»Wovon man nicht schweigen kann, darüber muß man reden.
Das ist meine meinung. Aber nicht die Wittgensteins.« (Mechthild Mühlstein)
- willkommen in der schlangengrube - (nachtrag ostern 2021)
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Sonntag, 23. August 2020
Katzeklo
Endlich hat man herausbekommen warum katzeklo die katze froh macht.
Koks ist im katzenstreu. Da muß einen wohl nichts wundern.
Freitag, 2. August 2019
Gutes aus der region Berlin
Vorhin im supermarkt.
Ein schild mit der aufschrift »aus Deiner region«. Darunter: nichts als bananen. Vielleicht die berühmte, jedoch seltene Spreewaldbanane, die bereits in der DDR als mangelware galt und die ich bis heute noch nie gesehen habe? Da mußte ich doch wenigstens mal auf das etikett schauen. Und was stand drauf?
Equador. Also nicht ganz Spreewald. Aber doch wenigstens fast. Irgendwie scheinen die meinungen, was noch als »regional« gelten kann und was eher nicht, ein bißchen auseinanderzugehen.
Ein schild mit der aufschrift »aus Deiner region«. Darunter: nichts als bananen. Vielleicht die berühmte, jedoch seltene Spreewaldbanane, die bereits in der DDR als mangelware galt und die ich bis heute noch nie gesehen habe? Da mußte ich doch wenigstens mal auf das etikett schauen. Und was stand drauf?
Equador. Also nicht ganz Spreewald. Aber doch wenigstens fast. Irgendwie scheinen die meinungen, was noch als »regional« gelten kann und was eher nicht, ein bißchen auseinanderzugehen.
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Freitag, 7. Juni 2019
Elektroautos nicht umweltfreundlich
Wer hätte das nur ahnen können?
Gute doku über elektromobilität, die den wahn zeigt, jetzt die falsche verkehrspolitik der letzten 70 jahre einfach mit elektroautos fortzusetzen.
Noch mal zur erinnerung »Das Schweigen der Quandts« - für die und ihresgleichen wird hier politik gemacht. Für den rest der leute eher nicht.
Das muß man sich mal reinziehen: pro kilowattstunde batterieleistung werden in der produktion zwischen 100 und 200 kg CO2 freigesetzt und es werden natürlich leistungsstarke autos mit mehr als 100 kW gebaut, weil man mit denen besser kasse machen kann. Das ist alles andere als umweltschonend. Das gibt es jetzt trotzdem, weil sich so wunderbar geld damit verdienen läßt.
Gute doku über elektromobilität, die den wahn zeigt, jetzt die falsche verkehrspolitik der letzten 70 jahre einfach mit elektroautos fortzusetzen.
Harald Lesch:»In Deutschland ist politik vor allem wirtschaftpolitik. Und da werden alle möglichen menschlichen tragödien, umweltkatastrophen irgendwelche einschränkungen, die wo anders stattfinden, die werden einfach weggedrückt.«Es stimmt, wenn prof. Lesch sagt, daß Deutsche politik vor allem wirtschaftspolitik ist. Nur leider geht das eben auch nicht anders, wenn alles leben der wirtschaft untergeordnet ist. Hier geht es nicht darum zu wirtschaften, damit am schluß so etwas wie ein lebenswertes leben für alle herauskommt, sondern hier wird gewirtschaftet, damit die kapitalvermehrung für eine winzige oberschicht funktioniert.
Noch mal zur erinnerung »Das Schweigen der Quandts« - für die und ihresgleichen wird hier politik gemacht. Für den rest der leute eher nicht.
Das muß man sich mal reinziehen: pro kilowattstunde batterieleistung werden in der produktion zwischen 100 und 200 kg CO2 freigesetzt und es werden natürlich leistungsstarke autos mit mehr als 100 kW gebaut, weil man mit denen besser kasse machen kann. Das ist alles andere als umweltschonend. Das gibt es jetzt trotzdem, weil sich so wunderbar geld damit verdienen läßt.
