Sonntag, 28. März 2021

Krudes aus der LINKSpartei

Leider war ich so leichtsinnig, mir Sahra Wagenknechts video »Risiken und Nebenwirkungen - Wie sicher sind die Corona-Impfungen?« vom 18. märz 2021 anzuschauen, denn ich war neugierig, was sie wohl zum thema zu sagen hat. Leider nicht viel sinnvolles und dann auch noch eine buchempfehlung.
Zitat Sahra Wagenknecht: »[ca. 6:31]In diesem zusammenhang möchte ich Euch ein sehr gutes buch empfehlen. Von Clemens Arvay - Coronaimpfstoffe. Rettung oder Risiko?«
Mußte das sein? In einem interview mit dwDeutsch beklagte herr Arvay sich, daß seine gegner ihn am liebsten als gärtner darstellen wollten und überdies sei er kein impfgegner, sondern ein impfkritiker. Es ist seltsam, daß für den »kritiker« kritik an ihm selbst zur diffamierungskampagne wird und er seine kritiker als gegner bezeichnet.

Tatsächlich ist Arvay kein gärtner, sondern diplomingenieur für angewandte pflanzenwissenschaften, also einem fachgebiet der botanik und hat eine masterarbeit über das leben von subsistenzlandwirten in Österreich geschrieben. Selbst bezeichnet er sich jedoch als »gesundheitsökologe«. Da wollte ich wissen, was das berufsbild eines gesundheitsökologen überhaupt ist und welche ausbildung man dafür benötigt. Zumindest in Deutschland ist das keine geschützte berufsbezeichnung. Das bedeutet, daß jeder kohlrabiapostel, der schon mal eine tasse kräutertee getrunken hat, sich so bezeichnen darf. Warum benutzt Diplomingeneur Arvay eine im grunde wertlose phantasiebezeichnung? Als antwort fallen mir nur unschöne gründe ein. Aber vielleicht weiß jemand besseres?
Zitat Sahra Wagenknecht: »Ein sehr sachliches buch. Ein buch in dem sehr genau und detailliert erläutert wird, wie diese impfstoffe wirken, wovor sie schützen, natürlich, was sie auch, möglicherweise, was man noch nicht weiß, was damit auch risiken beinhaltet. Es ist kein buch gegen die impfung.«
Zu herrn Arvays buch haben schon andere eine menge gesagt und geschrieben, die das sicherlich qualifizierter können als ich. Diese lektüre werde ich mir sparen, weil das wohl eher keine neutrale betrachtung ist, die zur aufklärung über moderne impfstoffe dient, sondern vielmehr die vorbehalte derer bedient, die es ohnehin »schon immer« wußten, daß big pharma uns alle vergiften will. Oder noch viel schlimmeres.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber es ist ein absolutes plädoyer, daß jeder selbst entscheiden können muß, impfe ich mich oder impfe ich mich nicht.«
Während die impfgegner, die lieber als impfkritiker bezeichet werden möchten, fortwährend vom »impfzwang« fabulieren, wartet die breite mehrheit immer noch darauf, man möge sie doch endlich mal zwingen.

Selbstverständlich sollte jeder selbst entscheiden, ob er geimpft werden will oder lieber nicht. Nur ist Arvays buch für so eine entscheidung nicht sachdienlich, wenn er scheinbar »wissenschaftlich« argumentiert, tatsächlich aber bloß vorurteile untermauert, weil er getechnik an sich für das konzentrierte böse hält.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und nochmal, es sind absolut neue impfstoffe. Auch die vektorimpfstoffe, das sind sogenannte DNAimpfstoffe, bisher nur bei ebola eingesetzt, ebola ist eine krankheit, da liegt die todesrate bei 50 bis 90%, also um das mal zu vergleichen mit covid, da ist natürlich auch die inkaufnahme möglicher risiken eine ganz andere. Wenn ich mich vor einer krankheit schützen kann, an der ich mit fast 90% versterbe. Ansonsten gibt es zu diesen impfstoffen bisher keine anwendungsbeispiele.«
Wie Sahra Wagenknecht es schafft mit 90% zu versterben, während die meisten das bereits mit 4‰ tun, gibt rätsel auf. Aber das ist nicht das einzige. Daß es womöglich auch etwas gutes sein könnte, wenn es etwas absolut neues gibt, kommt für frau Wagenknecht überhaupt nicht in die tüte.

