Freitag, 20. August 2021

Prof. Ulrike Guérot goes Querdenken? Corona Irrwege und Aussöhnung | Teil 1

Das neueste video von Verschwörung und Fakten:
Zitat Christian Drosten: »Und die Quittung dafür kam ja in der zweiten Welle dann auch: Diese Politik war einfach orientierungs­los. Dort haben Sie dann auch Leute, die sagen: ›Ah, der eine Wissenschaftler hat das gesagt. Ich mag aber den anderen Wissenschaftler lieber, und der hat das andere gesagt.‹ Und dann fangen die Politikerinnen an, das miteinander zu verhandeln. Dann kommt dieser Kompromiss in der Mitte zustande, der zu einer halbherzigen Lösung führt. Und die verzeiht dieses Virus echt nicht.«
Das ganze interview gibt es hier zu lesen.

Stattdessen macht frau Guérot sich sorgen über »gewohnheitseffekte«, obgleich die meisten leute auf das »neue normal«, das die tante befürchtet, überhaupt kein bock haben - was allerdings nicht heißt, daß man nicht vernunft walten lassen kann und sich trotzdem an regeln halten. Das ist, was diese querköppe irgendwie nie zusammenkriegen.

Donnerstag, 19. August 2021

Frisch aus Schiffmanns kanal gefischt

Doktor B. »Münchhausen« von der Schwindelambulanz hat sich mal wieder ausgetobt. Hier erfahren Sie ausschließlich die brutalstmögliche wahrheit und garantiert kein wort gelogen:
Wie sollte es anders sein? Der plötzlich tote ist kontrollier- und steuerbar.

Aber am schlimmsten ist natürlich die CRISPR/Cas-genschere. Die macht nämlich schnippschnapp-eier-ab und dann vererbt man die eigene unfruchtbarkeit an die nachfolgenden generationen, logisch, so ist das immer mit der unfruchtbarkeit und der herr Doktor muß es ja wissen, der ist schließlich arzt. Was für tabletten er sich heute früh wohl verordnet hatte?

Montag, 16. August 2021

Sonntag, 15. August 2021

Testen und impfen für den supermarkt?

Weil es in bestimmten teilen der bevölkerung noch nicht ausreichend unsicherheit und argwohn über test- oder gar impfpflicht im lebensmitteleinzelhandel gibt, mußte RTL noch ein wenig brennspiritus ins feuer gießen und hat vor einem supermarkt in Frankenthal ein »experiment« gewagt und behauptet, daß nicht vollständig gegen corona geimpfte hausverbot haben.

Das ist nicht übermäßig witzig. Hysterisch, wie die stimmung in gewissen kreisen ist, wurde das im internet verbreitet. Und der Breitschuster trat breit, daß testpflicht für den supermarkt anstünde - regierungssprecher Steffen Seibert sagte auf der bundespressekonferenz am 13. august, daß der lebesmittelhandel auch weiterhin für alle offen sein soll. Sollte das irgendwann mal anders sein, wäre das für mich schon ein grund zu protest, denn lebensnotwendiges muß es für alle geben.

Aber für mich irrelevant. Als doppelt geimpfte weiß ich ohnehin den tod in sicherer nähe.