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Mittwoch, 27. März 2019
Waldfrüchtejoghurtrettung
Den silberfarbenen löffel in waldfrüchtejoghurtrettung hat in diesem monat Rainer Hank mit seiner »fastenmeditation über die verschwendung« in der FAZ gewonnen, weil er einen bereits seit ca. vier wochen abgelaufenen waldfrüchtejoghurt verzehrte als er gerade nichts besseres hatte. Das ist eine meisterleistung, die gewürdigt gehört!
Nun hat der gute mann literaturwissenschaft, philosophie und, ach, auch katholische theologie studiert, weshalb er nicht nur zum thema waldfrüchtejoghurtrettung schreiben sondern zusätzlich beweisen muß, daß er den unterschied zwischen mindesthaltbarkeitsdatum und verfallsdatum nicht weiß, zur erkenntnis gelangt, daß waldfrüchtejoghurtrettung zwar ihn selbst, aber keinen hungernden Afrikaner satt macht und am schluß jedoch ganz genau weiß, daß »aber [...] der Menschheit nur Marktwirtschaft und Kapitalismus [helfen].«
Aber in ordnung. Er hat das ganze mit »fastenmeditation« übertitelt. Und »meditation« bedeutet, man wolle durch nichtdenken zur erleuchtung kommen. Nur das klappt halt immer nicht. Wie man auch an diesem beispiel gut sehen kann.
Herr Hank schreibt darüber, daß er bereits im kindergarten geld gegen den welthunger gespendet habe und beklagt sich, »[k]eine Ahnung« zu haben, »was mit dem Geld von uns Kindern passierte. Hunger und Armut in der Welt hat es jedenfalls erkennbar nicht reduziert«.
Ehrlich gesagt habe ich auch keine ahnung, was mit dem geld passiert ist, das der herr Hank in seiner kindheit in den 50er jahren den betschwestern und -brüdern hinterherwarf. Einige werden damit womöglich sogar sinnvolles angestellt haben, andere nicht. Biblische wunder bewirken konnten die nicht, sondern nur ein paar krümelchen umverteilen. Daß einfach nicht genug nahrungsmittel produziert wurden, konnten die nicht ändern. Am hungerproblem hat der fortschritt in der landwirtschaft was geändert: 1960 lebten rund drei milliarden menschen auf der welt. Von denen waren 40% unterernährt. Heute gibt es eine weltbevölkerung von fast sieben milliarden menschen. Wäre die relation gleich geblieben, müßten heute ca. zweieinhalb milliarden menschen hunger leiden. Es sind aber »nur« ca. 850 millionen. Das sind sicherlich zu viele. Vor allem, wenn man bedenkt, daß es bei den heutigen erträgen locker möglich wäre, mindestens zehn milliarden menschen zu ernähren.
Allerdings sind in armen wie in reichen ländern dank kapitalismus die menschen durch das geld von allem was sie zum leben benötigen ausgeschlossen. Nahrungmittel werden in diesem besten aller wirtschaftssysteme nicht etwa dafür produziert, einfach aufgegessen zu werden. Wie alles andere hat das zeug seinen zweck erfüllt, wenn es verkauft wurde, dann kann man es mit reinem gewissen wegschmeißen, sofern einem der sinn danach steht. Das erkennt man immer besonders gut dann, wenn irgendwo firmenmitarbeiter widerrechtlich eine halbvertrocknete käsebrötchenhälfte oder dergleichen mitgehen lassen, um sie einer sinnvollen verwendung zuzuführen und dann des diebstahls bezichtigt und rausgeschmissen werden. Der fraß ist privateigentum. Der eigentümer darf darüber verfügen, wie er will.
Dagegen hilft auch spenden und fasten und waldfrüchtejoghurtretten nicht.
Nun hat der gute mann literaturwissenschaft, philosophie und, ach, auch katholische theologie studiert, weshalb er nicht nur zum thema waldfrüchtejoghurtrettung schreiben sondern zusätzlich beweisen muß, daß er den unterschied zwischen mindesthaltbarkeitsdatum und verfallsdatum nicht weiß, zur erkenntnis gelangt, daß waldfrüchtejoghurtrettung zwar ihn selbst, aber keinen hungernden Afrikaner satt macht und am schluß jedoch ganz genau weiß, daß »aber [...] der Menschheit nur Marktwirtschaft und Kapitalismus [helfen].«
Aber in ordnung. Er hat das ganze mit »fastenmeditation« übertitelt. Und »meditation« bedeutet, man wolle durch nichtdenken zur erleuchtung kommen. Nur das klappt halt immer nicht. Wie man auch an diesem beispiel gut sehen kann.
Herr Hank schreibt darüber, daß er bereits im kindergarten geld gegen den welthunger gespendet habe und beklagt sich, »[k]eine Ahnung« zu haben, »was mit dem Geld von uns Kindern passierte. Hunger und Armut in der Welt hat es jedenfalls erkennbar nicht reduziert«.
Ehrlich gesagt habe ich auch keine ahnung, was mit dem geld passiert ist, das der herr Hank in seiner kindheit in den 50er jahren den betschwestern und -brüdern hinterherwarf. Einige werden damit womöglich sogar sinnvolles angestellt haben, andere nicht. Biblische wunder bewirken konnten die nicht, sondern nur ein paar krümelchen umverteilen. Daß einfach nicht genug nahrungsmittel produziert wurden, konnten die nicht ändern. Am hungerproblem hat der fortschritt in der landwirtschaft was geändert: 1960 lebten rund drei milliarden menschen auf der welt. Von denen waren 40% unterernährt. Heute gibt es eine weltbevölkerung von fast sieben milliarden menschen. Wäre die relation gleich geblieben, müßten heute ca. zweieinhalb milliarden menschen hunger leiden. Es sind aber »nur« ca. 850 millionen. Das sind sicherlich zu viele. Vor allem, wenn man bedenkt, daß es bei den heutigen erträgen locker möglich wäre, mindestens zehn milliarden menschen zu ernähren.
Allerdings sind in armen wie in reichen ländern dank kapitalismus die menschen durch das geld von allem was sie zum leben benötigen ausgeschlossen. Nahrungmittel werden in diesem besten aller wirtschaftssysteme nicht etwa dafür produziert, einfach aufgegessen zu werden. Wie alles andere hat das zeug seinen zweck erfüllt, wenn es verkauft wurde, dann kann man es mit reinem gewissen wegschmeißen, sofern einem der sinn danach steht. Das erkennt man immer besonders gut dann, wenn irgendwo firmenmitarbeiter widerrechtlich eine halbvertrocknete käsebrötchenhälfte oder dergleichen mitgehen lassen, um sie einer sinnvollen verwendung zuzuführen und dann des diebstahls bezichtigt und rausgeschmissen werden. Der fraß ist privateigentum. Der eigentümer darf darüber verfügen, wie er will.
Dagegen hilft auch spenden und fasten und waldfrüchtejoghurtretten nicht.
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Samstag, 14. April 2018
Über Gentechnik, Greenpeace und viele Tote
Interessantes video von der Spaßbremse über das thema gentechnik und goldenen reis. Über das thema hatte ich im vorvergangenen jahr auch schon mehrfach geschrieben.
Samstag, 3. Dezember 2016
Kuba
Ein etwas älterer vortrag von Theo Wentzke über die revolution in Kuba und ihre folgen. Zwar schon fast zwanzig jahre alt aber trotzdem hörenswert. Trotz der teilweise schlechten tonqualität.
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Dienstag, 19. Juli 2016
Laureates Letter Supporting Precision Agriculture (GMOs)
Leider gibt es auf der internetseite mit dem offenen brief an Greenpeace noch keine übersetzung ins Deutsche. Ich habe den text ins Deutsche übertragen, weil ich es wichtig finde, daß er auch im Deutschen sprachraum verstanden wird. Die internetseite, die ich verlinke, wird von Sir Richard J. Roberts betrieben, der molekularbiologe ist und 1993 den Nobelpreis für Medizin erhalten hat.