Die impfstoffe gegen SARS-COV-2 sind nicht über nacht vom himmel gefallen. An mRNA wird seit ca. dreißig jahren geforscht und soweit ich weiß, an impfstoffen gegen coronaviren ungefähr seit 2003. Wäre die coronakatastrophe zehn jahre eher passiert, wäre es womöglich nicht machbar gewesen, in absehbarer zeit einen wirksamen impfstoff herzustellen, weil das know-how dafür gefehlt hätte. Das meiste, das da an forschung drinsteckt, hat vor 2020 stattgefunden. Meines wissens läuft die studie für den mRNAimpfstoff gegen MERS immer noch. Allerdings nicht, weil nach jahren irgendwelche unerwarteten nebenwirkungen befürchtet würden und man deshalb sicherheitshalber noch ein paar jahrzehnte abwarten müßte, sondern weil die erkrankung inzwischen so selten vorkommt, daß der wirknachweis bisher nicht erbracht werden konnte und es sich aus humatitären gründen von selbst verbietet, menschen dafür absichtlich einem virus auszusetzen, an dem mehr als ein drittel der infizierten stirbt.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und das führt mich dann zu der nächsten frage: warum eigentlich mußten jetzt ausschließlich, oder, sind jetzt ausschließlich genetische impfstoffe im zulassungsverfahren? Es gibt noch einen einzigen, der möglicherweise noch zugelassen wird, der auf einem anderen verfahren beruht, ansonsten sind es ausschließlich diese genetischen impfstoffe. Das gilt übrigens auch für den Russischen und das gilt für den Chinesischen. Warum hat man nicht auf die klassische methode gesetzt?«
Vielleicht, weil das jetzt ein prima anwendungsbeispiel ist? Soweit ich es mitbekommen habe, setzt auch Kuba auf vektorimpfstoffe. Das wird sicherlich gründe haben. Z.b. die geschwindigkeit der produktion. Für viele herkömmliche impfstoffe müssen viren in speziellen embryonierten hühnereiern angezüchtet werden, was aufwendig ist und zeit kostet, weil für jede impfdosis erst mal ein ei produziert werden muß und vom ei bis zur fertigen impfdosis ungefähr zwei monate vergehen. Wir sind schließlich alle extrem scharf drauf, auch noch die nächsten fünf jahre im lockdown zu sitzen und abzuwarten, bis ausreichend hühner gezüchtet und eier gelegt sind. Weltweit gibt es aber trotzdem auch mehrere notfallzulassungen für impfstoffe nach »klassischer methode« - unter anderem für einen aus Kasachstan, einen aus Indien und einen aus China.
Zitat Sahra Wagenknecht: »[8:08]Es kann sein, das weiß ich nicht, ich bin sowieso nicht kompetent das zu bewerten, daß die überhaupt nicht funktionieren.«
Man kann von der Europäischen Arzeneimittel-Agentur halten was man will, aber daß die impfstoffe zulassen würde, bei denen gar nichts funktioniert, außer nebenwirkung, ist unwahrscheinlich. Impfstoffe müssen überdies auch von der ethikkommission bewertet werden. Der nutzen muß erheblich größer sein als das risiko. Ansonsten wäre es nicht hinnehmbar, daß irgendjemand sich das antut, wenn er davon höchstens schaden aber keinerlei nutzen hätte.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber was ich schon auffällig finde, ist, die projekte, die es gab für klassische impfstoffe ganz eindeutig nicht die förderung erhalten haben, die die genetischen impfstoffe erhalten haben. Und da fragt man sich schon, geht es hier letzlich nicht auch darum, daß bei den genetischen mit patenten mehr geld gemacht werden kann? Daß man jetzt einen durchbruch hat, mit dem man auch in zukunft großes geschäft machen kann? Also ich möchte nur auf zwei beispiele eingehen: es gibt in Deutschland einen mediziner, einen professor, prof. Stöcker, der hat schon im frühjahr letzten jahres einen klassischen impfstoff entwickelt, von dem er überzeugt ist, daß er wirkt. Ob er wirklich wirkt, kann niemand wissen, weil er nie die öffentlich förderung bekommen hat um eine wirklich seriöse, große studie durchzuführen.«
Über den herrn Professor Doktor hatte ich mich bereits ausführlich geäußert. Der ist nicht der geniale, jedoch arme erfinder. Professor Stöcker ist milliardär und wenn er von seinem impfstoff dermaßen überzeugt gewesen wäre, hätte er den mittleren zweistelligen millionenbetrag in sich selbst investieren können. Wenn das zeug tatsächlich so toll wirkt wie behauptet, hätte er bei abgabe zum selbstkostenpreis die investition spätestens zwei minuten nach zulassung des impfstoffs wieder drin gehabt. Nachfrage gibt es bekanntermaßen. Diese sichere investition war dem offensichtlich zu riskant. Sollte frau Wagenknecht vielleicht mal drüber nachdenken.

