Montag, 31. Dezember 2018

Foto am montag (348)

Die eichkatze plündert den tannenbaum.

Die redaktion des 1€blog wünscht einen guten rutsch ins neue jahr.

Montag, 24. Dezember 2018

Foto am montag (347)

Das eselchen auf dem bild guckt fast so begeistert wie ich derzeit. Schöne feiertage für alle!

Samstag, 22. Dezember 2018

Gesundheitsgefährdung durch weihnachtsmusik


Laut einer pressemitteilung der gewerkschaft verdi ist die dauerbeschallung mit weihnachtsmusik gesundheitsschädlich.
Zitat:»...die stundenlange Dauerbeschallung mit zu lauter Weihnachtsmusik hat gesundheitliche Folgen, von Bluthochdruck über negativen Stress bis zur Erhöhung der Herzfrequenz. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nimmt dadurch um 20 Prozent zu...«
Das habe ich schon immer gewußt. Dies dauergedudel kann nicht gesund sein. Allerdings, so verdi, gelte es ganzjährig für jede art von beschallung, daß zimmerlautstärke einzuhalten sei.

Da wirft sich die frage auf, wie sich das z.b. für orchestermusiker durchsetzen läßt.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Verkehrtes verständnis

Schäbig wird es, wenn selbsternannte »experten« verständnis für bestimmte bevölkerungsgruppen äußern, dann aber doch wieder bloß gängige klischees bedienen. Wie beispielsweise letztens mal wieder Ilka Bessin besser bekannt als »Cindy aus Marzahn«.
Zitat Ilka Bessin:»Um 14 Uhr bin ich aufgewacht, dann habe ich „Vera am Mittag“ geguckt, obwohl ich das schon aus der Nacht davor kannte. Es lief ja nichts anderes.«
Wenn sie das so erzählt, will ich ihr das schon glauben. Aber ein bißchen stutzig macht mich das schon. Zwar schaue ich wenig fernsehen, was daran liegt, daß ich noch nie im leben einen fernseher besessen habe, jedoch kann ich mich noch genau daran erinnern, daß es in der zeit von 2001 bis 2003, was die zeit von Bessins arbeitslosigkeit gewesen sein soll, in Berlin andere fernsehsender gab als nur Sat1.

Und dann kommen mir ganz traurige gedanken, wie frau Bessin in ihrer einraumwohnung in der achtzehnten etage im plattenbau in Marzahn vor einem Junostfernseher hockte, der nur Sat1 und DDR2 kann - und letzterer sender ist bekanntermaßen mit der DDR untergegangen. Aber wahrscheinlich wird sie dabei wenigstens nicht gefroren haben.

Trotzdem sagt sie bloß die halbe wahrheit. Sie hat hat doch auch noch etwas anderes gemacht. Sie hat sich in der zeit ihre bühnenfigur ausgedacht, sie hatte sehr viel glück und hat es damit bis ins fernsehen geschafft. Andere arbeitslose denken sich auch etwas aus, womit sie ihre zeit verbringen, nur häufig leider mit geringem erfolg. Und dann werden sie von einer, die verständnis heuchelt, einerseits blöde angekumpelt, so von wegen daß man ihnen selbstbewußtsein geben müsse und auf der anderen seite doch wieder als faule säcke verlacht, die schon um 14 uhr in der frühe aufstehen. Und das ist eine art von »verständnis«, die ganz bestimmt niemand braucht.

Montag, 3. Dezember 2018

Foto am montag (344)

Haubentaucher (leider gerade abgetaucht)

Samstag, 1. Dezember 2018

Des Merzen menschliche seite

Das junge, frische gesicht der CDU, stolze 16 monate jünger als das alte abgewrackte Merkel, hat für empörung gesorgt, weil es sich als millionenverdiener in der mittelschicht verortet.