Samstag, 14. August 2021

Selbstveropferung

Im zusammenhang mit der verbotenen querdenkerdemo am 1. august verstarb ein 48jähriger mann in der Charité an einem herzinfarkt. Der verstorbene ist gründungsmitglied der partei Die Basis gewesen. Hendrik Sodenkamp schrieb am vergangenen samstag, 7. august, dazu folgendes
zitat Rundbrief 359: »Der Bitte der Familie keine Spekulationen über den Tod anzustellen, kommt die Demokratiebewegung nach. Auch von einer Instrumentalisierung kann keine Rede sein.«
Und schlußendlich wird dann doch spekuliert und instrumentalisiert.
zitat Rundbrief 359 Hendrik Sodenkamp: »AUGENZEUGE IM GEFANGENENTRANSPORTER Ich sprach mit M. K.*, der sich mit S.* auf der Schöneberger Brücke im gleichen Gefangenentransporter befand, als dieser über Schmerzen klagt. M. K. gab an, dass sich die Polizei an dieser Stelle korrekt verhalten habe. Sie hätte den Menschen in den Zellen angeboten, dass diese jederzeit nach Hilfe fragen könnten oder nach Wasser, oder nach einem Toilettengang. S. fragte danach, an die frische Luft zu kommen. Dem kamen die Polizisten umgehend nach. S. soll nach Angaben von M. K. bereits sehr blass und Schweiß gebadete gewesen sein und sich unter Schmerzen auf dem Tritt des Gefangenentransporters gewunden haben. Die Beamten riefen umgehend einen Krankenwagen, der nach 5 Minuten eintraf. Im stehenden Krankenwagen wurde, nach M. K., bereits Herz-Lungen-Massage zur Wiederbelebung angewendet. Nach mehreren Minuten fuhr der Krankentransporter davon. Der Bericht von M. K. deckt sich an diesem Punkt mit den Angaben der Berliner Polizei. Was vor dem Gefangenentransporter geschah, ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Ebensowenig, wie es dazu kommen konnte, dass S. einen Herzinfarkt erlitt. – Um Spekulationen vorzubeugen, sind Hinweise von Augenzeugen sehr willkommen.«

*Namen von der redaktion des 1€Blogs abgekürzt.
Mich wundert es, daß S. vorsitzender der Basis in Euskirchen gewesen ist und seine partei- und gesinnungsfreunde so gar nichts darüber wissen, wie es zu der festnahme kam. Belltower-News schrieb dazu am 3. august, daß S. bei dem versuch, eine polizeikette zu durchbrechen, einen polizisten umgestoßen und verletzt habe, mit diesem zu boden gegangen sei und nach kurzem fluchtversuch festgenommen wurde. In anbetracht dessen, daß das keine genemigte demo war, hört sich das nicht nach übertriebener polizeigewalt an. Im artikel von Belltower-News kann man lesen, wie aus der traurigen tatsache, daß ein mensch an einem herzinfarkt gestorben ist, »polizeigewalt« wird, es wird von einem »rechten Benno Ohnesorg« (nun ist querdenken bzw. die Basis also doch rechts) gesprochen, oder daß die bewegung nun ihren eigenen George Floyd habe oder es wird gar gefragt, ob Berlin nun seinen Platz des Himmlischen Friedens bekäme. Einer schreibt auch, daß man »als gesunder mensch nicht einfach so kollabiere und erst recht nicht mit 49«. Sowas kann man wohl nur schreiben, wenn keinen blassen dunst hat, daß es eine extreme streßsituation ist, wenn man festgenommen wird. In solchen umständen sind auch schon menschen gestorben, weil die polizei das nicht ernst genommen hat und keine hilfe holte, inzwischen sind die offenbar weiter. In diesem fall war es nicht einmal unterlassene hilfeleistung und trotzdem wird auch diese gelegenheit zur selbstveropferung nicht ausgelassen. »Seht her, wie schlimm wir unterdrückt werden!«

Zusätzlich fällt auf, daß viele der prominenten der Basispartei und querdenker anwälte und ärzte sind. Klären die ihre anhänger nicht darüber auf, wie man sich der polizei gegenüber verhält und welche konsequenzen es haben kann festgenommen zu werden, wenn sie sie animieren zu unerlaubten aufmärschen zu gehen. Wie es aussieht, ist es denen hauptsächlich wichtig, daß die eigenen geschäftsmodelle laufen.
zitat Rundbrief 359 Hendrik Sodenkamp: »Es bleibt festzuhalten, dass jeder Mensch erwarten kann, nicht an einem Herzinfarkt zu versterben, weil er für das Grundgesetz in der Bundesrepublik einsteht. DAS GRUNDRECHT AUF VERSAMMLUNGSFREIHEIT GILT ZU JEDER ZEIT«
Im grungesetz steht in Art. 8 nicht nur etwas von versammlungsfreiheit, sondern auch, daß die auf grund eines gesetzes beschränkt werden kann und daß die voraussetzung für versammlungen friedlichkeit ist. Und wenn bei einer versammlung mutwillig andere mit einer potentiell tödlichen krankheit angesteckt werden oder man das zumindest billigend in kauf nimmt, ist daran von anfang an gar nichts friedlich.

