Posts mit dem Label Club of Rome werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Club of Rome werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. Mai 2018

Ressourcen aufgebraucht

Laut »ökologischem fußabdruck« ist in Deutschland der anteil der ressourcen für das jahr 2018 seit dem 2. mai verbraucht. Würden alle so leben wollen, wie »man« in Deutschland lebt, bräuchte man drei planeten erde.

Schuld an der misere seien die kohlendioxidemissionen in den bereichen energie und verkehr. Und allen voran natürlich auch die industrielle landwirtschaft und ihr riesiger flächenbedarf für den anbau von futtermitteln für die fleischproduktion.
Zitat zdf:»"Agrarökologische Anbaumethoden, die ohne Pestizide und chemische Düngemittel auskommen und sowohl die Bodenfruchtbarkeit als auch die Biodiversität fördern, müssen dringend stärker gefördert werden", so die Umweltorganisationen. Zugleich müsse Schluss sein mit einer industriellen Massentierhaltung, für die "in Südamerika auf riesigen Flächen Futtermittel angebaut werden und deren Abfallprodukte wie Gülle das Grundwasser und Böden verunreinigen".«
Vorweg: Ja, das stimmt, daß in Südamerika raubbau an der natur getrieben wird und auf riesigen flächen soja angebaut wird.

Aber wofür?

Bevor soja in den futtertrögen landet, wird erst der, ach, so nachhaltig und klimaschonende biodiesel daraus gewonnen und erst der daraus entstehende ölpreßkuchen wird ans vieh verfüttert. Treibende kraft für den raubbau dürfte damit nicht der appetit auf steaks und schnitzel, sondern der bedarf an biodiesel sein. Und es ist mal wieder typisch, daß die geliebten kraftfahrzeuge selbstverständlich nichts mit dem problem zu tun haben sollen, sondern allein die todsünde der völlerei schuld sei.

Insgesamt ist das, was die beim zdf behaupten, ein ziemlicher unsinn: in der landwirtschaft ist gülle eben alles andere als ein abfallprodukt, sondern ein wertvoller rohstoff, der »chemische düngemittel« ersetzen kann, die scheiße wird gerade dann benötigt, wenn man wert auf ökologie legt.

Daß nicht biodiesel, sondern schlicht völlerei schuld an welthunger und ressourcenknappheit ist, wußte unsere kanzlerin bereits vor zehn jahren:
Zitat Angela Merkel: »In diesen Monaten ist eine der wesentlichen Diskussionen in Indien das „second meal“: Man isst zweimal am Tage. Wenn das von den über einer Milliarde Indern plötzlich jeder dritte tut, dann sind das also über 300 Millionen Menschen – das entspricht einem großen Teil der Europäischen Union. Wenn die Inder plötzlich doppelt so viele Nahrungsmittel und dann auch noch ganz andere als früher verbrauchen und wenn plötzlich 100 Millionen Chinesen beginnen, Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchquoten und vieles andere.«
Zum glück hat die vergeudung von ressourcen nichts mit unserer wegschmeißgesellschaft zu tun, sonst müßte manch einer womöglich drüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, kleidung zu kaufen, die maximal einmal getragen wird, ob man tatsächlich alle zwei jahre ein neues auto und jedes jahr ein neues telefon braucht.

Freitag, 16. September 2016

Dreizehn ganz toll radikale forderungen - teil 3 und schluß

Fortsetzung. Weil aller guten dinge bekanntermaßen drei sind, darf man auch drei mal darf raten, welchen vorschlag der elitenverein Club of Rome für arme hat:
»7. Grundeinkommen, vor allem für die, die es am meisten brauchen: Alte, Kranke und Arbeitslose«
Die können natürlich nicht einfach so versorgt werden. Und warum soll es überhaupt noch arbeitslose geben, wenn doch die arbeit »besser« verteilt werden soll? Etwas besseres als den kapitalismus, bei dem einige leute zwangsläufig unter die räder geraten und an die dann dringend etwas umverteilt werden muß, können sich diese eliteweltverbesserer offensichtlich nicht vorstellen.

