Mittwoch, 14. April 2021

Filmtip: Station 43

Nicht unbedingt geeignet für einen lustigen fernsehabend. Aber diese kleine serie (4 teile, die jeweils ca. eine halbe stunde dauern) des dokumentarfilmers Carl Gierstorfer ist durchaus sehenswert. Er hat den arbeitsalltag auf der station 43, das ist die intensivstation des Virchow Klinikums in Berlin, von dezember 2020 bis märz 2021 begleitet und zeigt, was die menschen dort leisten und aushalten müssen, weil dort während der coronapandemie wesentlich mehr menschen sterben als normalerweise. Und natürlich um das leiden der kranken. Nur schade, daß die leute, die es am nötigsten hätten, sich das nicht anschauen werden oder womöglich behaupten werden, daß das »bloß« ein propagandafilm wäre, um angst und schrecken zu verbreiten. In meinem blog geht es oft um statistiken und zahlen - deshalb möchte ich darauf aufmerksam machen, daß hinter diesen zahlen menschen stehen, die plötzlich aus dem leben gerissen werden, menschen, die sie verarzten und pflegen, trauernde angehörige etc. Aber das sind ja zum glück alles nur einzelfälle. Nur komischer weise gibt es inzwischen zigtausende einzelfälle.

Kommentare:

  1. Wie passt das zusammen?
    Enttäuschung bei der Bundesregierung: Jetzt fallen auch noch die Zahlen der belegten Intensivbetten mit Covid-19
    https://www.clemensheni.net/enttaeuschung-bei-der-bundesregierung-jetzt-fallen-auch-noch-die-zahlen-der-belegten-intensivbetten-mit-covid-19/

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    1. Dir sollte es besser nicht im traum einfallen, daß ich mir die feuchten fürze von Heni antun werde.

      Ich weiß, daß ca. 9.000 pflegekräfte während der pandemie ihre arbeitsstellen aufgegeben haben, weil sie ausgebrannt waren. Das kann ich extrem gut verstehen. Ohne die leute, die dafür ausgebildet sind, fallen die intesivbetten weg. Und?

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    2. @Pjotr56:
      Der Herr Heni (studierte Philosophie, Geschichte, Empirische Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft, seine Promotion erfolgte 2006 im Fach Politikwissenschaft), der anscheinend glaubt, viel "Sachkenntnis von Medizin, Epidemiologie, Gesellschaft und der Würde des Menschen (zu) haben", scheint auch nach dem Motto zu verfahren: "Gugel Dir die Belege für meine Behauptungen selbst!". Nun, ich habe seine zwei Sätze, die er als Zitate gekennzeichnet hat, aber keine Quelle dazu nennt, bei Google eingegeben, da gibt es nur seinen eigenen Post als Treffer.
      Bei seiner suggestiven Behauptung
      Und an den über Monate herbei fantasierten Gefahren durch die “Mutanten” oder durch B.1.1.7 kann es auch nicht liegen, weil diese Mutation (ein ganz üblicher Vorgang für Viren) doch “nicht tödlicher sei”, wie jetzt britische Forscher entdeckt haben.
      liefert er wenigstens die Quelle, aus der er anscheinend schließen will, dass B117 nicht gefährlicher als der Wildtyp sei, obwohl die Quelle sagt, dass B117 auf jeden Fall ansteckender ist. Und zur Tödlichkeit stehen diese 2 neuen Untersuchungen eher auf wackligen Beinen.

      Und so ein Geschwurbel verlinken Sie? Wie lächerlich wollen Sie sich eigentlich noch machen? Gibt es da noch irgendeine Grenze?

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  2. Ich lasse es dabei bewenden. Natürlich sind das alles Lügenmärchen und Rechtsanwalt Fickdich und "Journalist" Breitschuster wissen mehr.

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  3. OT: Ich habe ein Blog mit tollen DDR-Rezepten entdeckt:
    https://ossiblock.wordpress.com/category/0-1-ddr-speisen-und-getraenke/

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