Dabei ist das alles doch so klar: laut der letzten erhebung gibt es genau 18.999 einkommensmillionäre - die sind abjezählt - und rund 82 millionen - die sind nicht so jenau abjezählt - einwohner in diesem land. Friedrich Merz ist davon überzeugt, daß er zur mittelschicht gehöre, weil man schließlich mit (zitat) »Fleiß, Disziplin, Anstand, Respekt« zu einem millionengehalt kommen könne. Es gibt keinen grund sich da drüber aufzuregen. Er sagt einfach, was er über die leute hierzulande denkt »Eure armut kotzt mich an«. Wer bloß einkommensreich ist und nur ein nettoäquivalenzeinkommen von über 43.840€ ist ja bloß ein fauler sack, der sich nicht genug angestrengt hat! Sonst wäre er schließlich da, wo Merz die »mittelschicht« aus gutverdienenden, anständigen menschen sieht.

Er hat zur genüge klargemacht, was er von armen leuten hält.  Bildung sei nichts selbstverständliches. H4empfänger wissen das doch schon längst. Für bildung ist im h4regelsatz nämlich ein € und ein cent vorgesehen. Lange habe ich gerätselt, was man davon wohl kaufen soll. Inzwischen bin ich schlauer, weil ich nämlich weiß, was man damit anfangen soll. Neulich war ich auf einem büchertrödel, wo ich für nur fünfzig cent eine recht hübsche ausgabe des Manifests der Kommunistischen Partei erworben habe. Man muß also keineswegs dumm bleiben, sondern bekommt vom regelsatz also zumindest theoretisch zwei kommunistische manifeste und einen cent, den man behalten darf. Nach nur fünfzig monaten arbeitslosigkeit und des eisernen sparens bekommt man sogar noch ein drittes manifest dazu. Das ist doch was.

Über das elterngeld sagte er 2010 folgendes: »Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.« Mit diesen zahlen kann man überhaupt nichts anfangen, wenn man nicht weiß, wie viele der antragsberechtigten berufstätig waren, hausfrauen oder h4empfängerinnen. Und außerdem müssen h4empfängerinnen alles beantragen, was geht, weil das jobcenter so nämlich kosten abwälzt. Da ist halt nichts mit »einkünften über denen der geringverdiener«, weil die nämlich alles fein säuberlich vom alg abgezogen kriegen. Der Merz ist dermaßen vor die muffe gepufft, daß man ihn schon fast nicht mehr ernst nehmen könnte, wenn er dann nicht einfluß hätte. Das problem der arbeitslosen ist schließlich das viele geld, das ihnen im laufe ihres gesamten lebens hinterhergeworfen wird.

»Wenn ich ‚Oberklasse‘ oder ‚Oberschicht‘ höre, denke ich an Menschen, die viel Geld oder eine Firma geerbt haben und damit ihr Leben genießen.«  Als wäre es nicht völlig wumpe, wo die patte herkommt. Aber wenn er nicht wenigstens sein leben genießen kann, dann ist er nicht bloß ein geldsack, sondern obendrein ein vollkoffer. Er kann ja nicht einmal auf seinen eigenen kram aufpassen, ohne irgendwas zu verlieren. Die geschichte mit den obdachlosen, die sein laptop gefunden haben und zum dank ein probeexemplar seines buches »Nur wer sich ändert, wird bestehen« bekamen, spricht auch für sich. Obdachlosen gibt man kein geld, denn wenn sie damit umgehen könnten, hätten sie schließlich welches. Stattdessen verfressen und versaufen sie es.

»Man nehme sein Geschmier. Zum Arschwisch knülle man das Papier zum Dienst der Hinterseiten« wußte dereinst schon Georg Heym. Gern wäre ich mal buchhalter bei der klopapierfabrik WEPA, bei der herr Merz im aufsichtsrat sitzt. Wenn herr Merz mit dem geld, das er bekommt, ohnehin nichts anzufangen weiß, weil er das leben nicht genießt, dann würde ich ihm einfach mal 19.591.800 blatt vorbeischicken, die er dann den rest seines lebens mit seinem mist vollschmieren darf.