Beim nächsten verbesserungsvorschlag kommen einem glatt die tränen, weil es ja wirklich rührend ist, wie sehr die sich darüber grämen, daß alte leute gezwungen werden könnten, nicht für sich selbst zu sorgen:
»8. Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre, damit die Menschen möglichst lange für sich selbst sorgen können«
Menschen über 50 haben häufig probleme, eine neue stelle zu finden, weil viele von ihnen sich bereits kaputtgearbeitet haben und deshalb öfter krank sind. Da ist es ein feiner gedanke, sie noch ein paar jahre länger in der tretmühle zu belassen, dann können sie bis zu ihrem ableben malochen und kommen auch nicht dazu im alter noch ein paar der wertvollen erdenressourcen zu vergeuden.
»9. höhere Steuern für Reiche und Unternehmen, um Profite gerechter zu verteilen, besonders im Blick auf die Robotisierung«
Auf andere gedanken kommen die halt nicht. »Robotisierung« scheint übrigens ein neues modewort zu werden, obgleich das nichts anderes ist als das, was von anfang an der industrialisierung sinn und zweck war: arbeit sparen. Und daran, daß der technische fortschritt nicht den menschen zugute kommt sondern der lohnkostensenkung zu dienen hat, will der Club of Rome tatsächlich gar nichts ändern.
»10. Eine Ein-Kind-Politik, um das Wachstum der Weltbevölkerung zu bremsen«
Vor allem in den industrienationen sollen frauen, die weniger als 2 kinder geboren haben, zu ihrem 50. geburtstag mit $ 80.000 belohnt werden. Das hört sich nach all den karnickelprämien, die eher aus rechter richtung kamen, fast sympathisch an. Dieses ausspielen der einen gruppe gegen die andere ist aber nicht weniger widerlich. Es geht natürlich nicht um ein besseres leben oder frauenbefreiung, sondern darum, daß ein blag in den industrienationen 30 mal so viele wertvolle resourcen verbraucht als eines in den entwicklungsländern - und es ist im schnitt erst mit 25 jahren zu einem steuerzahler herangereift. Tja, dafür wird der mensch erwachsen: damit er endlich steuern zahlen kann.

Aber anstatt zu überlegen, wie man alle vernünftig versorgen könnte, ohne sich in die privatangelegenheiten der menschen einzumischen, muß halt eine norm her. Bei demokraten scheint das symptomatisch zu sein: »jeder nur ein kreuz«.
»11. neue Definition von "bezahlter Arbeit", auch die Pflege von Angehörigen soll dazu gehören«
Das ist ein problem, das innerhalb des kapitalismus nicht zu lösen ist. Wann gibt es denn in diesem wirtschaftssystem bezahlte arbeitsstellen? Doch nur, wenn man etwas anzubieten hat, womit ein anderer einen gewinn erwirtschaften kann und deshalb bereit ist, einen dafür zu bezahlen. Das ist wenn man sich um seine angehörigen kümmert leider nie der fall, völlig egal wie nützlich diese arbeiten sind.
»12. Gewerkschaften stärken, um Einkommen zu erhöhen und Arbeitslosigkeit zu vermindern«
Da sieht man mal, wie die holzköppe bei diesem unternehmerlobbyverein denken: damit die arbeiter sich ein paar lohnpfennige erstreiten können, brauchen sie gewerkschaften. Es wird einfach ignoriert, daß seit jeher alles getan wurde, damit die gewerkschaften nicht stark werden. In modernen betrieben sind die belegschaften dank werkverträgen und leiharbeit ohnehin meist streikunfähig.

Auf die idee, daß man dieses elendsystem mit seinem ständigen konflikt aus lohnarbeit und kapital auch abschaffen könnte, kommen die nicht.
»13. Handel beschränken, wo Jobs bedroht sind«
Alles fromme wünsche.

