Sonntag, 9. Mai 2010

65. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus

Es waren heute nachmittag sehr viele menschen am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park in Berlin, um der toten zu gedenken - und um zu feiern.

In Moskau waren mehr menschen zur feier des sieges zusammengekommen. Daß die pastorentochter dort weilte und nicht in Berlin, war keinesfalls ein verlust.








»Vor drei Jahren verkündete Hitler vor aller Welt, dass die Zerstückelung der Sowjetunion, die Losreißung des Kaukasus, der Ukraine, Bjelorußlands, der baltischen Länder und anderer Sowjetgebiete zu seiner Aufgabe gehört. Er erklärte unumwunden: „Wir werden Rußland vernichten, dass es sich niemals mehr erheben kann.“ Das war vor drei Jahren. Die wahnwitzigen Ideen Hitlers sollten jedoch nicht in Erfüllung gehen - im Verlaufe des Krieges sind sie wie Spreu im Winde verweht. Was in Wirklichkeit herauskam, ist das gerade Gegenteil dessen, wovon die Hitlerleute faselten. Deutschland ist aufs Haupt geschlagen. Die deutschen Truppen kapitulieren. Die Sowjetunion feiert den Sieg, wenn sie sich auch nicht anschickt, Deutschland zu zerstückeln oder zu vernichten.« J. W. Stalin (gesamte ansprache in Nadjas blog)


Ein weiteres ereignis des tages waren die wahlen in NRW. Etwas amüsiert hat mich, daß ein journalist der ARD behauptete, nach dem bekanntwerden des wahlergebnisses hätten anhänger der partei DIE LINKE »Die Internationale« angestimmt. Die aufzeichnung des ereignisses zeigte etwas anderes. Zwar nehme ich an, daß die leser meines blogs wenigstens die melodie und einige textzeilen kennen (man kann nicht alles auswendig wissen) und ARDmitarbeiter hier selten oder nie vorbeischauen. Totzdem einfach zum mitsingen oder anhören (paßt irgendwie zum heutigen tag):

Kommentare:

  1. Meine liebe Mechtild,
    Danke, Dein Bericht ist ausgezeichnet. Ich genieße jede Zeile! Habe noch gestern Nacht ganz begeistert die Internationale mitgesungen. Na ja, der Bericht aus Dresden 1959 fängt morgen an. Ich habe schon so eins aus „Jugend und Technik“ gebracht über Stalinstadt und ich plane schon eins über Frankfurt (Oder). Ich muß nur die Zeit finden um das alles abzuschreiben, was ich aber auch sehr gerne tue.
    Ich erinnere dran daß ich am 24.06.1949 in Dresden geboren bin,mit meinen Eltern 1955 nach Frankfurt/Oder mußte. Das war ein „Kulturschock“ fürs Leben.In Januar 1985 bin ich legal aus der DDR ausgesiedelt, bin der Mann gefolgt mit wem ich damals verheiratet war. Das Leben ist nicht stehen geblieben…
    Ich grüße Dich ganz besonders lieb,
    Deine Nadja

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  2. Na immerhin hat das Merkel auch den Sowjetsoldaten die Rolle der Befreier zugestanden, grins, es muß ihr übel angekommen sein.

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