Mittwoch, 1. Januar 2014

Auf ein neues und doch wieder alles beim alten

Bei der pfarrerstochter gab es zum neuen jahr die üblichen durchhalteparolen, daß jeder mensch für die kapitalistische verwertung nützlich sein kann, auch wenn er aus gemeinheit, pardon, selbstverständlich für den »gemeinsinn«, kostenlos arbeite.

Desweiteren sprach sie davon, daß sie sich vorgenommen habe, öfter an die frische luft zu gehen. Das sagt sie zu neujahr, wenn in Berlin, dank böllerei ein smog herrscht wie in Peking oder Shanghai. Gemeinheit.

Und dabei hätte das volk doch im vergangenen jahr die möglichkeit gehabt, sie an die frische luft zu setzen. Das war sehr gemein vom volk, denn im september besteht in Berlin keinerlei smoggefahr, weshalb sie von der frischen luft wirklich was gehabt hätte.

Frau Merkel und ihren kollegen wünsche ich dermaßen viel frischluft, daß sie »high« davon werden.

Allen anderen ein vielleicht völlig unerwartet schönes jahr 2014.

Kommentare:

  1. Ein (politisch) schönes Jahr 2014 wäre tatsächlich sehr unerwartet.

    Stattdessen wird (meiner Einschätzung nach) die Verteilung von Unten nach Oben weiterhin zunehmen).
    Dies wird auch weiterhin 'alternativlos' sein.

    Das wir (jenseits jeder Gerichtlichkeit) weiterhin verdachtsunabhänig ausgespäht werden, wird sich wohl auch 2014 nicht ändern.

    Es braucht wohl mehr als >Frischluft< damit die zukünftige Regierung im Sinne des Volkes handelt.

    Auch Dir wünsche ich ein schönes neues Jahr.

    2014 wird vieles schlechter werden und wenig besser.

    Ich hoffe sehr, ich irre mich!

    Grüße, Duderich

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    1. Große hoffnung mache ich mir ehrlich gesagt auch nicht, daß sich in diesem jahr politisch irgendetwas zum positiven wenden könnte.

      Beim schreiben hatte ich mir jedoch überlegt, daß im januar 1989 niemand geglaubt hätte, daß ein jahr später die mauer in Berlin nicht mehr stehen würde. Im januar 1990 hatte ich durchaus hoffnung, daß es mit dem sozialismus in der DDR eine fortentwicklung geben würde, der staat war nicht bankrott, wie später gern behauptet wurde, dann kam allerdings die konterrevolution, nach der es wenigen besser und der breiten masse beschissen ging.

      Eine regierung, die im sinne des volkes handelt? Ich habe viel drüber nachgedacht wofür man überhaupt eine regierung braucht. Positives ist mir dazu nicht eingefallen. Der mensch braucht für ein gutes leben alles mögliche. Regiert zu werden gehört eher nicht dazu.

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  2. Du hast Dir also tatsächlich nach dem Gauck-Auswurf auch noch das Gesabbel der Merkel angetan ... Du musst Nerven aus dreifach gehärtetem Stahl haben.

    Alles Liebe und nur das Beste für Dich in diesem leider wohl wieder vollkommen verkorksten und alles Schlimme noch schlimmer machenden Jahr 2014.

    Liebe Grüße!

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