Dieser grundkonservative debattierclub lamentiert zwar seit bald 50 jahren über die schäden, die der kapitalismus in der welt verursacht, dabei kommen diese fuzzies aber immer nur auf untaugliche verbesserungsvorschläge, weil sie nie das problem im wirtschaftssystem selbst erkennen.

Die wollen immer nur mißstände beseitigen, aber nie die ursache dieser mißstände.

Donnerstag, 15. September 2016

Dreizehn ganz toll radikale forderungen - teil 2

Fortsetzung. Das folgende klingt irgendwie ein bißchen wie schonmal gehört: nicht mehr arbeit soll besteuert werden sondern der verbrauch, In diesem fall der verbrauch von rohstoffen. Und weil sinniger weise für alle konsumartikel, die man bekommen kann irgendwie rohstoffe verbraucht werden, läuft es auf eine schöne konsumsteuer hinaus, die jeder, der irgendwas braucht zu blechen hat:
»4. Umbau des Steuersystems weg vom Arbeitseinkommen hin zum Rohstoffverbrauch, vor allem um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern - Flüge oder Heizen würden teurer«
Wie groß der eigene ökologische fußabdruck ist kann man bei »Brot für die Welt« beim »fußabdrucktest« erfahren. Es macht spaß, mit dem ding ein wenig rumzuspielen, denn dieser fußabdruckrechner gibt der welt nicht nur rätsel auf, er ist sogar für den einen oder anderen lacher gut:

In puncto ernährung habe ich mal dreist behauptet ein bio-engelchen zu sein und mich obendrein völlig vegan zu ernähren.

Das ergebnis war folgendes:
»Fleisch- und Wurstverzehr
Super, Du isst kein Fleisch! Das ist gut für die Umwelt und Deinen ökologischen Fußabdruck. Vielleicht können
andere von Deinen Erfahrungen profitieren und Du kannst ihnen vegetarischen Genuss schmackhaft machen?
Tierische Produkte
Respekt: Du kommst ganz ohne tierische Produkte aus. Vielleicht kannst Du helfen anderen ihre
Berührungsängste vor veganer Ernährung zu nehmen.
Fischverzehr
Du isst kein Fisch. Gut! Da freut sich der Fisch und Dein Fußabdruck.
Bio Lebensmittel
Dein Einkaufskorb ist komplett bio. Super! Weiter geht´s: Kaufen Deine Schule, Dein Arbeitgeber, Deine
Gemeinde oder Deine Kommune auch schon bio und fair ein?
Regional und saisonal
Du isst regional und saisonal. Das braucht eine Menge Wissen. Organisiere doch einen saisonalen Kochkurs und
gib etwas davon weiter!
Lebensmittelverschwendung
Wenn Lebensmittel wirklich verdorben sind, muss man sie wegschmeißen. Achte jedoch darauf, dass sich solche
Fälle nicht häufen! Fordere auch den Lebensmittelhandel auf, Verschwendung zu vermeiden!«
Super, komplett bio und vegan! Hat der arme Justus Liebig eigentlich seine stunden völlig umsonst im labor vertrödelt, als er vor 170 jahren an der erfindung des kunstdüngers arbeitete, um damit höhere erträge zu erzielen? Und kann mir mal irgendjemand erklären, wie so ein wunderbar veganer bio-hofkreislauf eigentlich funktioniert? Falls mir jemand das plausibel erklären kann, könnte ich evtl. über eine ernährungsumstellung nachdenken.

