Freitag, 3. Juli 2015

Schäuble beliebt wie nie

Bei nachrichten wie der, daß 70% der Deutschen mit der arbeit des finanzministers Schäuble zufrieden oder gar sehr zufrieden sind, fange ich an mich zu fragen, ob tatsächlich die breite mehrheit meiner mitbürger oder bloß die figuren bei »infratest dimap« einen knall haben.

Wen haben die gefragt? In meinem bekanntenkreis sind selbst die konservativen CDU-wähler nicht mit Schäubles politik einverstanden.

Aber lustig, daß sie bei der ARD im rss gleich darunter ein anderes, schönes thema hatten.
Bildschirmfoto ARD
An sterbehilfe mußte ich bei dieser nachricht auch irgendwie denken.

Kommentare:

  1. Der giftige "verknöcherte Zwerg" (Zitat von Georg Schramm) soll beliebt sein? Dann können wir eigentlich nur noch darüber entscheiden, ob wir in einem Land leben, das tatsächlich mehrheitlich von gehirn- und herzlosen Arschlöchern bevölkert ist, oder ob wir inzwischen so gnadenlos manipuliert und belogen werden, dass keinem veröffentlichten "Trend" mehr geglaubt werden kann.

    Ich mag nicht entscheiden, welche Variante nun ekelerregender ist.

    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  2. jepp, da hats mich auch geschuettelt. und wenn man sich die Kommentarspalten eines x-beliebigen Artikels zur Griechenlandkrise bei unseren "Qualitaetsmedien" anguckt, dann koennte man beinahe glauben dass es tatsaechlich vor lauter Schaeuble-Fans wimmelt in De. Es ist zum heulen.

    AntwortenLöschen
  3. Es kommt ja immer darauf an ,wie die Fragen gestellt werden, und wer gefragt wird.Allerdings habe ich schon ein Problem damit, wenn solche Umfragen als repräsentativ zu betrachten, wenn von 60 Millionen Wahlberechtigten gerade mal 1000-2000 gefragt werden.
    Davon ab:Glauben diese servilen Untertanen eigentlich,das sie ihre Obrigkeitshörigkeit und ihr Nachplappern ekelhafter Hetzkampagnen der geistigen Brandstifter von BILD u. Co vor irgendwas schützt, wenn schließlich wir an der Reihe sind ,und es eine Agenda 2020 gibt?Und glauben diese Leute ,sie könnten dann auf die Solidarität jener Hoffen, auf die jetzt treten? Sie merken offenbar nicht, das sie im Dividi et Impera -Spiel benutzt werden.Und während man sie gegen die Griechen aufhetzt , streicht man ihnen hier ihre Rechte weiter zusammen,und verhandelt in Brüssel im Geheimen über TISA, einem Abkommen über den Ausverkauf der öffentlichen Daseinsvorsorge an multinationale Konzerne.So alt ist dieses Spiel Dividi et Impera schon,aber immer noch funktioniert es.

    AntwortenLöschen
  4. Sterbehilfe für Schäuble? Hm, ja, äh...wenn man da mal genauer so drüber nachdenkt...

    AntwortenLöschen
  5. @der Doctor "Und glauben diese Leute, sie könnten dann auf die Solidarität jener hoffen, auf die jetzt treten?"
    Nun, auf meine Solidarität können sie jedenfalls zählen. Eben genau aus dem Grund weil ich beim divide et impera eben nicht mehr mitspiele und weil ich selbst den Hirntoten Bildhetze-Zombies nicht die Verhältnisse wünsche in denen man als Agenda 2010 Opfer leben muss. Genau da liegt doch das Problem: Fehlende Solidarität! Wenn "wir" es, sollte sich das Blatt einmal wenden, genauso machen wie "die" jetzt, dann sind wir doch genau solche Hirntoten.
    Bei den Verantwortlichen für die Agenda-Verbrechen bin ich mir allerdings nicht so sicher, denen würden ein paar Jahre Prekariat mal gut tun für die Charakterbildung imho...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hubert, ich stimme dir zu.Das genau ist es, was Leute wie uns, von solchen Leuten unterscheidet.

      Löschen
  6. kevin_sondermueller5. Juli 2015 um 13:26

    »Bei den Verantwortlichen für die Agenda-Verbrechen bin ich mir allerdings nicht so sicher, denen würden ein paar Jahre Prekariat mal gut tun für die Charakterbildung imho...«

    Bildung setzt immer eine mindestens in Spurenelementen vorhandene Grundsubstanz voraus – fehlt diese, ist alle Mühe umsonst? Ich kann
    diesen Horrorgestalten hinter der Agenda 2010 keinen Charakter attestieren,
    sie sind ausnahmslos Charakterzombies.

    AntwortenLöschen

anmerkungen willkommen, mißbrauch strafbar.