Mittwoch, 16. Dezember 2020

Humboldt Forum

Heute wurde in Berlin das Humboldt Forum im Hohtzenklotz eröffnet. Lockdown sei dank bisher nur virtuell und ohne großes tamtam, mehr hat das ding nicht verdient. Die breite mehrheit der Berliner wollte kein Hohenzollerschloß, die wollten den Palast der Republik behalten. Es ist ein trauerspiel, daß es hierzulande keine architektur jenseits von Schlüter und Schinkel geben darf. Die nutzung des gebäudes ist ebenfalls rückwärtsgerichtet und fragwürdig. Hier das interview mit prof. dr. Bénédicte Savoy:

Kommentare:

  1. Das ist sehr lesenswert:

    https://www.dabonline.de/2009/02/01/schloss-streit-enthronte-moderne/

    Einen schönen guten Morgen

    Fred

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    1. In der tat ein interessanter link. Über den beitrag der shengfuiberaterin bin ich bisher allerdings nicht hinausgekommen. Dem ersten satz, nämlich, daß ein bauwerk gelungen sei, wenn es positive emotionen weckt, möchte man eigentlich zustimmen. Nur ist das eine nullaussage, weil gebäude bei unterschiedlichen menschen unterschiedliche emotionen hervorrufen.

      Dann wird es richtig krude, wenn die steine durch handwerkers hammerschlag einen plus- und minuspol bekommen und die wände energetisch aufgeladen werden. Das kenn ich durchaus auch, wenn das feuchte gemäuer energetisch so aufgeladen ist, daß nachts die glühlampen beginnen zu flackern vom kriechstrom. Dann doch lieber in einem romantischen waschbetonbau leben, wo die energetische aufladung zuverlässig aus der steckdose kommt. ^^

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  2. Zum Glück. Es steht wieder. Schön und gut. Die Mehrheit in mir will mehr Schlüter und weniger DDR-Moderne. Nicht aufregen - Möchthild! Im Inneren ist eh niemand Demokrat, sondern Alleinherrscher. Nicht mal Möchthild ist da anders. Nicht wahr?

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