Wenn ich ungefähr das eingebe, was meinen tatsächlichen gewohnheiten entspricht, kommt folgendes dabei raus:
Fleisch- und Wurstverzehr
Dein Fleischverzehr liegt leicht unterm Durchschnitt, aber trägt schon zu einem hohen Fußabdruck bei. Du kannst versuchen, einen weiteren Tag in der Woche Fleisch oder Wurst durch neue pflanzliche Alternativen zu ersetzen.
Tierische Produkte
Es gibt zu jedem tierischen Produkt gesunde Alternativen: Experimentiere mit Tomaten, Pilzen, Möhren, Gurken, Zwiebeln, Erbsen, Nüssen, Avocado & Co! So wird Dein Speiseplan interessanter und Dein Fußabdruck kleiner.
Fischverzehr
Wenn Du Fisch kaufst, kannst Du auf das MSC-Siegel achten. Außerdem gibt es Fischführer, die erklären welche Fische unbedenklich sind. Karpfen und Forelle sind meist okay.
Bio Lebensmittel
Öko-Landwirtschaft schont Tiere, Gewässer, Boden und Klima. Durch die Wahl von Bio-Produkten kannst Du dazu beitragen. Überlege bei welchen Produkten Dir Bio-Qualität wichtig ist (tierische Produkte?)!
Regional und saisonal
Im Sommer kannst Du Dich leicht mit heimischen Obst und Gemüse versorgen. Wie wäre es für die anderen Jahreszeiten mal mit einem saisonalen Kochkurs?
Lebensmittelverschwendung
Verschwenden beenden: Verbessere Deine Einkaufsplanung! Schaue regelmäßig in Kühlschrank und Vorratsschrank nach, welche Lebensmittel aufgebraucht werden müssen! Verwende Reste für neue Gerichte!
Meine reste bewahre ich stets für’s jüngste gericht auf! Und dafür muß ich gar nicht erst in den kühlschrank gucken!

Etwas schmunzeln mußte ich dann aber doch darüber, daß ich einen kochkurs besuchen soll, weil ich nicht ausschließlich regional-saisonal einkaufe - zitronen zum beispiel wachsen nun leider nicht gut in Brandenburger obstgärten, allerdings sind die so ziemlich das einzige, bei dem ich tatsächlich auf bioqualität achte, sonst ist die schale gewachst und nicht zu gebrauchen. Und weil ich zu viel tierische produkte fresse, emfehlen sie mir ausgerechnet avokados. Wo kommen die dinger her, vielleicht aus Brandenburg? Nö, Amerika. Das macht aber nichts, ist ja gleich um die ecke.

Wenn man tatsächlich für die gesamte weltbevölkerung zurück zu einer öko-landwirtschaft wollte, müßte man wegen der geringeren erträge die landwirtschaftlich genutzte fläche wesentlich vergrößern und man müßte den nutzviehbestand ca. verfünf- bis versechsfachen, um ausreichend dünger zu bekommen. Das geht mit der veganen ideologie selbstverständlich bestens zusammen.

Das mit dem »ökologischen fußabdruck« zeugt ohnehin von einem fragwürdigen menschenbild. Da wird der mensch an sich schon als schädling betrachtet, der die welt allein schon durch seine fresserei kaputtmachen würde. Und das wird dann mit den flugmeilen gleichgesetzt, die einer auf dem weg zum shoppen nach Honkong machen muß, weil es in Berlin ja nichts zum anziehen gibt.

Wenn flüge oder heizen teurer werden, dann müßte ein besonders schlauer jetzt, wo es noch billig ist, extra viel fliegen, damit er sich dank erdwährmung das heizen dann später sparen kann. Lohnt sich mit sicherheit total.

»5. Massive Erhöhung der Erbschaftssteuer, um Ungleichheit zu reduzieren und die Staatseinnahmen zu erhöhen.«
Klar, man könnte einfach die erbschaftssteuer auf produktionsmittel ab einer bestimmten größe auf 100 %, um sie so zu vergesellschaften. Dann würde man den firmenerben auch die ewige steuertrickserei ersparen. Aber so haben das die figuren vom Club of Rome ganz bestimmt nicht gemeint.

»6. Mehr Urlaubstage für Arbeitnehmer, um mehr Freizeit zu schaffen und die vorhandene Arbeit besser zu verteilen«
Arbeitszeitverkürzung wird seit menschengedenken von den gewerkschaften gefordert. Mit dem erfolg, daß der gesetzliche mindesturlaub nie auf 30 tage erhöht wurde und in einigen branchen wieder 42,5 stunden gearbeitet wird. Anstatt der geforderten 35 stunden. Die arbeitgeber wollen für ihr geld eben möglichst viel haben und das steht im widerspruch zu einem guten leben mit viel freizeit.