Die gesellschaft möchte recht gern darauf verzichten, daß er »der Gesellschaft etwas zurückgibt,« weil er »es sich leisten kann.« Er sollte einfach die klappe halten und in rente gehen.

Dienstag, 27. November 2018

Foto am montag (343)

Mandarinente (aix galericulata)

Freitag, 23. November 2018

Schreck laß’ nach!

Wie die Titanic heute meldete, will todespfleger Jens S. die CDU wiederbeleben. Noch schlimmer sieht es allerdings bei der SPD aus:

Donnerstag, 22. November 2018

Foto am montag (342)

Mit rekordverdächtiger verspätung gibt es doch noch ein foto:
Seidenschwänze (bombycilla garrulus)

Dienstag, 13. November 2018

Jetzt wird die bahn richtig jeck

Neulich wollte ich nach Gesundbrunnen und hatte einen platz in dem ICE reserviert, bei welchem zwei züge aus Köln und Düsseldorf zwangsvereint, aber wenigstens in separaten zugteilen, der reichshauptstadt entgegenrasen. Kurz bevor ich ich losfuhr, meldete der DB Navigator, daß ausnahmsweise nur eine zughälfte führe - und zwar die aus Düsseldorf. Mit überfüllung des zuges sei zu rechnen. Wie man sich allerspätestens nach dreimaligem raten denken kann, sollte mein sitzplatz selbstverständlich in der Kölner hälfte des zuges sein. Am umsteigebahnhof wurde nur der Düsseldorfer zugteil angesagt. Ich war echt voll angefressen.

Keine fünf minuten später saß ich auf dem von mir reservierten platz im zugteil aus Köln, die reservierung allerdings hätte ich mir sparen können, weil ich fast allein im wagen war. Die meisten leute sind natürlich in die angekündigte Düsseldorfer zughälfte eingestiegen.

So kann man auch menschen in den wahnsinn treiben!

Abbildung ähnlich

Aber okay, die bahn bremst sogar für Böhmermann. Ob die geschichte nun stimmt oder nicht, ist mir relativ egal. Dieses moralisieren, ob die bahn auch für einen nichtpromi gehalten hätte, ist daneben. Vielleicht hat es dem zugchef einfach spaß gemacht, den Böhmermann im langweiligsten nest in Niedersachsen aus dem zug zu werfen. Daß außerplanmäßige sonderhalte bei der bahn sonst nie vorkämen, stimmt nicht, das sagt auch Karl-Peter Naumann von Pro Bahn und ich kann das bestätigen, denn von einem solchen sonderhalt habe ich auch schon einmal profitiert.

Jan Böhmermann jedoch sollte bahnreiseunterricht nehmen, bei dem er lernt, die texte, die auf den zügen stehen, richtig zu interpretieren oder wenn er nicht weiß, wo der zug hinwill, jemanden zu fragen, der so aussieht als ob er wüßte, wo er hinwill.

Montag, 12. November 2018

Foto am montag (341)

Hier im blog ist derzeit der schweigefuchs unterwegs

Montag, 5. November 2018

Sonntag, 4. November 2018

Reparieren - wegwerfen?