Ebenso wenig friedlich ist es, daß auf querdenkerdemos immer wieder journalisten verprügelt werden. So wurde am 1. august der Berliner landesgeschäftführer der DJU von ver.di, Jörg Reichel von seinem fahrrad gezerrt und von mehreren personen krankenhausreif geprügelt.

Spätestens jetzt müßte es den nicht-rechten coronamaßnahmen- und impfkritikern auffallen, daß sie mit rechtsextremen, die sich zu opfern stilisieren, auf die straße gehen. Aber manchen reicht das »aufgewacht sein« nicht einmal dafür zu erkennen, in welches umfeld er sich begeben hat.

Donnerstag, 12. August 2021

Haftung für vertauschten impfstoff

In Friesland hat eine krankenschwester in tausenden fällen impfstoff durch kochsalzlösung ersetzt. Anwalt Jun erklärt den fall aus juristischer sicht:

Mittwoch, 11. August 2021

Schrödingers pandemie

Zitat: »A, weil es nie eine Pandemie gab, B, weil sie dazu dient uns zu dezimieren, C, weil dass das eigentliche Ziel der Machthaber ist.«
Ich fasse zusammen: Schrödingers pandemie gibt es nicht und ist dafür da, uns auszurotten.

Nachtrag 12. august acht uhr fünfzig: wie ich gerade entdeckt habe sprach der molekularbiologe und sciencebuster Martin Moder letztens auf twitter von Schrödingers antikörpern. Wenn man sich wegen antikörpern sorgen macht, darf man sein kind weder impfen noch nicht-impfen. Für erwachsene gilt das aber auch.

Sonntag, 8. August 2021

Foto am montag (482)

Vielstreifengrasmaus (lemniscomys barbarus)

Zitat der woche

Irgendwo aufgeschnappt
zitat: »Mich impft man nur über meine Leiche.«
Das sollte aber immer doch möglich sein: kugel in den kopp, spritze in den arsch, das geht schnell.

Das ist zwar nicht ganz sinn der sache, aber vielleicht kann ein ordentliches impfzentrum auch ausgefallene sonderwünsche erfüllen.

Samstag, 7. August 2021

Bhakdi debunked

Als ich mir vor einigen tagen bei den MWGFD („Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“) das neueste vortragsvideo von Sucharit Bhakdi anschaute, taten sich abgründe auf, denn er sagte dinge wie
zitat Bhakdi: »Wenn das virus in die nase reinkommt, in den rachenraum, man wird überhaupt nicht krank. Weil das immunsystem, das ist wie die katze, die katze hier und die kann eine maus vor der tür schon ahnen - da ist die maus - die krallen sind raus, die maus kommt rein - und dann: krch. Und deswegen wirft das immunsystem die antikörper ins blut hinein, das weiß nicht, daß es auf der falschen seite der mauer ist, das weiß es nicht, aber es funktioniert. Wie das funktioniert brauchen wir jetzt nicht zu besprechen. Es gibt raffinierteste möglichkeiten vom immunsystem zu ahnen, daß das virus im hals ist. Auch wenn man nicht krank ist. Aber, die habens gezeigt. Das ist die beste nachricht des jahres. Weil damit ist klar, daß die impfung niemals etwas positives bewirken kann...«
Nach diesen weisen worten des Thaimeisters konnte ich das video leider nicht weitergucken, weil ich ins grübeln geriet, ob der herr Professor Doktor sich nun auf der richtigen oder falschen seite der klapsmühlenmauer befindet. Angesichts von über 90.000 coronatoten allein in Deutschland ist es unmäuslich zu behaupten, daß das virus überhaupt nicht krankmachen würde, die impfung nichts positives bewirke, weil das immunsystem es ohnehin erkenne. Dankenswerter weise hat dr. Janos Hegedüs sich den ganzen quark angetan und kommentiert:

Donnerstag, 5. August 2021

Meilenstein der homöopathie

Einer der größten meilensteine der homöopathie dürfte 1833 dieser gelungene bilderwitz des später sehr berühmten malers Adolph Menzel gewesen sein.
Die vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) Michaela Geiger sieht das offenbar nicht so. Zur frage, was sich in den vergangenen zweihundert jahren die meilensteine der homöopathie gewesen seien, fiel ihr irgendwie nichts ein:
Dabei gab es doch in der zeit zwischen 1936 bis 1939 großes interesse und bemühungen, den nutzen der homöopathie zu erforschen, allerdings erfolglos, wie der Donner-Bericht aus den 60er jahren zeigte.
Zitat Fritz Donner»Und was soll für den therapeutischen Sektor der vorgesehenen Überprüfungen vorgeschlagen werden? Leider ist immer noch nicht allgemein bekannt, daß sich seinerzeit bei vergleichenden therapeutischen Untersuchungen an Infektionskrankheiten wie Scharlach, Masern, Keuchhusten, Typhus u.a.m. zeigte, daß die Ergebnisse bei den Serien, die homöopathische Medikamente erhielten, gegenüber denen, die Placebo verabreicht bekamen, keinerlei Unterschiede hinsichtlich Krankheitsdauer, Komplikationshäufigkeit, Mortalität usw. zeigten (Chadwell, C. Wesselhoeft, weiterhin B. Schilsky und eigenen Versuche), so daß man annehmen muß, daß jene Kollegen, die die Behandlung dieser Krankheiten als einen 'Glanzpunkt der Homöopathie' bezeichneten, eben den normalen Krankheitsverlauf als einen großen Erfolg der von ihnen verordneten Medikamente ansahen.«
Damit ist der käse doch eigentlich gegessen. Der »glanzpunkt der homöopathie« ist, wenn man einen normalen krankheitsverlauf hat, den man ohne ebenfalls gehabt hätte, dafür benötigt man medizin.

Montag, 2. August 2021

Foto am montag (481)

Nachdem die querdenker gestern mit einer eisekalten dusche von der straße gejagt wurden, gab es diese himmlische lichterscheinung:
Der regenbogen ist für alle da. Kackbraun ist keine farbe des regenbogens.

Sonntag, 1. August 2021

Das wetter.