Die idee, die arbeit besser zu verteilen ist auch nicht gerade eine brandneu. So lange die produktionsmittelinhaber nicht die leute sind, die die arbeit verrichten, werden die arbeitsbedingungen immer beschissen bleiben. Die besitzlosen menschen werden in diesem system in die lage gezwungen, zu den bedingungen arbeiten zu müssen, die ihnen von den besitzenden aufgedrückt werden.

Aber dafür hat der Club of Rome selbstverständlich auch ein patendrezept und darum wird es in teil 3 gehen.

Mittwoch, 14. September 2016

Dreizehn ganz toll radikale forderungen - teil 1

Der Club of Rome mal wieder. Der hat es 44 jahre nach »Die Grenzen des Wachstums« geschafft, den gleichen mist noch einmal in buchform binden zu lassen. Daran, daß aus den sinnigen ideen von anno dazumal nichts geworden ist, sei halt die gehirnwäsche des neoliberalismus schuld und natürlich nicht der kapitalismus, der an sich für alle nach rosenblüten duften könnte, wenn der dann mal nicht so wäre, wie er eben ist.

Die wollen mal wieder einen systemwechsel ohne systemwechsel, hat schließlich beim letzten mal auch ganz toll geklappt. Und weil schon 1972 der wachstumslose kapitalismus ein grandioser geistesblitz war, werden die herren hochschullehrer und wirtschaftswissenschaftler auch heute nicht müde, mit ihren köpfen gegen die selben wände wie damals zu rennen. Und wenn sie abprallen, laufen sie munter glatt noch mal davor. Davon kann ich sie kaum abhalten. Allen anderen möchte ich empfehlen, da bitte nicht mit zu machen und die köpfe für etwas besseres zu verwenden.

Nun zu den erstklassigen forderungen. Nur so zur abwechslung sind es die typischen ideen zur umverteilung, altbewährtes rezept, das bekanntermaßen schon immer bestens funktioniert hat.

»1. Grüne Konjunkturpakete - finanziert durch eine höhere Geldmenge oder höhere Steuern, um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fördern«
Dagegen, maßnahmen gegen den klimawandel ergreifen zu wollen, kann wohl niemand ernsthaft was haben. Allerdings sind es erfahrungsgemäß immer die, die sich höhere steuern am ehesten leisten können, die am medienwirksamsten darüber gejammert haben, daß sie im falle von steuererhöhungen nicht mehr leben könnten. Weshalb steuererhöhungen immer von denen bezahlt werden, die zu einer medienwirksamen jammerei nicht eingeladen werden.

»2. Mehr Steuern auf fossile Energieträger wie Braunkohle, um alternative Energien zu fördern.«
Haben wir das nicht schon? Das heißt »ökosteuer« und wird mutmaßlich hauptsächlich von denen bezahlt, die mit einem fahrzeug einen weiten weg zur lohnarbeit zurücklegen müssen. Zweckgebunden ist das dadurch vereinnahmte geld wie alle steuern nicht, sondern wird wahrscheinlich hauptsächlich für rüstung und kriegseinsätze ausgegeben.

»3. Während der ökologischen Transformation: Subventionen für Arbeitnehmer, die in einen umweltverträglicheren Job wechseln«
Schulen wir halt alle piloten auf busfahrer um. Dann machen sie weniger emissionen auf arbeit und weniger lärm, das könnte man echt der umwelt zuliebe mal subventionieren. Kommen die urlauber etwas später nach hause, aber das stört ja niemanden.

Wenn man eine andere wirtschaft haben wollte, dann müßte man darüber nachdenken, welche arbeiten notwendig, brauchbar und gewünscht sind und welche nicht. Es ist unsinn, hier mal ein paar »schlechte« stellen abbauen zu wollen und dort mal ein paar »gute« zu bezuschussen.

In teil zwei wird der schlaue einfall mit dem »ökologischen fußabdruck« etwas genauer betrachtet.