Dienstag, 2. August 2011

Hunger und moral

Ein interessanter artikel zur derzeitigen hungerkatastrophe in Afrika und findet sich bei modesty:

»Der Kapitalismus wird nicht infrage gestellt. Es gibt nur wieder zweifelhafte Appelle an die Moral: Wir sollten verzichten, unseren Konsum überdenken und Kohle auf das Spendenkonto überweisen. Aber nur als Privatmenschen, als gute Bürger. Und wenn der Ablass bezahlt ist, dann konkurrieren wir die anderen als Staat und Volkswirtschaft wieder in Grund und Boden.« Hier den gesamten artikel lesen.
Spenden und den eigenen konsum zu überdenken hilft nicht gegen den hunger in der welt. In den letzen jahren hat immer wieder in den zeitungen gestanden, daß gern mit böden in den hungerregionen spekuliert wird. Ich bin dafür, daß endlich die konzerne spenden und das land und die produktionsmittel denen überlassen, die davon leben müssen! 
Und natürlich nicht nur in Afrika.

Kommentare:

  1. Liebe Mechthild, es wird nicht nur mit Böden, sondern auch direkt mit Nahrungsmitteln spekuliert:

    http://www.trueten.de/permalink/Kapitalismus-toetet.-UEber-Hunger-und-die-Spekulation-mit-Nahrungsmitteln.html

    http://www.binsenbrenner.de/wordpress/2011/08/05/nahrungsmittelspekulation-ein-kurzfilm-von-weed/

    Eine der mörderischsten Seiten des Kapitalismus ...

    LG
    Frank

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  2. Liebe Mechthild, es gibt doch heute nichts, womit nicht spekuliert wird. Menschenleben zählen nicht, wenn man doch ein paar Euro verdienen kann.
    Da werden riesiege Flächen für den Biosprit gebraucht, und nebenan verhungern die Leute.
    Hier bei uns bereitet man alles für die nächste Periode der Leibeigen- und Knechtschaft vor.
    Ich kann gar nicht soviel kotzen wie mir schlecht ist

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