Freitag, 10. Januar 2020

Idyll mit müll...

...eimer. Der Berliner an sich schätzt doch sehr die gepflegte grünanlage. So auch am ufer der spree auf dem kurzen weg zwischen hauptbahnhof und regierungsviertel.



Hier gibt’s einfach alles, was das herz begehrt: ein bißchen gras (nicht zu verwechseln mit marihuana), die spree, asphahlt und steine. Das im hintergrund ist nicht einfach trauerweide. Nein es ist augenweide.



Das wichtigste für die gelungene, echte Berliner grünanlage ist der orange beklebte müllkübel.


Das ist das Ludwig-Ehrhardt-Ufer. Ich gebe zu: wäre ich gartengestalter hätte ich es kaum schöner gestaltet. Aber als blickfang hätte ich wenigstens noch ein öffentliches hundeklo aufgestellt.

Kommentare:

  1. " Das ist das Ludwig-Ehrhardt-Ufer. Ich gebe zu: wäre ich gartengestalter hätte ich es kaum schöner gestaltet. Aber als blickfang hätte ich wenigstens noch ein öffentliches hundeklo aufgestellt."

    Gut mitgedacht! Aber berechtigter Einwand: Warum sollte das Ufer nicht für eine sinnvolle Erschliessung zur Verfügung stehen, für den Wohnungsbau. Für das "Neue Wohnen, wohnen am Wasser!"
    Da wo ich wohne, wird inzwischen jede "Pissrinne" als Wohnparadies für teuer Euros beworben. Und diese minimal geschnittenen und Fertigbeton-Wohnungen müssen nicht auf Käufer warten.

    Und da sieht Mensch nichts, was Ähnlichkeit mit einem Strauch oder Baum haben könnte, nur Bauwüste, Baumaschinen und Baukräne.
    Und warum sollte diese Monotonie sich nicht in den Wohn-und Lebensverhältnissen widerspiegeln?

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  2. "Und da sieht Mensch nichts, was Ähnlichkeit mit einem Strauch oder Baum haben könnte, nur Bauwüste, Baumaschinen und Baukräne."
    Hier auch, wohin das Auge blickt - nur Wüste. Beton, Glas und der SUV in der Tiefgarage. Wer dann das ganze Jahr für den Urlaub arbeitet, weiß warum.

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