Seit wochen flutet katastrophentourist Martin Lejeune seinen kanal mit videos aus dem überschwemmungsgebiet. Für ihn reicht es nicht, daß menschen ertrunken sind. Das muß noch ein bißchen dramatisiert werden: es müssen natürlich kinderleichen sein, die vorbeischwimmen. Ohne kinderleichen keine katastrophe. Das kennt man aus der coronaleugnerszene. Wenn es nur die omma Meier von nebenan erwischt, macht das nichts, denn die war ohnehin schon so gut wie tot. Nun schreibt er im fachblatt für katastrophentourismus (Demokratischer Widerstand) auch wieder herzzereißende geschichten, um am ende den klimawandel zu leugnen. Die tragischen geschichten lasse ich mal weg, weil das hauptsächlich sensationsheischen auf kosten betroffener ist.
Zitat Martin Lejeune: »Im Raume stehen schwere Vorwürfe. Die Vorwarnung der Bevölkerung hat überwiegend nicht funktioniert. Dass es Möglichkeiten dazu gab, zeigt das Beispiel der Stadt Wuppertal, wo die Bevölkerung gewarnt wurde. Eine Ausnahme.«
Offensichtlich war die warnung der bevölkerung in Wuppertal keine ausnahme, denn SWR aktuell berichtete am 13. juli (im verlinkten video ab minute 25:22), wie sich die stadt Mayen in der Eifel und städte an Mosel und Rhein sich auf das hochwasser vorbereiten. Das hätten sie sicherlich nicht getan, wenn sie nicht irgendwoher gewarnt gewesen wären.
Zitat Martin Lejeune: »NICHT MAL DER WETTERBERICHT DER ARD STIMMT Wenn es einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, den alle Bürger zwangsweise finanzieren müssen, kann von diesem erwartet werden, dass er sich im Gegenzug darum kümmert, die Bevölkerung mit relevanten Informationen zu versorgen, zumal mit lebenswichtigen Informationen. Nicht so der WDR. Der verpennte das Ereignis, versäumte die Bevölkerung zu alarmieren, aber spuckt nun große Töne, wenn es darum geht, den Klimawandel als Ursache der Katastrophe zu verkaufen. – Es erscheint grotesk, wenn ausgerechnet der aufgeblähte WDR Personalknappheit für seine Fehlleistung mitverantwortlich macht. Über die sich ankündigende Naturkatastrophe wurde im SWR sogar verharmlosend und ohne konkrete Warn- und Verhaltenshinweise berichtet. So lautete die Wettervorhersage für das Hochwassergebiet am 14. Juli um 17:00 Uhr: ›In der Nacht regnet es zunächst noch leicht.‹ Wir reden hier von einer Nacht, in der es allein im Sendegebiet des SWR über 100 Todesopfer durch Regen gab!«
Der Deutsche Wetterdienst hat bereits am 12. juli eine unwetterwarnung wegen regenmengen bis 200l/m2 in der Eifel und dem Bergischen Land herausgegeben, diese wurde am 13. juli um 15 uhr konkretisiert, nämlich daß mit heftigem regen in der Eifel und an der Mosel zu rechnen sei. Diese warnung kam an beiden tagen in der wettervorhersage. Unter anderem in der tagesschau um acht.

Besonders interessant ist hier der ruf nach konkreten warn- und verhaltenshinweisen. Seltsam, derartiges in dem käseblättchen zu lesen, das seit april 2020 im dauerjaulton »Merkeldiktatur« quiemt, weil sie kein bock auf verhaltenshinweise haben - und das obwohl seit märz 2020 allein in Deutschland jeden tag 180 tote durch corona gab.
zitat Martin Lejeune: »AM ENDE IST DER HIMMEL SCHULD Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) versuchte im englischsprachigen Magazin Politico am 15. Juli 2021, einen Bezug von der hausgemachten Überschwemmungskatastrophe mit Todesopfern zum Klimawandel herzustellen. Es hat wohl weniger mit dem Klima zu tun als mit einem ganzen Strauß von externen Faktoren, von denen das mangelhafte Meldewesen und überforderte örtliche Krisenmanagement nur einen Ausschnitt darstellen. Bekannt ist, dass eine dichte Bebauung ehemaliger Auen, die Begradigung von Flüssen und die Versiegelung großer Flächen dazu beitrugen, dass es nicht nur zu dieser Katastrophe kommen konnte, sondern dass sie vorhersehbar war.«
Sicherlich ist der klimawandel für den braunkohlefetischist Laschet bloß ein wahlkampfthema. Weshalb sich bessere luft auf der einen seite und vernünftiges krisenmanagement plus hochwasserschutz auf der anderen seite einander ausschließen sollten, ist ein seltsamer gedanke. Interessanter weise gibt es an der Ahr seit dem jahr 2007 das naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel, welches zum ziel hat, gewässer und wald naturnah zu gestalten, um damit dem klima- und hochwasserschutz zu dienen. Dort wird der fluß also seit vierzehn jahren dahingehend umgestaltet, daß wieder auwälder als natürliche überflutungszonen entstehen. Das unglück konnte dadurch aber nicht verhindert werden.

