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Dienstag, 7. September 2021

Trend in Deutschland

Wächst da zusammen, was zusammen gehört?

Donnerstag, 29. Juli 2021

Piano Concerto, Op. 42

Leider ist auch siebzig jahre nach seinem tode manch einem der Schönberg immer noch zu hoch.

Freitag, 7. Mai 2021

Kunstfreiheit

Das schöne ist, daß ich im grunde gar nichts dazu sagen muß.

Freitag, 20. November 2020

Irgendwann wird alles gut

Die band, die ich am häufigsten live gehört habe, waren die Aeronauten aus der Schweiz. Zumindest, solange ich das Synphonieorchester Berlin ausklammere. Das liegt aber eben auch an gelegenheit.

Im januar wurde mir klar, daß interessanten konzerte außerhalb der synphonik in diesem jahr womöglich eher mau aussehen könnten.

Aber irgendwann wird alles gut: Neun Extraleben habe ich mir natürlich gekauft, das neue video hat um 13:00 uhr premiere: Das album läuft seit heute nacht fast in endlosschleife (die armen nachbarn müssen heute was aushalten) - es ist kein »best of«, sondern neue songs und es klingt streckenweise schön unpoliert wie in den frühen 90ern, sind neue lieblingslieder drauf.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Sonntagsabschied

Ach, wäre der coronascheiß doch endlich vorbei! Wir könnten wieder in konzerte gehen und uns ganz scheußliche musik reinpfeifen: Mir gefällt das aber zufällig.

Sonntag, 29. März 2020

Symphony No. 1

Zum tode Krzysztof Pendereckis (23. November 1933 - 29. März 2020) die Symphony No. 1, welche 1972/73 komponiert und im juli 1973 vom London Symphony Orchestra uraufgeführt wurde. Damals galt er als einer der bedeutenden avantgardistischen komponisten.

Samstag, 14. März 2020

Zwei konzerte

Freunde moderner musik haben heute abend ab 19 uhr die qual der wahl:

Entweder die Digital Concert Hall der Berliner Philharmonie. Dort gibt es heute einen kostenlosen stream, weil die Philharmonie  bis 19. april geschlossen ist und sie so zumindest ein virtuelles publikum haben. Dort dirigiert heute Sir Simon Rattle Luciano Berio und Béla Bartók . Man muß sich dafür nur kostenlos mit Namen und eMail registrieren und schon hat man zugang.

Oder im Deutschlandfunk Kultur »Al gran sole carico d’amore« von Luigi Nono live aus dem Staatstheater Mainz. »Al gran sole carico d’amore« ist Nonos revolutionsoper, unter anderem mit texten von Fidel Castro, Che Guevara, Lenin, Karl Marx, Brecht.

Wenn es derartige musik frei haus gibt, muß man sich nicht grämen, daß zahlreiche veranstaltungen ersatzlos gestrichen wurden. Hoffentlich bricht das internet nicht zusammen, wenn jetzt das ganze feierwütige partyvolk netflixen »muß«, anstatt den leuten unterwegs auf den geist zu gehen.

Dienstag, 31. Dezember 2019

Machts gut bis 2020

Eigentlich wollte ich dies jahr noch einen artikel über Hasso Plattner schreiben, das wird wohl nichts mehr. Ob das je fertig wird, weiß ich nicht. Nehmt bis dahin das:



Ich bin schon sehr gespannt, ob ich nächstes jahr wieder aufwache. Und wenn ja, wann.

Sonntag, 16. Juni 2019

Quatuor pour la fin du temps

Mein kommentar zur oberbürgermeisterstichwahl in Görlitz:



Olivier Messian: »Quartett für das Ende der Zeit«. Komponiert und uraufgeführt 1940/41 im Stammlager VIII-A in Görlitz.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Dialog Imaginär 3


Georg Katzer ( 10. Januar 1935 bis 7. Mai 2019)



Nachtrag: zum tode Georg Katzers im Tagesspiegel - immer gesprächsbereit

Sonntag, 24. Februar 2019

Alban Berg: Lulu

Vor vierzig jahren wurde Alban Bergs im 3. akt unvollendete oper Lulu erstmals in der von Friedrich Cerha fertiggestellten version aufgeführt.

An dieser stelle die originalversion unter der leitung von Pierre Boulez:



Das libretto stammt von Alban Berg nach texten von Frank Wedekind. Wedekind war gesellschaftskritisch, seine texte galten häufig als anstößig und wurden wegen sittenwidrigkeit zensiert.

Sicherlich nicht musik für jeden. Aber sehr interessant.