»An den vorstand von Greenpeace, die Vereintein Nationen und die regierungen überall auf der welt.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat festgestellt, daß die produktion von landwirschaftlichen produkten sich bis zum jahr 2050 verdoppeln muß, um die ernährung einer wachsenden weltbevölkerung zu sichern. Organisationen, die gegen moderne pflanzenzucht sind, mit Greenpeace an ihrer spitze verleugnen diese tatsache und lehnen biotechnologische innovationen in der landwirtschaft ab. Sie stellen ihre risiken, vorteile und einflüsse falsch dar und haben die kriminelle zerstörung von anerkannten feldversuchen und forschungsprojekten unterstützt.
Wir appelieren an Greenpeace und seine unterstützer, die erfahrungen, die landwirte und konsumenten weltweit mit biotechnologisch verbesserten feldfrüchten und lebensmitteln gemacht haben, erneut zu überprüfen und die ergebnisse wissenschaftlicher einrichtungen anzuerkennen und die kampagnen gegen GMO (gentechnisch modifizierte organismen) im allgemeinen und gegen »goldenen reis« im speziellen zu verzichten.
Wisstenschaftliche institutionen und regulierende behörden in aller welt haben immer wieder festgestellt, daß kulturpflanzen und nahrungsmittel, die durch biotechnologie verbessert wurden, genau so sicher (wenn nicht sicherer) sind wie (bzw. als) die nach anderer methode gezüchteten arten. Nie wurde ein einziger fall bestätigt, bei dem sich der konsum negativ auf mensch oder tier ausgewirkt hätte. Ihr einfluß auf die umwelt hat sich wiederholt als unschädlich und eine wohltat für die globale biodiversität erwiesen.
Greenpeace führt die gegnerschaft zum »goldenen reis« an. Dieser reis hat das das potential tod und krankheit durch vitamin a mangel, welcher die schlimmsten folgen für die ärmsten menschen in Südostasien und Afrika hat, zu reduzieren oder sogar zu beenden.
Die WHO schätzt, daß 250 millionen menschen weltweit an vitamin a mangel leiden, von ihnen sind 40% kinder unter 5 jahren in den entwicklungsländern. Laut UNICEF-statistik gibt es jedes jahr zwei millionen verhinderbare todesfälle durch vitamin a mangel. Das immunsystem wird dadurch beeinträchtigt, was das höchste risiko für babys und kinder bedeutet. Vitamin a mangel ist der hauptgrund, weshalb kinder erblinden. Weltweit betrifft das 250.000 bis 500.000 jedes jahr. Die hälfte von ihnen stirbt innerhalb von 12 monaten nachdem sie ihr augenlicht verloren.
WIR RUFEN GREENPEACE AUF, die kampagne gegen den »goldenen reis« im speziellen und nutzpflanzen und gentechnisch verbesserte nahrungsmittel und nutzpflanzen im allgemeinen fallen zu lassen.
WIR RUFEN DIE REGIERUNGEN IN ALLER WELT AUF, die Greenpeace-kampagne gegen den »goldenen reis« im speziellen und nutzpflanzen und gentechnisch verbesserte nahrungsmittel und nutzpflanzen im allgemeinen abzulehnen. Sie sollten alles in ihrer macht stehende tun, den aktionen von Greenpeace etwas entgegenzusetzen und den landwirten den zugang zu moderner biologie und besonders zu biotechnologisch verbessertem saatgut zu ermöglichen. Einspruch auf grundlage von gefühlen oder dogmen, der von daten widerlegt werden kann, muss aufhören.
Wie viele arme menschen in aller welt müssen noch sterben, bevor erkannt wird, daß das ein VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT ist?
Mit aufrichtigen grüßen,«
[hier klicken, um die liste der unterzeichner zu sehen]
Der vollständigkeit halber möchte ich den englischen originaltext nicht vorenthalten:
»An den vorstand von Greenpeace, die Vereintein Nationen und die regierungen überall auf der welt.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat festgestellt, daß die produktion von landwirschaftlichen produkten sich bis zum jahr 2050 verdoppeln muß, um die ernährung einer wachsenden weltbevölkerung zu sichern. Organisationen, die gegen moderne pflanzenzucht sind, mit Greenpeace an ihrer spitze verleugnen diese tatsache und lehnen biotechnologische innovationen in der landwirtschaft ab. Sie stellen ihre risiken, vorteile und einflüsse falsch dar und haben die kriminelle zerstörung von anerkannten feldversuchen und forschungsprojekten unterstützt.
