Sonntag, 19. März 2017

Partei der pessimisten

Die forscher des Instituts der deutschen Wirschaft haben herausgefunden, daß die AfD keine prekariatspartei ist, sondern eine partei der gutverdiener. Wer hätte das gedacht? Es wird zwar immer gern behauptet, daß arbeitslosigkeit zu rechtsradikalität und rassismus führe, gestimmt hat das aber noch nie. Die AfD-anhänger sind kleinbürgliche pessimisten, die angst vor der zukunft und vor ausländern haben.

Daraus schließt die FAZ, daß diese figuren zur mitte der gesellschaft gehörten, weil es eben keine prekären existenzen sind, die den verein wählen. Das ist natürlich falsch: rechtsradikal ist halt nicht mitte, sondern rechtsradikal, egal wie überdurchschnittlich man verdient.

Dazu fällt mir noch ein, daß ich letztens in der gewerkschaftszeitung der IGMetall las, daß die AfD im April 2016 nur ca. 15% weibliche mitglieder hatte. Es ist also die partei der pessimistischen männer.

Kommentare:

  1. Ach Mechthild,
    ich hab zwar nicht´s mit der AFD am Hut aber
    Deine Aussage dass es sich bei der AFD um eine
    "Pöse pessimistische Männerpartei" handelt ist
    auch nicht´s weiter als ein unterdrückter Männer-
    hass - oder?
    Ist eine Mitgliedschaft in einer Partei denn wirk-
    lich aussagekräftig inwieweit sich Männer oder
    Frauen wirklich politisch bilden bzw. interessiert
    sind? - Halte ich für sehr fraglich...

    Grüsse von Alex

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  2. Wie Du hier im blog überall lesen kannst, tue ich seit 10 jahren nichts anderes als hass gegen männer zu schüren. Etwas anderes käme für mich überhaupt nicht in die tüte.

    Ich weiß, es ist eine große überraschung, daß eine partei, die patriarchistische ideale hochhält komischer weise für frauen nicht übermäßig attraktiv ist, kann ich gar nicht verstehen, ist aber so.

    »Es ist frühling für Frauke und Beatrix...« *sing*

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