Es ist zum schreien: die angebliche Marxistin Wagenknecht beklagt, daß ein milliardär kein fördergeld erhalten hat, um einen impfstoff zu testen, der nicht auf dem aktuellen stand der forschung ist. Wahrscheinlich kommt sie demnächst drauf, daß braunkohle ein prima energieträger sein könnte und man RWE staatsknete dafür geben müsse, das zu erforschen.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Das sind diese studien, wo man mindestens 40.000 menschen impft, nämlich das heißt die hälfte impft man mit dem impfstoff, die andere mit einem placebo, das ist so auch bei allen impfstoffen die jetzt zugelassen wurden auch so gemacht worden. Und dann vergleicht man die ergebnisse. Und einen ähnlichen fall gibt es interessanter weise in Finnland. Auch in Finnland hat ein hochkarätiges forscherteam, wissenschaftler, einen impfstoff entwickelt, der patentfrei, wo sie patentfrei gesagt haben, den stellen wir zur verfügung. Aber wir brauchen jetzt öffentliche mittel, um diese große studie durchzuführen.[...] [9:52]Stattdessen wurden diese öffentlichen gelder eben auf diese neue generation von impfstoffen, auf diese genetischen impfstoffe konzentriert, wo man jetzt eben genau hingucken muß, wie ist das risiko, wie sind die wechselwirkungen, wo sind mögliche langfristfolgen. Wo man eben sehr viel nicht weiß.«
Inzwischen schrillt immer der alarm, wenn von »hochkarätigen forscherteams« und dergleichen die rede ist, die natürlich aus den rennomiertesten menschen ihrer art bestehen aber seltsamer weise keine namen haben. Wenn ein neues arzeneimittel zugelassen wird, muß man immer genau hingucken, welche nebenwirkungen auftreten, das ist auch bei den »traditionellen« impfstoffen nicht anders. Normalerweise impft man bei diesen studien nämlich nicht mindestens 40.000 menschen, sondern erheblich weniger, weil man selten so viele freiwillige findet und sehr seltene nebenwirkungen manchmal auch weniger als einen von hunderttausend betreffen können.

So sympathisch die idee vom patentfreien impfstoff ist, wer übernimmt die kosten für eventuelle folgen? Vielleicht der herr Professor Doktor oder die namenlosen wohltäter? In der EU hat es keine notfallzulassungen von coronaimpfstoffen gegeben, damit nicht der staat haftbar gemacht wird.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Was nicht prinzipiell gegen die impfung spricht, bei risikogruppen ohnehin nicht, aber was ganz klar dafür spricht, es darf keinerlei druck ausgeübt werden. Und wir haben bereits druck.[...][10:27]... ganz unabhängig davon, ob weiter mit AstraZeneca geimpft wird, das gilt auch für alle anderen impfstoffe. Das gerade die aktuellen ereignisse zeigen, daß wirklich keinerlei druck ausgeübt werden darf auf menschen, ob sie sich impfen lassen oder nicht. Und besonders unverantwortlich wäre das bei jungen, gesunden menschen. Und das fand ja statt und findet statt. Bei pflegerinnen und pflegern.«
Daß keinerlei druck ausgeübt werden dürfe, kann im zusammenhang mit dem arbeitsmarkt auch nur von jemandem kommen, der auf selbigem nie unterwegs gewesen ist.