Wir appelieren an Greenpeace und seine unterstützer, die erfahrungen, die landwirte und konsumenten weltweit mit biotechnologisch verbesserten feldfrüchten und lebensmitteln gemacht haben, erneut zu überprüfen und die ergebnisse wissenschaftlicher einrichtungen anzuerkennen und die kampagnen gegen GMO (gentechnisch modifizierte organismen) im allgemeinen und gegen »goldenen reis« im speziellen zu verzichten.
Wisstenschaftliche institutionen und regulierende behörden in aller welt haben immer wieder festgestellt, daß kulturpflanzen und nahrungsmittel, die durch biotechnologie verbessert wurden, genau so sicher (wenn nicht sicherer) sind wie (bzw. als) die nach anderer methode gezüchteten arten. Nie wurde ein einziger fall bestätigt, bei dem sich der konsum negativ auf mensch oder tier ausgewirkt hätte. Ihr einfluß auf die umwelt hat sich wiederholt als unschädlich und eine wohltat für die globale biodiversität erwiesen.
Greenpeace führt die gegnerschaft zum »goldenen reis« an. Dieser reis hat das das potential tod und krankheit durch vitamin a mangel, welcher die schlimmsten folgen für die ärmsten menschen in Südostasien und Afrika hat, zu reduzieren oder sogar zu beenden.
Die WHO schätzt, daß 250 millionen menschen weltweit an vitamin a mangel leiden, von ihnen sind 40% kinder unter 5 jahren in den entwicklungsländern. Laut UNICEF-statistik gibt es jedes jahr zwei millionen verhinderbare todesfälle durch vitamin a mangel. Das immunsystem wird dadurch beeinträchtigt, was das höchste risiko für babys und kinder bedeutet. Vitamin a mangel ist der hauptgrund, weshalb kinder erblinden. Weltweit betrifft das 250.000 bis 500.000 jedes jahr. Die hälfte von ihnen stirbt innerhalb von 12 monaten nachdem sie ihr augenlicht verloren.
WIR RUFEN GREENPEACE AUF, die kampagne gegen den »goldenen reis« im speziellen und nutzpflanzen und gentechnisch verbesserte nahrungsmittel und nutzpflanzen im allgemeinen fallen zu lassen.
WIR RUFEN DIE REGIERUNGEN IN ALLER WELT AUF, die Greenpeace-kampagne gegen den »goldenen reis« im speziellen und nutzpflanzen und gentechnisch verbesserte nahrungsmittel und nutzpflanzen im allgemeinen abzulehnen. Sie sollten alles in ihrer macht stehende tun, den aktionen von Greenpeace etwas entgegenzusetzen und den landwirten den zugang zu moderner biologie und besonders zu biotechnologisch verbessertem saatgut zu ermöglichen. Einspruch auf grundlage von gefühlen oder dogmen, der von daten widerlegt werden kann, muss aufhören.
Wie viele arme menschen in aller welt müssen noch sterben, bevor erkannt wird, daß das ein VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT ist?
Mit aufrichtigen grüßen,«
[hier klicken, um die liste der unterzeichner zu sehen]
Der vollständigkeit halber möchte ich den englischen originaltext nicht vorenthalten:
»To the Leaders of Greenpeace, the United Nations and Governments around the world
The United Nations Food & Agriculture Program has noted that global production of food, feed and fiber will need approximately to double by 2050 to meet the demands of a growing global population. Organizations opposed to modern plant breeding, with Greenpeace at their lead, have repeatedly denied these facts and opposed biotechnological innovations in agriculture. They have misrepresented their risks, benefits, and impacts, and supported the criminal destruction of approved field trials and research projects.
We urge Greenpeace and its supporters to re-examine the experience of farmers and consumers worldwide with crops and foods improved through biotechnology, recognize the findings of authoritative scientific bodies and regulatory agencies, and abandon their campaign against "GMOs" in general and Golden Rice in particular.
Scientific and regulatory agencies around the world have repeatedly and consistently found crops and foods improved through biotechnology to be as safe as, if not safer than those derived from any other method of production. There has never been a single confirmed case of a negative health outcome for humans or animals from their consumption. Their environmental impacts have been shown repeatedly to be less damaging to the environment, and a boon to global biodiversity.
Greenpeace has spearheaded opposition to Golden Rice, which has the potential to reduce or eliminate much of the death and disease caused by a vitamin A deficiency (VAD), which has the greatest impact on the poorest people in Africa and Southeast Asia.
The World Health Organization estimates that 250 million people, suffer from VAD, including 40 percent of the children under five in the developing world. Based on UNICEF statistics, a total of one to two million preventable deaths occur annually as a result of VAD, because it compromises the immune system, putting babies and children at great risk. VAD itself is the leading cause of childhood blindness globally affecting 250,000 - 500,000 children each year. Half die within 12 months of losing their eyesight.
WE CALL UPON GREENPEACE to cease and desist in its campaign against Golden Rice specifically, and crops and foods improved through biotechnology in general;
WE CALL UPON GOVERNMENTS OF THE WORLD to reject Greenpeace's campaign against Golden Rice specifically, and crops and foods improved through biotechnology in general; and to do everything in their power to oppose Greenpeace's actions and accelerate the access of farmers to all the tools of modern biology, especially seeds improved through biotechnology. Opposition based on emotion and dogma contradicted by data must be stopped.
How many poor people in the world must die before we consider this a "crime against humanity"?
Sincerely,
Zhores I. Alferov 2000 Physics
Sidney Altman 1989 Chemistry
Hiroshi Amano 2014 Physics
Werner Arber 1978 Medicine
Richard Axel 2004 Medicine
David Baltimore 1975 Medicine
Paul Berg 1980 Chemistry
Bruce A. Beutler 2011 Medicine
Elizabeth H. Blackburn 2009 Medicine
Gunter Blobel 1999 Medicine
Paul D. Boyer 1997 Chemistry
Sydney Brenner 2002 Medicine
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Thomas R. Cech 1989 Chemistry
Martin Chalfie 2008 Chemistry
Steven Chu 1997 Physics
Aaron Ciechanover 2004 Chemistry
Claude Cohen-Tannoudji 1997 Physics
Leon N. Cooper 1972 Physics
Elias James Corey 1990 Chemistry
Robert F. Curl Jr. 1996 Chemistry
Johann Deisenhofer 1988 Chemistry
Peter C. Doherty 1996 Medicine
Richard R. Ernst 1991 Chemistry
Sir Martin J. Evans 2007 Medicine
Eugene F. Fama 2013 Economics
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Jerome I. Friedman 1990 Physics
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Ivar Giaever 1973 Physics
Walter Gilbert 1980 Chemistry
Alfred G. Gilman * 1994 Medicine
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Joseph L. Goldstein 1985 Medicine
David J. Gross 2004 Physics
Roger Guillemin 1977 Medicine
Sir John B. Gurdon 2012 Medicine
John L. Hall 2005 Physics
Lars Peter Hansen 2013 Economics
Serge Haroche 2012 Physics
Leland H. Hartwell 2001 Medicine
Harald zur Hausen 2008 Medicine
James J. Heckman 2000 Economics
Dudley R. Herschbach 1986 Chemistry
Avram Hershko 2004 Chemistry
Gerardus 't Hooft 1999 Physics
H. Robert Horvitz 2002 Medicine
Robert Huber 1988 Chemistry
Tim Hunt 2001 Medicine
Louis J. Ignarro 1998 Medicine
Elfriede Jelinek 2004 Literature
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Eric R. Kandel 2000 Medicine
Wolfgang Ketterle 2001 Physics
Aaron Klug 1982 Chemistry
Brian K. Kobilka 2012 Chemistry
Roger D. Kornberg 2006 Chemistry
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Leon M. Lederman 1988 Physics
Yuan T. Lee 1986 Chemistry
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Rudolph A. Marcus 1992 Chemistry
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John C. Mather 2006 Physics
Craig C. Mello 2006 Medicine
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William E. Moerner 2014 Chemistry
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Thomas A. Steitz 2009 Chemistry
Joseph H. Taylor Jr. 1993 Physics
Daniel C. Tsui 1998 Physics
Harold E. Varmus 1989 Medicine
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J. Robin Warren 2005 Medicine
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Frank Wilczek 2004 Physics
Robert Woodrow Wilson 1978 Physics
Ada E. Yonath 2009 Chemistry
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Donnerstag, 7. Juli 2016
Samstag, 4. Juni 2016
Gedenken an die opfer der Argentinischen millitärdiktatur
Außenminister Steinmeier hat heute im Park der Erinnerung in Buenos Aires der ungefähr 30.000 opfer der millitärdiktatur gedacht, unter ihnen befanden sich auch ca. 100 Deutsche staatsbürger.