Sicher hätte man in der region viel eher katastrophenalarm auslösen müssen, wenn es allerdings dann nicht so schlimm gekommen wäre, würden figuren wie Lejeune jetzt halt über die blöden regenhysteriker nörgeln, die wegen nichts die leute tyrannisieren.
zitat Martin Lejeune: »NICHT OMINÖSE KRÄFTE, SONDERN MENSCHEN ENTSCHEIDEN Am Ende bleibt stehen, dass diese Katastrophe hausgemacht ist und die Versuche, einen Zusammenhang zu Klimagefahren zu konstruieren, ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver sind. Längst ist unter Wissenschaftlern bekannt, dass die verfügbaren Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes der letzten Jahre belegen, dass die Regenmenge in unseren Sommern nicht zugenommen hat und es keine Zunahme von Extremwetterereignissen gibt. Das dokumentieren auch Studien der Universität in Canberra, der Oxford Universität und des Umweltbundesamtes.«
Warum wundert es mich so überhaupt nicht, derartiges im DW zu lesen?

Könnte damit zusammenhängen, daß die es hinkriegen, sich die sterbestatistik seit beginn der coronapandemie dahingehend schönzurechnen, daß angeblich keine übersterblichkeit sichbar gewesen sei. Und so ist es natürlich ein kunststück zu »beweisen«, daß die regenmengen im sommer in den letzten jahren keineswegs zugenommen haben. Wenn man von kleinen, regionalen unterschieden absieht, waren die sommer 2014, 2015, 2016, 2018, 2019 und 2020 zu trocken und in einigen regionen sogar viel zu trocken. Zu naß hingegen war nur 2017 und wie es bis jetzt aussieht 2021. Wenn man die statistik so auslegt, wird man in fünf, sechs jahren wahrscheinlich nichts mehr davon sehen, daß einige regionen im fernen westen diesen sommer abgesoffen sind, womöglich werden sie dann dort sogar eher wassermangel haben - in Brandenburg kam es 2010 und 2013 an der Schwarzen Elster zu überflutungen, in den jahren 2018, 2019 und 2020 trocknete der fluß streckenweise völlig aus. Demzufolge hat, rein statistisch betrachtet, keine überschwemmung stattgefunden, denn im mittel war der pegel immer normal gewesen.

Auch muß man mal drüber nachdenken, was eigentlich »extremwetterereignisse« sind. Die meisten wetterbedingten toten gibt es hierzulande nicht durch blitzschlag, flut, sturm oder kälte sondern durch hitze. Dies phänomen war bis vor einigen jahren hier derart beliebt, daß es von vielen als »schönes wetter« bezeichnet wurde. Und daran, daß die hitzewellen in den vergangenen jahren nicht länger, wärmer und trockener geworden wären, glaube ich nicht.

Donnerstag, 29. Juli 2021

Piano Concerto, Op. 42

Leider ist auch siebzig jahre nach seinem tode manch einem der Schönberg immer noch zu hoch.

Mittwoch, 28. Juli 2021

Neues von der drückerkolonne

Nach der verbotenen demo am vergangenen wochenende, die HNA berichtete über ein »wochenende voller verlierer« - »Erst habe man als Künstler lange wegen der Abstandsregeln nicht auftreten dürfen, jetzt dürfe man nicht wegen der Abstandsregeln-Gegner. ›Das ist doch paradox.‹«, gab es heute früh zur abwechslung mal wieder einen spaßigen rundbrief der selbsternannten demokraten ohne demokratieverständnis.

