildungsgutschein findet. Die »ausbildung« für diesen beruf wird also nicht nur nicht abgeschafft, sondern sogar auch noch staatlich gefördert. Die kosten für so eine ausbildung belaufen sich von ca. 2.500€ bis über 20.000€. Man kann die »ausbildung« auch bequem im fernstudium von zu hause aus machen, man muß nur zu einem Präsenzseminar á 20 Stunden (2,5 Tage) zur Vermittlung von Kenntnissen in Anamnese, Untersuchungsmethoden und Injektionstechniken. Die Seminargebühren sind in den Studiengebühren enthalten antanzen. Das hört sich nach einer fundierten ausbildung an. Muß es wohl auch sein, gibt’s schließlich auf bildungsgutschein. Im gegensatz zu meisterkursen.
Übrigens benötigt man keinen dieser kurse, um zur heilpraktikerprüfung auf dem gesundheitsamt zugelassen zu werden. Man benötigt bloß einen schulabschluß (hauptschule reicht), ein sauberes polizeiliches führungszeugnis, ein ärztliches attest über die gesundheit und man muß über 25 jahre alt sein, irgendwelche ausbildungsnachweise sind unnötig. Möchte man die prüfung für einen gesellen-, facharbeiter- oder kaufmannsgehilfenbrief ablegen, ist es zwingend vorgeschrieben, ausbildungsnachweise vorzulegen und wenn man das dritte mal durchgefallen ist, ist schluß. Die heilpraktikerprüfung darf man so oft wiederholen, wie man möchte.
Die prüfung zum heilpraktiker gilt unter den anwärtern als »anspruchsvoll«. Angeblich bräuchte man dafür ein halbes medizinstudium. Stellt sich die frage, weshalb man mit einem halben medizinstudium in einer eigenen praxis auch schwerstkranke behandeln, mit einer halben frisörlehre aber keinen eigenen salon betreiben darf, dafür benötigt man eine abgeschlossene lehre und einen meisterbrief. Die prüfung besteht aus einem ankreuztest und einer mündlichen prüfung. Man muß sechzig fragen in hundertzwanzig minuten beantworden. Vor einigen jahren habe ich mir mal die mühe gemacht, mich durch einige dieser ankreuztests durchzuklicken. Um es vorwegzunehmen: ich wäre durchgefallen. Man muß nämlich mindestens 75% der fragen richtig beantworten und ich habe nur ca. 60 bis 65% geschafft. Das lag unter anderem daran, daß ich mich mit medizinischer terminologie nicht unbedingt perfekt auskenne und somit etliche fragen gar nicht verstanden habe und dann einfach irgendwas angekreuzt habe, mit ein bißchen vokabeln üben könnte ich meine trefferquote sicherlich steigern. Außerdem hat mein viertelmedizinstudium nur aus einem Rotkreuzkurs, den ich für die zulassung zur führerscheinprüftung brauchte, bestanden.
Warum ist sowas erlaubt?
Die Bundesregierung hätte für die staatlich geförderte quacksalberei das Goldene Brett verdient, jedoch war sie nicht nominiert. Vielleicht im nächsten jahr.
Mein kandidat wäre die Deutsche Bundesregierung gewesen. Zwar hat die wenigstens mal drüber nachgedacht, den beruf des heilpraktikers abzuschaffen, wie Panorama ende oktober berichtete.
Lustige tatsache ist jedoch, daß man bis heute im kurs.net der Bundesirrenagentur heilpraktikerkurse auf bildungsgutschein findet. Die »ausbildung« für diesen beruf wird also nicht nur nicht abgeschafft, sondern sogar auch noch staatlich gefördert. Die kosten für so eine ausbildung belaufen sich von ca. 2.500€ bis über 20.000€. Man kann die »ausbildung« auch bequem im fernstudium von zu hause aus machen, man muß nur zu einem Präsenzseminar á 20 Stunden (2,5 Tage) zur Vermittlung von Kenntnissen in Anamnese, Untersuchungsmethoden und Injektionstechniken. Die Seminargebühren sind in den Studiengebühren enthalten antanzen. Das hört sich nach einer fundierten ausbildung an. Muß es wohl auch sein, gibt’s schließlich auf bildungsgutschein. Im gegensatz zu meisterkursen.
Übrigens benötigt man keinen dieser kurse, um zur heilpraktikerprüfung auf dem gesundheitsamt zugelassen zu werden. Man benötigt bloß einen schulabschluß (hauptschule reicht), ein sauberes polizeiliches führungszeugnis, ein ärztliches attest über die gesundheit und man muß über 25 jahre alt sein, irgendwelche ausbildungsnachweise sind unnötig. Möchte man die prüfung für einen gesellen-, facharbeiter- oder kaufmannsgehilfenbrief ablegen, ist es zwingend vorgeschrieben, ausbildungsnachweise vorzulegen und wenn man das dritte mal durchgefallen ist, ist schluß. Die heilpraktikerprüfung darf man so oft wiederholen, wie man möchte.
Die prüfung zum heilpraktiker gilt unter den anwärtern als »anspruchsvoll«. Angeblich bräuchte man dafür ein halbes medizinstudium. Stellt sich die frage, weshalb man mit einem halben medizinstudium in einer eigenen praxis auch schwerstkranke behandeln, mit einer halben frisörlehre aber keinen eigenen salon betreiben darf, dafür benötigt man eine abgeschlossene lehre und einen meisterbrief. Die prüfung besteht aus einem ankreuztest und einer mündlichen prüfung. Man muß sechzig fragen in hundertzwanzig minuten beantworden. Vor einigen jahren habe ich mir mal die mühe gemacht, mich durch einige dieser ankreuztests durchzuklicken. Um es vorwegzunehmen: ich wäre durchgefallen. Man muß nämlich mindestens 75% der fragen richtig beantworten und ich habe nur ca. 60 bis 65% geschafft. Das lag unter anderem daran, daß ich mich mit medizinischer terminologie nicht unbedingt perfekt auskenne und somit etliche fragen gar nicht verstanden habe und dann einfach irgendwas angekreuzt habe, mit ein bißchen vokabeln üben könnte ich meine trefferquote sicherlich steigern. Außerdem hat mein viertelmedizinstudium nur aus einem Rotkreuzkurs, den ich für die zulassung zur führerscheinprüftung brauchte, bestanden.
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Dienstag, 26. November 2019
Volksbegehren für BGE gescheitert
In Österreich gab es in der vergangenenn woche ein volksbegehren für das bedingungslose grundeinkommen. Anstatt der erforderlichen 100.000 unterschriften kamen aber nur 70.000 zusammen.
Recherchen des 1-euro-blogs zufolge war der initiator des volksbegehrens ein geistheiler aus Graz.
Recherchen des 1-euro-blogs zufolge war der initiator des volksbegehrens ein geistheiler aus Graz.
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