Sonntag, 7. Mai 2017

Unsterbliches pech

Es liest sich wie eine schlagzeile aus dem »Postillion«: »Mann stirbt bei Unsterblichkeitsbeweis«. Ist es aber nicht. Es handelt sich um einen artikel des Humanistischen Pressedienstes. Und im grunde ist es eher nicht zum lachen.

Ein 25jähriger mann, der als hellseherisches medium betrachtet wurde, führte in Thailand einen traditionellen tanz zu ehren seiner vorfahren auf. Um seine unsterblichkeit zu beweisen, setzte er sich ein schwert auf die brust, welches aber nicht wie bei den vorhergehenden malen abbrach, sondern ihn tötete.

Wer wird schon beweisen, ob die geister schlechte laune hatten, jemand das präpariete schwert durch ein richtiges vertauscht hatte oder es einfach »künstlerpech« war.

Offensichtlich ist jedoch, daß der glaube an unsterblichkeit nicht übermäßig schlau ist.

1 Kommentar:

  1. Unsterblichkeit wäre in erster Linie eines: tot langweilig.

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