Ohne daß es groß bemerkt worden wäre, wurde am 20. oktober zum zweiten mal der Internationale Repair Day begangen. Damit möchte das netzwerk der reparaturinitiativen auf die forderung, daß es ein recht auf reparatur geben sollte, aufmerksam machen. Bisher wußte ich nicht einmal, daß es so etwas wie eine »reparaturbewegung« überhaupt gibt. Das habe ich gerade erst in einem interview in der SZ gelesen. Der soziologe Tom Hansing von der stiftung »anstiftung« sagt dazu einige durchaus sinnvolle dinge, die allerdings mit unserem wirtschaftssystem nicht besonders gut vereinbar sind.
Zitat Tom Hansing:»Das [sich viele menschen alle ein bis zwei jahre ein neues smartphone kaufen] ist tatsächlich ein riesengroßes Problem. Da geht es weniger um Rechenleistung, die Geräte sind in erster Linie ein Statussymbol. Das ist der Erfolg von PR und Werbung. Die Verantwortung allein auf die Konsumenten zu schieben, ist nicht hilfreich. Wir müssen andere Verhaltensweisen fördern. Wir können die Welt reparieren, Gerät für Gerät, Teil für Teil. Das ist das Faszinosum an der Reparier-Bewegung.«
Mir ist es nach wie vor ein rätsel, wer denn die leute sind, die sich alle naselang ein neues smartphone kaufen. Sicherlich gibt es ausreichend leute, die sich das leisten können, die meisten wollen das aber gar nicht, so ein neues phone muß erstmal neu eingerichtet werden und dafür sind menschen normalerweise viel zu faul. Später sagt er auch noch »Ingenieurinnen und Ingenieure planen natürlich auch die Lebensdauer sämtlicher Komponenten und überlassen das nicht dem Zufall. Wenn ein Objekt zum geplanten Zeitpunkt seinen Geist aufgibt, ist das quasi eine Meisterleistung.« Das stimmt so nicht unbedingt. Die ingenieurskunst liegt vor allem darin, ständig neues zeug zu entwickeln, das ein kleines bißchen schicker ist, daß die leute mit dem ding, das sie eben erst für teuer geld erworben haben, unzufrieden werden, obwohl es bestens funktioniert. Wenn sachen allzu schnell den geist aufgeben, wird niemand überzeugt, etwas ähnliches noch einmal zu kaufen. Die marke mit dem angefressenen obst, beispielsweise, baut durchaus solide geräte. Allerdings tut diese firma alles, daß möglichst niemand lust hat, stundenlang an alten rechnern rumzupfriemeln, weil die neueren teile mehr spaß versprechen.
Zitat Tom Hansing:»Die meisten Menschen wissen, dass die Wegwerfmentalität falsch ist. Nun muss die Politik dafür Rahmenbedingungen im Alltag schaffen. Wer reparieren kann, wird weniger durch den Markt erpressbar. Reparieren ist nicht nur die ökonomisch sinnvollere Alternative, sondern auch ökologisch. Wir sagen: Wir brauchen nicht immer den neuesten Schnickschnack. Wir brauchen Geräte, die wir so lange wie möglich selbstbestimmt und unabhängig erhalten können.«
Daß es ökologisch sinnvoll ist, möglichst wenig müll zu produzieren, dürfte den meisten leuten einleuchten. In der ökonomie sind jedoch gegensätzliche interessen unterwegs: die industrie will möglichst viel zeug verkaufen, während die verbraucher möglichst viel für ihr geld haben möchten. Wem steht schon der sinn nach ramsch?

Ökonomisch hat reparieren im kapitalismus wenig sinn, weil das den umsatz schmälert. Man denke an die »abwrackprämie«, euphemistisch »umweltprämie« genannt. 2009 wurden knapp zwei millionen fahrzeuge verschrottet. Nicht, weil sie allesamt schrottreif gewesen wären, manch einer hätte sich bestimmt gefreut, wenn er so ein auto noch hätte fahren dürfen. Für die umwelt war das ein haufen müll, für die autonutzer teuer und für die wirtschaft ein tolles konjunkturprogramm. Das gleiche läuft nach dem sogenannten »dieselskandal«. Es ist gänzlich unmöglich, autos mit schadstoffiltern nachzurüsten. Stattdessen bekommen die betrogenen kunden ein trostpflaster aufgeklebt, damit sie ein neufahrzeug kaufen. Nicht, weil das sinnvoll wäre. Es kurbelt den absatz der autoindustrie an. Und um nichts anderes geht es.
Ein iPhone.
Nachdem es einen äußerst 
tragischen unfall hatte.
Apple ist schuld an dieser scheißgravitation! Seit das misgeschick mit dem iPhone passierte, bin ich felsenfester verschwörungstheoretiker. Im gegensatz zu allen anderen verschwörunstheorien stimmt die aber auch wirklich. Habe schließlich ich selbst mir ausgedacht. Ansonsten würden iPhones oder ähnlich zerbrechliche dinge nie im leben runterfallen und zerbrechen.