Was das impfrisiko betrifft: wenn man mit corona infiziert wird, hat man, je nach alter, gesundheitszustand und virusmutation ein sterberisiko zwischen 0,01%, wenn man unter zwanzig und gesund ist und sich mit der »alten« virusvariante infiziert hat und 25% wenn man über achzig mit vorerkrankungen ist und sich mit der Britischen virusmutante infiziert hat. Mit AstraZeneca wurden ca. 20 millionen menschen geimpft. 25 hatten nach der impfung eine sinusvenenthrombose. In welchem zusammenhang die mit der impfung stehen, ist bisher weiterhin unklar. Aber selbst, wenn die alle durch die impfung ausgelöst worden wären, wäre das risiko immer noch verschwindend gering im vergleich mit der »natürlichen« infektion. Selbstverständlich möchte niemand eine sinusvenenthrombose haben, an deren folgen man sterben kann. Aber es ist seltsam, wie viele menschen sich vor diesem winzigen risiko derart fürchten, daß sie lieber das vergleichsweise große risiko einer coronainfektion eingehen, an der man mit wesentlich höherer wahrscheinlichkeit stirbt. Aber gut, dann kann man sich wenigstens auf den grabstein schreiben lassen, eines natürlichen todes gestorben zu sein.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Und je mehr impfstoffe vorliegen, desto eher ist damit zu rechnen, daß das auch in anderen berufsgruppen der fall sein wird. Und in dem kontext ist ein projekt der EU besonders bedenklich, das jetzt massiv vorangetrieben wird, wo auch herr Spahn schon seit dem letzten jahr immer wieder druck gemacht hat, daß es realisiert wird, das ist der digitale impfpass.«
Soweit mir bekannt ist, sollte der digitale impfpaß 2022 zusammen mit der elektronischen gesundheitskarte ohnehin eingeführt werden. Genaueres weiß ich darüber allerdings nicht, weil mich das nie besonders interessiert hat.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Spahn hat vor kurzem der IBM und einem Deutschen startup den auftrag erteilt, einen solchen digitalen impfpaß zu erstellen, die EU macht wahnsinnigen druck, daß das weiter voran geht. Und was soll damit bewirkt werden? Was bedeutet der dititale impfpaß der EU? Die EU sagt ›wir wollen den menschen ermöglichen, daß sie wieder reisen können‹ Und der ethikrat in Deutschland sagt ›ja, also der staat soll natürlich keine besonderen vorrechte mit impfungen verbinden.‹«
Hauptsächlich machen die »urlaubsländer« druck, weil sie geld mit touristen verdienen müssen aber keine coronahotspots werden wollen. So schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht. Und neu ist die idee, nur mit impfpaß reisen zu dürfen, nun wirklich nicht. Das hat es schon zu zeiten der pockenimpfung gegeben und in viele länder Asiens und Afrikas darf man nicht ohne gelbfieberimpfung einreisen. Und ohne FSMEimpfung würde ich in einige gegenden Deutschlands nicht mehr reisen, aber das wäre ein anderes thema.
Zitat Sahra Wagenknecht: »Aber wenn die privaten sagen ›aber in unser konzert, in unser restaurant, da kommen eben nur die geimpften‹, dafür braucht man dann den digitalen impfpass. Ja, was ist denn das, was hat das noch mit freiwilligkeit zu tun? Wenn elementare grundrechte, die bis zur coronazeit für jeden selbstverständlich waren, zum beispiel die reisefreiheit in Europa oder das besuchen von konzerten, von restaurants, von theatern. Wenn das plötzlich eingeschränkt werden soll auf eine bestimmte gruppe? Und das sind ja alles auch dinge, die vor allem auch junge menschen gern machen. Natürlich ist das ja geradezu zwang. Das ist ja ein extremer druck, der damit ausgeübt wird. Und ehrlich gesagt mit welcher begründung?«
So schwer ist es nun wirklich nicht zu verstehen, mit welcher begründung private veranstalter und gastwirte gern für geimpfte öffnen würden: die müssen geld verdienen, wollen aber nicht pandemietreiber sein. Da ist es ein realtiv sicheres und einfaches konzept, für geimpfte zu öffnen. Das ist ein guter grund. Im freizeitbereich zwingt einen nun wirklich niemand zu irgendwas. Man muß weder ins konzert noch ins flugzeug, man muß sich bloß entscheiden was einem wichtig ist. Frau Wagenknecht tut so, als hätte jüngere menschen selbst nichts von der impfung. Aber auch für die ist das risiko an corona zu versterben oder langzeitfolgen zu haben wesentlich höher als das impfrisiko, ist nicht so, daß die sich nur für die alten säcke impfen lassen sollen, sondern auch für ihren persönlichen gesundheitlichen nutzen. Man kann nicht erwarten, daß andere einem das impfrisiko abnehmen und es dafür aber selbst in kauf nehmen, womöglich infiziert zu werden - die impfung funktioniert ja nicht bei jedem perfekt. Etwas anderes ist es bei leuten, die nicht geimpft werden können. Aber es gibt auch noch andere konzepte für kulturveranstaltungen. In verschiedenen städten hat es in den vergangenen wochen modellprojekte gegeben, bei denen menschen, egal ob bereits geimpft oder nicht, mit negativem coronaschnelltest an kulturveranstaltungen teilnehmen konnten. Vielleicht für’s erste eine alternative für die (noch) nicht geimpften.