Sonntag, 20. Januar 2019

Ultraschall

Im grunde fängt das jahr erst so richtig an, wenn das Ultraschall-Festival stattfindet. Das ist ein festival für Neue Musik. Das gibt es inzwischen seit zwanzig jahren und hoffentlich noch sehr lange.

Andreas Göbel, der kurator des festivals sagte im interview dazu folgendes: »Aber die Neue Musik ist so faszinierend, so verschieden und so spannend. Man muss nicht unbedingt vorher viel darüber wissen. Das Einzige, was man braucht, ist Neugier, sich einlassen wollen auf etwas Neues.«

Genau das ist’s, was mir am Ultraschall spaß macht, einige komponisten oder stücke kenne ich - und möchte das einmal live auf der bühne erleben. Das meiste kenne ich nicht, für mich ist das eine gute sache, musik zu hören, die ich nicht kenne. Solche überraschungskonzerte sind genau mein fall, weshalb ich mich gestern abend beim radiohören ärgerte, daß ich einmal mehr zu faul war, einfach hin zu gehen.

Zum glück ist heute abend auch noch ein tag. Wenigstens das abschlußkonzert. Man kann es ab 20 uhr auch live im Deutschandfunk Kultur hören.

Das eröffnungskonzert kann aber auch nachgehört werden. 

Viel spaß damit!

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Deutsche Sinfonie

»Oh Deutschland bleiche Mutter,
wie bist Du besudelt
mit dem Blut Deiner besten Söhne!«

B.Brecht

Komposition von Hanns Eisler.



Noch ein wenig kultur. Ein konzert vom oktober 1987 aus dem Konzerthaus Berlin. Eine aufnahme, die ich zufällig gefunden habe und die ich bisher noch gar nicht kannte. Nach dem spätromantischen zeug vom sonntagabend sollte auch mal was modernes folgen - und das hier ist recht ordentlich zwölftönend.

Entstanden ist die »Deutsche Sinfonie - An Antifascist Cantata« in den jahren zwischen 1935 bis 1957. Die uraufführung fand 1959 in Berlin statt.

Sonntag, 30. September 2018

Ab 19 uhr: premierelivestream

Gerade entdeckt: ab 19 uhr wird aus der Komischen Oper Berlin die premiere der oper »Die tote Stadt« von Erich Wolfgang Korngold kostenlos im internet übertragen. Uraufgeführt wurde das stück 1920.

Zum livestream geht es hier

Nachtrag:
Wer es im livestream verpaßt hat, kann es sich noch ein halbes jahr lang bei youtube anschauen:

Mich hat das interessiert, weil Korngold mir eher als komponist für filmmusik geläufig war und ich wissen wollte, was der eigentlich sonst komponiert hat. (Spät)romantik ist nun eher nicht meine richtung, aber das hier ist wirklich absolut hörens- und sehenswert.

Montag, 21. Mai 2018

Konzert für 9 Harley Davidsons

Zum tode Dieter Schnebels (14. märz 1930 - 20. mai 2018) das konzert für 9 Harley Davidsons, trompete und synthesizer:

Mittwoch, 21. Februar 2018

170 jahre Manifest der Kommunistischen Partei

Am 21. februar 1848 wurde das Kommunistische Manifest zum ersten mal veröffentlicht.

Dazu natürlich musik:


Das Kommunistische Manifest, op. 82 (1932, nach Marx / Engels) für Soli, Chöre und Bläser (WV 100) von Erwin Schulhoff



Vor zwanzig jahren schrieb Thomas Gsella folgendes:

1998: 150 Jahre Manifest der Kommunistischen Partei

Hundertfünfzig! Hoch die Tasse!
Keine Schrift ist heiliger,
klüger und kurzweiliger!
Keine hat wie sie der Masse

aufgezeigt, daß man die Schweine
(sei's per Galgen, sei's per Schuß)
aus dem Wege räumen muß.
Leider ist die Masse keine.

Masse! Werde Besserwisser!
Steh nicht länger dumm herum!
Köpf die Ärsche! Pfähl die Pisser!
Säbel ihre Knechte um!

Andernfalls muß all die Sachen
wieder mal der Gsella machen

Samstag, 8. Juli 2017

Messe Pour Le Temps Present


In erinnerung an Pierre Henry (9. dezember 1927 bis 5. juli 2017)

Samstag, 19. November 2016

30 jahre Bolschewistische Kurkapelle

Vor 30 jahren hatte die Bolschewistische Kurkapelle ihren ersten auftritt. Dazu gab es eine sendung beim Deutschlandradio Kultur.

Auch nach 30 jahren wirken sie fast wie neu:

Donnerstag, 7. Juli 2016

Arabescos

Zwischendurch etwas musik aus Kuba: