Freitag, 1. Januar 2010

Neujahrsansprache

Allen lesern und nichtlesern wünsche ich ein friedliches jahr 2010.



















Beim anhören der neujahrspredigt der pastorentochter stellte ich fest, offensichtlich nach wie vor nicht im selben land wie sie zu leben. Sie könne sich daran erinnern, wie sie 1989 auf 1990 zum ersten mal sylvester in freiheit verbracht habe.

An etwas vergleichbares kann ich mich nicht erinnern. Freiheit ist schließlich nicht für alle da. Hingegen kann ich mich daran erinnern, daß durch einen merkwürdigen zufall genau heute vor 30 jahren neujahr 1980 war.

Es war das jahr in welchem der »freie« westen die olympischen spiele in Moskau boykottierte, des krieges in Afghanistan wegen. Heute wird nichts mehr boykottiert, man nimmt sich einfach die freiheit, selbst krieg zu führen.

Kommentare:

  1. ach, die brücke kenn ich doch.
    trennte sie nicht damals den freien Westen von dem geknechteten Osten und verbindet sie nicht heute blühende triften mit wonniglichen fluren?

    jedenfalls sah ich es so in filmen.

    oder war da mal wieder Stalins langer Schatten zugange?

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  2. Da verwischt eher Kohls breiter schatten den grenzverlauf. Die brücke verband schon immer den geknechteten arbeiterbezirk Wedding mit der ebenfalls auf dem Wedding liegenden Plumpe.

    Allerdings verfügt diese brücke über das sagenhafte talent, immer wieder eine andere brücke zu spielen, welche heute das verschmockte Prenzlauer Berg mit dem immer noch geknechteten roten Wedding verbindet, also den einstmals freien Osten mit dem ausgebeuteten Westen.

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