Offenbar suchen die deppen, die ihr käseblatt unters volk bringen und ihnen die druckkosten abnehmen
zitat Rundbrief 345 |DW-Verteileraktion zur Großdemo, 31. Juli und 1. August 2021: »Von Beginn an trägt sich die Wochenzeitung durch das in der Publizistik einzigartige Verteilersystem. TAUSEND DANK DAFÜR! UND ES GEHT WEITER! EINE VERSTÄRKTE VERTEILER-AKTION DER WOCHENZEITUNG FÜR 1) Neu-Interessierte 2) Verteiler aus der ganzen Republik, die nach Berlin zur Demo kommen 3) Fahrradverteiler 4) Stolze Bollerwagenbesitzer 5) Orte, die den Widerstand auslegen möchten Für den 31. Juli abends und am 1. August 2021 geben wir am Freitag einen Treffpunkt bekannt, wo Sie die Zeitung abholen können. – Bei größerenn Mengen, ab 2.000 Stück ist auch eine Anlieferung am Samstag möglich. WAS WIR VON IHNEN ALS VERTEILER BRAUCHEN Damit wir Planungssicherheit haben und keine Mittel verschwenden überweisen Sie bitte dazu einen Beitrag zu den Druckkosten von 15.-/200 Exemplare auf das Konto: KDW [xxx-zensiert-xxx] Wir drucken auch mehr, dass die Menschen, die gerade kein Geld zur Verfügung haben, verteilen können. Wir hatten nur im vergangenen Jahr auch einzelne Vorbestellungen von mehreren Tausend Stück, die dann nicht abgeholt wurden. Solche Fake-Antifa-Tricks müssen wir leider einplanen.«
Das sind drückerkolonnenmethoden! Erst sollen die menschen ihre arbeitsmittel, fahrräder und bollerwagen, selbst mitbringen und dann auch noch dafür zahlen, arbeiten zu dürfen. So etwas schreit geradezu danach, diesen dreck zu bestellen und nicht abzuholen. Zu punkt 5. fällt mir ein, daß meine altpapiertonne den »Widerstand« widerstandslos nimmt, vielleicht ist auch das Heizkraftwerk Ruhleben interessiert. Neulich las ich irgendwo, daß private wertstoffirmen fünf bis sieben cent für ein kilo altpapier zahlen. Da könnte man als stolzer klaufixbesitzer (mancherorts auch als »mausefix« bezeichnet. Und dieser begriff gefällt mir fast noch besser. Zumindest die ossis werden wissen, was damit gemeint ist.) also hinfahren und das papier direktemang einer sinnvollen verwertung zuführen und sich die edle tat in kleiner münze versilbern lassen.

Interessant hierzu ist auch, daß die großmäuler vom Demokratischen Widerstand im vergangenen jahr bereits behaupteten, die größte Deutsche wochenzeitung der welt zu sein, am vergangenen samstag der Lenz beim Kaiser jedoch sagte, daß die zeitung immer weiter wüchse und sie jetzt die Jungle World überholt und den Freitag nahezu eingeholt hätte, großmännisch bezeichnet er diese beiden zeitungen als »mitbewerber«. Ich denke eher, daß DW eher mitbewerber der Jungen Freiheit ist, an deren auflage bloß nicht heranzukommen ist, obgleich man sich vor einem jahr bereits auflagenstärker als Die Zeit sah. Manch einem ist gar nichts peinlich.

Dienstag, 27. Juli 2021

Astronautenabzeichen für einen ultrakurzstreckenflug?

Als am 20. juli Jeff Bezos seinen flug »ins all« absolvierte, wurde viel darüber gesprochen, wie teuer der spaß gewesen ist und wie hoch geflogen wurde. Es war aber gar nicht leicht herauszufinden, wie weit die geflogen sind. Ich war ziemlich erstaunt. Dagegen erscheint der gedanke, von Schönefeld nach Tegel fliegen zu wollen schon fast wie der plan, eine weltreise zu unternehmen, denn immerhin sind das 25km. Diese grafik zeigt, daß Bezos nur 3,2km weit flog, also eine strecke, die ein fußlahmer wanderer locker bewältigen kann. Rückwärts. Im dunkeln.

Im SWR sagte die nachhaltigkeitsexpertin Katarina Schickling, daß die privaten raumfahrtunternehmen keine auskunft geben, welchen treibstoffverbrauch ihre raketen haben, daß man aber davon ausgehen könne, daß die pro start zwischen 350 und 550 tonnen CO2äquivalent freisetzen. Wenn ich einbeziehe, daß fünfzehn testflüge notwendig waren und das mit meinem durchschnittlichen stromverbrauch der vergangenen jahre vergleiche, dann haben diese vier figuren für die lächerliche strecke von zwei meilen und drei minuten schwerelosigkeit so viel CO2 emittiert wie mein haushalt in 23.000 jahren emittieren würde, wenn es dann noch schönen, schmutzigen braunkohlestrom gäbe.

