Donnerstag, 24. Mai 2018

50 000 € challenge

Die GWUP hat 50.000 € für die erste person ausgelobt, die es schafft, drei selbstgewählte homöopathische mittel auseinanderzuhalten.
Das sollte doch eigentlich simpel sein, drei selbstgewählte arzeineimittel auseinanderhalten zu können. Es soll so funktionieren: man sucht sich drei homöopathische mittel aus. Diese werden per zufallsprinzip von einem notar in zwölf neutrale fläschchen gefüllt, die man dann erkennen soll. Damit der völlige zufall ausgeschlossen ist, soll man das zwei mal hintereinander schaffen.

Ist doch im grunde easy peasy, oder nicht?

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, daß ich die knete nicht brauchen könnte. Aber leider habe ich keinen blassen dunst, wie man diese aufgabe lösen könne.

Liebe leser, die Ihr schlauer seid als ich, schnappt Euch die kohle, ich bin rein wissenschaftlich am ergebnis interessiert.

Kommentare:

  1. Kann ja auch nicht viel schwerer sein, als die Farbe von Buntstiften am Geschmack zu erkennen...
    ;-)

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    1. https://www.youtube.com/watch?v=iDBBuB8L2oY

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    2. Das ist die idee: zuckerkügelchen in bonbonfarben ^^

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    3. Oder in Karminrot.
      Aber egal.
      Wichtig ist vielleicht gar nicht mal so, ob ein verabreichtes Medikament wirklich Wirkstoffe enthält, die unmittelbar(!) eine Krankheit bekämpfen.
      Letztendlich ist es doch egal, ob Selbstheilungskräfte (möglicherweise durch den Placebo-Effekt) aktiviert werden, oder die Krankheit durch schulmedizinische Indikation bekämpft wird.
      Wichtig ist einzig und allein, was hilft.
      Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn ein Heilungsprozess durch Eigensuggestion ausgelöst wird. Ist vielleicht sogar besser (Nebenwirkungsfreier) als durch die Bekämpfung durch pharmazeutische Chemie.
      Die Homeophatie - wenn sie denn (auch nur durch den o.g. Placebo-Effekt) die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert, ist mir immer noch lieber, als Produkte von Bayer & Co. mit entsprechenden Nebenwirkungen.

      Für mich ist die Homöopathie eine nicht wirkstoffabhängige Aktivierung der Abwehrkräfte.
      Wenn man dran glaubt, hilfst.
      Blöd nur, dass man nicht viel dran verdienen kann.
      Ich selbst nehme weder Globuli noch (nur in Ausnahmefällen) pharmazeutische Produkte zu mir, wenn ich krank bin.
      Ich vertraue bei Unpässlichkeiten auf meine körpereigenen Abwehrkräfte.
      Bin ich bislang immer gut mit gefahren.
      Ich habe absolut keine Medikamente im Haus.
      Keine Kopfschmerztabletten, keine Antibiotika, etc.
      Kann sein, dass ich einfach Glück habe, kann aber auch sein, dass die Natur (die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte) dass allermeiste selbst regeln.

      Die Krux ist meiner Meinung nach:
      Mit Pharmazieprodukten ist man schneller wieder Arbeitsfähig.
      Für die Selbstheilungskräfte hat die Ausbeutungslogik einfach keine Zeit.
      Kann ja schließlich nicht sein, dass man ohne Medikamente, möglicherweise 2 Tage länger braucht, um wieder arbeitsfähig zu sein.

      Ich glaube weder an die Homöopathie, noch an die Pharmaindustrie.
      Aber ich würde erstere nicht lächerlich machen wollen, weil ich wüsste damit letzteren in die Karten zu spielen.

      Ein schönes Beispiel ist Cannabis.
      Wird schon seit mehreren Jahrhunderten erfolgreich als Medizin verwendet.
      Wächst wie Unkraut und kann man selbst anbauen.
      Blöd nur, dass die Pharmaindustrie große Verluste hätte, wenn man es denn legalisieren würde (wohlgemerkt: Eine Pflanze[!] legalisieren).
      Was hilft, ist gut.
      Ob es dann Globuli, Bayer-Produkte oder Heilkräuter (wie z.B.Cannabis) sind:
      Richtig ist, was hilft!

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    4. Wer gesund ist, braucht keine medikamente, denn ein sonst gesunder mensch kommt mit gelegentlich auftretenden banalen erkältungsbeschwerden wie schnupfen, halsweh oder kopfschmerz problemlos klar, da muß man nichts tun, außer im wahrsten sinne des wortes abwarten und tee trinken.

      Über hömöopathie kann man sich im grunde gar nicht oft genug lustig machen, auch wenn man damit an sich nicht spaßen sollte. »Big pharma« und homöopathie sind übrigens überhaupt kein gegensatz. Das großkapital verdient gutes geld mit homöopathie: einer der weltweit größten hersteller von homöophatika ist die Biologische Heilmittel Heel GmbH, deren alleineigentüberin die DELTON AG ist, die wiederum zu 100 % einem gewissen Stefan Quandt gehört. Wenn man homöopathika erwirbt ist man somit keinesfalls auf irgendeiner antikapitalistischen seite, sondern allerhöchstens auf der seite der vollverblödeten, die für absolut unwirksames auch noch wasser in den bach tragen.

      Man sollte homöopathie niemals mit phytotherapie (also pflanzenheilkunde) verwechseln oder gleichsetzen. Im gegensatz zur hömöopathie gibt es in der phytotherapie durchaus wirksame inhaltsstoffe. Du hast selbst den hanf genannt, der wegen seiner wirkstoffe weitgehend verboten ist. Zwar glaube ich nicht, daß der die wunderpflanze ist, für die viele kiffer ihn halten, aber das verbot ist völlig überzogen.

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  2. Es gibt genügend Fälle, in denen die ausschließliche Anwendung von homöopathischen Mitteln die notwendige Therapie/Heilung mit pharmazeutischen Klassikern verzögert bzw. verhindert hat und zum Tode der Patienten führte.

    Es geht nicht um Glaube, sondern um Evidenz.

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    1. Absolut richtig.

      Homöopathie ist glaube und kann tödlich enden, wenn dadurch vernünftige therapien verzögert oder gar abgelehnt werden.

      Viele menschen, die homöopathische mittel anwenden, wissen nicht, was das eigentlich ist - ich war durchaus schon erstaunt, was die leute sagten, nachdem ich es ihnen erklärt hatte.

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