Freitag, 2. November 2018

Gedopt mit haferschleim über die fußgängerampel

In Berlin sind oft die grünphasen für fußgänger zu kurz. Hierzu ein schönes zitat von bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:
»Für ältere Fußgänger/innen werden Maßnahmen angeraten, die vor allem die physischen Voraussetzungen für sicheres Queren trainieren bzw. aufrecht erhalten und zudem die Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit verbessern.«
Die sollen halt einfach mal ein bißchen besser trainieren. Wer nicht leistungsfähig ist und im notfall nicht sprinten kann, hat auf der straße einfach nichts verloren - zumindest solange er nicht im SUV sitzt. Und außerdem sind die grannies auch vor dreiundzwanzig jahren schon gern ampelsurfen gegangen an ampeln mit grünphasen unter sechs sekunden:



Hoffentlich fahren die grannies, die heutzutage häufig auch mit rollkrücken bewaffnet sind, wenigstens drängelnden autofahrern ein paar kratzer in den lack.

Dienstag, 30. Oktober 2018

70 jahre Axel Stoll

Zu diesem anlaß ein schnipsel aus dem legendären interview mit Dennis Mascarenas von ddc-tv-Denver:

Manche menschen glauben, Stoll würde seit einigen jahren nicht mehr unter den lebenden weilen. Unwahrscheinlich. Der sitzt in einer reichsflugscheibe richtung Aldebaran. Wo kämen wir hin, wenn es anders wäre?

Montag, 29. Oktober 2018

Samstag, 27. Oktober 2018

Aua, brennessel!

Deutschlandfunk Kultur mal wieder. Sarah Wieners grandiose speisekammer. Sie meint, daß beste, wo gibt, wären brennesseln. Und was wird auf dem bild gezeigt?
Natürlich keine brennessel, sondern die weiße taubnessel, die nur so tut als wäre sie eine brennessel, aber ansonsten weitgehend harmlos ist. Echte brennesseln sehen so aus:
Es läge mir natürlich fern, zu behaupten, daß frau Wiener taubnesseln nicht von brennesseln unterscheiden könnte. Das bild hat sie wahrscheinlich nicht selbst ausgesucht.

Und dann wird es drollig:
Zitat Sarah Wiener:»[...]Pflücken Sie nichts, wo [...] Felder gedüngt [...] sind.«[...]
Dem weniger naturromantisch veranlagten menschen sind brennesseln, bitte was?

Zeigerpflanzen für sticktoffreichen boden. Das bedeutet, sie wachsen nur dort, wo ordentlich gedüngt wurde. Womit auch immer. Die sind immer lecker nitratbelastet.

Im fall der von taubnessel und brennessel sind zwei theoretisch eßbare pflanzen miteinander verwechselt worden. Wenn man allerdings pastinak und schierling, dessen wurzeln ebenfalls mild schmecken sollen, verwechselt, begeht man einen fehler, den man unter umständen nicht mehr korrigieren kann. Wenn selbst beim öffentlich-rechtlichen rundfunk, bei dem man zumindest meinen sollte, daß da fachkompetente menschen in der redaktion sitzen, solche verwechslungen passieren, kann ich botanisch unkundigen nur dringend abraten, irgendwelche wildpflanzen zu essen.

Und aus eigener erfahrung kann ich dazu sagen: die meisten eßbaren wildpflanzen sind das risiko, sich zu vergiften definitiv nicht wert - sie schmecken alle eher besch...eiden.