Es ist ärgerlich, daß frau Wagenknecht so tut, als wäre das hauptproblem nicht die pandemie, sondern daß man jetzt aus heiterem himmel und purer bosheit den leuten ihr freizeitvergnügen wegnehmen würde und es völlig unbegründet wäre, den leuten, die schon geimpft werden konnten, ein paar freiheiten zurückzugeben. Eine LINKSpartei aus der so undurchdachter bockmist kommt, braucht man eher nicht.

Kommentare:

  1. 1100 von 1 Mio. Frauen bekommen wg. der Pille eine Thrombose. Der Zusammenhang ist wissenschaftlich belegt.
    Die Pille ist trotz vieler Nebenwirkung mehrheitlich unumstritten.
    (Fun fact: Männer finden i.d.R. die Pille ganz dufte, müssen sie die ja selbst nicht schlucken.)

    6 von 1 Mio. Menschen in Europa haben nach einer Astrazeneca-Impfung eine Thrombose bekommen. Es gibt bislang keine Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang.
    (Laut EMA, stand 10.03.21)

    Fred

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    1. Thrombose als nebenwirkung der pille ist noch vergleichsweise harmlos, das ist die häufigste komplikation während der schwangerschaft, betrifft ca 1.500 von 100.000 schwangeren, die müttersterblichkeit liegt in Deutschland bei 7 von 100.000 geburten. Das interessiert aber niemanden, weil das die »natürlichste sache der welt« ist. Wenn 4 von 1,6 millionen nach einer impfung versterben, ohne daß ein kausaler zusammenhang bewiesen ist, glauben viele, daß »big pharma« uns alle umbringen will.

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  2. Druck, Arbeitsmarkt, nie selbst...
    Man kann halt von Berufspolitiker innen*außen usw. nicht alles erwarten. Und eigene Erfahrungen an, auf oder mit dem Arbeitsmarkt.... Na ja, ich bin ziemlich froh, dass ich dort nicht mehr kämpfen muss, und Sahra merkt wahrscheinlich gar nicht, was ihr da alles erspart bleibt. Aber ein wenig mehr Übersicht hatte ich ihr schon zugetraut.

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    1. Tatsächlich muß man nicht unbedingt teil des arbeitsmarktes sein um zu wissen, wie es da zugeht. Der Friedrich Engels beispielsweise war kein arbeiter aus Salford, wußte aber sehr genau, wie die leben. Ich habe einige von Saharas büchern gelesen und habe immer wieder festgestellt, daß die überhaupt keinen blassen dunst hat, wie nichtberufspolitiker eigentlich leben.

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