Und das alles nur, um an so ein affiges astronautbadge zu kommen:
Bildquelle: public domain von wikipedia
Dabei gibts die dinger doch billig bei Amazon zu kaufen. Der depp ist offensichtlich nicht bloß zu reich, sondern obendrein zu doof zum googeln.

Montag, 26. Juli 2021

Foto am montag (480)

Buschschliefer (heterohyrax brucei)

Sonntag, 25. Juli 2021

Querdenker in Bad Neuenahr-Ahrweiler aus der schule geflogen

Das von »helfern« aus der querdenkerszene in einer schule errichtete familienzentrum ist bereits am mittwoch geschlossen worden. Dort hatten die masken- und impfverweigernden »Eltern stehen auf« sowie rechtsradikale, wie u.a. der aus dem schuldienst entlassene und wegen volksverhetzung verurteilte Berliner »Volkslehrer« die hilfsarbeiten im katastrophengebiet unterwandert.

Irgendwie mußte ich da an dieses bild aus dem juniheft der titanic denken.
»Jetzt ist aber mal schluß mit
Eurem scheiß unterwandern!
«
Nazis lauern auch da, wo man sie nicht erwartet. Auf der internetseite behauptet »Eltern stehen auf«, daß der staat unfähig sei, hilfe zu organisieren. Mein eindruck aus der ferne war ein anderer.
Der präsident des Rheinland-Pfälzischen landesjugendamtes sagte, daß sie eine betriebserlaufnis wegen der örtlichen rahmenbedingungen nicht erteilen können und außerdem sollen die kinder von qualifiziertem personal mit sauberen führungszeugnissen betreut werden.

Samstag, 24. Juli 2021

Es gibt keinen zufall!

Das neueste video von »Verschwörung & Fakten. Diesmal geht es um den glauben, daß es den zufall nicht gibt. Denn dieser ist ein wichtiges merkmal von verschwörungserzählungen. »Sobald Ihr eine geschichte antrefft, in der kein zufall platz hat, könnt Ihr diese getrost in die tonne treten, ohne Euch die details anzugucken.« Und endlich weiß ich auch, warum ich nicht an verschwörunsmythen glaube:»menschen, die in ihrer kindheit zu wenig ostereier suchen durften, glauben im alter dann an verschwörunsgerzählungen.«. Nur gut, daß ich immer fleißig ostereier gesucht habe, das kann kein zufall sein. Hm. I smell a rat.

Freitag, 23. Juli 2021

Querdenker kapern veranstaltungen in Kassel

Nachdem die querkenker in der vergangenen woche die aufräumarbeiten in den hochwassergebieten gestört haben, berichtet anwalt Jun heute, daß die querdenker unpolitische veranstaltungen kapern wollen, weil ihre demo am samstag in Kassel verboten worden ist.

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Nachtrag [12uhr25]: auf Kassel.de gefunden
zitat: »Aufgrund der unklaren Lage mit einer angekündigten Groß‐Demo kann das Bühnenprogramm des Stadtsommer Kassel an diesem Wochenende 23. – 25. Juli 2021 leider nicht stattfinden. Das Programm „Kassel lacht“ wird am Abschlusswochenende 27. – 29. August nachgeholt und findet zusammen mit den Programmpunkten „Kassel feiert“ statt. Wir danken für Ihr Verständnis.«
Das sieht diesen covidiotischen querschlägern ähnlich: anstatt es den leuten zu gönnen, daß endlich mal wieder ein bühnenprogramm stattfindet, tyrannisieren sie sie lieber. Damit müßte jetzt auch dem letzten klar sein, daß es denen eben nicht um die darbende kulturszene und die freiheit der menschen geht.