Steinmeier sagte: »Da läßt sich aus rückblickender bewertung immer sagen, daß man noch intersiver in diesen fällen hätte nachgehen müssen.«
Wolfgang Kaleck: »Maßgeblich für die Deutsche außenwirtschaftspolitik war damals, man wollte offene türen für Deutsche unternehmen und atomtechnologie. Man hat der militärdiktatur waffen verkauft. Und damit ist eigentlich alles gesagt.«
Das auswärtige amt unter ex-NSDAP mitglied Genscher hat, im gegensatz zu den USAmerikanischen und Britischen kollegen, nicht verhandelt, um die wirtschaftsbeziehungen nicht zu gefährden. Laut Steinmeiner hätte man das also noch intensiver machen sollen.
Estela de Carlotto, präsidentin der vereiningung »Großmütter der Plaza de Mayo« sagte, daß es eine große bedeutung habe, auch außerhalb von Argentinien wahrgenommen zu werden.
Leider spreche ich kein Spanisch. Aber ich möchte ihr zurufen: »Liebe Estela, seien Sie bitte der Deutschen regierung nicht dankbar. Es ist der blanke hohn: Ihre freunde und verwandte wurden mit unterstützung der Deutschen regierung mit Deutschen waffen ermordet.
»Dear Estela, please, never be thankful to the German government. In the 1970s the German government was informed about the massacres in Argentina and they delivered weapons there. The German export is more important than human lifes. Please, don’t forget your related and friends were killed by German weapons.«
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Montag, 13. April 2015
Eduardo Galeano tot
Leider verstarb heute nicht nur Günter Grass, sondern auch der Uruguayische journalist und schriftsteller Eduardo Galeano.
Sein hauptwerk ist das 1971 erschienene buch »Die offenen Adern Lateinamerikas«, welches als die beste darstellung der geschichte Lateinamerikas gilt. Darin geht es um die kolonialherrschaft und die ausplünderung es kontinents von der entdeckung bis in die 1960er jahre.
Leider ist das qualitätsmedium »Zeit« auch im angesicht des todes imstande, völligen quatsch zu schreiben:
Sein hauptwerk ist das 1971 erschienene buch »Die offenen Adern Lateinamerikas«, welches als die beste darstellung der geschichte Lateinamerikas gilt. Darin geht es um die kolonialherrschaft und die ausplünderung es kontinents von der entdeckung bis in die 1960er jahre.
Leider ist das qualitätsmedium »Zeit« auch im angesicht des todes imstande, völligen quatsch zu schreiben:
»Nach dem Militärputsch in Uruguay 1973 wurde Galeano verhaftet und gezwungen, Uruguay zu verlassen. Er floh nach Argentinien und gründete während des zweijährigen Exils das Kulturmagazin Crisis. Als 1976 auch in Argentinien das Militär die Macht übernahm und ihn nach ihm fahndete, wanderte er ins spanische Exil aus, wo er bis zum Ende der Franco-Diktatur verweilte.«Eine schöne faschistische millitärdiktatur lädt einen linken schriftsteller sicherlich zum verweilen ein. Allerdings könnte einem qualitätsjournalisten auffallen, daß Franco im november 1975 starb und Spanien sich 1976 in der übergangsphase (»transición«) von der diktatur zur parlamentarischen monarchie befand und Galeano erst mitte der 80er jahre nach dem ende der diktatur in Uruguay in sein heimatland zurückkehrte. Aber das wäre vermutlich zu viel verlangt.
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